DIY: Tabletkissen nähen

Nachdem ich wahnsinnig glücklich mit meinem handgenähten Leseknochen aus einer alten Jeans bin, gehe ich ab heute das nächste Nähprojekt an, mit dem ich auch schon eine Weile liebäugle. Die Rede ist von einem Tabletkissen. Auch dies werde ich aus Mangel einer Nähmaschine per Hand nähen und mit Füllwatte füllen. Laut Anleitung benötigt man etwa zwischen 600 – 900 g Füllwatte. Ich werde berichten, ob es reicht.

Die schriftliche Nähanleitung zum Tabletkissen findet ihr >> HIER << und wenn ihr es auch noch virtuell mögt, dann schaut euch auf YouTube dieses Video mit Enie dazu an:

Stoff habe ich schon (daraus wollte ich eigentlich mal eine Tasche nähen :-D), jetzt wird daraus ein Tabletkissen. Ich mache mich gleich an das Zuschneiden und Nähen. Bin gespannt, wie lange ich brauche und wie es letztendlich wird.

Sobald ich dieses Nähprojekt erfolgreich beendet habe, gibt es hier als Nachtrag natürlich Fotos für euch!

Näht ihr mit mir, dann würde ich mich über eure Fotos / Links zu den Bildern freuen. Einfach in den Kommentaren schreiben, damit ich eure Tabletkissen bewundern kann.

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Nähen 🙂

Euer Schneewittchen

Leseknochen/Lesekissen nähen

Ich habe aufgrund der Corona-Pandemie das Nähen für mich entdeckt – selbst ohne Nähmaschine. Es dauert zwar alles länger, aber ich kann endlich meine Wunschprojekte angehen, die ich seit längerer Zeit angehen wollte.

 

 

Mein aktuelles Projekt sind Leseknochen, die ideal als Kopfkissen, aber auch als Halterung für Handys, Tablets und Bücher sind.

Ich entdeckte bei meiner Recherche einige tolle Schnittmuster und Anleitungen.

Schnittmuster

Anleitung 1

Anleitung 2

Da Stoffe momentan echte Mangelware sind und man sie nur schwer online bekommt, habe ich meine Sachen durchstöbert und einfach eine alte Jeans, die ich nicht mehr trage, zerschnitten. Der Stoff ist schön stabil, so dass nichts ausbeulen kann. Als Füllmaterial nehme ich – wie schon bei meinen Amigurumis – Füllwatte. Ihr könnt aber auch ein günstiges Kopfkissen aufschneiden und den Inhalt als Füllung verwenden.

Und das ist mein fertigen Leseknochen!

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Ich konnte die 3 Hauptteile nicht aus je einem Stück Stoff nähen, sondern musste insgesamt 6 „halbe“ Teile ausschneiden und dann immer 2 zu einem großen Hauptteil zusammennähen. Sollte es bei euch auch der Fall sein, denkt bitte an die Nahtzugabe, damit ihr die beiden Hälften auch zusammennähen könnt. 7 Millimeter Nahtzugabe sollten genügen.

Für die Füllung mit Füllwatte habe ich etwa 400 g Füllwatte verbraucht.

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Nähen 🙂

Euer Schneewittchen

DIY Sitzpouf stricken

Ich liebe diese kleinen und großen Poufs, die man individuell häkeln, stricken und auch nähen kann. Dafür benötigt man meist nicht viel. Als Füllung empfehle ich entweder ein großes 80 cm x 80 cm Kissen oder winzig kleine Styroporkügelchen. Für den Stoff, der euch als Faden zum Stricken dient, könnt ihr – wie im Video – eine Fleecedecke zerschneiden oder ein altes Bettlacken oder einen alten Bettbezug. Es gibt aber auch schon fertige Stoffstreifen-Rollen zu kaufen.

Wie ihr euch einen eigenen Sitzpouf strickt, erfahrt ihr im nachfolgenden Video. Die Sprache ist nicht so wichtig, denn man sieht alle wichtigen Dinge.

Wichtig ist, dass man – je nach „Garnstärke“, entweder 60 Maschen mit Nadelstärke 10 oder 35 – 40 Maschen bei Nadelstärke 12 anschlägt und dann eine Art Schal mit ca. 48 bzw. 50 Reihen strickt. Dann häkelt/näht man die 2 schmalen Schalenden zusammen. Rest wird im Video erklärt.

DIY Rosenblütenbaum

Der Frühling ist schon da, wenn man sich nicht nach dem Kalender, sondern nach dem Wetter richtet. Deshalb bin ich auch total in Bastellaune und habe für euch heute ein recht einfaches DIY. Die meisten Materialien bekommt ihr entweder im Bastelladen oder z. B. auch bei Tedi etc.

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Ihr benötigt für einen Rosenblütenbaum:

  • ca. 25 – 30 weiße künstliche Rosenblüten (Durchmesser ca. 4 – 4,5 cm je Blüte)
  • Kleber (Heißkleber, Bastelkleber etc. der schnell klebt)
  • eine Styroporkugel von ca. 7,5 – 8 cm Durchmesser
  • einen dicken Holzspieß von ca. 25 cm Länge (als Baumstamm)
  • einen kleinen Blumentopf eurer Wahl in der Farbe eurer Wahl
  • künstliches Moos
  • Steckmasse

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Und so gehts:

Ihr klebt nacheinander alle Blüten auf der Styroporkugel fest, so dass es eine schönen runde und gefüllte Baumkrone ergibt. Dann nehmt ihr den Holzspieß und tupft auf eine Spitze euren Kleber, steckt diesen Holzstab zwischen die Rosenblüten in die Blütenkugel hinein und lasst es trocknen.

In den kleinen Blumentopf steckt ihr die Steckmasse, nachdem ihr sie grob zugeschnitten habt bis sie den Blumentopf ordentlich ausfüllt.

Da hinein steckt ihr das andere Ende des Holzspieß-Baumstammes hinein, der an seinem Ende auch hier wieder Kleber hat, damit alles gut hält.

Zum Schluss verteilt ihr auf der Steckmasse im Blumentopf ordentlich euren Kleber, verstreut das künstliche Moos und drückt es schön fest.

Und fertig ist euer Blütenbaum.

Natürlich könnt ihr auch Rosenblüten in rot oder blau oder gelb, violett etc. nutzen. Das bleibt ganz euch überlassen. Hauptsache ist, euch gefällt es.

Wenn ihr Märchen so sehr liebt wie ich, könnt ihr z. B. auch einen weißen und einen roten Rosenblütenbaum basteln, die für das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ stehen. 😉

Dieses kleine Bäumchen ist auch ein wunderbares Geschenk zum Geburtstag, Valentinstag, Muttertag, Frauentag oder einfach für sich selbst als hübsche Dekoration.

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Nachbasteln.

Euer Schneewittchen

 

 

Adventskalender 2018 ~ Türchen 25

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Mein Adventskalender geht weiter, um euch bis zum Jahresende zu begleiten und gibt euch heute eine schnelle Geschenkidee für BADESALZ

Was ihr dafür braucht?

  • 2 Tassen Totes-Meer-Salz (erhältlich in der Apotheke)
  • 15 Tropfen Lavendelöl
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 EL getrocknete Lavendelblüten bzw. loser Lavendeltee
  • ggf. 1 Tropfen Lebensmittelfarbe (lila oder rosa)

 

Und so erstellt ihr euer Badesalz:

Meersalz mit Lavendelöl sowie Kokosöl mischen, die Lavendelblüten vorsichtig unterheben. Bevor die Lebensmittelfarbe dazukommt, schöpfe eine Tasse des Misch-Salzes ab. Färbe die übrige Menge mit der Lebensmittelfarbe. Jetzt breite das farblose und das farbige Salz getrennt auf Küchenpapier aus und lasse es einen Tag lang trocknen.

Zum Schluss:

Fülle das selbst gemachte Lavendelsalz schichtweise in ein kleines Einmachglas: erst eine halbe Tasse farbloses Salz, dann eine Schicht des Gefärbten und immer so weiter verfahren, bis das gesamte Salz im Glas ist. Anschließend das Glas mit einem hübschen Schildchen versehen und nach Belieben beschriften.

Tipp: pro Wohlfühlbad etwa 2-3 EL Badesalz hinzugeben

Euer Schneewittchen

 

Adventskalender 2018 ~ Türchen 23

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Im 23. Türchen verbirgt sich eine Bastelanleitung für eine eigene Schneekugel! Ich liebe Schneekugeln sehr, deshalb finde ich die Idee richtig super, sich selbst eine zu basteln. Klickt einfach auf diesen LINK und schon gelangt ihr zur DIY-Bastelanleitung.

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Ich wünsche euch allen einen wunderschönen 4. Advent!

Und denkt dran, schon morgen ist HEILIGABEND!

Euer Schneewittchen

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Adventskalender 2018 ~ Türchen 11

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Wünsche gibt es viele. Aber habt ihr auch einen Herzenswunsch? Dann faltet mithilfe des nachfolgenden Tutorials doch ein paar Kraniche und lasst eure Wünsche wahr werden.

Euer Schneewittchen

Adventskalender 2018 ~ Türchen 6

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Fröhlichen Nikolaus-Tag!

Heute habe ich ein tolles DIY-Video für diejenigen unter euch, die gern einen kleinen selbstgebastelten Weihnachtsbaum aus Papier haben möchten und ihn nach Lust und Liebe schmücken können.

Ich finde die Idee prima, denn diesem kleinen Tannenbaum kann man auf seinen Tisch, Schminktisch, Schreibtisch, Abstelltisch etc. stellen und man muss dafür keinen Baum weiter fällen.

Man braucht nur eine Zeitschrift, etwas grüne Acrylfarbe, Pinsel, grünen Glitter, Kleber (z. B. Heißklebepistole oder Bastelkleber) und Dekoration.

Ich habe richtig grüne Acrylfarbe genommen, diese in 2 Schichten aufgetragen und über Nacht trocknen lassen. Während der 2. Farbschicht habe ich grünen Glitter drüber gestreut, damit diese mit der Farbe trocknet. Sollte dies noch nicht ganz halten, kann man noch mit klarem Lack drüberstreichen/sprühen.

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Als Zeitschriften/Hefte kann man den Ikea-Katalog und die Centaur-Zeitung (von Rossmann) nehmen, da die Seiten schön stabil sind und der Baum so besser hält.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln.

Euer Schneewittchen

DIY Wandbild Sternenhimmel am Tag meiner Geburt

Wollt ihr euch ein richtig cooles Wandgemälde erstellen, was absolut individuell ist? Dann habe ich für euch eine geniale Idee. Bastelt euch doch einfach ein Wandbild mit dem Sternenhimmel am Tag eurer Geburt. Dafür müsst ihr nur euren Geburtsort, Geburtstag und die Uhrzeit eurer Geburt genau kennen.

Dann geht ihr auf  http://www.heavens-above.com/

Unter Einstellungen stellt ihr den Beobachtungsort (also die Geburtsstadt) ein.

Dann klickt ihr auf das Wort „Sternkarte“ (unter der Kategorie Astronomie) und gebt euer Datum und die Geburts-Uhrzeit ein.

Als letztes müsst ihr nur noch auf „Aktualisieren“ klicken und schon könnt ihr den Sternenhimmel sehen, wie er am Tag eurer Geburt war.

Speichert euch dieses Bild ab und druckt es so groß wie möglich aus, um die Sternenkonstellation später auf die Leinwand zu übertragen.

Wie ihr das himmlische Wandbild erstellt, erfahrt ihr >> HIER <<. Das Video dazu gibt es hier, ihr müsst nur ein wenig vorspulen.

 

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln 🙂

Mein neues Häkelprojekt

Ich habe vor einiger Zeit mal diesen Beitrag zu einem Sitzsack gepostet, da mir dieses Modell gut gefiel. Ich hatte schon damals die Idee, mir solch einen Sitzsack zu häkeln. Allerdings fehlte mir die Zeit dafür. Aber jetzt im Winter, nachdem ich mir eine wunderschöne weiß-graue Sofadecke gestrickt hatte, dachte ich mir, dass ich mit dem Projekt Sitzsack beginnen könnte … und ich begann.

Ich schlug 230 Luftmaschen mit Doppelfäden (also 2 Wollfäden gesamt – je einer in grau und weiß – passend zu meiner gestrickten Sofadecke) und einer Häkelnadel Größe 6,0 an. Es wird erstmal eine mächtig breite Decke werden, die ich später, sobald ich die 135 cm bzw. 140 cm Länge erreicht habe, zu einem Schlauch zusammenhäkeln werde. Dann muss ich „nur noch“ die zwei schmalen Seiten zusammenfassen und zwar so, dass der fertige Sitzsack genauso aussieht, wie der Original-Sitzsack.

Mein Sitzsack ist dann aber von MIR selbst gefertigt, worauf ich stolz auf mich sein kann. Außerdem kann ich ihn ganz individuell gestalten und Farben und auch Häkelmuster einfügen, wenn ich wollte, was bei dem Kaufmodell nicht möglich ist.

Jetzt bräuchte ich eigentlich nur noch das passende Füllmaterial. Habt ihr Ideen und Vorschläge, welches Füllmaterial am Besten geeignet ist und wo man es günstig herbekommt?

Euer Schneewittchen

Adventskalender 2017 ~ Türchen 3

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DIY Notizbuch mit Leder-/Filzeinband

Falls ihr noch tolle Geschenkunikate benötigt oder selbst Notizbücher liebt und gern bastelt, dann lest unbedingt weiter!

Ich habe wunderbare Tutorials entdeckt, mit denen man seine eigenen Notizbücher basteln kann, ganz ohne zu kleben! Die Videos sind zwar auf englisch, aber selbsterklärend, da jeder Schritt gezeigt wurde. Schaut selbst:

Ihr könnt diese Notizbücher in allen Größen erstellen, egal ob A6, A5, A4, A3 … Hauptsache, die Nähte halten eure Blätter fest und die Hülle reißt nicht. Deshalb sollte sie schon stabil sein (bei Filz einfach dickeren Filz verwenden!)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln und mit eurem Notizbuch! 🙂

Euer Schneewittchen

Adventskalender 2017 ~ Türchen 2

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Wer von euch die schnell gezauberten Socken-Wichtel aus dem gestrigen Video nicht mag und viel lieber zu Häkelnadel und Wolle greift, der kann mit Hilfe dieser Videoanleitung seine eigenen Weihnachtswichtel häkeln. Farben könnt ihr frei wählen – rot, grün, grau, anthrazit, weiß … Es bleibt völlig euch überlassen. Hauptsache euch gefällt es und es macht euch Spaß.

Viel Vergnügen beim Häkeln wünscht euch

Euer Schneewittchen

 

DIY Halloween Geist und Fledermaus häkeln

Halloween steht vor der Tür und damit die Nacht der Geister und Hexen. Ich habe für euch einmal in den Tiefen des www gestöbert und diese tolle Häkelanleitugen für Geister und Fledermäuse gefunden:

Viel Vergnügen beim Nacharbeiten.

Ihr könnt mehrere dieser kleinen Geister häkeln und sie an Sträuße und Sträucher, Türen und Wände hängen oder als Deko aufstellen.

Euer Schneewittchen

 

Holunderblüten-Saft

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Zutaten:

25 – 30 große Holunderblütendolden (wie hier im oberen Bild gezeigt)

(Aufpassen, darin sitze gern Blattläuse!)

10 Liter Wasser

2 kg Saft von Zitronen (bzw. 8 Zitronen)

800 g Zucker

einen 10 Liter-Eimer

leere Flaschen mit Deckel

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Zubereitung:

  • Holunderdolden kurz abwaschen und in einen 10 Liter-Eimer geben
  • Zitronensaft und Zucker darüber geben und 10 Liter Wasser zufügen.
  • Dies 24 Stunden ziehen lassen.
  • Durch einen Durchschlag sieben und aufkochen.
  • in leere Flaschen abfüllen und mit Deckel verschließen

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Tipps:

Der Saft schmeckt am Besten gekühlt im Sommer!

Holunderblüten findet man nur Mitte bis Ende Mai.

Am Besten eignen sich die Blütendolden von Bäumen, die nicht an einer befahrenen Straße liegen!

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So sehen die Blätter des Holunders aus.

Euer Schneewittchen

DIY Märchenhafte Welten

Du liebst Märchen, Feen, Elfen, Zwerge und alles Magische und möchtest dir deine Fairytale World zu dir nach Hause holen? Dann schau dir mal diese inspirierenden Videos an:

Da bekommt man doch richtig Lust, sich selbst seine kleinen bezaubernden Welten zu basteln, nicht wahr? Bei youtube gibt es natürlich noch viel mehr inspirierende Videos von kreativen Köpfen!

Euer Schneewittchen

 

DIY Kalender für 2017

Ihr seid auf der Suche nach einem richtig coolen Kalender für 2017, den ihr selber basteln könnt? Dann habe ich für euch zwei tolle Bastelideen – einmal ein Dodekaeder-Kalender aus Papier und einmal ein Schreibtisch-Kalender aus Holz.

Dodekaeder-Bastelanleitung samt Vorlage zum kostenlosen Download

Hölzerner Schreibtisch-Kalender

Ich wünsche euch viel Spaß beim Basteln und gutes Gelingen. 🙂

Euer Schneewittchen

 

DIY Loop & Beanie nähen

Es ist kälter geworden und der Herbst wird immer kühler. Die bunten Blätter sind vom Wind von den Bäumen gefegt worden und malen den Asphalt und das Gras bunt.

Damit ihr euren Hals schön warm haltet, habe ich hier für euch ein tolles Tutorial für einen Schal, der schnell geht und recht einfach ist.

Ihr braucht dafür:
• zwei dehnbare Stoffstücke in der Größe 60 x 50 cm (Strick, Sweat, Jacquard)
• 2 Ösen und Werkzeug zum Anbringen
• Vliseline oder Wonderdots zum Verstärken der Ösen
• ca. 1 m Hoodiekordel
• Schere oder Rollschneider und ein Lineal

Wenn euch die Beanie (Mütze) aus diesem Tutorial auch interessiert, dann ladet euch >> HIER << das Schnittmuster herunter. Die Nähanleitung dazu gibt es >> HIER <<

Loop und Beanie sind auch wunderschöne schnell gemachte individuelle Weihnachtsgeschenke! 😉

Weitere tolle Näh-Tutorials findet ihr >> HIER <<.

Euer Schneewittchen

 

DIY Lesekissen / Tabletkissen / Leseknochen

Ich habe eine wunderbare und einfache Anleitung für ein Lesekissen entdeckt, welches euer Buch, euer Tablet bzw. euer Smartphone für euch hält, während ihr lest oder euch auf Smartphone/Tablet etwas anschaut. Dieses Kissen ist auch ideal als Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk für euch und eure Lieben!

Auf diesem Blog findet ihr die schriftliche Anleitung für das Lesekissen mit der Größenangabe für den Stoff sowie alle wichtigen Materialien.

Das Video zur Nähanleitung mit genaueren visuellen Details könnt ihr euch auch >> HIER << anschauen.

Ein passendes Kissen für euren Kopf – also einen Leseknochen – bietet die Nähanleitung für den Leseknochen, die ihr euch hier als Video anschauen könnt. Das Schnittmuster für den Leseknochen gibt es >> HIER <<.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachmachen.

Ich werde mir auf jeden Fall solch ein tolles Lesekissen erstellen ❤

Euer Schneewittchen

DIY: Last Minute Halloween Kostüme zum Selbermachen!

Habt ihr noch absolut keine Idee, wie ihr euch zu Halloween, dem Fest der Toten und Geister verkleidet? Dann habe ich hier für euch 3 Kostümvorschläge, die ihr schnell zu Hause selbst machen könnt. Folgt einfach dem nachfolgenden Link und legt mit Basteln los.

LINK zum DIY-Halloweenkostüm

  • Harley Quinn Kostüm aus Suicide Squad
  • Schnelles Pikachu Kostüm aus dem Pokémon Universum
  • Pokémon Trainer mit Pokeball
  • BB8 aus Star Wars
  • Jason Voorhees aus Freitag der 13.

Zusätzlich der Tipp, wie ihr selbst Kunstblut herstellen könnt (2 Rezepte!)

Kunstblut und Verbrennungen könnt ihr aber auch wie nachfolgend selbst machen:

  • Kunstblut: mische Zucker und Wasser im Verhältnis 1:1. Auf dem Herd dann die Mischung aufkochen lassen. Dann wird etwas Lebensmittelfarbe aus dem Supermarkt zugefügt. Dabei nimmt man vor allem Rot, dazu ein bisschen Gelb und ganz wenig Blau. Um das Kunstblut einzutrüben, eignet sich Kaffeeweißer. Mit blauem Lidschatten können sich Halloween-Partygänger zum Beispiel ein blaues Auge schminken und etwas Kunstblut dazu auftragen.
  • Verbrennungen: Am besten kauft man etwas Latexmilch (Bastelshop). Die Milch tupft man mit einem Schwämmchen auf die Haut. Es entsteht dadurch eine Art zweite Haut. Um dann die Verbrennung zu simulieren, knibbelt man das Latex an den Seiten etwas ab. Das sieht dann so aus, als würde sich die Haut ablösen. An diesen Stellen sorgt ein bisschen roter Lippenstift für einen zusätzlichen, gruseligen Effekt.

Ich wünsche euch viel Spaß und ein schaurig-schönes Halloween-Fest!

Euer Schneewittchen

 

Amigurumi XXL-Schaf “Pinkfarbener Seelentröster”

Heute möchte ich euch eine neue Variante des Seelentröster-Schafes vorstellen, die direkt für Mädchen geeignet ist. Denn das Schaf ist pink!

IMG_1580-1Es trägt eine pinke Jacke mit pinker Kapuze, die festgenäht wurde. Gehäkelt habe ich dieses pinkfarbene Schaf nach der gleichen Häkelanleitung meines XXL-Seelentrösterschafes, die ihr in meinem Shop für 4,49 Euro erwerben könnt (oder ihr fragt hier einfach danach via Kommentarfunktion und ich melde mich per E-Mail bei euch).

IMG_1581-1Mir gefiel die Idee, ein pinkfarbenes Schaf für Mädchen zu häkeln. Denn diese Farbe fällt auf und erhellt selbst bei trübem und kaltem Wetter das Gemüt und schenkt Freude.

Möchtest du auch so ein riesiges “Seelentröster-Schaf” haben? Dann hol dir die Häkelanleitung in meinem Shop und erschaffe dir deine eigene Schäfchenwelt! Ihr könnt die Schafe in verschiedenen Farben und unterschiedlichen Garn-/Wollstärken häkeln, so dass jedes Schaf ein Unikat wird! Auch ideal als (Weihnachts-/Geburtstags-)Geschenk für Groß und Klein! ;)

Wer allerdings nicht häkeln kann, kann dieses Schaf hier auch bei mir erwerben. Einfach einen Kommentar hinterlassen, die E-Mail-Adresse bitte mit angeben und ich melde mich bei euch!

Euer Schneewittchen

 

Nähanleitung für „Das kleine Schwarze“

Bei Brigitte.de könnt ihr aktuell noch die KOSTENLOSE Nähanleitung mit Schnittbogen und Maßtabelle (Größe 34 bis 44) für ein schwarzes Kleid finden. Die Nähanleitung hat Stardesigner Guido Maria Kretschmer entworfen und ich muss zugeben, das Kleid sieht wirklich schick aus!

Wenn ihr also an der Nähmaschine talentiert seid und euch ein neues Unikatkleid nähen wollt (es muss ja nicht unbedingt schwarz sein, denn es gibt ja so viele hübsche Muster und Farben), dann folgt einfach der Nähanleitung und zaubert euch was Hübsches 😉

Euer Schneewittchen

 

 

Nähanleitung für eine Wendemütze

Auf dem Blog von Funkelfaden findet ihr eine Nähanleitung für eine Wendemütze, die ihr mit Nähmaschine innerhalb von 10 Minuten fertig gestellt habt und die euren Kopf und eure Ohren vor der Kälte schützen, weil sie doppellagig ist. Zudem könnt ihr sie individuell mit verschiedenen Stoffen gestalten und auch mit kleinen Deko-Elementen aufhübschen. Außerdem könnt ihr so auch alte Stoffe (aus alten Pullovern, Hosen, Schals etc.) wunderbar recyclen und was Neues erstellen, was sonst kein anderer hat!

>> HIER << findet ihr die vollständige bebilderte Anleitung sowie das Schnittmuster zur Wendemütze.

Na dann ran an die Stoffe und losgenäht!

Euer Schneewittchen

 

Adventskalender 2015 ~ Türchen 8

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Der gestiefelte Kater – Gebrüder Grimm

Es war einmal ein Müller, der hatte drei Söhne, seine Mühle, einen Esel und einen Kater; die Söhne mußten mahlen, der Esel Getreide holen und Mehl forttragen, die Katze dagegen die Mäuse wegfangen. Als der Müller starb, teilten sich die drei Söhne in die Erbschaft: der älteste bekam die Mühle, der zweite den Esel, der dritte den Kater; weiter blieb nichts für ihn übrig. Da war er traurig und sprach zu sich selbst: »Mir ist es doch recht schlimm ergangen, mein ältester Bruder kann mahlen, mein zweiter auf seinem Esel reiten – was kann ich mit dem Kater anfangen? Ich laß mir ein Paar Pelzhandschuhe aus seinem Fell machen, dann ist’s vorbei.«

»Hör«, fing der Kater an, der alles verstanden hatte, »du brauchst mich nicht zu töten, um ein Paar schlechte Handschuhe aus meinem Pelz zu kriegen; laß mir nur ein Paar Stiefel machen, daß ich ausgehen und mich unter den Leuten sehen lassen kann, dann soll dir bald geholfen sein.« Der Müllersohn verwunderte sich, daß der Kater so sprach, weil aber eben der Schuster vorbeiging, rief er ihn herein und ließ ihm die Stiefel anmessen. Als sie fertig waren, zog sie der Kater an, nahm einen Sack, machte dessen Boden voll Korn, band aber eine Schnur drum, womit man ihn zuziehen konnte, dann warf er ihn über den Rücken und ging auf zwei Beinen, wie ein Mensch, zur Tür hinaus.

Damals regierte ein König im Land, der aß so gerne Rebhühner: es war aber eine Not, daß keine zu kriegen waren. Der ganze Wald war voll, aber sie waren so scheu, daß kein Jäger sie erreichen konnte. Das wußte der Kater, und gedachte seine Sache besserzumachen; als er in den Wald kam, machte er seinen Sack auf, breitete das Korn auseinander, die Schnur aber legte er ins Gras und leitete sie hinter eine Hecke. Da versteckte er sich selber, schlich herum und lauerte. Die Rebhühner kamen bald gelaufen, fanden das Korn – und eins nach dem andern hüpfte in den Sack hinein. Als eine gute Anzahl drinnen war, zog der Kater den Strick zu, lief herbei und drehte ihnen den Hals um; dann warf er den Sack auf den Rücken und ging geradewegs zum Schloß des Königs. Die Wache rief. »Halt! Wohin?« – »Zum König!« antwortete der Kater kurzweg. »Bist du toll, ein Kater und zum König?« – »Laß ihn nur gehen«, sagte ein anderer, »der König hat doch oft Langeweile, vielleicht macht ihm der Kater mit seinem Brummen und Spinnen Vergnügen.« Als der Kater vor den König kam, machte er eine tiefe Verbeugung und sagte: »Mein Herr, der Graf« – dabei nannte er einen langen und vornehmen Namen – »läßt sich dem Herrn König empfehlen und schickt ihm hier Rebhühner«; wußte der sich vor Freude nicht zu fassen und befahl dem Kater, soviel Gold aus der Schatzkammer in seinen Sack zu tun, wie er nur tragen könne: »Das bringe deinem Herrn, und danke ihm vielmals für sein Geschenk.«

Der arme Müllersohn aber saß zu Haus am Fenster, stützte den Kopf auf die Hand und dachte, daß er nun sein letztes Geld für die Stiefel des Katers weggegeben habe, und der ihm wohl nichts besseres dafür bringen könne. Da trat der Kater herein, warf den Sack vom Rücken, schnürte ihn auf und schüttete das Gold vor den Müller hin: »Da hast du etwas Gold vom König, der dich grüßen läßt und sich für die Rebhühner bei dir bedankt.« Der Müller war froh über den Reichtum, ohne daß er noch recht begreifen konnte, wie es zugegangen war. Der Kater aber, während er seine Stiefel auszog, erzählte ihm alles; dann sagte er: »Du hast jetzt zwar Geld genug, aber dabei soll es nicht bleiben; morgen ziehe ich meine Stiefel wieder an, dann sollst du noch reicher werden; dem König habe ich nämlich gesagt, daß du ein Graf bist.« Am andern Tag ging der Kater, wie er gesagt hatte, wohl gestiefelt, wieder auf die Jagd, und brachte dem König einen reichen Fang. So ging es alle Tage, und der Kater brachte alle Tage Gold heim und ward so beliebt beim König, daß er im Schlosse ein- und ausgehen durfte. Einmal stand der Kater in der Küche des Schlosses beim Herd und wärmte sich, da kam der Kutscher und fluchte: »Ich wünsche, der König mit der Prinzessin wäre beim Henker! Ich wollte ins Wirtshaus gehen, einmal einen trinken und Karten spielen, da sollt ich sie spazierenfahren an den See.« Wie der Kater das hörte, schlich er nach Haus und sagte zu seinem Herrn: »Wenn du ein Graf und reich werden willst, so komm mit mir hinaus an den See und bade darin.« Der Müller wußte nicht, was er dazu sagen sollte, doch folgte er dem Kater, ging mit ihm, zog sich splitternackt aus und sprang ins Wasser. Der Kater aber nahm seine Kleider, trug sie fort und versteckte sie. Kaum war er damit fertig, da kam der König dahergefahren; der Kater fing sogleich an, erbärmlich zu lamentieren: »Ach! Allergnädigster König! Mein Herr, der hat sich hier im See zum Baden begeben, da ist ein Dieb gekommen und hat ihm die Kleider gestohlen, die am Ufer lagen; nun ist der Herr Graf im Wasser und kann nicht heraus, und wenn er sich noch länger darin aufhält, wird er sich erkälten und sterben.« Wie der König das hörte, ließ er anhalten und einer seiner Leute mußte zurückjagen und von des Königs Kleider holen. Der Herr Graf zog dann auch die prächtigen Kleider an, und weil ihm ohnehin der König wegen der Rebhühner, die er meinte, von ihm empfangen zu haben, gewogen war, so mußte er sich zu ihm in die Kutsche setzen. Die Prinzessin war auch nicht bös darüber, denn der Graf war jung und schön, und er gefiel ihr recht gut.

Der Kater aber war vorausgegangen und zu einer großen Wiese gekommen, wo über hundert Leute waren und Heu machten. »Wem ist die Wiese, ihr Leute?« fragte der Kater. »Dem großen Zauberer.« – »Hört, jetzt wird gleich der König vorbeifahren, wenn er wissen will, wem die Wiese gehört, so antwortet: dem Grafen; und wenn ihr das nicht tut, so werdet ihr alle erschlagen.« Darauf ging der Kater weiter und kam an ein Kornfeld, so groß, daß es niemand übersehen konnte; da standen mehr als zweihundert Leute und schnitten das Korn. »Wem gehört das Korn, ihr Leute?« – »Dem Zauberer.« – »Hört, jetzt wird gleich der König vorbeifahren, wenn er wissen will, wem das Korn gehört, so antwortet: dem Grafen; und wenn ihr das nicht tut, so werdet ihr alle erschlagen.« Endlich kam der Kater an einen prächtigen Wald, da standen mehr als dreihundert Leute, fällten die großen Eichen und machten Holz. »Wem ist der Wald, ihr Leute?« – »Dem Zauberer.« – »Hört, jetzt wird gleich der König vorbeifahren, wenn er wissen will, wem der Wald gehört, so antwortet: dem Grafen; und wenn ihr das nicht tut, so werdet ihr alle erschlagen.« Der Kater ging noch weiter, die Leute sahen ihm alle nach, und weil er so wunderlich aussah, und wie ein Mensch in Stiefeln daherging, fürchteten sie sich vor ihm. Er kam bald an des Zauberers Schloß, trat keck hinein und vor diesen hin. Der Zauberer sah ihn verächtlich an, dann fragte er ihn, was er wolle. Der Kater verbeugte sich tief und sagte: »Ich habe gehört, daß du dich in jedes Tier ganz nach deinem Belieben verwandeln könntest; was einen Hund, Fuchs oder auch Wolf betrifft, da will ich es wohl glauben, aber von einem Elefant, das scheint mir ganz unmöglich, und deshalb bin ich gekommen, um mich selbst zu überzeugen.« Der Zauberer sagte stolz: »Das ist für mich eine Kleinigkeit«, und war in dem Augenblick in einen Elefant verwandelt. »Das ist viel«, sagte der Kater, »aber auch in einen Löwen?« – »Das ist auch nichts«, sagte der Zauberer, dann stand er als Löwe vor dem Kater. Der Kater stellte sich erschrocken und rief: »Das ist unglaublich und unerhört, dergleichen hätt ich mir nicht im Traume in die Gedanken kommen lassen; aber noch mehr, als alles andere, wär es, wenn du dich auch in ein so kleines Tier, wie eine Maus ist, verwandeln könntest. Du kannst gewiß mehr, als irgendein Zauberer auf der Welt, aber das wird dir doch zu hoch sein.« Der Zauberer ward ganz freundlich von den süßen Worten und sagte: »O ja, liebes Kätzchen, das kann ich auch«, und sprang als eine Maus im Zimmer herum. Der Kater war hinter ihm her, fing die Maus mit einem Satz und fraß sie auf.

Der König aber war mit dem Grafen und der Prinzessin weiter spazierengefahren, und kam zu der großen Wiese. »Wem gehört das Heu?« fragte der König. »Dem Herrn Grafen«, riefen alle, wie der Kater ihnen befohlen hatte. »Ihr habt da ein schön Stück Land, Herr Graf«, sagte der König. Danach kamen sie an das große Kornfeld. »Wem gehört das Korn, ihr Leute?« – »Dem Herrn Grafen.« – »Ei! Herr Graf! Große, schöne Ländereien!« – Darauf zu dem Wald: »Wem gehört das Holz, ihr Leute?« – »Dem Herrn Grafen.« Der König verwunderte sich noch mehr und sagte: »Ihr müßt ein reicher Mann sein, Herr Graf, ich glaube nicht, daß ich einen so prächtigen Wald habe.« Endlich kamen sie an das Schloß, der Kater stand oben an der Treppe, und als der Wagen unten hielt, sprang er herab, machte die Türe auf und sagte: »Herr König, Ihr gelangt hier in das Schloß meines Herrn, des Grafen, den diese Ehre für sein Lebtag glücklich machen wird.« Der König stieg aus und verwunderte sich über das prächtige Gebäude, das fast größer und schöner war als sein Schloß; der Graf aber führte die Prinzessin die Treppe hinauf in den Saal, der ganz von Gold und Edelsteinen flimmerte.

Da ward die Prinzessin mit dem Grafen versprochen, und als der König starb, ward er König, der gestiefelte Kater aber erster Minister.

Euer Schneewittchen

Adventskalender 2015 ~ Türchen 6

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Heute gibt es meinen ABSOLUTEN LIEBLINGSFILM aus meiner Kindheit für euch: „Vuk – Der kleine Fuchs“. Ich liebe diesen kleinen Fuchs heute noch und habe einen Plüsch-Fuchs, welchen ich zu meinem Schulanfang bekam, Vuk genannt. Ihn habe ich heute noch und hüte ihn wie einen Schatz.

Ein einzigartiger Animationsklassiker aus dem Jahr 1981.

Der kleine Fuchs Vuk lebt glücklich und zufrieden bei seinen Eltern, die ihn bestens behüten. Doch noch ehe Vuk groß wird, kommen seine Eltern um, und er steht als Waise da. Von Jagd und Ähnlichem keine Ahnung schließt er sich einem etwas strengeren älteren Fuchs an, der ihm von nun an zeigt, wie man in der Wildnis überlebt.

Ich wünsche euch einen wundervollen 2. Advent und einen tollen Nikolaustag mit hoffentlich schönen Gaben im Stiefel ohne Kohle drin 😉

Euer Schneewittchen

 

Adventskalender 2015 ~ Türchen 5

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Charles Perrault – Aschenputtel oder Das gläserne Pantöffelchen

Vor Zeiten war einmal ein Edelmann, der sich zum zweiten Male verheiratete, und zwar mit der stolzesten und hochmütigsten Frau von der Welt. Sie brachte zwei Töchter in die Ehe mit, die ganz ihrer würdig und ihr in allen Dingen ähnlich waren, denn der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm. Der Edelmann seinerseits hatte ebenfalls eine Tochter, das sanfteste, gutmütigste Geschöpf, das man sich vorstellen kann, das rechte Ebenbild der seligen Mutter, die die Güte selbst gewesen. Warum besagter Edelmann nach einer so guten Frau eine so böse geheiratet, ist unbekannt. Diese Erscheinung wiederholt sich oft in der Welt, daß man zu der Annahme geneigt ist, das Leben an der Seite einer guten Frau sei den Männern langweilig und sie hätten eine wahre Sehnsucht nach dem männerbeherrschenden Pantoffel.

Die Stiefmutter war kaum ins Haus gekommen, als sie ihre bösen Launen schon an der vorgefundenen Stieftochter ausließ, da neben dieser die schlechten Eigenschaften ihrer rechten Töchter desto greller abstachen. Die niedrigsten Verrichtungen im Hause wurden ihr aufgetragen. Sie mußte Teller, Töpfe und Schüsseln spülen, die Treppen waschen, die Zimmer der Frau und ihrer Töchter wichsen. Sie schlief im Dachstübchen auf schlechtem Strohsack, während die Schwestern in parkettierten Zimmern wohnten, welche mit den modischsten Himmelbetten ausgestattet waren und mit so großen Spiegeln, daß sie sich darin vom Wirbel bis zur Zehe betrachten konnten. Das arme Kind ertrug alles mit der größten Geduld, und dem Vater klagte es nicht, weil er es sonst gezankt hätte. So sehr stand er unter dem Pantoffel, der arme Mann. Wenn sie mit ihrer Arbeit fertig war, setzte sie sich in einen Winkel oder in die Asche am Herde, und daher kam es, daß man sie im Hause Aschenputtel nannte. Bei all dem war Aschenputtel in ihren schlechten Kleidern tausendmal schöner als die Stiefschwestern in ihren Prachtgewändern.

Da begab es sich, daß der Sohn des Königs ein Fest veranstaltete und daß er alle Personen vom Stande dazu einlud. Auch unsere zwei Fräulein waren gebeten, denn sie galten für sehr vornehm im Lande und machten viel von sich reden. Man kann sich denken, wie es da im Hause herging. Das arme Aschenputtel hatte nicht genug Füße, um zu laufen, und nicht genug Hände, um zu waschen, zu nähen, zu plätten. Tag und Nacht war nur von Putz und wieder Putz die Rede. Man beratschlagte, als ob es sich um das Heil der Welt handelte, und man ergrimmte und erzürnte sich wohl zwanzigmal des Tages über Dinge, die nicht den Wert eines Stecknadelkopfes hatten.

»Ich«, sagte die ältere, »ich ziehe mein rotes Samtkleid an und meine Brüsseler Spitzen.«

»Ich«, sagte die jüngere, »ich nehme ein gewöhnlicheres Kleid, dafür aber binde ich meine Schleppe mit Goldblumen und tue mein diamantenes Halsband an, das auch nicht bitter ist.«

Man berief die teuersten Haarkünstler und bestreute sich Haare, Hals und Nacken mit Goldstaub. Aschenputtel verstand sich vortrefflich darauf, und ihre Schwestern zogen sie gern zu Rate und ließen sich auch von ihr den Kopfputz aufsetzen. Sie gab ihren besten Rat und verwandte auf den Kopfputz ihren besten Geschmack, denn dazu war sie zu gut, um absichtlich einen schlechten Rat zu geben oder den Kopfputz schief aufzusetzen, was hundert andere an ihrer Stelle getan hätten, um sich an den bösen Schwestern zu rächen.

Während sie ihnen das Haar strählte, fragten sie: »Aschenputtel, du gingest wohl auch gerne auf den Ball?«

»Ach, meine Fräulein, Ihr macht Euch wohl lustig über mich armes Ding? So was wäre viel zuviel für mich.«

»Du hast recht, so ein Aschenputtel auf dem Hofball würde sich komisch ausnehmen.«

Mehr als zwei Tage konnten die Stiefschwestern vor lauter Freude keinen Bissen hinunterbringen, und mehr als ein Dutzend Schnürriemen zerrissen, so eng ließen sie sich die Mieder zusammenziehen, und beständig standen sie vor dem Spiegel und malten sich aus, wie sehr man sie bewundern werde. Endlich brach der große Tag an. Man fuhr ab, und Aschenputtel sah ihnen nach, als der Wagen längst um die Ecke verschwunden war.

Zuletzt konnte sie gar nichts mehr sehen, denn die Tränen stürzten ihr aus den Augen hervor.

Ihre Pate, die sie weinen hörte, kam herbei und fragte, was ihr fehle.

»Ich möchte – ich möchte«, mehr konnte sie vor Weinen nicht herausbringen.

Man braucht gerade keine Fee zu sein, wie es die Pate wirklich war, um zu erraten, was ihr fehlte, und sie sagte: »Du möchtest wohl auch gern auf den Ball?«

»Ach ja!« erwiderte Aschenputtel mit einem tiefen Seufzer.

»Nun gut, wenn du brav bist, will ich’s wohl möglich machen.« Sie führte sie auf ihre Stube und sagte: »Jetzt gehe in den Garten und hole einen Kürbis.«

Aschenputtel lief und holte den schönsten, den sie finden konnte, obwohl sie nicht einsah, wie der Kürbis mit dem Ball zusammenhing. Aber sie war ein gläubiges Gemüt, und ein solches fragt nicht viel und tut, was man ihm befiehlt. Die Pate höhlte den Kürbis aus, ließ nur die dicke Schale stehen, schlug sie mit ihrem Zauberstäbchen, und siehe da, eine vergoldete Karosse stand da, daß es eine Pracht war. Dann ging sie an die Mausfalle, in der sich gerade sechs schöne, lebendige Mäuse gefangen hatten. Sie befahl Aschenputtel, die Klappe ein wenig in die Höhe zu ziehen, und jeder Maus, die herauskam, gab sie mit dem Zauberstäbchen einen kleinen Klaps, und jede Maus verwandelte sich sofort in einen kostbaren Grauschimmel, was im ganzen ein herrliches Sechsgespann von gleichen mausgrauen Apfelschimmeln ergab. Da sie nicht gleich wußte, wo einen entsprechenden Kutscher hernehmen, sagte Aschenputtel: »Ich will einmal nachsehen, ob sich in der Rattenfalle nicht vielleicht eine Ratte findet, die man in einen Kutscher verwandeln könnte.«

»Sehr klug«, sagte die Pate, »sieh einmal nach.«

Aschenputtel brachte die Rattenfalle, und siehe da, es fanden sich drei ganz stattliche Ratten darin. Eine der drei hatte einen sehr fragwürdigen Bart; die berührte die Pate, und es gab einen so bärtigen Kutscher, wie sich ihn nur ein Gesandter wünschen kann.

Dann sagte sie: »Geh wieder in den Garten und hole mir drei Eidechsen, die du hinter der Gießkanne finden wirst.« Aschenputtel hatte sie kaum herbeigebracht, als sie die Pate schon in ebenso viele galonierte, betreßte Bediente verwandelte, die sich so steif und stumm hinter der Karosse aufpflanzten, als hätten sie ihr Lebtag nichts anderes getan.

»Nun«, sagte die Fee, »da ist der Pracht genug, um auf den Hof ball zu gehen. Bist du zufrieden?«

»Freilich – aber – aber – in diesen Kleidern –«

Die Pate berührte sie mit ihrem Stäbchen, und sie stak in einer Toilette, die wir nicht weiter beschreiben wollen, um dem armen Aschenputtel nicht das gesamte weibliche Geschlecht zu Feinden zu machen; und dazu gab ihm die Pate noch ein Paar gläserne Pantöffelchen, ein wahres Wunder der Schuh- und Glasmacherei.

So aufgeputzt stieg sie in die Karosse, und ehe sie abfuhr, empfahl ihr die Pate aufs dringlichste, den Ball ja vor Mitternacht zu verlassen, widrigenfalls sich ihr Wagen wieder in einen Kürbis, die Pferde in Mäuse, der Kutscher in eine Ratte, die Bedienten in Eidechsen und ihre prächtigen Kleider in die alten schmutzigen Lumpen verwandeln würden.

Aschenputtel versprach zu tun, wie die gute Pate .befahl, und fuhr ab, das Herz voll Glückseligkeit.

Als dem Prinzen die Ankunft einer mächtigen, aber unbekannten Prinzessin gemeldet wurde, eilte er höchstselbst die Treppe hinab, um sie zu empfangen, reichte ihr die Hand beim Aussteigen und führte sie in den Saal. Da wurde es mit einem Male ganz stille, mäuschenstille. Alles hörte auf zu tanzen, die Violinen hörten auf zu spielen, und man tat gar nichts anderes, als die außerordentliche Schönheit der großen Unbekannten betrachten. Höchstens daß man hie und da den Ausruf hörte: »Oh, wie schön ist sie!«

Selbst der alte König meinte, daß er seit langem keine so schöne und anmutige Person zu Gesicht bekommen. Darauf seufzte er und die Königin auch. Die Damen studierten vorzugsweise Stoff und Schnitt der Kleider sowie den Kopfputz der fremden Prinzessin, um gleich morgen alles genau nachmachen zu lassen.

Denn die Frauen meinen immer, der Anzug tue es, und sie würden geradeso schön sein wie die schönste Person, wenn sie nur erst auch so gekleidet wären.

Der Prinz führte Aschenputtel auf den höchsten Ehrenplatz, dann bat er sie um einen Tanz, und sie tanzte mit solcher Anmut, daß man sie noch mehr bewunderte als zuvor. Bei Tische brachte der Prinz keinen Bissen herunter, so sehr war er in Betrachtung der großen Schönheit verloren, und so stark hatte sich bei ihm schon jene Appetitlosigkeit eingestellt, welche als ein bedrohliches Zeichen der hitzigen Liebeskrankheit vorauszugehen pflegt. Aschenputtel setzte sich neben ihre Schwestern, überhäufte sie mit Liebenswürdigkeiten und gab ihnen von den Zitronen und Orangen, die ihr der Prinz vorlegte, was die beiden sehr verwunderte, weil sie Aschenputtel nicht erkannten. Da schlug es ein Viertel vor Mitternacht. Rasch erhob sich Aschenputtel, machte der ganzen Gesellschaft einen tiefen Knicks und entfernte sich, so schnell sie konnte.

Zu Hause angekommen, lief sie sogleich zu der guten Pate, dankte ihr für alles Genossene und sagte ihr, daß sie morgen wohl wieder auf den Ball zu gehen wünschte, da sie der Prinz so sehr darum gebeten. Und wie sie im besten Erzählen war, pochten die Schwestern an die Türe. Aschenputtel lief und öffnete, und gähnend, als ob sie eben aus dem Schlaf erwacht wäre, sagte sie: »Ach, wie lange seid ihr ausgeblieben!«

»Wärest du mit uns gewesen«, antwortete die eine, »die Zeit hätte dir nicht lange geschienen. Es war eine wunderschöne Prinzessin auf dem Balle, die schönste Prinzessin, die man sich nur vorstellen kann. Sie war überaus gnädig gegen uns und gab uns Zitronen und Orangen.«

Aschenputtel wupperte bei diesen Worten das Herz vor Freude. Sie fragte nach dem Namen der Prinzessin, aber sie antworteten, daß sie ganz unbekannt sei, daß sich der Prinz darüber höchlichst gräme und daß er alles dafür gäbe, wenn er nur wüßte, wer sie wäre. Aschenputtel lächelte unter der Nase und sagte: »War sie wirklich so schön? Mein Gott, wie glücklich seid ihr! Könnte ich sie denn gar nicht zu sehen bekommen?«

Tags darauf gingen die Schwestern wieder auf den Ball, Aschenputtel auch, nur noch viel schöner und prächtiger aufgeputzt als das erstemal. Der Prinz wich nicht von ihrer Seite und sagte ihr die süßesten Sachen, die jedes Mädchen gerne hört und die auch Aschenputtel gerne hörte. Sie hörte so aufmerksam zu, und die Zeit verging ihr so rasch, daß sie ganz die Warnungen und Anempfehlungen der Pate vergaß, und plötzlich ertönte der erste Glockenschlag der Mitternacht, als sie glaubte, es sei noch nicht elf Uhr. Erschrocken sprang sie auf und floh mit der Leichtigkeit eines Rehs davon. Der Prinz ihr nach, aber er konnte sie nicht erreichen. Er erwischte nichts als einen der gläsernen Pantoffeln, den Aschenputtel auf der Flucht fallen gelassen.

Ganz außer Atem kam sie zu Hause an, ohne Karosse, ohne Bediente, ohne Prachtkleider, in ihre alten Lumpen gehüllt wie sonst. Nichts war ihr geblieben als ein Pantoffel, dessen Bruder ihr vom Fuße gefallen war. Im Schlosse fragte man die Türsteher, ob sie nicht eine wunderschöne Prinzessin hätten hinausgehen sehen.

Sie antworteten, daß sie nichts gesehen hätten als ein schlecht gekleidetes Mädchen, das eher einer Bäuerin als einer Prinzessin ähnlich gewesen.

Als die Schwestern vom Balle heimkamen, fragte Aschenputtel sie, ob sie sich denn gut unterhalten hätten und ob die schöne Dame wieder dagewesen sei. Sie sagten ja! und fügten hinzu, daß aber die schöne Dame mit Schlag Mitternacht auf und davongegangen und daß sie auf ihrer Flucht das reizendste Glaspantöffelchen von der Welt habe fallen lassen, daß der Prinz es aufgehoben und daß er in die Besitzerin des Glaspantöffelchens ganz verliebt sei.

Das mußte wohl wahr sein, denn wenige Tage darauf wurde unter Trompetenstößen überall kundgetan, daß der Prinz diejenige heiraten werde, deren Fuß in das Glaspantöffelchen passe. Man fing mit der Probe des Pantoffels bei den Prinzessinnen an, dann bei den Herzoginnen, dann bei allen Hofdamen – überall umsonst. Man brachte dann das Pantöffelchen zu den beiden Schwestern, die alles mögliche taten, um ihre Füße hineinzuzwängen, aber sie konnten es nicht durchsetzen. Aschenputtel, die ihren Pantoffel erkannte, sah lächelnd zu und sagte: »Wie wäre es, wenn ich es auch einmal versuchte?«

Die Schwestern brachen in lautes Gelächter aus und wollten sie zur Tür hinaustreiben. Aber der mit der Pantoffelprobe beauftragte außerordentliche Gesandte betrachtete Aschenputtel genauer, blickte mit scharfen Augen mitten durch Lumpen und Schmutz, fand sie sehr schön und meinte, es sei nichts wie billig, und er habe Auftrag, den Pantoffel ohne Ansehen der Person und des Standes alle Mädchen probieren zu lassen. Er bat Aschenputtel, sich gefälligst hinzusetzen, kniete vor ihr nieder, schob das Pantöffelchen über ihre Zehen – und siehe da, es saß wie angegossen. Das Erstaunen der beiden Schwestern war groß, sehr groß, und es wurde noch größer und allgemeiner, als Aschenputtel mit einem Male auch den andern Glaspantoffel aus der Tasche zog und ihn, wie nichts, über den andern Fuß schob. Dazu kam noch zur rechten Zeit die Pate, berührte Aschenputtel mit dem Zauberstäbchen, und so geputzt saß sie da, daß die Prachtgewänder der zwei Ballabende nichts dagegen waren.

Jetzt erst ging den beiden Schwestern ein Licht auf. Sie erkannten die schöne Person, die ihnen Zitronen und Orangen gegeben, warfen sich ihr zu Füßen und baten um Vergebung für die schlechte Behandlung, die sie ihr bisher hatten angedeihen lassen. Gute Menschen werden durch das Glück immer besser, und so hob Aschenputtel die bösen Schwestern auf, drückte sie ans Herz, versicherte sie ihrer Liebe und versprach, die ganze Vergangenheit zu vergessen.

Der Prinz, der in einiger Entfernung folgte, stürzte herbei, fand Aschenputtel schöner als je und heiratete sie wenige Tage darauf. Daß sie nun sehr glücklich war und eine große Königin wurde und ihren Stiefschwestern alles mögliche Gute tat – das versteht sich alles von selbst.

Euer Schneewittchen