[Rezension] Rena Fischer „Chosen 2 – Das Erwachen“

chosen2Nervenaufreibend spannend

Der Anfang: Emma wird in Senvus Corvi von Fion Farran manipuliert, während Aidan nach seinem Gedächtnisverlust ohne Erinnerungen umherirrt.

Der Einstieg in diesen zweiten Teil gelang mir gut, ich konnte mich problemlos wieder in die Geschichte um Emma, Aidan und Fion Farran einfinden. Dieser Teil startet damit, dass Emma von Fion weiter manipuliert wird, während Aidan versucht, sich in seinem neuen Leben ohne Gedächtnis zu Recht zu finden. Und dann wird es richtig spannend. Es folgt ein Ereignis auf das Nächste, so dass ich das Buch kaum aus der Hand legen wollte. Hier gibt es Entführungen, Verfolgungne, Kämpfe, Manipulationen, Mobbing (zählt leider auch dazu), Tribunale, Verräter etc. Aber es gibt auch schöne Momente, in denen Liebe und Freundschaft nicht zu kurz kommen.

Mein geliebter Jared aus Band eins wird hier in einigen Szenen erwähnt, was mich sehr freute. Auch wird für eine Szene Schneewittchen mit eingewoben, was ich auch toll fand.

Emma wird in dieser Fortsetzung allmählich erwachsen und zeigt Charakter. Das hat mir gut gefallen. Ich mochte ihre Entwicklung gern, auch wenn ich sie in manchen Szenen gern gepackt und wachgerüttelt hätte, da sie sich irgendwie immer ALLEINE in gefährliche Situationen stürzt bzw. stolpert. Aber das machte irgendwie auch die ganze Spannung aus. Aidan… tja, in Band eins hatte ich weniger Bezug zu ihm, Jared gefiel mir da wesentlich besser. Aber in diesem Band entwickelte sich Aidan und zeigte auch mal seine andere, weichere Seite, die ich gern schon im ersten Band kennengelernt hätte. Aidan zeigt wieder einmal, wie mutig und hilfsbereit er ist, wenngleich er seine Gabe verloren hat. Er steht trotzdem immer Emma zur Seite und kämpft für und mit ihr. Das bewundere ich an ihm.

Fion Farran war von Anfang an nicht so mein Fall, da ich nie wusste, was er wie und warum im Schilde führte – bis zum Schluss nicht. Allerdings fand ich es schön zu erfahren, warum Fion zu dem geworden ist, der er war, das hat seinem Charakter mehr Tiefe verliehen.

Jack ist eine weitere undurchsichtige Person für mich gewesen. Ich wusste und ahnte, dass er irgendetwas im Schilde führte, aber ich stieg anfangs nicht dahinter … bis zum Showdown natürlich … und dieser hatte es in sich.

Emmas Mom mit ihren hilfreichen Ratschlägen etc. vermisste ich genauso wie Jared. Es sind für mich beide lieb gewonnene Charaktere aus Band 1, die ich hier gern irgendwie mehr wiedergesehen hätte. Denn die Ratschläge von Katharina fand ich toll. Diese wurden allerdings von Fion Farrans Ratschlägen ersetzt.

Im hinteren Teil des Buches gibt es auch endlich die von mir herbeigesehnte Aufstellung der aufgeführten Personen mit ihren Gaben und Positionen sowie den Rangordnungen von Farrans Schulen. Das hätte ich mir gern schon im ersten Band gewünscht, da es im ersten Band ohne dieses Verzeichnis sehr verwirrend war. In einem Ebook macht sich das Verzeichnis am Ende des Buches sicher nicht so gut.

Kritikpunkte:

An manchen Stellen fehlten mir einige Erklärungen, die somit ein paar Fragen aufwarfen und ich manche Szenen nicht ganz nachvollziehen konnte. Zum Glück konnte ich diese Fragen in der Lovelybooks-Leserunde der Autorin stellen. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass diese Erklärungen direkt ihren Weg in den zweiten Teil gefunden hätten.

Mich verwirrten auch öfter die Namen, denn Jacob, James, Jamie, Jack, Jared klingen alle irgendwie ähnlich und ich musste an manchen Stellen erst einmal überlegen, wer denn jetzt welche Person mit welchem Hintergrund war. Gut, bei Jared wusste ich, wer er war, da Jared mein Favorit aus Band 1 ist. Schade, dass er es nicht direkt in diesen zweiten Teil geschafft hat. Ich habe ihn echt vermisst.

Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal leicht und flüssig, so dass ich sofort in das Buch eintauchte und die beschriebenen Bilder in meinem Kopf entstanden. Die Orte in New York und Irland gefielen mir. Es machte mir Spaß, sie mit Emma zu erkunden und mehr darüber zu erfahren – besonders Irland. ❤ Hier wurde sehr gut recherchiert, wobei ich auch glaube, dass die Autorin selbst vor Ort war, um das Feeling einzufangen und für uns niederzuschreiben. Interessant fand ich, dass diesmal aus 3 Perspektiven geschrieben wurde. Emma und Aidan erzählten selbst ihre Geschichten, während die von Jacob (Emmas Vater) in der dritten Person geschrieben wurde. Diese drei Handlungsstränge laufen letztendlich alle zusammen und ergeben wieder ein rundes Ganzes, auch zeitlich gesehen. Der Verlauf des Buches war an vielen Stellen für mich unvorhersehbar, so dass ich gezwungen war, das nächste Kapitel und das nächste zu lesen, obwohl ich das Buch eigentlich beiseite legen und ins Bett schlafen wollte. Die Autorin versteht es geschickt, mit den Emotionen ihrer Protagonisten und die des Lesers zu spielen.

Das Cover „Chosen – Das Erwachen“ ist silbern 😀 und das ist genau MEINE Farbe und es schillert wunderschön und glänzt und funkelt. Zudem passt es optisch mit dem weiblichen Portrait sehr gut zum ersten Band und harmoniert fantastisch. Es ist eindeutig der Gegensatz zum ersten Cover und der pinke Schrifzug des Haupttitels ist toll. Ich mag den geschwungenen Schrifzug des Autorennamen. Man könnte meinen, dass die Autorin selbst es direkt auf dem Cover signiert hat ❤ Die Farben des Covers sind gut gewählt und ich freue mich schon wahnsinnig, dieses Buch in den Händen zu halten und neben Teil 1 ins Regal zu stellen ❤

Das Ende … Das habe ich so nicht kommen sehen und zeigte mir auf, dass Fion Farran vielleicht doch ein wenig anders war, als ich zu glauben dachte. Ich hatte Tränen in den Augen und eine Gänsehaut breitete sich über meinen gesamten Körper aus. Und doch konnte ich diese Buchreihe mit dieser Abschlussgeschichte zufrieden zuklappen, denn Fragen blieben kaum mehr offen. Dankeschön.

Fazit:

„Chosen – Das Erwachen“ ist eine gelungene Fortsetzung zu seinem Vorgänger mit mehr Spannung und Action, einem abwechslungsreichen Plot und guter Recherche. Und doch habe ich den Eindruck gewonnen, dass er ein wenig gegenüber „Chosen – Die Bestimmte“ schwächelt. Mir fehlten manchmal Erklärungen, die nicht vorhanden waren und ich nachfragen musste. Aber alles in allem war es ein guter Abschluss dieser Dilogie, die ich garantiert nochmals lesen werde.

Ich verleihe dieser Fortsetzung gute 4 von 5 Punkte.

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[Rezension] Christian Handels Anthologie „In Hexenwäldern und Feentürmen“

513S2VhkpiL._SY346_Dies wird eine etwas längere Rezension, da ich mich dafür entschieden habe, jede einzelne Geschichte dieser Anthologie zu bewerten, weil sie nicht unterschiedlicher sein können … Entschuldigt also bitte die Länge.

 

Der gläserne Turm – Michelle Weber

Ich liebe den Schreibstil und die Wortgewandtheit der Autorin, die mit ihrer Sprache eine wunderbare eiskalte Welt zaubert, in der Nimae eintaucht und eine schwere Entscheidung treffen muss. Michelle Weber malt Bilder, die sofort in meinem Kopf entstehen und ich mich wunderbar in die Geschichte hineinversetzen kann.

Diese Märchenadaption von Dornröschen im gläsernen Turm fand ich sehr beeindruckend und hätte gern noch mehr und weiterlesen wollen. Schade, dass es nur eine Kurzgeschichte gewesen ist. Diese Geschichte wird nicht die letzte gewesen sein, die ich von Michelle Weber gelesen habe, zu schön ist ihre Art mich als Leser mit ihren Worten zu fesseln. Die Vergangenheit von Elouann und dem Feenkönig ist sehr berührend und spannend. Ich mochte die beiden dargestellten Charaktere, bei denen man bis zum Schluss nicht genau wusste, wer gut und wer böse ist. Das Verwirrspiel des Feenkönigs und die Magie von Nimae empfand ich als spannend und konnte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Der letzte Absatz ist gut gewählt und regt zum Nachdenken an.

5 von 5 Punkte

Schneefieber – Nina Blazon

Nina Blazon versteht es, mir mit ihrer finsteren Geschichte über Frau Holle Angst einzujagen und mich zu gruseln. Ich mag ihren Schreibstil, die Magie darin und die Bilder, die sie in meinen Kopf zaubert. Ich bekam beim Lesen eine Gänsehaut, Schauer liefen mir über den Rücken… Marie tut mir leid… Ich fühlte und litt richtig mit ihr. Die Kurzgeschichte ist fantastisch, aufopfernd und ist emotional berührend! Das Ende war zwar ein wenig vorhersehbar, aber trotzdem gut. Ich hatte Tränen in den Augen.

Und was lehrt uns diese Geschichte? Schließe niemals einen Handel mit Göttern ab, wenn dir dein Leben lieb ist 😉

5 von 5 Punkte

Alexandra Fuchs – Rot wie Schnee

Die Geschichte über Rotkäppchen und ihre Großmutter liest sich flüssig, wirft aber während des Lesens Fragen auf und verwirrte mich an einigen Stellen. Das Ende ist gut gewählt. Ich würde gern wissen, ob Ruby und Nyiam sich wiedersehen werden und was es genau mit den Zauberern des Waldes auf sich hat. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung und könnte mir eine Novelle zu dieser Kurzgeschichte gut vorstellen.

3,5 von 5 Punkte

Patricia Briggs – Der Preis

Wow… Was für eine schöne Geschichte von Rumpelstilzchen. Ich bin noch immer richtig geflashed, so wunderschön und gefühlvoll ist diese Kurzgeschichte von Patricia Briggs geschrieben. Wunderschön. Ich bin überwältigt. Danke. Mich würde allerdings noch die Geschichte der Königin interessieren. Vielleicht ja in der nächsten Anthologie? 😉

Endlich durfte ich Rumpelstilzchen aus einer anderen, guten Perspektive sehen. Dankeschön! Ich möchte aufgrund dieses fantastisch berührenden Schreibstils gern weitere Geschichten dieser Autorin lesen, da ich vermute, dass diese ebenso wunderbar verfasst sind.

5 von 5 Punkte

Lena Falkenhagen – Goldregen und Weihrauch

Ich habe mich sehr auf die Geschichte von Lena Falkenhagen und Rapunzel gefreut, da ich Rapunzel sehr mag. Aber mir gefiel diese Märchenversion um Rapunzel nicht, es war einfach nicht meins. Und dann diese Grammatik-, Ausdrucks- und Rechtschreibfehler. Das muss echt nicht sein. Die Wandlung Rapunzels war interessant, ich wäre nie darauf gekommen. Aber trotzdem: Diese Märchenadaption war so nicht meins. Es hat mir meine traumhafte Vorstellung von Rapunzels Geschichte verdorben L

1 von 5 Punkte

HINWEIS: „Goldregen und Weihrauch“ ist NICHT für Kinder geeignet!

Nina MacKay – Das Aschenputtel-Vermächtnis

Wow, ein wundervolles Märchen. Ich habe mit Laykinn und Taran mitgefiebert, bin Ozira dankbar für das Kleid und habe mich unsterblich in Medeus verliebt.

Der Ball der wahren Liebe … ich könnte dahinschmelzen. Ich fragte mich, für welche Prinzessin sich wohl die Prinzen Kellan und Lokan entscheiden würden und ob Laykinn der bösen Königin entfliehen können. Es war so spannend und so wundervoll geschrieben, dass ich nur sagen kann: Lest es selbst und werdet Fan wie ich von Nina MacKay.

Nina, bitte mehr solche wunderschönen Geschichten von denen ich nicht genug bekommen werde! Mich würde jedoch interessieren, wer Laykinn wirklich ist und woher sie kommt. Und woher wusste der Prinz von den Gänseblümchen? Außerdem würde ich gern wissen, wie man innerhalb von 3 Minuten unzählige Anekdoten erzählt? Ist Prinz Lokan ein Schnellsprecher?

„Das Aschenputtel-Vermächtnis“ ist ein wunderschönes Märchen für jung und alt, zum Träumen und Schwärmen. ❤ Dankeschön.

5 von 5 Punkte

Stephan R. Bellem – Der Jäger

Eine düstere Schneewittchen-Version, die mich zum Schluss sehr nachdenklich zurückgelassen hat. Der Schreibstil ist gut, düster und bedrückend. Ich mochte Schneewittchen, den Jäger und seinen Sohn Hannes sofort, im Gegensatz zur bösen Stiefmutter mit all ihren unzähligen Spiegeln. Sie war mir echt unheimlich.

4 von 5 Punkte

Halo Summer – Der düsteren Stunden Glanz

Dies ist die Geschichte von der Zarentochter Anastasia, die 3 Erbstücke erhält: rote Schuhe, ein fliegender Teppich und ein Glaskelch. Es ist eine Geschichte aus mehreren Märchen der Gebrüder Grimm und Hans Christian Andersen. Die Geschichte an sich ist düster und bedrückend, gleichzeitig aber auch geheimnisvoll und magisch. Sie liest sich flüssig und teils auch angenehm, macht aber auch wieder die „alt bekannten Stolpersprünge“ der Autorin mit, bei denen ich mich immer frage, was wieder einmal ausgelassen wurde. Ich habe immer das Gefühl, als ob dem Leser hier ein Teil der Geschichte enthalten wird oder die Geschichte einfach nur rasch abgehandelt werden soll – ganz ohne den märchenhaften Charme aufrecht zu erhalten. Und dann diese ständigen sich wiederholenden Satzanfänge, nerv!

3 von 5 Punkte

Sylvia Johanna Sollfrank – Die Flöte im Mondlicht

Die Geschichte wird aus der Sicht von Abby und Kathy in einer Art Tagebuch geschrieben.

Eine sehr berührend-bewegende Geschichte zwischen Liebe, Freundschaft und Vertrauen, arm und reich, mit einem Flöten spielenden Feenkönig, der des Nachts ein Mädchen zu sich lockt und mit ihr die ganze Nacht bis zum Morgengrauen tanzt… Wunderschön geschrieben. Eine Geschichte zum Träumen und Nachdenken. Gern hätte ich weiter gelesen und erfahren, wie sich Kathy entscheidet und ob sie glücklich wird.

Ich bitte megadoll um eine Fortsetzung!

5 von 5 Punkte

Andreas Suchanek – Träume aus Glas und Stein

Dies ist die Vorgeschichte der bösen Königin aus Schneewittchen.

Mir gefällt die Idee mit den 12 magischen Spiegeln und den 12 Türen, die je zu einem Königreich gehörten, dass von einem unheimlichen Nebel heimgesucht wurde. Und wie die Frauen und Mädchen in der damaligen Zeit dargestellt wurden. Es mangelte dieser Geschichte nicht an Spannung und Mut, ich mochte Maeli gern und ihren Mut. Ich mochte auch den frechen vorlauten Taschenspiegel. Aber irgendwie berührte mich diese Geschichte nicht so wie die anderen dieser Anthologie.

Vielleicht hätte ich es schöner und spannender empfunden, wenn auch die anderen Welten hinter den Spiegeln kurz erläutert worden wären. Stattdessen wurde man vor vollendete Tatsachen gestellt: 12 Spiegel, 12 Welten. Nix weiter erklärt, welche Welten sich noch hinter den Spiegeln verbergen. Es hätte so fantastisch sein können …

3 von 5 Punkte

Oliver Schick – Ascherfeld

Der Einstieg in diese Geschichte zu „Hänsel und Gretel“ fiel mir unendlich schwer, ich war geneigt, abzubrechen. Aber ich zwang mich weiter zu lesen. Dieser Autor scheint unendlich lange Schachtelsätze zu lieben. Dadurch verliert man als Leser besonders zu Beginn der Geschichte leider recht schnell den Überblick darüber, was der Autor eigentlich mitteilen will. Schade.

Ich fühlte mich während des Lesens in der ersten Hälfte arg gelangweilt, weil so gar keine Spannung und Tiefe aufkommen wollte. Es wirkt langatmig und wenig fantastisch. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit beginnt die Geschichte minimal an Spannung zuzunehmen und lässt einen nachdenklich zurück.

1 von 5 Punkte

Katharina Seck – Sirenengesang

Diese Version „Die kleine Meerjungfrau“ war ganz anders als das Original von H. C. Andersen. Hier sind Meerjungfrauen mal nicht so kitschig wie bei Walt Disney, sondern eher das gruslige Abbild. Ich mag diese Version des Rollentausches gern und auch dass Mut und Verstand der Magie trotzen. Mir hat auch der Schreibstil der Autorin gefallen, da er angenehm leicht und rasch zu lesen war. Katharina Seck versteht es gut, alt bekannte Märchenfiguren in einem anderen Licht erscheinen zu lassen. J

4 von 5 Punkte

Jim C. Hines – Schwestern der Hecke

Die Grundidee mit einer Hecke, in der die Prinzen festhängen, empfand ich als interessant und war gespannt darauf, wie die Geschichte ausgearbeitet wurde. Allerdings gab es einige Szenen, in denen es um Exkremente, Inzest, Vergewaltigung und Gotteslästereien gab, die ich unpassend für eine Geschichte empfand, die auch Kinder lesen können.

Der Schreibstil ist zumeist angenehm, aber es gibt auch einige derbe Worte und Beschreibungen, die bei mir Gänsehaut bzw. Ekel verursachten. Ich hatte mir irgendwie eine andere Geschichte anhand der Beschreibung erhofft – eine eher etwas magischere Geschichte, die mehr auf die Hecke und das dahinter schlafende Dornröschen eingehen. Stattdessen handelt die Geschichte von einer schwangeren Prinzessinnentochter, die auf der Flucht vor ihrem vergewaltigten Vater ist. Ich bin geschockt.

Ist es das, was der Autor mit seiner Geschichte auslösen wollte – Schock und Ekel?

Talia tut mir ehrlich gesagt echt leid, kein Wunder, dass sie Hilfe in der Hecke sucht. Ich konnte als Leser regelrecht ihre Furcht vor dem Vater spüren und die Angst und Sorge um ihre ungeborenen Kinder. Ich bin froh und erleichtert über dieses Ende.

 

Hinweis: Auch dies ist keine Geschichte für Kinder!!!

2 von 5 Punkte

Nicole Böhm – Der Grimmfluch

Diese Geschichte ist eine Adaption des Märchens „Allerleirauh“ und handelt von Prinzessin Elena, deren Königsvater sie heiraten will. In letzter Sekunde versucht Jakob sie zu retten … oder war er es, der sie verfluchte?

Der Grimm in dieser Geschichte erinnert mich irgendwie an den Grinch, der Weihnachten hasst.

Anabel und Elena tun mir beide sehr leid …ich fühle und leide so mit ihnen und hoffte auf ein positives Ende für beide.

Ich liebe das Märchen „Allerleirauh“ trotz der anfänglichen Abscheulichkeit des Königsvater seit jeher sehr. Deshalb bin ich froh, dass Nicole Böhm dieses Märchen aufgriff und eine schöne Geschichte daraus mit eigenen Worten und neuen Figuren webte, die mich ebenso sehr berührt hat. Ich liebe den Schreibstil der Autorin und bin gespannt auf mehr! Am Ende schwächelt die Geschichte ein wenig und verwirrt den Leser etwas und ich hoffte auf eine gewisse Tiefe der Geschichte, ein angenehmes Ende für Anabel und Elena … Das Ende der Geschichte „Der Grimmfluch“ hat mir eine Gänsehaut beschert. Lest sie unbedingt, denn sie ist gut! Teilweise etwas verwirrend, aber gut!

4 von 5 Punkte

Christian Handel – Wie man Zauberspiegel baut

Diese Geschichte beinhaltet so einiges: schwarze Magie, eine verbotene heimliche Liebe, ein großes Opfer und die Bauanleitung eines magischen Spiegels. Ich habe die Story sehr genossen und bin eifrig dem Spiegelbau gefolgt, der mir dank der bildhaften Beschreibungen das Gefühl gab, wirklich bei einem Spiegelbauer in der Lehre zu sein. Ich mochte die Charaktere Isabella und Tiziano gern, auch Maestro Felipe mochte ich gern. Er war wie ein Lehrer und Beschützer. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, dafür dass es sich um eine Kurzgeschichte handelt.

Als ich jedoch das Ende las, war ich den Tränen nahe… nein falsch, ich weinte. Es kam so unerwartet und doch war es auch irgendwie klar, dass es nur auf diese eine Art enden konnte … enden musste… Dennoch hätte ich mir irgendwie ein anderes Ende gewünscht …

 

Gern würde ich die Geschichte von Bianca erfahren, für die dieser Spiegel mit dem Herzblut ihrer Schwester gefertigt wurde … und ob sie erfahren wird, wie groß das Opfer für diesen Spiegel war. Ich hoffe auf die nächste Anthologie J

4 von 5 Punkte

Julia Adrian – Das Rattenbiest – Im Käfig der Stille

Diese Geschichte ist eine Mischung aus Erzählungen über Sirenen, einen Seelen raubenden Raben, verlogene Versprechungen und einer düsteren Schneewittchenversion. Es gab während der Geschichte ein Perspektivenwechsel – mal wurde man als Leser direkt angesprochen, mal wurde Schneewittchens Geschichte erzählt.

Ich empfand sehr viel Mitgefühl für die Königin, die sehr viel Leid ertragen musste. Ebenso schmerzte mich Schneewittchens Geschichte, wie sie ihre frühen Jahre versteckt vor aller Augen leben musste. Und ich fühlte und litt mit den Sirenen, denen grausames Leid angetan wurde. Nur aus Gier und Macht. Es ist einfach nur grausam. Das verfluchte Schloss hingegen konnte ich mir dank der bildhaften Beschreibungen gut vorstellen, wie auch die vielen ineinander fließenden Geschichten, die gelungen miteinander verwoben wurden und es mir schier unmöglich machten, diese Geschichte aus der Hand zu legen. Zu sehr war ich daran interessiert zu erfahren, wohin sie mich führt. Die Atmosphäre dieser Geschichte besticht durch ihre Düsternis, Gewalt, Grausamkeit und sehr viel Leid wie auch durch ihre märchenhaften Figuren.

„Das Rattenbiest“ hat mich jetzt ehrlich gesagt nicht wirklich vom Hocker gehauen, obwohl ihr Schreibstil leicht und flüssig war. Es gab einfach zu viele Geschichten, die in diese Kurzgeschichte gepresst wurden, so dass es zu überladen wirkt und ich mich immer noch frage, was uns die Autorin eigentlich mitteilen wollte. Denn zum Nachdenken rührt mich diese Geschichte nicht.

Ich frage mich allerdings, seit wann Raben Seelen rauben? Ist das nicht die Aufgabe von Harpyien?

3 von 5 Punkte

Bettina Belitz – Der Kristall des blauen Mondes

Ich liebe diesen wunderschönen, märchen- und bildhaften Schreibstil der Autorin und diese fantastische Geschichte. Ich hatte ein ums andere Mal Tränen der Rührung und der Dankbarkeit in den Augen. Diese Geschichte um den Wunsch erfüllenden Kristall berührt mich sehr und ich bin überaus dankbar, dass ich diese Geschichte in der Anthologie finden und lesen durfte. Bettina Belitz versteht es, ihren Leser zu fesseln, ihm wunderbare Gefühle einzuhauchen und aufzuzeigen, dass man mit seinem Leben wie es ist zufrieden sein soll und man vorsichtig mit seinen Wünschen umgehen sollte. Denn sie könnten wahr werden 😉

Nimués Gabe ist das Kristallschleifen und sie kennt die Einsamkeit mit ihrem Großvater, doch ihr Herz gehört einzig und allein Kyrill, der sie nicht als Frau sieht bis sie eines Nachts bei Vollmond ihren einzigen Wunsch äußert. Schade finde ich, dass Kyrill erst verzaubert werden musste, um ihr seine Liebe zu geben … So etwas endet niemals gut.

Bitte MEHR Geschichten und Kurzgeschichten von Bettina Belitz!!!!!!! J

5 von 5 Punkte

Marissa Meyer – Die kleine Androidin

Ich habe mich riesig auf diese Geschichte gefreut und noch mehr, als Linh Cinder in einer Szene auftauchte. Eine lieb gewonnene Freundin aus den Luna-Chroniken, die ich sehr vermisst habe. Danke, Marissa Meyer J

Oh Mech6.0/Star  – die kleine Meerjungfrau als Zukunfts-Märchen – … was für eine wunderschöne, emotional bewegende und traurige, aufopfernde Geschichte. Ich habe sie geliebt und liebe sie noch und das Ende wie auch ihre Selbstlosigkeit rührte mich unendlich zu Tränen, Star, die sich für die Liebe opferte und sich in einem Meer aus Sternen wiederfand. Wunderschön …

Mech6.0/Star mochte ich vom ersten Augenblick an. Schön, dass Cinder ihr mit einem neuen Körper geholfen und ihr somit die Chance gab ihren Dataran wieder zu sehen.

Androiden müssen schließlich zusammenhalten *kicher*

Ich hätte die kleine liebenswerte Androidin gern zu meiner Freundin gehabt. Und ich möchte auch so ein wunderschönes Sternen-Medaillon und mit dessen Hilfe abends in ein Meer von Sternen eintauchen…

Der Schreibstil der Autorin ist sanft, leicht und bildreich, bewegend und emotional berührend, so dass ich mich wunderbar von Anfang an in die Geschichte einfand und mit Mech6.0/Star mitfühlen konnte.

Wenn ich könnte, würde ich dieser wundervollen und liebenswerten Geschichte voller Gefühl 10 von 5 Punkte vergeben – also doppelt so viele.

Lest sie unbedingt, denn sie wird euch berühren! Ich bin megadankbar, dass diese fantastische Geschichte ihren Weg in diese Anthologie gefunden hat! Dankeschön!

Maggie Stiefvater – Nur so stark wie die Füße, die uns tragen

Diese Geschichte um die Prinzessin auf der Erbse oder eher des Holzschuhes ist recht kurz und wird aus der Sicht des Kindermädchens des Prinzen Bertrand erzählt, der verheiratet werden soll. Mich hat die Geschichte wenig beeindruckt, obwohl ich mich riesig auf die Autorin Maggie Stiefvater gefreut habe. Die Charaktere sind nicht so gut ausgearbeitet wie es in anderen Geschichten dieser Anthologie der Fall ist. Es kam absolut kein Gefühl rüber, weder Humor noch Mitleid oder sonst etwas. Ich hätte mir hier echt mehr Tiefe gewünscht. Auch überzeugte mich der Schreibstil nicht wirklich. Manche Sätze sind so blöd aufgestellt, dass ich sie zweimal lesen musste, um den Sinn zu verstehen. Und was den sagenumwobenen Humor betrifft: Sorry, hab ich nicht verstanden.

Fazit: Ich hatte wesentlich MEHR von dieser Autorin erwartet und wurde leider bitter enttäuscht. Jetzt frage ich mich, ob all ihre Geschichten so „mau“ sind …

1 von 5 Punkte

Gesamtfazit:

Diese Anthologie ist eine gelungene Mischung aus fantastischen wie märchenhaften Geschichten, die mich größtenteils begeistert haben.

Positiv fand ich die Geschichten von Marissa Meyer, Bettina Belitz, Sylvia Johanna Sollfrank, Nina MacKay, Patricia Briggs, Nina Blazon und Michelle Weber. Sie haben einen wunderbaren Schreibstil und konnten mich mit ihren Geschichten wunderbar gefangen nehmen und in ihre Kurzgeschichten entführen, wofür sie von mir jeweils die volle Punktzahl erhielten – manche sogar mehr, lach.

Allerdings gibt es auch einige Geschichten, die absolut nicht in eine Märchenanthologie hineingehören, die auch Kinder lesen werden. Ich erwähne nur Lena Falkenhagen und Jim C. Hines. Diese beiden Geschichten sind für mich ein No-Go in dieser Anthologie. Denn Erotik und Vergewaltigungen haben in einer Anthologie nichts zu suchen, die auch von Kindern gelesen wird.

4 von 5 Punkte insgesamt

[Rezension] „Magic Girls 1 – Der verhängnisvolle Fluch“ von Marliese Arold

mg1Schöner Auftakt zu einer magischen Reihe

Der Vater wurde in einen grünen Leguan verwandelt, die Familie dank der verrückten Großmutter ins Hexil zu Recherchezwecken geschickt und dann wird der Vater entführt …

Elena und ihre Familie (Mutter und Geschwister) wurden in die Menschenwelt geschickt, um einerseits über die Menschen zu recherchieren, andererseits um den Ruf ihrer Familie wieder herzustellen. Einzig ihre beste Freundin Miranda kann Elena über diese dramatische Erfahrung hinwegtrösten, da sie die Familie begleitet und gemeinsam mit Elena die irrwitzigsten Abenteuer in der Menschenwelt besteht.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und bereitete mir Freude beim Lesen. Die Wortwahl ist leicht und verständlich gewählt, so dass sie für junge Leser gut zu verstehen ist. Es war spannend zu lesen, welches dramatische Ereignis die Familie ins Hexil gezwungen hat und wie sie damit versucht haben umzugehen. Es gibt einige schöne und witzige magische Elemente, bei denen ich schmunzeln musste. Spannung kam allerdings erst im letzten Teil auf, bei dem ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Die Lösung war mir jedoch zu einfach gewählt. Ich hätte mit mehr Action und Magie gerechnet, um die Spannung zu erhöhen. So war es eher lahm gelöst.

Allerdings geriet ich was die Freundschaft in der Menschenwelt zwischen Elena und Miranda und den Menschen Nele und Jana etwas Kopfzerbrechen. Denn anfangs sind Nele und Jana sehr skeptisch und neugierig und wollen unbedingt hinter das Geheimnis um Elenas Familie kommen und wollen sie ausspionieren. Und umgekehrt wollen Elena und Miranda über die Menschen mehr in Erfahrung bringen. Und ganz plötzlich sind die 4 die besten Freundinnen? Sorry, aber fehlt hier ein Teil der Geschichte, in der sich die 4 Mädchen besser und näher kennenlernen und aneinander herantasten. Es wirkt unrealistisch und erzwungen. Man kann mit niemandem urplötzlich befreundet sein, selbst wenn Magie wie hier im Spiel war. Ich hatte eher erwartet, dass die Menschenmädchen erst einmal entsetzt/schreiend davonrennen. Aber nein. Sie nehmen alles vollkommen cool hin, als wäre es das normalste der Welt, dass Miranda, Elena samt Familie Hexen sind.

Das Cover mit seiner knalligen rot-pinken Farbe zog meine Aufmerksamkeit direkt auf sich und dann dieser wunderbare samtige Aufdruck. Ich liebe es und konnte selbst während des Lesens kaum widerstehen, über den Samtaufdruck zu streichen. Das ist Magie die bezaubert J Auch die Gestaltung innerhalb des Buches mit seinen pinkfarbenen Ornamenten und den pinkfarbenen Seiten passt optisch sehr gut zum Buch. Allerdings lassen sich die pinken Seiten etwas schwer lesen, hier hätte eine hellere Farbe besser gewirkt. Toll finde ich die kleinen Schaukästen als Zusammenfassung bzw. Rezeptvorstellungen zum Nachmachen. Das gibt sicherlich Anreize, die Rezepte selbst einmal auszuprobieren. Ich mochte auch die einfallsreichen und teils humorvollen Kapitelüberschriften sehr.

Die Charaktere um Elena, Miranda, Jolanda und die verrückte Oma Mona fand ich gelungen. Ich konnte Elena und Miranda sogleich ins Herz schließen, die verrückte Oma hingegen weniger, die allerdings für einige Schmunzler im Buch sorgte. Nele und Jana waren mir zu oberflächlich dargestellt. Ich hoffe, dass sie in den Folgebänden besser ausgearbeitet sind.

Ich vergebe gute 3 Punkte von 5 an diese Geschichte und bin schon auf die Folgebände gespannt, in der Hoffnung, dass hier mehr Spannung und Action angesagt sind und die Charaktere mehr Tiefe haben (besonders Nele und Jana).

 

 

[Rezension] Marah Woolf „Götterfunke 2 – Hasse mich nicht“

götterfunke2Gelungene Fortsetzung

Darum geht es:

Jess ist mit gebrochenem Herzen aus dem Camp in ihre Heimat Monterey zurückgekehrt. Doch Ruhe vor den Göttern findet sie nicht. Denn sie sind ihr gefolgt und das Gefühlschaos und die göttliche Wette gehen in die nächste Runde.

Apoll und Kalchas mag ich auch in „Hasse mich nicht“ sehr und habe mich regelrecht nach Szenen mit den beiden gesehnt und gehofft, dass sie viel mehr Auftritte haben. Ich finde Apoll und Kalchas toll ❤. Athene mag ich auch ganz gern, sie ist ein sehr liebenswerter Charakter. Trotz dessen hätte ich mir gewünscht, dass die drei wenigstens ehrlich mit Jess umgegangen wären …

Robin ist ein Biest, das wusste ich ja schon im ersten Band, aber im Zweiten wurde es noch deutlicher. Ich hätte sie manchmal echt … Cayden kam mir im Gegensatz zu Band eins diesmal wie ein Schoßhündchen und Klette vor. Aber als Jess ihn dringend brauchte – oder einen der anderen Götter – war wieder mal keiner da. Ständig geriet sie unnötig in Gefahr. Das war ziemlich nervenaufreibend. Manchmal hätte ich sie echt schütteln können.

Mateo war für mich von Anfang an ein fragwürdiger Charakter. Ich hatte immer bei ihm das Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmt. Er war irgendwie zu aufmerksam, zu fürsorglich und irgendwie immer zur Stelle, wenn es Cayden oder einer der Götter nicht war. Das machte mich äußerst misstrauisch…

Ariadne war für mich ein schwacher Charakter. Ich weiß noch immer nicht recht, auf welche Seite ich sie einordnen soll. Anfangs dachte ich, sie sei auf der „bösen“ Seite, dann änderte es sich mal kurzfristig, aber irgendwie bin ich mir noch immer nicht ganz sicher, da wir als Leser auch nicht sonderlich viel über diese Frau erfahren. Ich glaube, da kommt noch was in Band 3 auf uns zu und sie spielt eine wichtige Rolle darin.

Mir gefiel gut, dass wir diesmal Jess und ihr Umfeld näher kennen lernen durften und somit auch die alltäglichen Probleme mit Familie, Freunden, Schule, Nebenjob etc. Besonders gut gelungen, ist die Darstellung der Alkoholsucht von Jess´ Mom und die damit verbundenen Probleme, die diese auslösen. Ich finde es nicht unbedingt gut, dass ihre Mom sogleich den nächsten Mann am Hals hat und um sie wirbt. Ich hatte eher gehofft, dass sie sich erst einmal von ihrer Sucht und ihrem Ex emotional löst und zu sich selbst findet ehe sie einen neuen Mann in ihr Leben und das Leben ihrer Kinder lässt. Aber ich hoffe, die Autorin findet auch hier einen guten Weg in Band 3.

Ich mochte, dass Jess in diesem Band stärker war und ihre Entwicklung voranschritt. Sie wirkte erwachsener. Ihre Emotionen waren deutlich zu fühlen, besonders ihre Wut und ihr Hass auf Cayden und Robin. Manchmal hätte ich sie gern in den Arm genommen und getröstet. Da war ich froh, dass sie in Leah eine gute Freundin gefunden hat.

Genervt hat mich tierisch, dass die Götter Jess nicht in die Geheimnisse eingeweiht haben, obwohl sie doch für die Götter so unendlich wichtig ist. Klar, dass es schließlich so kommen musste, wie es letztendlich kam. Ich kann Jess´ Reaktion von daher ziemlich gut verstehen. Da wäre wohl jeder „angepisst“ gewesen. Auch empfand ich Jess erwachsener und reifer, wenn sie sich um ihre Freunde und Familie kümmerte und dann wurde sie wieder zum Kind, das wütend mit dem Bein aufstampfte, wenn es seinen Willen nicht bekam, sobald Cayden auftrat. Da war kein Gleichgewicht vorhanden und ich wurde dank Jess emotional hin und her geworfen.

Ich kann auch nicht ganz verstehen, wie die Mädchen – insbesondere Jess, Robin, Julie etc. –  immer wieder vorgeführt werden und auf die Götter reinfallen. Nur weil sie toll aussehen und es verstehen, sich einzuschleimen? Wo bleibt da der Charakter? Tiefgründig denken diese Mädchen scheinbar nicht ganz …

Gelungen fand ich, dass immer wieder die echte Geschichte der Götter in diesen Roman mit eingeflochten wurde, so dass man als Leser mehr über die Götter und die griechische Geschichte erfährt. Davon hätte ich bitte gern mehr J

Der Schluss: Was für ein Ende! Mir entfährt jetzt noch ein entsetzter Aufschrei aus meiner Kehle, wenn ich daran denke! So ein fieser Cliffhänger aber auch! Ich bin echt neugierig darauf, wie die Geschichte in Band 3 fortgesetzt wird. Leider muss ich mich noch bis 19. März 2018 gedulden … und dann ist die göttliche Geschichte um Cayden alias Prometheus und Jess leider auch vorbei … schnief… Ich frage mich, wie Cayden in Band 3 aussehen wird – wie der Gott Prometheus oder wie Cayden in seiner menschlichen Gestalt?!??

Der Schreibstil ist wieder einmal wunderbar. Ich fand mich schnell in die Fortsetzung ein und fühlte und litt mit Jess mit. Manche Szenen waren sehr vorhersehbar und klar, dass sie so ausgehen / kommen würden. Aber dafür gab es andere, die mir einen Schmunzler oder ein Kreischen entlockten. An Spannung mangelte es diesem Roman nicht, denn ich hatte keine Chance, das Buch nur einen Moment aus der Hand zu legen, ohne mich zu fragen, wie es mit Jess weitergeht und ob sie Cayden verzeihen kann/wird.

Das Cover passt optisch gut zu seinem Vorgänger. Allerdings gefällt mir persönlich die abgebildete Person nicht. Aber das ist nur meine Meinung. Farblich finde ich das Cover gelungen und der Buchumschlag fasst sich auch toll an. ❤ Mich stört allerdings, dass der Titel und der Autorenname so durcheinander aufgedruckt wurde. Hier hätte ich mir eine ordentliche Reihenfolge gewünscht, die Schrift hätte auch kleiner und geschwungener sein dürfen.

Fazit:

„Götterfunke 2 – Hasse mich nicht“ ist eine gelungene Fortsetzung mit einem fiesen Cliffhanger, der es mir echt schwer machen wird, auf den letzten Teil zu warten – schon allein wegen der Leseprobe zu Band 3! Ich habe die Szenen mit Jess, Apoll, Kalchas und Cayden sehr genossen und freue mich auf mehr. Hoffentlich finden alle ihr Happy End und die Welt der Götter findet zum Frieden zurück.

Ich vergebe wundervolle 4 von 5 Punkten für diese Fortsetzung um Jess und Cayden!

 

[Rezension] Nina MacKay „Plötzlich Banshee

indexPotenzial verschenkt und extrem nervig

Ich wurde mit der Hauptprotagonistin Alana absolut nicht warm, sie ging mir ehrlich gesagt tierisch auf die Nerven. Denn sie war großschnäuzig, extrem tollpatschig, sehr oft kindisch und trotzig und so gar nicht meins. Zudem ging es mir tierisch auf die Nerven, dass sie den Detective Dylan Shane ständig Sockenschuss nannte. Klar hieß es im Roman, dass Banshees bis zu ihrem 21. Lebensjahr das Unglück regelrecht anziehen, aber ich fand es einfach zu übertrieben.

Detective Shane gefiel mir anfangs noch relativ gut bis er urplötzlich charakterliche Wendungen von jetzt auf gleich hinlegte und zum absoluten Weichei/Typen mit rosaroter Brille mutierte. Das hat mich eher verschreckt und verstört als mich an Dylan Shane gebunden. Keine Ahnung, was sich die Autorin hier gedacht hat, aber so eine 180°-Wendung in Nullkommanichts macht kein Mann mit, selbst wenn er verliebt ist. Das war einfach zu unrealistisch und extrem übertrieben.

Außerdem hat die Autorin mit ihrer Geschichte echt viel Potenzial verschenkt. Sie hat so viele tolle magische Wesen in ihrem Roman erwähnt und aufgezählt, aber man bekam von ihnen bzw. ihren Fähigkeiten nur sehr wenig mit. Das finde ich megaschade. Hier hat sie wirklich Potenzial verschenkt, was die Geschichte endlich mal richtig spannend und fantastisch gemacht hätte. Stattdessen quälte ich mich mit einer nervigen Banshee und Detective Sockenschuss bis zum Ende des Buches.

Die Idee mit den roten Zeituhren über den Köpfen der Menschen und magischen Wesen erinnert mich stark an den Film „In time“ mit Justin Timberlake, in dem alle zukünftigen Menschen grüne Zeituhren auf ihrem linken Unterarm tragen.

Wortwahl und Schreibstil der Autorin in „Plötzlich Banshee“ haben mich absolut nicht ergreifen können. Teilweise war es sogar nervig, so dass ich das Buch weglegen musste oder zum wiederholten Male genervt die Augen verdrehte.

Den Titel fand ich ehrlich gesagt nicht passend. Denn Alana ist nicht spontan über Nacht zur Banshee geworden, sondern sie ist seit Geburt eine. Hier hätte ich mir mehr logisches Denkvermögen der Autorin gewünscht.

Das Cover gefällt mir gut, da es mal etwas anderes ist als die Standard-Schönheiten vor einer Stadt oder in den Armen eines halb nackten Mannes. Das Cover hat mich neugierig gemacht, wie auch der verheißungsvolle Klappentext. Doch beides hat nicht geholfen, mich von dem gesamten Buch zu überzeugen.

Was das Ende des Romans betrifft, bin ich ernsthaft verwirrt. Denn über Morgan`s Kopf leuchtete trotz ihrer Erkrankung noch 19 Monate. Und doch soll sie unter der Kirche verschüttet und tot sein? Ernsthaft? Trotz der 19 Monate? Oder lebt diese Verräterin noch und es gibt eine Fortsetzung des Romans?

Fazit:

Alana, die Hauptprotagonistin ist recht nervig, kindisch und eingebildet. Ich wurde weder mit ihr noch mit der Geschichte warm, obwohl der Roman nur so von magischen Wesen strotzt. Ich bin trotz des schönen Covers und des verheißungsvollen Klappentextes enttäuscht und verwirrt über die Protagonisten und das Ende.

Ich kann diesem Werk nur 3 von 5 Punkten verleihen. Einer für das Cover, einer für den tollen Klappentext und einer für die Vielzahl magischer Wesen.

 

 

[Rezension] „Fictional Reality“ von Christin C. Mittler

5101JWEXZrL._SX331_BO1,204,203,200_Verwirrend, chaotisch, ohne Spannung, zu viel Gejammer, keine wirkliche Handlung

Die Grundidee und der Klappentext hatten es mir angetan, so dass ich mir unbedingt dieses Buch mit seiner Geschichte kaufen und verschlingen wollte. Denn mich hatte es schon immer interessiert, wie es einer Person geht, die erfährt, dass ihr ganzes Leben samt der dazugehörigen Dramen nur der Feder eines Autors entsprang. Das hatte mich sehr neugierig gemacht.

Doch das Buch selbst hat mich SEHR enttäuscht! Die Geschichte plätschert von Anfang an nur dahin ohne groß einen Spannungsbogen zu haben. Einzig das Gejammer der Protagonistin zieht sich wie ein roter Faden durch das gesamte Buch.

Einzig der emotionale Anfang und das Ende, das doch noch okay für mich war, sind die besten Szenen des Buches. Dazwischen passierte fast gar nichts, was mich irgendwie berührte oder bewegte. Ich konnte das Buch also problemlos aus der Hand legen und musste mich dann aufraffen, es überhaupt zu Ende zu lesen.

Bei manchen Szenen während des Lesens fragte ich mich: Woher kam der Gedanke plötzlich? Es gab nirgends eine Erklärung für mich als Leser geschweige denn ein Hinweis darauf.

Es fehlten mir auch Erklärungen z. B. von dem Comic oder manchen Büchern oder Stichworten, die zwar kursiv dargestellt wurden, die ich aber absolut nicht kannte. Ich muss doch nicht alle Thriller und Comics gelesen haben, um zu verstehen, was die Autorin mir mit dem Titel sagen will. Z. B. Deadpool. Was bitte ist in diesem Comic geschehen, dass die Protagonistin plötzlich auf DEN Gedanken bringt? Ich habe keine Ahnung, denn hier wurde wieder viel weggelassen.

So ging es auch im ganzen Buch. Szenen und Gespräche, die mich als Leser interessierten, weil sie meiner Meinung nach ggf. wichtig für die Geschichte bzw. Tiefe der Protagonisten hätten sein können, existierten gar nicht. So verstand ich wieder einige Dinge in der Geschichte nicht, so dass ich mit vielen Fragezeichen zurückgelassen wurde und nur mit dem Kopf schütteln konnte.

Spontane unerklärliche Gedanken.

Szenensprünge.

Logikfehler.

Keine Absätze, wo welche hingehören, so dass man als Leser erstmal rätselt, wovon die Geschichte bzw. der Dialog gerade handelt.

Was hatte es mit den grauen Flecken auf sich und wieso hatte Alexandra diese mit Liam gesucht, wenn sie innerhalb der Geschichte wieder unbedeutend verschwanden? Was hatten sie mit dem Finden dieser Flecken bezwecken wollen? Verstecken vor der Autorin? Geheimnisse austauschen oder was? Hier fehlt die Erklärung dazu.

Ich fragte mich die ganze Zeit während des Lesens: Wieso unternimmt Alexandra nichts, um die Autorin zu finden? Stattdessen jammert, turtelt und besäuft sie sich lieber. Ich hätte die Autorin und die Protagonistin am Liebsten gepackt und gerüttelt und geschüttelt, damit endlich mal was passiert. Aber selbst auf Seite 211 von 246 Seiten geschieht rein gar nichts, um der Autorin auf die Spur zu kommen. Stattdessen wird wieder mal nur gejammert. Es ist zum gegen die Wand rennen und total nervig. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich mir dieses Werk mit dem so tollen Titel und dem spannenden Klappentext NIEMALS gekauft. Denn diese Geschichte ist alles andere als spannend, sie ist nur nervig wegen dem ewigen Rumgejammer. Ich weiß, wie es ist jemand wichtiges für immer zu verlieren, aber hier wird eindeutig mit dem Rumjammern übertrieben, so dass das Lesen keinen Spaß mehr macht.

Ich fand es sagenhaft wie gekonnt die Autorin diese ganze Geschichte, die 246 Taschenbuchseiten füllt, ohne jegliche Spannung zu verfassen. Hier geschehen Dinge einfach so ohne, dass ein Gefühl von Spannung und einem Adrenalinschub aufkommt. Es passiert einfach als würde man sich von A nach B beamen. Vor allem das Kapitel 22 hat mich geschockt, denn ich hatte hier echt gehofft, dass es spannend und actionreich wird und ich endlich mal was ERLEBE. Stattdessen wurde ich wieder enttäuscht. Ich frage mich ernsthaft, wie dieses Buch durch die Hände von Lektoren und Testlesern gehen konnte ohne entsprechende Anmerkungen wie „Erklärung fehlt“, „lahm“, „mehr Spannung einbauen“ etc. Ebenfalls vermisse ich sehr viele Absätze in dem Buch, da der meiste Text einfach so aneinandergeklatscht wirkt, wohl um Platz zu sparen, um die Druckkosten gering zu halten.

Das Cover gefällt mir gut, denn dadurch bin ich erst auf das Buch aufmerksam geworden und habe mir den Klappentext auf der Rückseite durchgelesen. Mir gefallen die Farben und das Notizbuch in der Mitte des Covers. Allerdings hat das Notizbuch leider recht wenig mit der Geschichte zu tun. Der verspielte weiße Schriftzug des Titels gefällt mir, wie auch der Titel. Sie versprechen etwas, das der Inhalt des Buches leider nicht halten konnte.

Den Schreibstil der Autorin mochte ich nicht unbedingt, da er sehr sprunghaft und wenig erklärend war, so dass ich mit vielen ungeklärten Fragen als Leser einfach zurückgelassen werde. Manche Sätze waren unvollständig, es fehlten Verben oder Substantive für das bessere Verständnis. So gab es immer wieder Momente, in denen ich ein oder zwei Sätze zurückgehen musste, um zu verstehen, über was die Autorin gerade schreibt.

Die Charaktere waren allesamt recht oberflächlich, ohne jegliche Tiefe. Ich konnte mich weder mit Alexandra noch mit Liam anfreunden, obwohl Liam ein guter Kerl ist. Die anderen Protagonisten gehen regelrecht unter und hinterlassen fast gar keine Spuren. Sie wurden mal erwähnt, tauchten mal hier oder da kurz auf und waren weg. Sie hatten keine richtige Funktion, waren eher nur Lückenfüller.

Die Geschichte hätte SO VIEL Potenzial gehabt, da hätte man echt was daraus machen können. Aber es wurde einfach alles verschenkt und oberflächlich und verwirrend abgehandelt.

Ehrlich gesagt, hat es mir keinen großen Spaß gemacht, die Geschichte ab der Hälfte zu verfolgen. Ich war schon oft davor, sie unbeendet zur Seite zu legen, weil sie mich erstens nicht erreichte und mir zweitens das Gejammer der Hauptdarstellerin tierisch nervte und drittens: weil absolut KEINE Spannung und Tiefe zu den Protagonisten aufkam. Dennoch hielt ich irgendwie kopfschüttelnd durch und hoffte, dass es doch noch irgendwie irgendwann besser wurde. Und ich wurde von Seite zu Seite wieder enttäuscht. Schade um die 12,90 Euro für das Taschenbuch, die hätte ich in ein besseres Buch investieren können!

Dieses Buch bekommt von mir nur 2 Sterne – wegen der tollen Grundidee und dem schönen Cover. Mehr hat dieses Werk meiner Meinung nach nicht verdient.

[Rezension] „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black

51dN0mTlnvL._SX312_BO1,204,203,200_Langatmig, zähflüssig und verwirrend

Ich mochte die Grundidee eines Elfenprinzen in einem gläsernen Sarg mitten im Wald sehr, der von Hazel und ihrem Bruder Ben sowie vielen anderen täglich aufgesucht wurde. Die Vorstellung gefiel mir sehr, da sie mich an das Märchen von Schneewittchen erinnerte.

Doch leider glich „Der Prinz der Elfen“ von Holly Black so gar nicht diesem schönen Märchen. Denn es war anders. Einerseits war „Der Prinz der Elfen“ schön, weil man viele Informationen über den Erlkönig, das Volk der Elfen und verschiedene Schutzmechanismen und Rituale bekam. Aber der zähflüssige Schreibstil und das ewige hin und her der Geschichte und seiner Charaktere gefiel mir nicht. Ich hatte das Gefühl, überhaupt nicht zu wissen, wo an welcher Stelle sich die Geschichte gerade befindet und was die Autorin erzählen will. Die Geschichte plätscherte an vielen Stellen einfach so dahin und langweilte mich fast zu Tode, so dass ich hoffte, dass der Roman endlich ein Ende fände, ganz gleich welches. Es kam überhaupt keine richtige Spannung auf, die mich fesseln konnte. Dafür war die Langeweile vorherrschend wie zäher Kaugummi. Ich hatte das Buch so oft es ging zur Seite gelegt und lieber andere Bücher gelesen, als dieses fortsetzen zu wollen. Dennoch wollte ich irgendwie diese Geschichte hier zu Ende lesen und wurde enttäuscht. Es war nicht das, was ich mir unter dem märchenhaften Titel und dem spannenden Klappentext vorgestellt hatte.

Die Charaktere waren teils verwirrend dargestellt, nicht tiefgründig und ihr Potenzial nicht wirklich ausgeschöpft. Ich hätte gern mehr über Carter und Jack erfahren wollen, doch Carter rutschte immer mehr ins Aus und Jack blieb irgendwie ein Geheimnis. Hazel und Ben … ich glaubte immer, dass es da eine Verbindung zwischen den beiden Geschwistern gab, aber so oft wie sie sich gegenseitig belogen und übergingen … da glaubte ich nach einigen Seiten nicht mehr daran. Die Charaktere wirkten alle irgendwie oberflächlich und blass, so dass ich keinen der Protagonisten besonders mochte und hervorheben möchte. Ich fand einfach keinen Zugang zu ihnen.

Manche Szenen hätte ich mir gern anders gewünscht, anschaulicher und besser durchdacht, wie z. B. das Versteck des Schwertes. Denn das war nun wirklich so was von schlecht gewählt, das es jeder gefunden hätte, der sich verneigte. Ich hätte mir hier ein wesentlich besseres Versteck erhofft, das mehr Sinn ergibt.

Das Cover ist märchenhaft schön. Ich hätte auch zu gern einen Blick auf den gehörnten Prinzen im Sarg geworfen, von dem diese Geschichte handelt. Ich bin fasziniert von dem großartigen Bild, dass aus einem geheimnisvollen Wald und einem rothaarigen Mädchen (vermutlich Hazel) besteht, die mit dem Körper eines Jungen im grünen Gewand vermischt wurden.

Der Schreibstil der Autorin Holly Black war ehrlich gesagt nicht so ganz meins. Einige Passagen lasen sich fantastisch und märchenhaft. Diese Szenen liebte ich sehr. Allerdings gab es leider viele Abschnitte, in denen es extrem lange Schachtelsätze gab. Ich musste sie mehrmals lesen, um zu verstehen, was die Autorin mir damit sagen wollte. Hier hätte man deutlich mehr überarbeiten sollen.

Es blieben am Ende des Buches trotz allem auch einige Fragen offen, die ich gern beantwortet gehabt hätte. Das Ganze war für mich einfach nur enttäuschend. Vielleicht bin ich auch mit zu hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen?!

An sich ist die Grundidee des Buches fantastisch, aber bei der Umsetzung haperte es gewaltig, was größtenteils am verwirrenden und zähflüssigen Schreibstil der Autorin lag. Die Geschichte war zwar gut recherchiert, half aber nicht, die Spannung aufzubauen und mich gefangen zu nehmen.

„Der Prinz der Elfen“ hat mich leider nicht überzeugt. Schade, dabei war die Grundidee so faszinieren, dass ich schon allein wegen dem Klappentext und dem Cover das Buch gekauft habe. Ich gebe diesem Buch 3 Punkte – eines für das tolle Cover, einen für die tolle Grundidee und den dritten Punkt für die gute Recherche zum Erlkönig und dem Elfenvolk.