Ein Stern zum Wünschen

Auf der Seite von Gänseblümchen bin ich auch immer wieder gern zu Gast.

So entdeckte ich nun auch die Geschichte ihrer Nichte, die Kindergartenerzieherin werden will und ein kleines Projekt für ihre Neuzugänge entwarf. Den Wunschstern. Lest euch die Geschichte unbedingt durch, sie ist mit so viel Liebe und Kreativität gespickt.

Eine wirklich wundervolle und liebenswerte Geschichte, die sofort in mir – ja auch in mir – den Wunsch auf solch einen Wunschstern weckte. Vielleicht hilft mir so ein Wunschstern ja, meine schwere Phase zu überstehen…

Denn seit gestern geht es mir besonders schlecht. Meine Darmkrämpfe sind megaheftig geworden, so dass ich seit gestern nur noch mit dem Heizkissen auf dem Bauch auf der Couch liege, wegen der heftigstarken Krämpfe kaum laufen und aufstehen kann und nicht einmal meine kleine Kamillentee-Zwieback-Version Linderung bringt… Und das zu Ostern! Ich könnte heulen. Erst verlor ich meinen geliebten Seelengefährten und jetzt liege ich auch noch flach zu Ostern… Ein wirklich beschissenes Jahr!

Vielleicht sollte ich mir meinen eigenen Wunschstern häkeln?!?!? Gelbe und blaue Wolle habe ich genug und häkeln tue ich ja sowieso megagern 😉

Wie findet ihr die Idee mit dem Wunschstern? Braucht ihr auch einen – wenn ja, was würdet ihr euch wünschen?

Euer Schneewittchen

 

Verloren…

Ärzte sind scheiße!

Das Schlimmste, was einem Patienten im deutschen Gesundheitssystem passieren kann, ist nicht eine schlechte Diagnose. Nein! Es ist das Wegschicken des Patienten. Das Nicht-Helfen trotz Krankheit. Das Nichts-Tun und dabei zusehen, wie der Patient vielleicht „stirbt“.

Genau das ist mir heute wieder passiert.

Ich musste aufgrund des Urlaubes meines Hausarztes in der vergangenen Woche einen Vertretungsarzt aufsuchen (ich berichtete) und hegte nach dem ersten Gespräch samt Bluttests etc. große Hoffnungen, weil mir u. a. versprochen wurde, meinen Darm wieder neu aufzubauen. Nichts dergleichen geschah! Im Gegenteil. Ich musste heute hin, weil ich schon wieder (!) eine Nasennebenhöhlenentzündung habe und sowieso meine Laborbefunde der Blutuntersuchungen nachfragen wollte. Und was geschah? Dieser Vertretungsarzt ignorierte meine Beschwerden der Nasennebenhöhlen (also meiner Schmerzen im Gesicht, der knallroten angeschwollenen Wangen, des Fiebers etc.), ignorierte meine mittlerweile chronische Darmentzündung und schickte mich weg – ohne Hilfe, ohne Medikamente, ohne Ratschläge…

Ich fühle mich seither total verloren…

Und von den Ärzten verarscht.

Nur, weil ich kein Privatpatient bin, der Millionen womöglich für sämtliche Untersuchungen und Behandlungen locker machen könnte, wurde ich wieder Mal weggeschickt. Was ist das nur für ein beschissenes Gesundheitssystem, wo kranken Menschen NICHT geholfen wird, nur, weil es hier wieder einmal nur ums liebe GELD geht…

Also pepple ich mich wieder so halbwegs irgendwie selber hoch und lebe wie die vergangenen Jahre mit dem Gedanken daran, dass es wie bisher auch, in jedem Jahr gesundheitlich schlimmer wurde und noch mehr bergab ging…

Eine echt TOLLE Aussicht! (Sarkasmus, für die, die das nicht erkennen.)

Wenigstens kam heute endlich meine neue Krankenkassen-Karte an… Immerhin etwas.

 

 

 

Gesundheitszustand verschlechtert sich

Wie ihr wisst, leide ich seit über 6 Jahren an einer unbekannten Darmerkrankung und habe bereits sehr viele Tests und Untersuchungen über mich ergehen lassen (müssen). Nach und nach kamen verschiedene Allergien, Unverträglichkeiten und Reaktionen auf Lebensmittel, Getränke, Medikamente, Umwelt etc. zum Vorschein.

Seit ca. 6 – 7 Wochen habe ich eine Erkältung mit Nebenhöhlenentzündung und Kehlkopfentzündung, so dass auch meine Stimme verschwunden ist und nur selten zum Vorschein kommt. Reden ist sehr schwer und schmerzhaft seit 5 Wochen für mich geworden, so dass ich lieber schreibe oder die Kommunikation gleich ganz lasse.

Seit dieser Woche verliere ich aufgrund meiner andauernden Durchfälle aufgrund meiner chron. Darmentzündung täglich fast 1 kg, was mich mittlerweile auch schwächt. Ich werde gebeutelt von Übelkeit, Schwindel, Fieber, Darmkrämpfen etc., obwohl ich viel Tee trinke und mich mit Schonkost versuche über Wasser zu halten. Dennoch mag es mir derzeit nicht ganz gelingen. Mittlerweile habe ich auch Angst, dass ich diese schmerzhaften Symptome nicht mehr aufhalten kann.

Was bei den Bluttests über meinen Immunstatus und mein ganzes Blutbild heraus gekommen ist, weiß ich noch nicht, da die Blutbefunde aus dem Mainzer Labor noch nicht bei meinem Arzt eingetroffen sind.

Ich habe echt Angst!!!

Habt ihr vielleicht noch Tipps, Ideen, Vorschläge, was ich machen kann, um meinen Gesundheitszustand wieder zu verbessern?

 

Mein Besuch beim Vertretungsarzt

Meine Stimme ist noch immer verschwunden, was mich dazu bewegte, den Hausarzt aufzusuchen. Allerdings ist mein Hausarzt im Urlaub, weshalb ich zum Vertretungsarzt musste. Bei diesem Arzt war ich schon vor Jahrzehnten nicht mehr, aber meine alte Patientenakte war sehr schnell gefunden. Ich war erstaunt und begeistert. Ohne viele Worte, dafür mehr mit Flüsterversuchen und Kopfbewegungen gab ich meine Gründe für den Arztbesuch an. Bald darauf saß ich beim Vertretungsarzt im Behandlungszimmer und musste viele Fragen beantworten, was mir mit meiner schwächelnden Stimme echt schwer fiel. Ich berichtete zuerst mein aktuelles Anliegen und ging zurück bis ins Jahr 2006 – zum Beginn meiner unbekannten Darmerkrankung. Danach arbeitete ich mich tippeltappeltour zum derzeitigen Ereignis inkl. meiner Medikamenten- und Lebensmittelunverträglichkeiten, meinem Asthma, meinem Tinnitus etc. Egal, was ich ab der Erwähnung meiner Darmentzündung seit 2006 berichtete, kam in etwa immer der Satz: „Das konnte ich mir schon denken.“ oder „Das war zu erwarten.“ etc. vom Doc zu hören. Das bedeutet, dass alle Erkrankungen etc. auf meinen Darm und auf mein dadurch sehr geschwächtes instabiles Immunsystem zurückzuführen sind. Geschockt war ich, als mir mitgeteilt wurde, dass ich RHEUMA in meinem jungen Alter bekommen könnte (falls ich es nicht schon habe), wenn wir meinen Darm nicht wieder heilen können. Ich sah mich bereits wieder in ein TIEFES TIEFES Loch fallen.

Der Doc machte mir Hoffnungen. Zuerst wurde mir Blut abgenommen. Jede Menge sogar. Es werden gleich mehrere Blutbilder erstellt. Auch eines bezüglich meines Immunsystems und welche Mineralien, Vitamine und sonstige Bestandteile in meinem Darm und Körper fehlen. Dann soll mein Darm langsam wieder aufgebaut werden, u. a. auch mit Bakterienkulturen etc. (hatte ich bereits 2008, was allerdings erfolglos blieb). Das sollte mein Immunsystem wieder in Schwung bringen, so dass ich irgendwann wieder gesund werde.

DAS wäre traumhaft und wunderbar.

Zuvor musste ich mich allerdings der schwierigen Prozedur des Blutziehens unterziehen lassen, denn Blutziehen ist bei mir immer ein riesengroßes Problem. Entweder die Venen sind absolut nicht auffindbar, sie rollen weg, es wird durchgestochen oder es kommt gar kein Blut. Manche Ärzte und Schwestern scherzten nach mehrfachem erfolglosen „Herumgestochere“ in meinen Armen schon manchmal, dass ich geizig mit meinem Blut sei. Ha… Ehrlich gesagt, würde ich es verschenken, wenn ich könnte, aber es geht irgendwie nie wirklich. Deshalb HASSE ich Blut ziehen und Nadeln total. Ich kriege jedes Mal regelrecht Albträume davon. Und dann kippe ich um, sobald die Nadel meine Haut durchsticht… Mein Kreislauf bricht zusammen und ich darf erst einmal eine Weile irgendwo herumliegen und mich erholen ehe ich mich dann kreidebleich erhebe und die Praxis verlasse…

So auch heute. Allerdings wurde ich diesmal von einer sehr lieben Schwester namens Annett in dieser Zeit betreut, die mir Hoffnung und Mut machte und mir riet, dass ich mich täglich für mein Leben und meine Gesundheit bedanken soll. Das hat auch ihr selbst in einer schweren Zeit nach ihrem schweren Autounfall geholfen.

Ich werde es versuchen und mir wie ein Mantra täglich folgende Sätze im Geiste sagen:

Ich danke dir für mein Leben.

Ich danke dir für meine Gesundheit.

Ich danke dir für meine Familie, meine Liebe und meine Freunde.

Wenn ich mir dies immer wieder im Geiste vor Augen führe, habe ich Hoffnung – auch mit Hilfe meines neuen Hausarztes. Ja, ich habe gewechselt. Vielleicht ist diese Urlaubsvertretungssache doch manchmal mehr Glück, Fügung und Schicksal. So fand ich z. B. auch schon meinen tollen Zahnarzt! 🙂 Vielleicht habe ich ja nun auch beim Hausarzt Glück!

Meine Blutröhrchen durfte ich heute selbst ordentlich verpackt zur Post bringen. Mein Blut geht jetzt also auf die Reise nach Mainz, wo es eingehend untersucht wird.

Am Donnerstag erfahre ich den ersten Teil meines Blutbildes. Nächste Woche den eigentlich wichtigsten Teil – die Immunsystemuntersuchung! Ich bin sehr gespannt und habe gleichzeitig Angst davor…

 

 

Neue Erkältungs-Variante

Ja, mich hat es schon wieder erwischt. Eigentlich zieht sich das Ganze schon seit vergangenem Donnerstag hin, aber ich wollte es nicht wirklich wahrhaben. Begonnen hat es mit Nasenlaufen, was ich anfangs auf meine Birkenpollenallergie geschoben habe. Samstags war mir dann plötzlich so heiß, schlecht und meine Wangen glühten. Zudem war ich ständig erschöpft und müde und hätte gleich nach dem Aufstehen mich wieder schlafen legen können. Mein linkes Ohr schmerzte seitdem ebenfalls. Montags begann mein Kehlkopf zu schmerzen wie wild, so dass ich Schluck- und Bewegungsschmerzen des Halses feststellte. Hinzu kam noch, dass meine Nase und meine linke Wange im Inneren mörderisch schmerzt. Gestern Abend hatte ich das Gefühl, als hätte mir einer ins Gesicht geboxt, so dass ich es vor Schmerzen nicht mehr aushielt.

Deshalb bin ich heute zum Arzt gegangen und wie sich herausstellte, habe ich eine Stirnhöhlen-, Nasennebenhöhlen- und Kiefernhöhlenentzündung. Schon wieder! Das ist das DRITTE Mal in diesem Jahr! Dabei ist niemand aus meiner Familie, Freundes- oder Bekanntenkreis erkältet. Als ich meine Ärztin nach dem Grund fragte, wieso sich das bei mir seit vergangenem Jahr ständig auf die Nebenhöhlen legt, erklärte sie mir so, dass sich die Bakterien samt Schleim nun einen Weg in meine Nebenhöhlen gebahnt haben, dort mein Immunsystem am Schwächsten ist und sich dort wundervoll einnisten. Na herzlich!

Gut, ich habe keine typischen Erkältungsformen wie Husten, Heiserkeit und Schnupfen, weshalb ich die ganze Nacht wachliegen würde. Aber Nebenhöhlenentzündungen sind extrem schmerzhaft, man hat knallrote dicke Wangen, kann kaum aus den Augen kucken und möchte einfach nur mit dem Kopf gegen die Wand rennen, damit die Schmerzen endlich aufhören.

Nun gut. Mein Arzt verschrieb mir Sinupret forte, was bei Nasennebenhöhlenentzündung helfen soll – Einnahme 3 x tgl. 1 grüne Tablette. Gibt es frei in den Apotheken zu kaufen. Ich durfte 9,45 Euro berappen. Zudem bekam ich ein 3-Tage-Antibiotikum Azi-Teva mit dem Bestandteil Azithromycin.

Und was passiert nach der einmal täglichen Einnahme heute? Jepp, ich liege nun erst recht flach im Bett mit Heizkissen auf dem Bauch. Denn von diesem blöden Antibiotikum bekam ich dermaßen extrem starke Darmkrämpfe, dass ich vor Schmerz im Bett gelegen und geschrien habe. Ja, ich wünschte mir, ich würde endlich sterben, damit diese mörderischen Darmkrämpfe aufhören, doch sie ließen nicht nach. Selbst nicht mit meinem schönen warmen Heizkissen auf dem Bauch.

Eins weiß ich: Diese DINGER nehme ich NIE wieder ein! Morgen gehe ich zu meinem Doc, leg ihm die Antibiotika auf den Tisch, bitte um eine neue Vervollständigung meiner Medikamentenunverträglichkeitsliste in meiner Patientenakte und hoffe auf ein Medikament, was meine Nebenhöhlenentzündung beseitigt und mich NICHT wieder dermaßen zum Sterben animiert!

Wünscht mir bitte Glück!

 

Lactoseintoleranz: Vorsicht auch vor diesen Produkten

Sie sind harmlos, doch nicht für lactoseintolerante Patienten. Denn da bescheren sie einem u. a. Bauchbeschwerden (z. B. Krämpfe), Blähungen, Durchfälle, Übelkeit, Erbrechen etc. Manchmal können auch atypische Beschwerden auftreten wie z. B. Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Hautprobleme. Die Rede ist von Lebensmitteln, wie sie jeder kennt, in denen sich aber auch Lactose verbirgt – manchmal auch getarnt unter einem anderen Namen. Deshalb ist Vorsicht geboten vor Produkten wie:

  • Süßwaren: z. B. Schokolade, Sahne- und Karamellbonbons, Pralinen, Eis, Eiscreme, Milchshake
  • Brot und Backwaren: z. B. Zwieback, Kuchen, Milchbrötchen, Backmischungen
  • Instant-Erzeugnisse: z. B. Suppen, Saucen, Kartoffelpüreepulver
  • Fertiggerichte: z. B. Konserven, Tiefkühlgerichte, Fertigmenüs, Fast Food
  • Sonstiges: z. B. Fleisch und Wurstwaren, Margarine, Gewürzmischungen, Medikamente (ja auch die Pille!), Nahrungsergänzungsmittel, Käseprodukte, Joghurt, Quark und Milch (auch Frauenmilch, Stutenmilch, Kuhmilch, Ziegenmilch, Schafsmilch)

Lactose – besser bekannt unter dem Begriff Milchzucker – versteckt sich u. a. hinter Begriffen wie:

  • Laktose, Lactose
  • Lactosemonohydrat
  • Milch(-pulver)
  • Vollmilch(-pulver)
  • Molke(-pulver)
  • Süßmolke(-pulver)
  • Sauermolke(-pulver)
  • entrahmte Milch
  • Milcherzeugnisse
  • Rahm
  • Sahne(-pulver)
  • saure Sahne
  • Butter

Umso erfreulicher ist es, dass es mittlerweile einige Firmen gibt, die auch lactosefreie Produkte anbieten. Eine der größten Anbieter ist z. B. MinusL. Hiervon gibt es bereits Milch, Joghurt, Pudding, Käse (Scheibenkäse, Käsecreme), Schlagsahne, Butter, …

Ihr müsst einfach nur die Augen offen halten, denn die Produkte sind meist sehr verstreut in ausgesuchten Lebensmittelläden. Entweder nehmt ihr euch Zeit zum Suchen oder ihr fragt lieber direkt einen Verkäufer, denn nur so seid ihr auf der sicheren Seite!!!

Kleiner Tipp: Kocht und backt auch lieber selbst, denn da wisst ihr, welche Produkte verwendet worden!

Milchzuckerfreie Lebensmittel sind z. B.:

  • frisches Obst und Gemüse
  • unverarbeitetes Fleisch, Geflügel, Fisch
  • Öl
  • Eier
  • Marmelade
  • Kaffee, Tee, Frucht- und Gemüsesäfte
  • Kartoffeln, Reis, Nudeln, Getreide
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse
  • Salz
  • Sojamilch und Sojadrinks
  • Zucker, Honig, Süßstoff (flüssig)

Darmerkrankung – Symptome und Laborbefunde

Im letzten Jahr fand ich eine ausgesprochen interessante Tabelle in einem Programm namens „TurboMed“ während meiner Arbeit über die Symptome und Laborbefunde bei Maldigestion (= schlechte Verdauung) und Malabsorption (=schlechte Aufnahme) von Nährstoffen aus der Nahrungsaufnahme. Genau die Probleme, die mich selbst betreffen.

Um die Begriffe besser verstehen zu können, habe ich euch die Definitionen aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie, kopiert und eingefügt. Die oben erwähnte Tabelle findet ihr im Anschluss daran (siehe weiter unten).

Malassimilation

Unter Malassimilation – von lateinisch malus (schlecht, schädlich, böse) und assimilare (angleichen, ähnlich machen) – wird eine beeinträchtigte, das heißt verminderte Nährstoffausnutzung aufgrund unterschiedlichster Störungen im Verdauungstrakt bezeichnet. Damit handelt es sich um einen Oberbegriff für die „Maldigestion“ und „Malabsorption“.

Maldigestion

Bei der Maldigestion (lateinisch „schlechte Verdauung“) liegt eine Störung der (enzymatischen) Spaltung der Nahrung vor. Die Ursachen können im Bereich des Magens (Magenresektion), der Bauchspeicheldrüse, der Leber bzw. der Gallenwege liegen sowie angeborene Enzymdefekte wie bei der Lactoseintoleranz sein.

Malabsorption

Klassifikation nach ICD-10: K90 Intestinale Malabsorption

Unter einer Malabsorption (latein „schlechte Aufnahme“) versteht man einen chronischen krankhaften Zustand, bei dem die Aufnahme zuvor schon aufgespaltener (vorverdauter) Nahrungsbestandteile durch die Darmwand in die Lymph- oder Blutbahn (enterale Resorption) vermindert ist.

Ursächlich können u. a. angeborene Erkrankungen, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, Überempfindlichkeitserkrankungen (Zöliakie), Infektionen (z. B. Morbus Whipple) oder postoperative Zustände (ausgedehnte Dünndarmentfernung) sein.

Erkrankungen, die mit einer Malabsorption einhergehen, werden als Malabsorptionssyndrome bezeichnet.

Leitsymptome sind dabei:

  • Massenstühle (>300 g Stuhlgewicht)
  • übelriechende Fettstühle (Steatorrhoe); Flatulenz
  • Gewichtsabnahme
  • Unterversorgung mit den Vitaminen A, D, E, K, B12, Folsäure, sowie mit Mineralstoffen (z. B. Kalzium, Eisen), Eiweiß und Spurenelementen
  • Muskelschwäche
  • Haut- und Schleimhautveränderungen
  • Anämie (Blutarmut)

Verschiedene Verfahren der Adipositaschirurgie, der Chirurgie zur Bekämpfung des krankhaften Übergewichts (Adipositas), nutzen die Malabsorption therapeutisch, um krankhaft übergewichtigen Patienten eine nachhaltige Reduktion ihres Übergewichts zu ermöglichen. Bei diesen Patienten wird die Malabsorption durch verschiedene chirurgische Verfahren zur Manipulation des Verdauungstraktes erreicht.

PDF-Dateil als Download zum Herunterladen (einfach anklicken, es öffnet sich im neuen Fenster!)

Symptome und Laborbefunde bei Maldigestion und Malabsorption

 

Wer von euch ähnliche Symptome aufweist und/oder Hilfe bzw. Tipps benötigt, kann sich gern an mich wenden. Ich selbst habe ja auch schon einiges durch/erlebt/überstanden.

Folgendes witziges Video fand ich bei youtube.com. Es spiegelt wirklich die Erlebnisse textlich wieder, die wohl jeder Laktoseintolerante von uns mit Sicherheit kennt. Lauscht einfach mal auf den Text. Es trifft wirklich voll ins Schwarze!