Bullet Journal

Ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir mein eigenes Bullet Journal zu erstellen und nun ist es endlich soweit. Ich lege damit los und freue mich, dass ich mich richtig darin austoben und kreativ sein kann. 🙂

Ihr fragt, was ein Bullet Journal ist?

Ein Bullet Journal ist ein Notizbuch mit Punkten statt Linien, das man als Kalender, Tagebuch, Skizzenbuch, To Do Liste, Tracking, Businessplaner etc. nutzen und ganz individuell gestalten kann. Jede Seite sieht anders aus, jede Woche, ja sogar jeder Monat kann anders aussehen. Hauptsache ist, man fühlt sich damit wohl. Wichtig sind besonders Farben und Pläne, die man selbst für sich aufstellt, z. B. Wunschlisten, Buchleselisten, Filmlisten, To-Do-Liste, Liste für Handarbeiten, Geburtstage, Einkäufe, wichtige Telefonnummern (z. B. Giftnotruf), Tracker für Sport, Sparliste als Ansporn, Abnehm-Motivation, Gesundheitszustand, Schlafenszeit … Die Liste ist unendlich. Denn es ist eure eigene Entscheidung, was ihr in euer Bullet Journal haben möchtet, denn IHR gestaltet es.

Als kleine Inspirationshilfe habe ich für euch ein paar Links zu Pinterest:

Bullet Journal allgemein bzw. Bullet Journal eines Autors bzw. Bullet Journal bzw. Bullet Journal

Hier seht ihr, was ihr alles mit eurem Bullet Journal machen könnt. Und eins sei gesagt: Es macht irrsinnig Spaß, braucht aber auch ein wenig Zeit, um alle entsprechenden Seiten anzulegen.

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Das ist mein Deckblatt für den Monat April 2018.

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So sehen meine Wochenübersichten für Januar und Februar aus.

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Wichtig ist zudem auch die Entscheidung für das richtige Notizbuch, das ihr verwenden wollt. Die Seiten dürfen nicht zu dünn sein, sonst drucken die Farben auf der nächsten Seite durch. Deshalb empfehle ich euch Papier mit 100 g/m und höher. Ich habe mich selbst für das Notizbuch von Lemome entschieden, da die Papierstärke bis zu 125 g/m beträgt, was deutlich dicker ist als die beliebten Bullet Journals von Leuchtturm1917. Ihr solltet auch darauf achten, dass es innen mit „Dot Grid“ – also einem Punkteraster – versehen ist. So könnt ihr einfacher eure Linien ziehen 😉

Zudem benötigt ihr, wenn ihr es gern farbig mögt, auch dünne Fineliner (z. B. Faber Castell) oder Edding und/oder Filzstifte (z. B. Stabilo oder Tombow Dual Brush Pens).

Die Aufteilung im Bullet Journal ist ganz euch überlassen. Denn um euch darin zurecht zu finden, legt ihr auf den ersten Seiten ein Inhaltsverzeichnis/Index mit Seitenzahlen an und dazu noch eine Symbolliste, damit ihr alles schnell wiederfindet, was euch wichtig ist.

Danach könnt ihr eure Jahresübersicht, Monats- und Wochenübersichten frei gestalten.

Für Buchnerds wie mich gibt es >> HIER << auch eine tolle Vorlage, um seine gelesenen Bücher aufzulisten. Ich finde die Idee großartig. Ähnliche Ideen könnt ihr wie oben schon geschrieben auch auf Pinterest finden oder recherchiert mal selbst im Internet. Die Ideen und Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Wenn ihr euch kein Buch kaufen, sondern euch selbst eins basteln wollt, könnt ihr euch hier das Punktraster im 0,5 mm-Abstand runterladen als A4-Punkteraster (PDF-Datei) oder A5-Punktraster (Excel-Datei) oder Punktraster+SleepLog. SleepLog ist eine Übersichtstabelle, in die ihr eure Schlafzeiten eintragen könnt.

Ich werde mich nun wieder meinem eigenen Bullet Journal widmen und wünsche euch viel Spaß bei eurem 😉

Euer Schneewittchen

Schnittlauch – Heilpflanze, Lebensmittel und Dekoration

Schnittlauch kennt vermutlich jeder von euch. Aber wusstet ihr, dass Schnittlauch auch eine Heilpflanze ist und die Blüten sogar essbar sind?

Schnittlauch vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, reinigt das Blut und liefert uns Vitamin C, welches wir besonders im Frühjahr dringend benötigen. Die stärkste Wirkung besitzt Schnittlauch, wenn er frisch gegessen wird. Er enthält Eisen, Arsen (in geringen Mengen) und Vitamin C.

Schnittlauch hilft bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Magen- und Darmentzündung, Frühjahrsmüdigkeit,Gicht, Husten, Bluthochdruck, ist blutreinigend, harntreibend und schleimlösend.

Schnittlauchblüten

  • … haben eine dezentere Schärfe bei gleichem Aroma wie Schnittlauch
  • … sind dekorativ und besonders schön anzusehen in Kräutersträußen und als Dekoration
  • … Die Knospen der Blüten kann man z. B. wie Kapern /Gurken einlegen und als diese weiterverarbeiten
  • … sind eine wunderbare Beilage in Salat- und Kräuterdressings.

Rezepte mit Schnittlauch sind z. B.

  • Grüne Soße
  • Brotscheibe mit Rührei, Schnittlauch und Salz
  • Quark mit Schnittlauch und Kartoffeln
  • Kräuter- und Salatdressings
  • Kräuterbutter (mit Petersilie, Knoblauch,…)

 

Vermehrung

Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze und verbreitet sich über das Wurzelwerk und über die Blütensamen bzw. kann man diesbezüglich ein wenig nachhelfen, in dem man den Schnittlauch blühen und die Blüten ausreifen lässt und diese anschließend komplett in den Erdboden setzt, mit Erde bedeckt und gießt. So entstehen neue Schnittlauchpflanzen.

Wer die Schnittlauchblüten und harten Stengel nicht mag, kann dies entfernen und der Schnittlauch treibt wieder neu aus!

Euer Schneewittchen

 

Zitronenmelissen-Tee

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Für frischen Tee aus Zitronenmelisse werden 1 – 2 Stengel Zitronenmelisse frisch aus dem Garten und heißes Wasser benötigt.

Einfach die Blätter der Zitronenmelisse abzupfen und in einen Krug geben und mit heißem Wasser aufgießen.

Dieses ca. 5 – 8 Minuten ziehen lassen, die Blätter herausfiltern und den frischen Tee genießen!

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Zitronenmelissen-Tee kann auch kalt getrunken werden, was besonders im Sommer ideal ist und den Durst löscht. Es ist nicht nur gesund, sondern auch köstlich! =)

Zitronenmelisse schmeckt aber nicht nur als Tee sehr gut, sondern auch in (Gemüse-)Salaten bzw. eignet sie sich auch als Dekoration für verschiedene Speisen!

Euer Schneewittchen

 

Berühmte Gemälde im heutigen Schlankheitsideal

Die Webseite takepart hat berühmte Gemälde dem heutigen Schlankheitswahn mit Hilfe von Photoshop angepasst.
Hier wurden beleibte Damen von Werken wie z. B. Botticelli, Goya, Gauguin, Raphael, Titian, Degas etc. zum aktuellen schlanken Schönheitsideal bearbeitet.

>> HIER << geht es zu den Photoshop-Gemälden.

Was sagt ihr zu diesen Photoshop-Bearbeitungen mit Schlankheitswahn?

Wirken die Gemälde eurer Meinung nach noch oder haben sie ihren Reiz verloren?

Euer Schneewittchen

 

 

Der menschliche Körper in Zahlen

Der Mensch hat insgesamt 639 Muskeln – davon befinden sich allein 40 im Gesicht. Der größte Muskel sitzt im Gesäß und ihn brauchen wir zum Gehen, Laufen und Treppensteigen.

Unsere Nase hat rund 200 Millionen reizaufnehmende Zellen. Mit Hilfe dieser Sensoren kann unser Geruchsorgan durchschnittlich 10.000 unterschiedliche Gerüche wahrnehmen.

Ein erwachsener Mensch atmet pro Minute 7,5 Liter Luft ein, die Lungenflügel füllen und leeren sich dabei etwa alle vier bis fünf Sekunden. Somit fließen täglich nahezu 11.000 Liter Luft durch die etwa 300 Millionen Bläschen unserer Lungen.

Die Haut ist das größte Organ des Menschen. Bei Erwachsenen bedeckt sie eine Fläche von rund 1,7 Quadratmetern. Sie reguliert nicht nur den Wärmehaushalt des Körpers, sondern schützt auch vor Krankheitskeimen. Das Gewicht der Haut ist nicht unerheblich: Es macht 15 bis 20 Prozent des Körpergewichts aus.

In unserem Körper haben wir 207 Knochen. Mehr als die Hälfte davon sind in unseren Händen und Füßen – in einer Hand allein sind 27. Insgesamt wiegen alle Knochen zusammen ungefähr zehn Kilogramm.

In unserem Gehirn sterben täglich 10.000 bis 100.000 Zellen – und trotzdem verlieren wir bis zum Lebensende nicht mehr als zehn Prozent aller „grauen Zellen“. Und hätten Sie gewusst, dass jeden Tag bis zu 1.400 Liter Blut durch die Denkzentrale gepumpt werden?

Menschen haben zwischen 90.000 und 150.000 Haare. Blonde haben die meisten, Rotschöpfe die wenigsten. Pro Tag wächst jedes Haar um 0,2 bis 0,3 Millimeter.

Das Herz ist der Motor des Körpers. Es schlägt ganz ohne Pause etwa 4.200 Mal pro Stunde – das sind 100.000 Mal am Tag, 37 Millionen Mal pro Jahr und rund 2,6 Milliarden Mal in einem 70-jährigen Leben. Dabei pumpt es über 180 Millionen Liter Blut in den Körperkreislauf.

Der Wassergehalt im menschlichen Körper ist völlig unterschiedlich verteilt. Während in Zähnen nur fünf Prozent Wasser enthalten sind, besteht Blut zu knapp 93 Prozent aus Wasser. Durchschnittlich hat jeder Mensch einen Wassergehalt von knapp 68 Prozent.