Ein ganz dickes Dankeschön an Martin!

Martin, mein bester männlicher Bloggerfreund, macht sich große Sorgen um mich wegen meiner noch immer vorhandenen bösen Kehlkopfentzündung und fehlenden Stimme und mailte mir, so lieb wie er ist, ein tolles Rezept zur Genesung:

„Also du benötigst Käsepappel (denke mal, dass man die in der Apotheke bekommt). Dann sollst du immer am Abend vorher 2,5 l kaltes Wasser in eine Kanne geben und je 1/4 l Wasser einen gehäuften Teelöffel von der Käsepappel hinein geben und diesen kalten Sud dann über Nacht ziehen lassen. Morgens dann abseihen und ca 4 große Tassen abfüllen. Diese Menge leicht erwärmen und in eine Thermoskanne geben. Die 4 Tassen dann über den Tag verteilt Schluckweise trinken. Den Rest immer wieder zum Gurgeln nehmen!“

Dieses Rezept stammt aus einem Buch von Maria von Treben. Ich werde dieses Rezept auf jeden Fall austesten und gleich heute ansetzen, damit ich schnellstmöglich wieder auf die Beine komme!

Martin, ich danke dir GANZ GANZ DOLL von Herzen! Du bist ein echter Schatz und guter Freund! Ich bin froh, dich in meinem Freundeskreis zu wissen! 🙂

Kehlkopfentzündung

Jetzt hat es mich vollkommen erwischt. Mein Kehlkopf schmerzt schon seit Tagen tierisch, meine Stimme macht manchmal den Abgang, aber okay. Ich suchte heute also wieder den HNO-Arzt auf. Aber bis ich dort war, verbrachte ich eine Ewigkeit im Krankenhaus in der Röntgenabteilung. Der Grund hierfür war, dass die PCs des gesamten Krankenhauses ausgefallen sind. Weshalb? Keine Ahnung. Die Meisten, die röntgen wollten, gingen wieder. Aber ich hatte mein neues Buch von Kim Winter „Sternensturm“ dabei und machte es mir im Wartezimmer gemütlich. Nach 2,5 Stunden wurde ich geröntgt. Dieses Bild sieht aber nicht so geil aus, wie das im vergangenen Jahr. Danach jagte ich durch ganz Wurzen zum HNO-Arzt, wurde untersucht, am Hals abgetastet und innerlich beleuchtet, so dass nach kurzer Zeit feststand, dass ich neben der Kiefer-, Nasenneben- und Stirnhöhlenentzündung mir auch noch ne Mandelentzündung und Kehlkopfentzündung eingefangen habe. Und letzteres vermutlich nur, weil ich kein Antibiotika mehr vertrage…

Jetzt bekam ich Medikamente auf homöopatischer Basis wegen all meiner Entzündungen.

Bin mal gespannt, wie das ganze auf mich wirkt und wann ich wieder reden kann ohne Ausfälle zu haben.

Meine HNO-Ärztin riet mir drei Tage lang nicht zu sprechen. Für mich kein Problem, da ich das bereits kenne. Schreiben ist sowie so eher meine Leidenschaft. Ich habe mir auch Thymian-Tee in der Apotheke besorgt. Der soll entzündungshemmend und schleimlösend sein. Gut für Dampfbäder und zum Trinken geeignet. Er riecht sogar gut 🙂

 

Stimmlos

Seit einigen Tagen verspüre ich – wie die Ärzte sagen – eine Allgemeinverschlechterung meines Körperzustandes. Denn ich habe mir irgendwo eine Erkältung eingefangen. Das hat mich bisher nicht weiter gestört, doch seit heute morgen ist nun auch meine Stimme weg. Das ist nicht gerade angenehm schon wieder für einige Tage nicht reden zu dürfen (ärtzliches Sprechverbot für ca. 3 Tage!). Wie soll das funktionieren, wo doch die Stimme DAS Kommunikationsmittel schlechthin ist?!

Versucht es selbst einmal einen ganzen Tag nicht zu reden oder zu flüstern. Das ist echt schwierig. Gut, ich weiß, dass ich es schaffe, weil ich diese Symptomatik bereits letztes Jahr 4 x erlebte und dieses Jahr nun schon zum 2. Mal habe.

Meine Kommunikation sieht deshalb wie folgt aus:

  • Mimik und Gestik
  • Zettel schreiben
  • Chatten anstatt telefonieren
  • Schweigen…

Meistens funktioniert es auch. Witzig ist auch die Reaktion der Mitmenschen, wenn sie mitbekommen, dass man ihnen nicht antwortet. Wirklich sehr unterhaltsam! 🙂 Und dementsprechend lustig wird auch jedes Mal mein Gedankengang. Es ist schon irre witizig was man alles im Kopf zu dem Gegenüber sagt, was er nie erfährt… Macht manchmal echt unheimlichen Spaß! 🙂 Probiert es doch selbst einmal aus!

Ich werde jetzt zu alten Hausmittelchen zurückgreifen und folgende bereits mehrfach getestete Therapie machen:

    • Wärme mit Tüchern und Rotlichtlampe auf Hals und Rachen
    • Dampfbäder
    • Sinusilect N Tropfen (Homöopatisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Atemwege, 6 x tgl. 20 Tropfen)

Ich hoffe, dass ich Montag wieder fit bin für die Arbeit, denn da wird meine Stimme wieder benötigt oder wie könnte ich sonst telefonieren ohne Stimme???

Nachtrag vom 24.10.2011:

Ich war heute bei meinem Hausarzt wegen einiger Untersuchungsbefunde. Als bemerkt wurde, dass ich keine Stimme mehr hatte, wurde mir ein 3-Tage-Antibiotikum namens Azithromycin AL 500 mg verschrieben. Das soll ich nun alle 24 Stunden 1 x einnehmen.

In der Apotheke kaufte ich mir zusätzlich noch 1 Packung Bronchipret Thymian Pastillen zum Lutschen. Seit abends habe ich auch wieder ein kleines Stimmchen. Wollen wir hoffen, dass es anhält…

Jahr der Krankheiten

So oder so ähnlich müsste man dieses Jahr eigentlich betiteln, denn erst hatte ich selbst eine heftige Mandelentzündung (mein Beitrag) mit allem drum und dran und was man sonst noch kriegen kann. Seit heute wissen wir, dass meine Schwester an Multiple Sklerose dauerhaft erkrankt ist und nun ist meine Mom auch noch krank (Gonarthrose, Osteoporose und wer weiß noch was).

Ich könnte permanent losheulen. Aber das hilft leider auch nicht weiter, leider.

Was ist das nur für ein besch… Jahr bisher? Alle in meiner Familie werden krank, was uns echt verzweifeln lässt…

Mandelentzündung & Co. – Krank sein ist teuer!

Seit Ende März quäle ich mich nun schon mit einer fiesen Mandelentzündung herum, die sich täglich verschlimmerte, so dass ich zusätzlich noch eine Nasennebenhöhlenentzündung in der ersten Woche bekam, in der zweiten Woche gab es zusätzlich noch einseitig eine Kieferhöhlenentzündung dazu und übers vergangene WE hatte ich auch noch das Vergnügen mit einer Stirnhöhlenentzündung. Ich konnte vor Kopf-, Zahn- und Halsschmerzen sowie Husten und Schnupfen kaum schlafen, habe mich wie ein Zombi gefühlt und kaum noch Nahrung zu mir genommen. Das Einzige was ständig in meinen Magen-Darm-Trakt fand, waren Medikamente und Hühnerbrühe. Omi sagt immer: Hühnerbrühe hilft bei allem… Naja. Ein Arztbesuch aber auch.

Anfangs war ich bei meiner Hausärztin in Behandlung und bekam u. a.

  • Penicillin „Pen Mega – 1A Pharma“ 30 Tabletten
  • Gargarisma Halstabletten (bei Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhaut – frei käuflich in Apotheken für 4,95 Euro)
  • Sinupret Forte (bei Entzündungen der Nasennebenhöhlen – frei käuflich für 9,10 Euro)
  • Nasenspray AL 0,1 % mit ylometazolinhydrochlorid
  • CefuHexal 500 mg (Antibiotikum) <- verursachte bei mir heftige Kopfschmerzen ab Einnahme

Zusätzlich machte ich täglich mehrfach:

  • Dampfbäder (Schüssel gefüllt mit kochend heißem Wasser und 3 Kamillenteebeuteln, Kopf drüber, Handtuch drauf, 15 Min)
  • Rotlicht für 15 Min
  • Zwiebelsaft (besser als Hustentropfen und OHNE Alkohol!!!)

Doch da sich mein Gesundheitszustand nicht verbesserte, im Gegenteil, bekam ich eine Überweisung zum örtlichen HNO-Arzt, bei dem ich am Montag eintraf – völlig fertig mit dick geschwollener schmerzender linker Gesichtshälfte und tierischen Zahnschmerzen ALLER Zähne!

Die Ärztin untersuchte mich umgehend, tastete meinen Hals und meine linke Wange ab, sah mir in meinen eitrigen Rachen, nahm dort einen Abstrich mit einem Wattestäbchen (hier hätte ich beinah losgeko…) und machte Ultraschallaufnahmen. Doch sie konnte und wollte sich nicht festlegen wie „schlimm“ mein Fall ist. Deshalb schickte sie mich in die Radiologie ins Wurzener Krankenhaus. Aber diese wollte ausgerechnet in DIESER Woche keine Aufnahmen durchführen. Man schickte mich nach Grimma. Geil, wie gut, dass ich kaum was sehen konnte durch mein geschwollenes Gesicht, so dass ich einen Fahrer brauchte. Super! 😦

Röntgenbild meines Schädels mit entzündeten Nebenhöhlen

Röntgenbild meines Schädels mit entzündeten Nebenhöhlen

In Grimma angekommen, kam ich dann Gott sei dank recht schnell dran. Mein Schädel wurde geröntgt, ich bekam eine CD mit dem Bild und durfte zurück nach Wurzen in die HNO-Praxis, wo ich eigentlich seit Stunden erwartet wurde. Die wussten allerdings noch gar nichts davon, dass im Wurzener KH keine radiologischen Untersuchungen in dieser Woche vom 11. – 15.04.2011 durchführen. Die Radiologie hatte VERGESSEN ein Rundschreiben herauszugeben. Wie nett! ARG!!!

Mit meinem Röntgenbild konnte die Ärztin nun mehr anfangen, denn: Meine Wange hatte einen Grund so angeschwollen zu sein, weil sich genug Eiter in Nasennebenhöhlen und Kieferhöhle gebildet hatten. Deshalb bekomme ich seither folgende Therapie:

  • CefuHEXAL 500 mg (Antibiotikum weiterhin, 2 x tgl aller 12 Stunden) <- verursachte bei mir heftige Kopfschmerzen ab Einnahme
  • Sinuselect N Tropfen (Homöopatisches Arzneimittel bei Erkrankungen der Atemwege, 6 x tgl. 20 Tropfen)
  • 15 cm Streifen mit antibiotischer Lösung getränkt für 10 Min je Nasenloch reingestopft
  • 5 Min Mikrowellenstrahlenbehandlung tgl. bei meiner HNO-Ärztin (warmes leichtes angenehmes Brennen; nur mit Schutzbrille)
  • Dampfbäder tgl.
  • Rotlicht tgl.

Seit heute geht es mir schon ein wenig besser. Meine Zahnschmerzen verschwinden allmählich, mein Appetit kommt auch so langsam wieder, die Wange schwillt ab, mein Schnupfen wird auch etwas weniger etc. Es scheint endlich nach all der Zeit wieder aufwärts zu gehen… Ich hoffe, es bleibt dabei und ich erlebe keinen Rückfall.

Dennoch: Krank sein, ist echt teuer. Fragt nicht, wie viel Geld ich schon in der Apotheke bisher gelassen habe und was morgen noch hinzukommen wird… Bleibt also besser gesund 😉

Stäbchen im Hals

Das war der trockene Kommentar meiner Ärztin, als ich sie heute nach tagelanger Überlegung aufsuchte und sie mir meinen Rachen ausleuchtete. Ich verstand nur Bahnhof, denn wie sollten bitteschön Stäbchen in meinen Hals gelangen? Ich hatte zwar tierische Halsschmerzen, aber Stäbchen befanden sich garantiert nicht drin. Ich ess doch kein asiatisches Besteck oder so… Verwirrt blickte ich die Dame an und wartete auf eine Erklärung. „Sie haben eine böse Mandelentzündung.“ Ah! Das erklärt also die tierischen Schmerzen in meinem Hals, die mich nachts nicht schlafen lassen und mich tagsüber so zermürben, dass ich mich auf kaum was anderes konzentrieren kann. Seit Tagen bombe ich meinen Körper mit Schmerztabletten zu, damit ich den Tag trotz mächtiger Hals-Aua überstehe, weil ich keinen Bock auf einen weiteren Arztbesuch hatte. Nur konnte ich nachts nie wirklich schlafen und schlucken schon gar nicht. Also quälte ich mich heute zum Doc. Mit einem Buch! Denn es ist ein neues Quartal und das Wartezimmer sicher voll.

Als ich beim Doc ankam und die Tür öffnete, sah ich zuerst die Garderobe. Full House! Na super! Hatte ich mir ja schon gedacht. Deshalb das Buch! Ich stellte mich in die Reihe vor der Rezeption auf, gab meine lange Liste an Überweisungswünschen an, als ich endlich vor der Schwester stand und hatte Glück noch einen Stuhl zu ergattern. Kaum saß ich, ging die Praxistür ständig auf und immer mehr „kranke“ Wesen stapften in die Praxis. Ich war froh, schon anwesend zu sein, sonst würde ich jetzt noch viel länger warten müssen… Nun ja. Ich packte mein Buch auf und versank in die Thrillerwelt „Dunkle Wasser“ von Mary Jane Beaufrand und kam super mit Lesen voran 🙂 Hat auch seine Vorteile, seine Zeit in Arztpraxen wartend zu vertrödeln. Man schafft es, Bücher zu lesen 😉

Letztendlich bekam ich Penicilin und Gargarisma-Halstabletten verschrieben. Letzteres zum Lutschen. Bäh! Die schmecken total ecklig und sind mir zu scharf. Aber was macht man nicht alles, um wieder gesund zu werden?! Meine Mom sagte auch immer: Medizin muss eklig schmecken, sonst hilft es nicht! Und runter damit! Schade, dass man Lutschtabletten nicht auch einfach so runterschlucken kann…

Ich werde jetzt auf jeden Fall die 1 – 2 Wochen Mandelentzündung abwarten, mit Kamille- und Salbeitees gurgeln, Fruchtsäfte und Milch (leider!) meiden und weiter meine Penicilin und Lutschtabletten einnehmen…

Mehr Infos zum Thema Mandelentzündung findet ihr hier.

Im Internet entdeckte ich auch 15 Hausmittel gegen Mandelentzündung.