Mein Therapeut und ich – Kapitel 10

Meine Feder hielt auch heute wieder nicht still und meine Phantasie sprudelte über, so dass ich euch nun eine weitere Fortsetzung zu meiner Geschichte „Mein Therapeut und ich“ präsentieren kann. Diesmal bereits das 10. Kapitel, in dem ihr erfahrt, wie es um Amanda und Jaden bestellt ist…

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Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen und bin auf eure Kommentare gespannt.

Euer Schneewittchen

Mein Therapeut und ich – Kapitel 9

Ich hatte vor Kurzem bei meiner Lieblingsautorin Brigitte Melzer gelesen, dass man als (angehender) Autor jeden Tag an seiner Geschichte schreiben sollte. Erstens, um sich nicht jedes Mal wieder neu einlesen zu müssen und zweitens, damit die Geschichte weitergeht. Dies versuche ich zu beherzigen. Deshalb setzte ich mich auch in den vergangenen Tagen immer wieder an meine Geschichte „Mein Therapeut und ich“ und musste feststellen, dass sobald ich an der Tastatur meines PC`s sitze, die Worte und Gedanken nur so in mir sprudeln und darauf warten, endlich niedergeschrieben zu werden. Witzig ist auch, dass ich – ehe ich am PC sitze – meist noch absolut keine Ahnung habe, was ich schreiben will. Aber sobald ich mich in den letzten Absatz/Satz eingelesen habe, tauchen Bilder und Gedanken auf…

So gibt es nun also auch schon ein weiteres Kapitel meiner geliebten Serie „Mein Therapeut und ich„. Erfahrt in Kapitel 9 wie es mit Amanda und Jaden weiter geht.

Und für alle diejenigen unter euch, die diese Geschichte überhaupt noch nicht kennen, gibt es hier einen Link zu „Mein Therapeut und ich“, der euch zu den Anfängen führt und euch nach und nach weiterführt.

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen und bin auf eure Kommentare gespannt.

Euer Schneewittchen

Mein Therapeut und ich

Meine Liebesgeschichte “Mein Therapeut und ich” geht in die nächste Runde.

In Part 8 erfahrt ihr, wer die fremde Frau in Jadens Küche ist und wie Amanda die Begegnung mit ihr aufnimmt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Euer Schneewittchen

Mein Besuch beim Vertretungsarzt

Meine Stimme ist noch immer verschwunden, was mich dazu bewegte, den Hausarzt aufzusuchen. Allerdings ist mein Hausarzt im Urlaub, weshalb ich zum Vertretungsarzt musste. Bei diesem Arzt war ich schon vor Jahrzehnten nicht mehr, aber meine alte Patientenakte war sehr schnell gefunden. Ich war erstaunt und begeistert. Ohne viele Worte, dafür mehr mit Flüsterversuchen und Kopfbewegungen gab ich meine Gründe für den Arztbesuch an. Bald darauf saß ich beim Vertretungsarzt im Behandlungszimmer und musste viele Fragen beantworten, was mir mit meiner schwächelnden Stimme echt schwer fiel. Ich berichtete zuerst mein aktuelles Anliegen und ging zurück bis ins Jahr 2006 – zum Beginn meiner unbekannten Darmerkrankung. Danach arbeitete ich mich tippeltappeltour zum derzeitigen Ereignis inkl. meiner Medikamenten- und Lebensmittelunverträglichkeiten, meinem Asthma, meinem Tinnitus etc. Egal, was ich ab der Erwähnung meiner Darmentzündung seit 2006 berichtete, kam in etwa immer der Satz: „Das konnte ich mir schon denken.“ oder „Das war zu erwarten.“ etc. vom Doc zu hören. Das bedeutet, dass alle Erkrankungen etc. auf meinen Darm und auf mein dadurch sehr geschwächtes instabiles Immunsystem zurückzuführen sind. Geschockt war ich, als mir mitgeteilt wurde, dass ich RHEUMA in meinem jungen Alter bekommen könnte (falls ich es nicht schon habe), wenn wir meinen Darm nicht wieder heilen können. Ich sah mich bereits wieder in ein TIEFES TIEFES Loch fallen.

Der Doc machte mir Hoffnungen. Zuerst wurde mir Blut abgenommen. Jede Menge sogar. Es werden gleich mehrere Blutbilder erstellt. Auch eines bezüglich meines Immunsystems und welche Mineralien, Vitamine und sonstige Bestandteile in meinem Darm und Körper fehlen. Dann soll mein Darm langsam wieder aufgebaut werden, u. a. auch mit Bakterienkulturen etc. (hatte ich bereits 2008, was allerdings erfolglos blieb). Das sollte mein Immunsystem wieder in Schwung bringen, so dass ich irgendwann wieder gesund werde.

DAS wäre traumhaft und wunderbar.

Zuvor musste ich mich allerdings der schwierigen Prozedur des Blutziehens unterziehen lassen, denn Blutziehen ist bei mir immer ein riesengroßes Problem. Entweder die Venen sind absolut nicht auffindbar, sie rollen weg, es wird durchgestochen oder es kommt gar kein Blut. Manche Ärzte und Schwestern scherzten nach mehrfachem erfolglosen „Herumgestochere“ in meinen Armen schon manchmal, dass ich geizig mit meinem Blut sei. Ha… Ehrlich gesagt, würde ich es verschenken, wenn ich könnte, aber es geht irgendwie nie wirklich. Deshalb HASSE ich Blut ziehen und Nadeln total. Ich kriege jedes Mal regelrecht Albträume davon. Und dann kippe ich um, sobald die Nadel meine Haut durchsticht… Mein Kreislauf bricht zusammen und ich darf erst einmal eine Weile irgendwo herumliegen und mich erholen ehe ich mich dann kreidebleich erhebe und die Praxis verlasse…

So auch heute. Allerdings wurde ich diesmal von einer sehr lieben Schwester namens Annett in dieser Zeit betreut, die mir Hoffnung und Mut machte und mir riet, dass ich mich täglich für mein Leben und meine Gesundheit bedanken soll. Das hat auch ihr selbst in einer schweren Zeit nach ihrem schweren Autounfall geholfen.

Ich werde es versuchen und mir wie ein Mantra täglich folgende Sätze im Geiste sagen:

Ich danke dir für mein Leben.

Ich danke dir für meine Gesundheit.

Ich danke dir für meine Familie, meine Liebe und meine Freunde.

Wenn ich mir dies immer wieder im Geiste vor Augen führe, habe ich Hoffnung – auch mit Hilfe meines neuen Hausarztes. Ja, ich habe gewechselt. Vielleicht ist diese Urlaubsvertretungssache doch manchmal mehr Glück, Fügung und Schicksal. So fand ich z. B. auch schon meinen tollen Zahnarzt! 🙂 Vielleicht habe ich ja nun auch beim Hausarzt Glück!

Meine Blutröhrchen durfte ich heute selbst ordentlich verpackt zur Post bringen. Mein Blut geht jetzt also auf die Reise nach Mainz, wo es eingehend untersucht wird.

Am Donnerstag erfahre ich den ersten Teil meines Blutbildes. Nächste Woche den eigentlich wichtigsten Teil – die Immunsystemuntersuchung! Ich bin sehr gespannt und habe gleichzeitig Angst davor…

 

 

Bücherpost #21

Vor einigen Tagen erhielt ich eine E-Mail eines Verlages, ob ich nicht Lust hätte, eines ihrer Bücher – einen Arztroman – zu rezensieren. Na klar mache ich das, denn ich stecke ja als Arztsekretärin mitten in der Materie drin und bin sehr neugierig auf die Geschichte und die Umsetzung. Also sagte ich zu und bekam heute meine 21. Büchersendung mit dem besagten Arztroman „Miss Emergency – Hilfe ich bin Arzt“ von der Autorin Antonia Rothe-Liermann mit einer kleinen Überraschung, (einem kleinen Wandkalender 2012 zum besagten Buch). Eine tolle Idee. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Schon die Rückseite des Buches macht mich total neugierig, so dass ich am Liebsten gleich und sofort mit lesen beginnen möchte. Allerdings habe ich noch einige Bücher vorher zu lesen. Aber bald bald bald … freu :)

Buchinhalt

Welt – ich komme! Lena kann es kaum noch abwarten, ihre Laufbahn als weltbeste Ärztin und aufopfernde Retterin aller Patienten zu starten. Und dann auch noch in Berlin! Voll motiviert, aber mit zittrigen Knien stürzt sie sich ins Praxisjahr. Und landet kopfüber im Krankenhausfahrstuhl – zu Füßen des attraktiven Oberarztes Dr. Thalheim …
Die neue Krankenhausserie mit Herzklopfen-Garantie

Produktinformationen

  • Broschiert: 256 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (5. Januar 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522502914
  • ISBN-13: 978-3522502917
  • Preis: 9,95 Euro (D)

Über die Autorin

Antonia Rothe-Liermann, geboren 1978 in Halle/Saale, studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) in Potsdam-Babelsberg. Danach arbeitete sie als Storyliner und Autorin für verschiedene Produktionen der GrundyUFA und teamworx. Seit 2007 schreibt sie als freie Autorin für Spielfilme und verschiedene Serienproduktionen. Sie verfasste u. a. als Co-Autorin Drehbücher für die RTL-Erfolgsserie Doctor’s Diary (Chefautor: Bora Dagtekin).

Millionen Diabetiker bekommen keine Teststreifen mehr bezahlt

Berlin (dpa) – Rund drei Millionen Diabetiker bekommen Teststreifen zum Selbstmessen des Blutzuckers grundsätzlich nicht mehr auf Kosten der Krankenkassen. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss beschlossen.

Für die betroffenen Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 habe die Methode keine Vorteile, begründete das Gremium seinen Beschluss am Donnerstag (18.3.) in Berlin. Diabetiker, die Insulin per Spritze oder Pumpe nehmen, bekommen die Streifen gemäß der Entscheidung dieses Spitzengremiums im Gesundheitswesen weiter auf Kassenrezept.

Nur Patienten, die die Krankheit mit der Einnahme von Medikamenten in den Griff bekommen, sollen die Teststreifen demnach in der Regel nicht mehr verschrieben bekommen. Ein alle paar Wochen vom Arzt gemessener Wert zur längerfristigen Blutzuckereinstellung sei besser und reiche aus. Ausnahmen können Ärzte bei Patienten mit instabiler Stoffwechsellage machen. Es geht um einen Markt von insgesamt 900 Millionen Euro im Jahr allein bei den gesetzlichen Kassen. In den vergangenen Jahren hatten sich die Streifen rasant verbreitet. Das Bundesgesundheitsministerium kann den Beschluss noch beanstanden.

Die obersten Arzneimittelprüfer vom unabhängigen Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen hatten die sechs einschlägigen Studien zum Thema ausgewertet. Sie kamen zu dem Ergebnis, „dass sich ein Nutzen der Blutzuckerselbstkontrolle durch die verfügbaren Studien nicht belegen lässt“. Ein Sprecher des Krankenkassenverbands sagte: „Die Blut- und Urinzuckerselbsttestung nützt vor allem den Herstellern solcher Teststreifen.“ Der Deutsche Diabetiker Bund hatte angekündigt, Musterklagen gegen die Streichung der Streifen vom Kassenkatalog zu unterstützen.

(Quelle: web.de)

Meine Meinung

Ich empfinde es mittlerweile als Frechheit, dass wir „kleinen Bürger“ immer tiefer in die Tasche greifen müssen, wenn es u. a. um die Gesundheitspolitik geht. Mittlerweile ist der Krankenkassenbeitrag bereits auf 15,5% gestiegen und wofür? Es gibt kaum mehr Rezepte für Physiotherapie – nur noch bei ganz schlimmen/chronischen Fällen, weil ja gespart werden muss. Die meisten Medikamente zahlt der Patient mittlerweile auch selbst, weil die Krankenkassen nichts mehr dazu zahlen trotz steigender Zahlungen an die Krankenkassen. Da braucht man als Patient bald keinen Arzt mehr, sondern kann doch gleich in die Apotheke gehen und sich seine Medikamente selbst kaufen, wenn man die eh allein voll bezahlen muss! Wofür braucht man dann eigentlich überhaupt noch eine Krankenkasse?

Ich selbst kenne einige Personen, die auch Diabetes haben und deren Werte ständig am Schwanken sind. Was soll mit ihnen geschehen? Sollen die ihr Blut auf Zellstoff drücken oder wie? Warum wird immer an den Dingen gespart, die wichtig für die Gesundheit der Bevölkerung sind? Also den Leuten, die für Deutschland arbeiten und all die Steuern zahlen? Hier sollte man vielleicht mal ans Streiken denken, nicht nur bei der Bahn!!!