Keith Barry – Der Mann in deinem Kopf

Leute, ich will euch keine Angst machen, aber dieses Video ist echt heftig, wenn man bedenkt, was alles mit Hypnose angerichtet werden kann… Der Dokumentarfilm ist von 2011 und lief heute auf DMAX.

Inhalt:

Ein beängstigender Mythos: Während des kalten Krieges sollen ausgewählte Mitglieder von Spezialeinheiten mittels Hypnose zu regelrechten Kampf-Robotern ausgebildet worden sein. Ihr einziges Ziel: Dem Gegner so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Ohne Rücksicht auf Verluste oder das eigene Leben sollen sie für den Kampf bereit gestanden haben. Aber ist es Militär-Wissenschaftlern tatsächlich gelungen, Soldaten derart zu beeinflussen? Keith Barry begibt sich auf Spurensuche und will anschließend beweisen, wie sehr sich hypnotisierte Menschen steuern lassen. Mit erschreckenden Ergebnissen…

Krass, oder? Zu welchem Typ gehört ihr? Beeinflussbar oder nicht?

Euer Schneewittchen

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[Musik] Wincent Weiss – Wenn mir die Worte fehlen (Akustik Version)

Heute habe ich wieder mal einen tollen Song von Wincent Weiss – in der Akustik Version. Hört mal rein.

Euer Schneewittchen

[Rezension] Jennifer Alice Jager „Sinabell – Zeit der Magie“

sinabellEnttäuschend, zu viel Potenzial vergeudet

Die Grundidee dieser Märchenadaption hat mir gefallen, wie auch der leichte jedoch auch sprunghafte und unlogische Schreibstil der Autorin. Auch fand ich die Idee mit dem geheimnisvollen Wald, dem magischen Einhorn und den magischen Büchern prima. Allerdings hätte ich das Buch nach nicht mal der Hälfte wegen Langatmigkeit und Spannungslosigkeit bei Seite gelegt und nicht weiter gelesen. Aber irgendwie zwang ich mich durch das Buch bis zum Schluss. Mich hatte die Frage interessiert, was mit Sinabell und dem Prinzen geschieht. Einige Szenen fand ich gelungen und schön, teils sogar märchenhaft, aber ab der Hälfte konnte mich das Buch dann überhaupt nicht mehr fesseln. Alles war langatmig geschrieben, ich konnte mich in die Figuren kaum mehr hineinversetzen und die Verwandlung des Einhorns plötzlich nicht mehr verstehen. Und dann noch das mysteriöse Gespräch von Einhorn und Drachenkönigin. Sehr fragwürdig. Ich wusste in dieser Geschichte überhaupt nicht, wer gut und wer böse ist, weil es plötzlich alle zu sein schienen, ganz gleich ob magisches Fabelwesen oder die Familie um Sinabell. Alle schienen nur das Schlechte für Sinabell zu wollen. Aber um diese einzelnen Charaktere zu verstehen, waren sie mir alle viel zu oberflächlich und grau. Ich konnte weder ihre Handlungsweisen noch ihre Gedanken begreifen und musste ein ums andere Mal kopfschüttelnd das Buch bei Seite legen. Das Ende … tja, irgendwie hatte ich es so erwartet, es war vorhersehbar und doch hinterließ es viele Fragen, die ich gern beantwortet wüsste, z. B. wieso die Wachen plötzlich Sinabell gehorchten und nicht dem König, nur weil sie das Horn des Einhorns in den Händen hält. Oder die Frage, warum der König das Einhorn überhaupt eingesperrt hatte und wieso es sich doch hatte befreien können, es dies aber nicht tat? Diese und andere Fragen bleiben leider unbeantwortet.

Der Handlungsstrang war sehr holprig und unausgereift. Hier hätten viele Szenen viel besser und schöner ausgearbeitet werden können, so dass auch die Charaktere mehr Tiefe bekommen und man als Leser sich mit ihnen anfreundet, mit ihnen mitfühlt, mitfiebert und mitleidet. Von Magie, Leidenschaft und Liebe fehlte mir hier leider jede Spur. Ich hatte eher das Gefühl, dass die gesamte Geschichte einfach willenlos heruntergeschrieben werden musste, weil der Abgabetermin nahte. Es wirkte einfach nur fade.

Das Cover ist märchenhaft schön. Es erinnert an einen magischen vielleicht teils verbotenen Wald, der gefährlich sein kann und eine Prinzessin, die die Gefahr sucht. Ich mag die geschwungenen Lettern sehr gern und den verheißungsvollen Titel. Leider blieb der Titel auch als einziges verheißungsvoll, denn die Geschichte selbst war es nicht. Schade.

Fazit:

Diese Story hatte gewaltiges Potenzial sich zu einem wunderschönen Märchen zu mosern. Doch aufgrund des sprunghaften unlogischen Schreibstils und der sehr flachen Charaktere ging dieses Potenzial leider verloren und ich war ab der Hälfte des Buches nur noch gelangweilt. Ich kann nur 2 von 5 Punkten vergeben – einen Punkt für das schöne Cover und einen Punkt für die schöne Grundidee.

PS: Ich wollte eigentlich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen, aber nach 2 so schlechten Büchern von ihr, ist es mir erst einmal vergangen.

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Mein neues Häkelprojekt

Ich habe vor einiger Zeit mal diesen Beitrag zu einem Sitzsack gepostet, da mir dieses Modell gut gefiel. Ich hatte schon damals die Idee, mir solch einen Sitzsack zu häkeln. Allerdings fehlte mir die Zeit dafür. Aber jetzt im Winter, nachdem ich mir eine wunderschöne weiß-graue Sofadecke gestrickt hatte, dachte ich mir, dass ich mit dem Projekt Sitzsack beginnen könnte … und ich begann.

Ich schlug 230 Luftmaschen mit Doppelfäden (also 2 Wollfäden gesamt – je einer in grau und weiß – passend zu meiner gestrickten Sofadecke) und einer Häkelnadel Größe 6,0 an. Es wird erstmal eine mächtig breite Decke werden, die ich später, sobald ich die 135 cm bzw. 140 cm Länge erreicht habe, zu einem Schlauch zusammenhäkeln werde. Dann muss ich „nur noch“ die zwei schmalen Seiten zusammenfassen und zwar so, dass der fertige Sitzsack genauso aussieht, wie der Original-Sitzsack.

Mein Sitzsack ist dann aber von MIR selbst gefertigt, worauf ich stolz auf mich sein kann. Außerdem kann ich ihn ganz individuell gestalten und Farben und auch Häkelmuster einfügen, wenn ich wollte, was bei dem Kaufmodell nicht möglich ist.

Jetzt bräuchte ich eigentlich nur noch das passende Füllmaterial. Habt ihr Ideen und Vorschläge, welches Füllmaterial am Besten geeignet ist und wo man es günstig herbekommt?

Euer Schneewittchen

Bullet Journal

Ich spiele schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken, mir mein eigenes Bullet Journal zu erstellen und nun ist es endlich soweit. Ich lege damit los und freue mich, dass ich mich richtig darin austoben und kreativ sein kann. 🙂

Ihr fragt, was ein Bullet Journal ist?

Ein Bullet Journal ist ein Notizbuch mit Punkten statt Linien, das man als Kalender, Tagebuch, Skizzenbuch, To Do Liste, Tracking, Businessplaner etc. nutzen und ganz individuell gestalten kann. Jede Seite sieht anders aus, jede Woche, ja sogar jeder Monat kann anders aussehen. Hauptsache ist, man fühlt sich damit wohl. Wichtig sind besonders Farben und Pläne, die man selbst für sich aufstellt, z. B. Wunschlisten, Buchleselisten, Filmlisten, To-Do-Liste, Liste für Handarbeiten, Geburtstage, Einkäufe, wichtige Telefonnummern (z. B. Giftnotruf), Tracker für Sport, Sparliste als Ansporn, Abnehm-Motivation, Gesundheitszustand, Schlafenszeit … Die Liste ist unendlich. Denn es ist eure eigene Entscheidung, was ihr in euer Bullet Journal haben möchtet, denn IHR gestaltet es.

Als kleine Inspirationshilfe habe ich für euch ein paar Links zu Pinterest:

Bullet Journal allgemein bzw. Bullet Journal eines Autors bzw. Bullet Journal bzw. Bullet Journal

Hier seht ihr, was ihr alles mit eurem Bullet Journal machen könnt. Und eins sei gesagt: Es macht irrsinnig Spaß, braucht aber auch ein wenig Zeit, um alle entsprechenden Seiten anzulegen.

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Das ist mein Deckblatt für den Monat April 2018.

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So sehen meine Wochenübersichten für Januar und Februar aus.

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Wichtig ist zudem auch die Entscheidung für das richtige Notizbuch, das ihr verwenden wollt. Die Seiten dürfen nicht zu dünn sein, sonst drucken die Farben auf der nächsten Seite durch. Deshalb empfehle ich euch Papier mit 100 g/m und höher. Ich habe mich selbst für das Notizbuch von Lemome entschieden, da die Papierstärke bis zu 125 g/m beträgt, was deutlich dicker ist als die beliebten Bullet Journals von Leuchtturm1917. Ihr solltet auch darauf achten, dass es innen mit „Dot Grid“ – also einem Punkteraster – versehen ist. So könnt ihr einfacher eure Linien ziehen 😉

Zudem benötigt ihr, wenn ihr es gern farbig mögt, auch dünne Fineliner (z. B. Faber Castell) oder Edding und/oder Filzstifte (z. B. Stabilo oder Tombow Dual Brush Pens).

Die Aufteilung im Bullet Journal ist ganz euch überlassen. Denn um euch darin zurecht zu finden, legt ihr auf den ersten Seiten ein Inhaltsverzeichnis/Index mit Seitenzahlen an und dazu noch eine Symbolliste, damit ihr alles schnell wiederfindet, was euch wichtig ist.

Danach könnt ihr eure Jahresübersicht, Monats- und Wochenübersichten frei gestalten.

Für Buchnerds wie mich gibt es >> HIER << auch eine tolle Vorlage, um seine gelesenen Bücher aufzulisten. Ich finde die Idee großartig. Ähnliche Ideen könnt ihr wie oben schon geschrieben auch auf Pinterest finden oder recherchiert mal selbst im Internet. Die Ideen und Möglichkeiten sind unbegrenzt!

Wenn ihr euch kein Buch kaufen, sondern euch selbst eins basteln wollt, könnt ihr euch hier das Punktraster im 0,5 mm-Abstand runterladen als A4-Punkteraster (PDF-Datei) oder A5-Punktraster (Excel-Datei) oder Punktraster+SleepLog. SleepLog ist eine Übersichtstabelle, in die ihr eure Schlafzeiten eintragen könnt.

Ich werde mich nun wieder meinem eigenen Bullet Journal widmen und wünsche euch viel Spaß bei eurem 😉

Euer Schneewittchen

[Rezension] Jennifer L. Armentrout „Oblivion 1 – Lichtflüstern“

9783551583581Herzerfrischend fantastisch

Inhalt:

Als Katy nebenan einzieht, weiß Daemon sofort: Das gibt Schwierigkeiten. Er darf keinen Menschen an sich heranlassen, denn das würde Fragen aufwerfen. Warum bist du so stark? Wie kannst du dich so schnell bewegen? Was BIST du? Die Antwort darauf ist ein Geheimnis, das niemals gelüftet werden darf. Doch Katy bringt Daemon vom ersten Tag an aus der Fassung. Er will ihr nahe sein, aber diese Schwäche kann er sich nicht erlauben. Sich in Katy zu verlieben würde nicht nur sie in Gefahr bringen – es könnte auch das Ende der Lux bedeuten.

Die epische Liebesgeschichte von »Obsidian. Schattendunkel« – erzählt aus Daemons Sicht!

Ich liebe Bücher, in denen Aliens auf der Erde unter uns Menschen leben, was ein Grund für mich war, dieses Buch zu lesen. Jennifer L. Armentrout hat eine wunderbare Geschichte aus Licht- und Schattenwesen unter den Menschen gewoben, die ich einfach nicht mehr aus der Hand legen konnte oder wollte.

Ich kannte die Bücher um Katy und Daemon nicht bis ich dieses Buch aus Daemons Sicht für mich entdeckte und in seine Version des Kennenlernens von Katy eintauchte. Die Autorin schreibt so herzlich und verdammt ehrlich in der Ich-Perspektive, dass es mir megaleicht fiel, mich in Badboy Daemon hineinzuversetzen und seine Gedanken- und Gefühlswelt mitzuerleben. Es war ein wahrer Genuss. Die Wortgefechte zwischen Katy und Daemon fand ich immer wieder erfrischend und kam aus dem Grinsen kaum heraus. Ich liebe diese Szenen regelrecht und fieberte ihnen mit jeder Seite entgegen. Daemon wirkte auf mich tiefgründig und echt, ein Typ zum Anfassen, obwohl er sich manchmal als ein riesiger A… entpuppte, den ich gern mal eine gescheuert hätte. Aber das machte Daemon eben aus und insgeheim mochte ich das auch an ihm. Mir gefiel es gut, dass ich viele verschiedene Dinge über Daemon und seine Welt und die Gaben seiner Spezies erfuhr. Die Lichtspuren und ihre Verwandlungskunst beeindruckten mich hierbei am Meisten. Diese Hintergrundinformationen haben mir das Lesen und Verstehen erleichtert, weil ich mich besser in die Lux hineinversetzen konnte … ihre Ängste begreifen konnte. Ebenso erfährt man, dass die Lux sich dem Leben der Menschen auf der Erde anpassen müssen, sonst „verschwinden“ sie, was ggf. mit dem Verteidigungsministerium zusammenhängt. Denn die haben immer ein Auge auf die Lux und bestimmen über ihr Leben. Dieses Wissen ist hilfreich, um den Zwiespalt von Daemons Gefühlen zu verstehen in denen er steckt, seit Katy nebenan eingezogen ist.

Katy mochte ich in diesem Band gern und ich fand, dass das Mädel echt taff, sympathisch und mutig ist. Denn wer bitte geht mit einem Fremden allein in einen dunklen Wald oder stellt sich den Schatten, aber ihr fehlte es trotz der tollen Wortgefechte mit Daemon ein wenig an Tiefe. Ich mochte die Idee, dass Katy ein totaler Buchnerd ist und überall ihre Bücher im Haus verteilt sind und ich würde zu gern wie Daemon ihren Buchblog lesen und ihre Videos sehen, um sie so noch besser kennenzulernen und zu erfahren, welche Bücher sie liebt und welche nicht. Ich bin gespannt auf den Band „Schattendunkel“ – also Katys Sicht der Geschichte. Da lerne ich sie hoffentlich besser kennen.

Dee mochte ich als Schwester und Freundin sehr gern. Ich hätte gern mehr über sie erfahren und auch über ihren verlorenen Bruder Dawson, um zu verstehen, warum sie und Daemon sich so unterschiedlich gegenüber Menschen verhalten. Leider gab es auch mit ihr zu wenige Szenen, um sie besser kennen zu lernen, was ich sehr schade finde.

Die Handlung ist eine Mischung aus Spannung, Schlagabtausch und Wortgefechten, Freundschaft, einem superheißen Hauch Romantik, Eifersucht und Kampfszenen. Also ein perfekter Fantasie-Jugendroman. Manchmal erinnerte „Lichtflüstern“ mich an die Serie Roswell, dann ein wenig an Twilight … irgendwie war es ein toller Mix aus beidem mit einem Hauch Sarkasmus, dem ich nicht widerstehen konnte. Ich hatte keine Chance dieses Buch aus den Händen zu legen, ich musste wissen, wie es weitergeht und bemerkte kaum wie die Zeit um mich herum verging. So sehr hatte mich dieses Buch gefesselt.

Das Cover ist Licht pur und passt wunderbar perfekt zu den anderen Bänden der Obsidian-Reihe mit seinen warmen Lichtpunkten und Farben, den Charakteren, die in einem Feld stehen. Es wirkt alles in allem so naturverbunden und rein, wie die Lux es sind.

Fazit:

Dieses Buch kann man lesen, ohne die Obsidian-Reihe zu kennen. Ich denke sogar, dass man sie vielleicht zuvor lesen sollte, um so mehr Hintergrundwissen zu haben ehe man in die Obsidian-Reihe einsteigt.

Ich fand dieses Buch echt herzerfrischend, humorvoll, witzig und war permanent am Grinsen, was zumeist an den Dialogen und Daemons Gedanken lag. Deshalb werde ich mir auch alle anderen Bände kaufen, weil ich noch tiefer in die Geschichte um Daemon und Katy eintauchen will. Ich liebe die beiden schlagfertigen Charaktere einfach zu sehr ❤

Deshalb vergebe ich die volle Punktzahl: 5 von 5 Punkten!

PS: Ich gehe mir nun „Schattendunkel“ kaufen 😉

 

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Vielen herzlichen Dank 🙂

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