Schnittlauch – Heilpflanze, Lebensmittel und Dekoration

Schnittlauch kennt vermutlich jeder von euch. Aber wusstet ihr, dass Schnittlauch auch eine Heilpflanze ist und die Blüten sogar essbar sind?

Schnittlauch vertreibt die Frühjahrsmüdigkeit, reinigt das Blut und liefert uns Vitamin C, welches wir besonders im Frühjahr dringend benötigen. Die stärkste Wirkung besitzt Schnittlauch, wenn er frisch gegessen wird. Er enthält Eisen, Arsen (in geringen Mengen) und Vitamin C.

Schnittlauch hilft bei Appetitlosigkeit, Blähungen, Magen- und Darmentzündung, Frühjahrsmüdigkeit,Gicht, Husten, Bluthochdruck, ist blutreinigend, harntreibend und schleimlösend.

Schnittlauchblüten

  • … haben eine dezentere Schärfe bei gleichem Aroma wie Schnittlauch
  • … sind dekorativ und besonders schön anzusehen in Kräutersträußen und als Dekoration
  • … Die Knospen der Blüten kann man z. B. wie Kapern /Gurken einlegen und als diese weiterverarbeiten
  • … sind eine wunderbare Beilage in Salat- und Kräuterdressings.

Rezepte mit Schnittlauch sind z. B.

  • Grüne Soße
  • Brotscheibe mit Rührei, Schnittlauch und Salz
  • Quark mit Schnittlauch und Kartoffeln
  • Kräuter- und Salatdressings
  • Kräuterbutter (mit Petersilie, Knoblauch,…)

 

Vermehrung

Schnittlauch ist eine mehrjährige Pflanze und verbreitet sich über das Wurzelwerk und über die Blütensamen bzw. kann man diesbezüglich ein wenig nachhelfen, in dem man den Schnittlauch blühen und die Blüten ausreifen lässt und diese anschließend komplett in den Erdboden setzt, mit Erde bedeckt und gießt. So entstehen neue Schnittlauchpflanzen.

Wer die Schnittlauchblüten und harten Stengel nicht mag, kann dies entfernen und der Schnittlauch treibt wieder neu aus!

Euer Schneewittchen

 

Neuer Versuch mit Molke

Seit einiger Zeit geht es meinem Darm wieder richtig mies, so dass er mich täglich mit hammermäßig starken Krämpfen quält. Auch verliere ich permanent an Gewicht, obwohl ich esse. Manchmal habe ich nicht einmal Hunger oder Appetit und zwinge mir das Essen nur rein, weil es sein muss. Meine Mom kuckt mich manchmal wieder mit diesen „Blicken“ an. Ich kenne sie, denn genau so hat sie meinen Dad angekuckt kurz bevor er starb. Er war damals auch sehr krank – allerdings mit dem Magen. Er lag – wie ich derzeit – sehr oft auf der Couch, Heizkissen oder unsere Katze Susi auf dem Bauch und verzog öfter sein abgemagertes Gesicht vor Schmerzen. Genau wie ich derzeit. Mom hat Angst, dass ich ende wie mein Dad und fragt immer wieder nach, ob ich denn auch esse. Ja. Das mache ich. Ehrlich gesagt, bekomme ich auch langsam wieder tierisch muffensausen, wenn ich so an meinen Dad zurückdenke und feststelle, dass wir in dieser Hinsicht viel zu viel gemein haben. Und ja, ich habe SCHISS!

Deshalb teste ich jetzt etwas Neues, obwohl ich keine Ahnung habe, ob es mir hilft. Aber was macht man nicht alles aus Angst… Ich teste jetzt einige Zeit MOLKE. Molke ist ein Neben-/Abfallprodukt der Milch, welches schon die Bauern früher zum Verschönern ihrer Haut und zum Aufbau ihres Darmes verwendeten.Günstig ist es zudem auch, denn so kostet z. B. eine 750 g Dose mit Vanillegeschmack bei Rossmann unter 3 Euro, wovon man wirklich eine Weile zehren kann. Finde ich wirklich prima! Negativ jedoch ist, dass Molke Lactose enthält, so dass ich zusätzlich noch Laktrase (hilft beim Abbau der Lactose in meinem Körper) einnehmen muss. Aber das nehme ich in Kauf, immerhin will ich wieder gesund werden!

Um seine Haut weich und schön zu bekommen, einfach ein wenig Molke ins Badewasser geben und sich hineinlegen. Für die Darmflora – tägl. 3 – 5 Tassen Molke trinken. Dafür in eine Tasse 200 – 250 ml kaltes Wasser mit 2 – 3 TL Molkepulver vermischen und trinken. Es schmeckt gar nicht mal so übel. Vor allem in den mittlerweile käuflichen Geschmacksrichtungen Vanille, Erdbeer, Schoko… Ich trinke nun seit gestern täglich mehrmals meine Vanille-Molke. Drückt bitte mächtig die Daumen, dass sie meinem Darm hilft und mich von meinen Qualen befreit!

 

Es wird schlimmer…

Wie ihr in meinem gestrigen Freitags-Füller sicherlich mitbekommen habt, hat sich meine chronische Darmentzündung (seit 2006) extrem verschlechtert. Gestern hat sie mich regelrecht flach gelegt. Ich hatte höllische Schmerzen in meinem Darm. Es fühlte sich so an, als hätte ich eine 24-stündige Darmspiegelung und Säure im Darm. Anfangs war es „nur“ im Dickdarm links und links unten, doch je mehr der Tag voran schritt, desto mehr breitete es sich aus bis der ganze Dickdarm und auch der Dünndarm bis hinauf zum Magen von diesen Krämpfen und Schmerzen betroffen waren.

Ich lag die meiste Zeit auf der Couch, trank Kümmeltee (der soll eigentlich Krämpfe lösen) und hatte mein Heizkissen auf dem Bauch, was meine Schmerzen und Krämpfe meist etwas lindert. Dennoch schrie ich öfter am Tag vor Schmerzen auf. Tränen traten aus meinen Augen und ich schrie wieder! Ich hatte Angst! Selbst meinem geliebten Kater Tommy war das unheimlich, so dass er sich neben mich legte bzw. an mich kuschelte und auf mich aufpasste. Manchmal kam er so nah an mich heran gerobbt, dass ich über sein Fell streicheln konnte, was mich ein wenig beruhigten. Dennoch ging es mir mehr als übel.

Ich weiß nicht mehr, was ich tun kann und was genau mit meinem Darm los ist. Aber es ist wieder wie 2006 als alles begann. Ich habe keine Ahnung, was diesmal der Auslöser für diese extremen Krämpfe sind, wie ich leider auch nicht mehr weiß, was ich tun kann. Ich werde heute aber Magen-Darm-Tee trinken, in der Hoffnung, dass dieser Tee mir wenigstens hilft.

Zu Ärzten brauche ich nicht gehen, denn die haben mich bereits vor Jahren aufgegeben – den letzten aktuellen Beweis hatte ich erst wieder im Juli bei meinem Vertretungs-Hausarzt. Ebenso in dieser Woche bei meinem Pulmologen mit dem Allergietest etc. Die Ärzte sehen mir an, dass es mir schlecht geht, doch sie wissen und verstehen nicht warum.

Ich verliere auch schon wieder permanent an Gewicht, obwohl ich esse. Von gestern zu heute war es schon wieder 1 kg. Essen ist für mich zudem auch wieder zur Folter geworden. Denn sobald ich etwas zu mir nehme, werden die Darmkrämpfe wieder heftiger, so dass ich wieder aufschreie… Ich versuche mich so gut wie möglich abzulenken, was mir momentan aber nicht wirklich gelingen will…

Und nein, es geht mir wirklich nicht gut. Meine Mom, mein Freund und ich machen uns Sorgen, doch wir haben keine Ahnung was wir machen können. Macht euch aber bitte keine Sorgen um mich, denn ich bin wie ein Phoenix, ich stehe immer wieder auf. Irgendwie, irgendwo, irgendwann…

 

 

 

 

Verloren…

Ärzte sind scheiße!

Das Schlimmste, was einem Patienten im deutschen Gesundheitssystem passieren kann, ist nicht eine schlechte Diagnose. Nein! Es ist das Wegschicken des Patienten. Das Nicht-Helfen trotz Krankheit. Das Nichts-Tun und dabei zusehen, wie der Patient vielleicht „stirbt“.

Genau das ist mir heute wieder passiert.

Ich musste aufgrund des Urlaubes meines Hausarztes in der vergangenen Woche einen Vertretungsarzt aufsuchen (ich berichtete) und hegte nach dem ersten Gespräch samt Bluttests etc. große Hoffnungen, weil mir u. a. versprochen wurde, meinen Darm wieder neu aufzubauen. Nichts dergleichen geschah! Im Gegenteil. Ich musste heute hin, weil ich schon wieder (!) eine Nasennebenhöhlenentzündung habe und sowieso meine Laborbefunde der Blutuntersuchungen nachfragen wollte. Und was geschah? Dieser Vertretungsarzt ignorierte meine Beschwerden der Nasennebenhöhlen (also meiner Schmerzen im Gesicht, der knallroten angeschwollenen Wangen, des Fiebers etc.), ignorierte meine mittlerweile chronische Darmentzündung und schickte mich weg – ohne Hilfe, ohne Medikamente, ohne Ratschläge…

Ich fühle mich seither total verloren…

Und von den Ärzten verarscht.

Nur, weil ich kein Privatpatient bin, der Millionen womöglich für sämtliche Untersuchungen und Behandlungen locker machen könnte, wurde ich wieder Mal weggeschickt. Was ist das nur für ein beschissenes Gesundheitssystem, wo kranken Menschen NICHT geholfen wird, nur, weil es hier wieder einmal nur ums liebe GELD geht…

Also pepple ich mich wieder so halbwegs irgendwie selber hoch und lebe wie die vergangenen Jahre mit dem Gedanken daran, dass es wie bisher auch, in jedem Jahr gesundheitlich schlimmer wurde und noch mehr bergab ging…

Eine echt TOLLE Aussicht! (Sarkasmus, für die, die das nicht erkennen.)

Wenigstens kam heute endlich meine neue Krankenkassen-Karte an… Immerhin etwas.

 

 

 

Gesundheitszustand verschlechtert sich

Wie ihr wisst, leide ich seit über 6 Jahren an einer unbekannten Darmerkrankung und habe bereits sehr viele Tests und Untersuchungen über mich ergehen lassen (müssen). Nach und nach kamen verschiedene Allergien, Unverträglichkeiten und Reaktionen auf Lebensmittel, Getränke, Medikamente, Umwelt etc. zum Vorschein.

Seit ca. 6 – 7 Wochen habe ich eine Erkältung mit Nebenhöhlenentzündung und Kehlkopfentzündung, so dass auch meine Stimme verschwunden ist und nur selten zum Vorschein kommt. Reden ist sehr schwer und schmerzhaft seit 5 Wochen für mich geworden, so dass ich lieber schreibe oder die Kommunikation gleich ganz lasse.

Seit dieser Woche verliere ich aufgrund meiner andauernden Durchfälle aufgrund meiner chron. Darmentzündung täglich fast 1 kg, was mich mittlerweile auch schwächt. Ich werde gebeutelt von Übelkeit, Schwindel, Fieber, Darmkrämpfen etc., obwohl ich viel Tee trinke und mich mit Schonkost versuche über Wasser zu halten. Dennoch mag es mir derzeit nicht ganz gelingen. Mittlerweile habe ich auch Angst, dass ich diese schmerzhaften Symptome nicht mehr aufhalten kann.

Was bei den Bluttests über meinen Immunstatus und mein ganzes Blutbild heraus gekommen ist, weiß ich noch nicht, da die Blutbefunde aus dem Mainzer Labor noch nicht bei meinem Arzt eingetroffen sind.

Ich habe echt Angst!!!

Habt ihr vielleicht noch Tipps, Ideen, Vorschläge, was ich machen kann, um meinen Gesundheitszustand wieder zu verbessern?

 

Mein Besuch beim Vertretungsarzt

Meine Stimme ist noch immer verschwunden, was mich dazu bewegte, den Hausarzt aufzusuchen. Allerdings ist mein Hausarzt im Urlaub, weshalb ich zum Vertretungsarzt musste. Bei diesem Arzt war ich schon vor Jahrzehnten nicht mehr, aber meine alte Patientenakte war sehr schnell gefunden. Ich war erstaunt und begeistert. Ohne viele Worte, dafür mehr mit Flüsterversuchen und Kopfbewegungen gab ich meine Gründe für den Arztbesuch an. Bald darauf saß ich beim Vertretungsarzt im Behandlungszimmer und musste viele Fragen beantworten, was mir mit meiner schwächelnden Stimme echt schwer fiel. Ich berichtete zuerst mein aktuelles Anliegen und ging zurück bis ins Jahr 2006 – zum Beginn meiner unbekannten Darmerkrankung. Danach arbeitete ich mich tippeltappeltour zum derzeitigen Ereignis inkl. meiner Medikamenten- und Lebensmittelunverträglichkeiten, meinem Asthma, meinem Tinnitus etc. Egal, was ich ab der Erwähnung meiner Darmentzündung seit 2006 berichtete, kam in etwa immer der Satz: „Das konnte ich mir schon denken.“ oder „Das war zu erwarten.“ etc. vom Doc zu hören. Das bedeutet, dass alle Erkrankungen etc. auf meinen Darm und auf mein dadurch sehr geschwächtes instabiles Immunsystem zurückzuführen sind. Geschockt war ich, als mir mitgeteilt wurde, dass ich RHEUMA in meinem jungen Alter bekommen könnte (falls ich es nicht schon habe), wenn wir meinen Darm nicht wieder heilen können. Ich sah mich bereits wieder in ein TIEFES TIEFES Loch fallen.

Der Doc machte mir Hoffnungen. Zuerst wurde mir Blut abgenommen. Jede Menge sogar. Es werden gleich mehrere Blutbilder erstellt. Auch eines bezüglich meines Immunsystems und welche Mineralien, Vitamine und sonstige Bestandteile in meinem Darm und Körper fehlen. Dann soll mein Darm langsam wieder aufgebaut werden, u. a. auch mit Bakterienkulturen etc. (hatte ich bereits 2008, was allerdings erfolglos blieb). Das sollte mein Immunsystem wieder in Schwung bringen, so dass ich irgendwann wieder gesund werde.

DAS wäre traumhaft und wunderbar.

Zuvor musste ich mich allerdings der schwierigen Prozedur des Blutziehens unterziehen lassen, denn Blutziehen ist bei mir immer ein riesengroßes Problem. Entweder die Venen sind absolut nicht auffindbar, sie rollen weg, es wird durchgestochen oder es kommt gar kein Blut. Manche Ärzte und Schwestern scherzten nach mehrfachem erfolglosen „Herumgestochere“ in meinen Armen schon manchmal, dass ich geizig mit meinem Blut sei. Ha… Ehrlich gesagt, würde ich es verschenken, wenn ich könnte, aber es geht irgendwie nie wirklich. Deshalb HASSE ich Blut ziehen und Nadeln total. Ich kriege jedes Mal regelrecht Albträume davon. Und dann kippe ich um, sobald die Nadel meine Haut durchsticht… Mein Kreislauf bricht zusammen und ich darf erst einmal eine Weile irgendwo herumliegen und mich erholen ehe ich mich dann kreidebleich erhebe und die Praxis verlasse…

So auch heute. Allerdings wurde ich diesmal von einer sehr lieben Schwester namens Annett in dieser Zeit betreut, die mir Hoffnung und Mut machte und mir riet, dass ich mich täglich für mein Leben und meine Gesundheit bedanken soll. Das hat auch ihr selbst in einer schweren Zeit nach ihrem schweren Autounfall geholfen.

Ich werde es versuchen und mir wie ein Mantra täglich folgende Sätze im Geiste sagen:

Ich danke dir für mein Leben.

Ich danke dir für meine Gesundheit.

Ich danke dir für meine Familie, meine Liebe und meine Freunde.

Wenn ich mir dies immer wieder im Geiste vor Augen führe, habe ich Hoffnung – auch mit Hilfe meines neuen Hausarztes. Ja, ich habe gewechselt. Vielleicht ist diese Urlaubsvertretungssache doch manchmal mehr Glück, Fügung und Schicksal. So fand ich z. B. auch schon meinen tollen Zahnarzt! 🙂 Vielleicht habe ich ja nun auch beim Hausarzt Glück!

Meine Blutröhrchen durfte ich heute selbst ordentlich verpackt zur Post bringen. Mein Blut geht jetzt also auf die Reise nach Mainz, wo es eingehend untersucht wird.

Am Donnerstag erfahre ich den ersten Teil meines Blutbildes. Nächste Woche den eigentlich wichtigsten Teil – die Immunsystemuntersuchung! Ich bin sehr gespannt und habe gleichzeitig Angst davor…

 

 

Neue Erkältungs-Variante

Ja, mich hat es schon wieder erwischt. Eigentlich zieht sich das Ganze schon seit vergangenem Donnerstag hin, aber ich wollte es nicht wirklich wahrhaben. Begonnen hat es mit Nasenlaufen, was ich anfangs auf meine Birkenpollenallergie geschoben habe. Samstags war mir dann plötzlich so heiß, schlecht und meine Wangen glühten. Zudem war ich ständig erschöpft und müde und hätte gleich nach dem Aufstehen mich wieder schlafen legen können. Mein linkes Ohr schmerzte seitdem ebenfalls. Montags begann mein Kehlkopf zu schmerzen wie wild, so dass ich Schluck- und Bewegungsschmerzen des Halses feststellte. Hinzu kam noch, dass meine Nase und meine linke Wange im Inneren mörderisch schmerzt. Gestern Abend hatte ich das Gefühl, als hätte mir einer ins Gesicht geboxt, so dass ich es vor Schmerzen nicht mehr aushielt.

Deshalb bin ich heute zum Arzt gegangen und wie sich herausstellte, habe ich eine Stirnhöhlen-, Nasennebenhöhlen- und Kiefernhöhlenentzündung. Schon wieder! Das ist das DRITTE Mal in diesem Jahr! Dabei ist niemand aus meiner Familie, Freundes- oder Bekanntenkreis erkältet. Als ich meine Ärztin nach dem Grund fragte, wieso sich das bei mir seit vergangenem Jahr ständig auf die Nebenhöhlen legt, erklärte sie mir so, dass sich die Bakterien samt Schleim nun einen Weg in meine Nebenhöhlen gebahnt haben, dort mein Immunsystem am Schwächsten ist und sich dort wundervoll einnisten. Na herzlich!

Gut, ich habe keine typischen Erkältungsformen wie Husten, Heiserkeit und Schnupfen, weshalb ich die ganze Nacht wachliegen würde. Aber Nebenhöhlenentzündungen sind extrem schmerzhaft, man hat knallrote dicke Wangen, kann kaum aus den Augen kucken und möchte einfach nur mit dem Kopf gegen die Wand rennen, damit die Schmerzen endlich aufhören.

Nun gut. Mein Arzt verschrieb mir Sinupret forte, was bei Nasennebenhöhlenentzündung helfen soll – Einnahme 3 x tgl. 1 grüne Tablette. Gibt es frei in den Apotheken zu kaufen. Ich durfte 9,45 Euro berappen. Zudem bekam ich ein 3-Tage-Antibiotikum Azi-Teva mit dem Bestandteil Azithromycin.

Und was passiert nach der einmal täglichen Einnahme heute? Jepp, ich liege nun erst recht flach im Bett mit Heizkissen auf dem Bauch. Denn von diesem blöden Antibiotikum bekam ich dermaßen extrem starke Darmkrämpfe, dass ich vor Schmerz im Bett gelegen und geschrien habe. Ja, ich wünschte mir, ich würde endlich sterben, damit diese mörderischen Darmkrämpfe aufhören, doch sie ließen nicht nach. Selbst nicht mit meinem schönen warmen Heizkissen auf dem Bauch.

Eins weiß ich: Diese DINGER nehme ich NIE wieder ein! Morgen gehe ich zu meinem Doc, leg ihm die Antibiotika auf den Tisch, bitte um eine neue Vervollständigung meiner Medikamentenunverträglichkeitsliste in meiner Patientenakte und hoffe auf ein Medikament, was meine Nebenhöhlenentzündung beseitigt und mich NICHT wieder dermaßen zum Sterben animiert!

Wünscht mir bitte Glück!

 

Unterleibsschmerzen

Seit über 2,5 Wochen habe ich sie: Tierische Schmerzen samt Blutung in meinem Unterleib. Es ist eine Mischung aus Krampfen und Stechen – abwechselnd von links nach rechts oder im kompletten Unterbauch. Des Öfteren kann ich mich kaum vor Schmerzen bücken, so heftig ist es. Und dennoch bin ich so „blöd“ und renne auf Arbeit. Am Montag diese Woche war ich dann endlich bei meiner Hausärztin, die einen Urintest (ich musste hierfür in einen kleinen Becher pinkeln) machte und feststellte, dass ich wirklich Blut im Urin habe sowie Entzündungsparameter etc. Dennoch erhielt ich kein Medikament zur Heilung. Heute war ich nun bei meiner Frauenärztin, nachdem ich am Montag bei denen um einen schnellen Untersuchungstermin gebettelt hatte – die Schwester dort hatte mir tierisch Angst gemacht. Sie meinte, derartige Unterleibsschmerzen könnten bedeuten, dass:

– eine Blasenentzündung

– Eierstockentzündung

– Darmentzündung vorliegt oder

– ich gerade dabei bin ein ungeborenes Kind verliere.

Na herzlich. Das ich da anfing zu heulen, könnt ihr euch ja vorstellen.

Bei der heutigen Untersuchung – auch wieder mit Urintest und auch mit Ultraschall und Abtasten steht nun fest, dass ich irgendwie einiges von dem oben aufgelisteten habe: Darm- und Blasenentzündung und ein bisschen eine Eierstocksentzündung. Yeah! Da fragt man sich doch gleich wieder, wie um alles in der Welt fange ich mir jedes Mal derartigen Scheiß ein?! Ich hab keine Ahnung, aber einen Verdacht: Ich fuhr vor ca. 2,5 Wochen mit dem ICE nach Frankfurt zu Basti und im ICE ist es kalt gewesen, da die Klimaanlage hochtourig kalt fuhr…Möglich, dass ich mir dort dieses Zeug eingefangen habe…

Von meiner Ärztin bekam ich jetzt ein einmaliges Antibiotikum verschrieben: Monuril 3000 mg Granulat – eine Einmaldosis. In der Packung befindet sich ein Tütchen mit Pulver, welches ich vollständig in Wasser auflösen und trinken soll. Nur heute Abend. Danach ist die Packung leer. Es soll theoretisch bei meiner Blasenentzündung helfen. Ich bin gespannt darauf und hoffe auf Besserung! Weiterhin soll ich mich immer schön warm halten und viel trinken. Das mache ich sowieso. Ich schlafe ja schon seit einigen Nächten mit Heizkissen auf dem Bauch… Gleich werde ich mich auch wieder hinlegen und mit meinem Heizkissen kuscheln… Mit Basti kuscheln wäre mir lieber – nur gut, dass morgen schon Freitag ist und er dann endlich wieder bei mir ist, freu 🙂

Colitis ulcerosa (chronische Dickdarmentzündung)

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Beschreibung

Colitis ulcerosa ist eine chronische, schubweise verlaufende Entzündung des Dickdarms. Betroffen sind vor allem die oberflächlichen Schleimhautschichten im Dickdarm. Bei einer Colitis ulcerosa entstehen entzündliche Geschwüre, die leicht bluten. Typische Krankheitszeichen sind blutiger Stuhl, Durchfälle und Leibschmerzen.

In mancher Hinsicht ähnelt die Colitis ulcerosa dem Morbus Crohn, der überwiegend im Dünndarm auftritt, aber auch den Dickdarm befallen kann. Manchmal sind die Erkrankungen nur schwer voneinander zu unterscheiden. Colitits ulcerosa und Morbus Crohn zählen zu den Chronisch Entzündlichen Darmerkrankungen (CED).

An Colitis ulcerosa leiden besonders junge Erwachsene zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr. In Deutschland tritt die Erkrankung rund vier Mal pro 100.000 Einwohner und Jahr auf. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen, auch Kinder können erkranken.

Die Colitis ulcerosa ist eine schwere Erkrankung. In den beschwerdefreien Phasen ist zwar ein normales Alltagsleben möglich, aber ein akuter Schub ist oft nicht nur schmerzhaft, sondern zwingt zur Bettruhe oder sogar zum Krankenhausaufenthalt. Colitis ulcerosa erhöht das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken.

Ursachen

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Die Ursachen, die eine Colitis ulcerosa auslösen, sind trotz intensiver Forschung noch nicht geklärt. Vermutlich wirken erbliche, infektiöse und Umwelt-Faktoren zusammen. Es wurden mehrere Genveränderungen entdeckt, die das Risiko für chronisch-entzündliche Darmerkrankungen erhöhen. Auch die Ernährung spielt eine Rolle. Die meisten Betroffenen vertragen bestimmte Lebensmittel nicht. Die Krankheit ist nicht psychosomatisch bedingt, Stress und Belastungen können aber aktive Schübe auslösen.

Wahrscheinlich spielt eine Fehlfunktion des Immunsystems in der Auseinandersetzung mit den Bakterien der Darmflora die entscheidende Rolle bei der Entstehung der Colitis ulcerosa.

Menschen, bei denen der Blinddarm entfernt wurde, haben ein vermindertes Risiko für eine Colitis ulcerosa. Das Gleiche gilt für Raucher. Der genaue Zusammenhang ist allerdings unklar.

Bei allen Patienten mit Colitis ulcerosa ist der Enddarm (= Mastdarm) befallen. Von dort kann sich die Erkrankung unterschiedlich weit über den gesamten Dickdarm erstrecken. Bei 50 Prozent der Patienten sind nur der Enddarm und der untere Teil des Dickdarms betroffen, in je etwa einem Viertel der Fälle zusätzlich der absteigende linksseitige Abschnitt des Dickdarms oder der gesamte Dickdarm.

Symptome

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

In circa 85 Prozent der Fälle verläuft die Colitis ulcerosa chronisch und schubweise. Nach Phasen ohne Krankheitsanzeichen, die auch Jahre andauern können, erfolgt ein Rückfall. Rund zehn Prozent der Patienten haben keine beschwerdefreien Zeitabschnitte. Ganz selten (in fünf Prozent der Fälle) beginnt die Colitis ulcerosa dramatisch aus bester Gesundheit heraus und ist dann besonders gefährlich, weil viele Komplikationen auftreten.

Der Verlauf der Colitis ulcerosa ist nicht vorhersagbar. Häufig ist der Beginn schleichend. Je weiter die Colitis ulcerosa fortgeschritten ist und je stärker sie sich im Darm ausgedehnt hat, desto heftiger können folgende Beschwerden ausgeprägt sein:

  • Blutige Durchfälle (bis zu 40-mal pro Tag) sowie Eiter und Schleim im Stuhl. Der Blutverlust hat manchmal eine Blutarmut zur Folge, massive Blutungen können lebensbedrohlich sein.
  • Dauerhaft schmerzhafter Stuhldrang (Tenesmen)
  • Nächtlicher Stuhldrang
  • Blähungen, die auch zu einer Stuhlinkontinenz führen können
  • Kolikartige Bauchschmerzen meist im linken Unterbauch, unter Umständen verbunden mit leichtem Fieber
  • Gewichtsabnahme, Müdigkeit und Leistungsverlust
  • Seltener treten Entzündungen von Gelenken (Arthritis), Haut oder Augen (Uveitis) auf.

Mediziner unterscheiden verschiedene Abschnitte im Krankheitsverlauf einer Colitis ulcerosa:

Akuter Schub: Charakterisiert durch die typischen Beschwerden wie blutigem Durchfall und schmerzhaftem, aber vergeblichen Stuhldrang.

Fulminanter Schub: Neben blutigem Durchfall treten noch allgemeine Krankheitssymptome auf wie zum Beispiel Fieber (über 38,5 Grad), beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Blutarmut (Anämie), Gewichtsverlust.

Chronisch aktiver Verlauf: Anhaltende Beschwerden trotz medikamentöser Therapie; die Medikamente bewirken zwar eine Besserung, aber keine vollständige und dauerhafte (< 2 Rückfalle pro Jahr) Normalisierung des Zustandes.

Remissionsphasen: Abschnitte ohne Beschwerden.

Komplikationen

Infolge einer Colitis ulcerosa kann es zu teilweise massiven Blutungen kommen. Eine gefürchtete, aber seltene Komplikation der Colitis ulcerosa ist das Toxische Megakolon: Die Schäden in der Darmwand führen zu einer Darmlähmung, der Dickdarm dehnt sich auf, und der Körper reagiert wie bei einer Vergiftung mit Fieber und Abwehrvorgängen. Häufig kommt eine Bauchfellentzündung (Peritonitis) hinzu, und es besteht die Gefahr eines Darmdurchbruchs (Perforation). Selbst bei sofortiger Behandlung ist dies eine lebensbedrohliche Komplikation.

Weitere mögliche Komplikationen der Colitis ulcerosa sind Darmkrebs und die primär sklerosierende Cholangitis (Entzündung und Einengungen der Gallenwege). Bei Kindern kann es zu Wachstumsstörungen kommen.

Diagnose

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Bei der Diagnose einer Colitis ulcerosa erhebt der Arzt die Krankengeschichte und führt eine körperliche Untersuchung durch. Dabei tastet er unter anderem das Rektum aus.

Die beste Untersuchungsmethode für die Diagnose einer Colitis ulcerosa ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Dabei werden aus jedem untersuchten Darmsegment Schleimhautproben gewonnen und im Labor untersucht. So lässt sich abklären, ob eine Entzündung vorliegt und wie diese beschaffen ist. Zur Absicherung der Diagnose ist eine weitere Darmspiegelung mit einer erneuten Entnahme von Gewebeproben erforderlich, wobei die Zeitdauer bis zur Kontroll-Untersuchung vom jeweiligen Krankheitsverlauf abhängt.

Eine Blut-Untersuchung gibt Hinweise, wie stark die Entzündung bei einer Colitis ulcerosa ausgeprägt und wie hoch der Blutverlust ist. Dazu werden anfangs und im Verlauf CRP und Blutbild untersucht. Ergänzend empfiehlt es sich, das Blut auf erhöhte Leberwerte zu untersuchen – insbesondere von Gamma-GT und Alkalischer Phosphatase (AP).

Als ergänzende Methode zur Diagnose der Colitis ulcerosa wird sowohl bei der Anfangs- als auch der Verlaufsdiagnostik die Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) des Bauches eingesetzt.

Durch eine bakteriologische Stuhl-Untersuchung wird eine Infektion mit krankheitsverursachenden (pathogenen) Darmbakterien als Ursache der Beschwerden ausgeschlossen.

Therapie

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Medikamente

Da die Ursachen der Colitis ulcerosa nicht genau bekannt sind, lässt sich die Erkrankung auch nicht ursächlich behandeln und heilen. Entzündungshemmende Medikamente können einen Krankheitsschub mildern und die Zeitabschnitte zwischen zwei Schüben verlängern.

Bei einer Colitis ulcerosa wirken Medikamente am besten direkt am Ort des entzündlichen Geschehens im Darm. Die möglichen Nebenwirkungen sind dann am geringsten. Ist dies nicht möglich, müssen die Präparate über die Blutbahn wirkend (systemisch) eingesetzt werden. Folgende Medikamente kommen nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten in Frage:

5-ASA-Präparat (5-Aminosalicylsäure)

Diese Medikamente, die zur Behandlung der Colitis ulcerosa eingesetzt werden, sind verkapselt. Dadurch lösen sie sich nach oraler Einnahme (als Kapsel) gezielt am Ende des Dünndarms oder erst im Dickdarm auf. Als Zäpfchen oder als Einlaufpräparat erreichen die Wirkstoffe nur den unteren Teil des Dickdarms. Diese Behandlung sollte mindestens noch zwei Jahre nach Abklingen der Entzündung fortgesetzt werden, um einen neuen Schub hinauszuzögern beziehungsweise einen beschwerdefreien Zustand zu erhalten. Mesalazin ist das Präparat der ersten Wahl.

Diese Medikamente hemmen nicht nur die Entzündung, sondern verringern auch das Darmkrebs-Risiko.

Kortison

Bei schweren Schüben und bei Versagen der 5-ASA-Therapie kommt Kortison zur Behandlung einer Colitis ulcerosa zum Einsatz. Der Wirkstoff wird in Form von Tabletten verabreicht. Ist nur der Enddarm befallen, kann Kortison auch als Zäpfchen oder Einlauf gegeben werden.

Mittel, die das Immunsystem bremsen

Immunsuppressiva werden bei schweren Verläufen der Colitis ulcerosa eingesetzt. Sie sind auch eine Alternative, wenn Kortison nicht ausreichend wirkt, zu hohe Nebenwirkungen verursacht oder aus einem anderen Grund nicht eingesetzt werden kann.

Escherichia coli Nissle

Bei Mesalazinunverträglichkeit kann auch die Einnahme von nicht-krankheitsmachenden Bakterien (Escherichia coli Nissle) die krankheitsfreien Intervalle verlängern. Das Präparat muss ständig – auch während des Transports – gekühlt werden und ist nur einige Monate haltbar.

Alternative Methoden

Einige Wirkstoffe zur Behandlung der Colitis ulcerosa sind noch in der Erprobungsphase. Fachgesellschaften empfehlen diese Medikamente daher bislang nicht außerhalb von Studien. Dazu zählen die Gabe von Antibiotika in Kombination mit entzündungshemmenden Medikamenten, die lokale Anwendung von Wachstumsfaktoren (epidermal growth factor), verschiedene Antikörper und Extrakte aus Weihrauch, die über einen neu entdeckten Weg entzündungshemmend wirken.

Ernährung

Es gibt keine spezielle Diät oder Ernährungstherapie, um eine Ruhephase der Colitis ulcerosa zu erhalten. Allerdings treten bei vielen Betroffenen spezifische Mangelzustände wie Blutarmut (Anämie), Eisen- oder Folsäuremangel oder Osteopenie (verminderte Knochendichte) auf. In diesem Fall sollten Sie sich beraten lassen, welche Lebensmittel für Sie wichtig sind.

Schub-Therapie

Die Therapie eines akuten Krankheitsschubes der Colitis ulcerosa wird in Stufen gesteigert – je nachdem, wie schwer der Schub verläuft. Je häufiger die blutigen Durchfälle auftreten, je höher die Körpertemperatur steigt und je ausgeprägter das Krankheitsgefühl ist, desto massiver muss therapiert werden. Es gibt folgende Einteilung und Maßnahmen:

  • Leicht: 5-ASA-Präparat (5-Aminosalicylsäure) als Kapsel bzw. Zäpfchen oder Einlauf
  • Mittelschwer: Zusätzlich Kortisontabletten
  • Schwer: Medikamente und Nährlösungen über eine Infusionslösung (Tropf)

Die Mehrzahl aller Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Colitis ulcerosa sind ambulant behandelbar. In den restlichen Fällen lässt sich ein Krankenhausaufenthalt nicht vermeiden.

Operation

In einigen Fällen lässt sich eine Colitis ulcerosa nicht mehr mit Medikamenten kontrollieren. In diesem Fall oder wenn Darmkrebs beziehungsweise Krebsvorstufen nachgewiesen wurden, ist eine Operation unumgänglich. Hier wird der gesamte Dickdarm entfernt. Neue chirurgische Techniken erlauben es, aus dem Dünndarm eine Art künstlichen Enddarm zu bilden, der die Reservoirfunktion des entfernten Mastdarmes übernimmt. Der Dünndarm wird dann direkt mit dem Schließmuskel verbunden (ileoanale Pouch-Operation). Somit bleibt eine kontrollierte Darmentleerung erhalten, und ein künstlicher Darmausgang lässt sich vermeiden.

In bestimmten Notfallsituationen (zum Beispiel Darmdurchbruch, lebensbedrohliche Blutungen) muss bei einer Colitis ulcerosa sofort operiert werden. Eine dringende OP ist auch erforderlich bei:

  • Einem fulminanten Schub, der sich mit Medikamenten nicht behandeln lässt
  • Einem toxischen Megakolon, der sich mit Medikamenten nicht behandeln lässt
  • Einer anhaltenden Blutung, die mittels Medikamenten nicht zum Stillstand kommt

Was Sie selbst tun können

Sie können das Auftreten einer Colitis ulcerosa nicht verhindern. Suchen Sie einen Arzt auf, sobald Sie Blut im Stuhl bemerken. Dadurch wird die Krankheit oft erst entdeckt. Wenn Sie bereits erkrankt sind, kann ein rechtzeitiger Arztbesuch die Schübe verkürzen und ihre Heftigkeit vermindern. Während eines schweren akuten Krankheitsschubs sollten sie Bettruhe einhalten. Sobald die Beschwerden abnehmen, können Sie Ihre gewohnten Tätigkeiten wieder aufnehmen.

Ernährungsxperten empfehlen Patienten mit einer Colitis ulcerosa eine ausgewogene und ausreichende Vollkost. Spezifische Diätformen sind nicht erfolgreich. Bei Eisenmangel (durch den Blutverlust aus dem Darm) müssen Sie auf eine ausreichende Nahrungsergänzung durch Eisentabletten achten. Bei längerer Anwendung kortisonhaltiger Präparate lässt sich das Risiko einer knochenschädigenden Wirkung durch die Einnahme von Kalzium und Vitamin D senken.

Oft bestimmt die Colitis ulcerosa das gesamte Leben von Betroffenen. Hier hilft möglicherweise eine Psychotherapie oder psychosomatische Betreuung. Der Umgang mit der Krankheit und dem eigenen Wohlbefinden wird geschult und verringert nicht selten die Beschwerden.

Nehmen Sie Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe auf.

Prognose

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Ist die Colitis ulcerosa auf den Enddarm und den letzten unteren Teil des Dickdarms beschränkt, haben Patienten eine gute Prognose und eine normale Lebenserwartung. Letztere ist bei Patienten eingeschränkt, bei denen sich als Komplikation Darmkrebs entwickelt, der nicht rechtzeitg erkannt wird. Mit einer medikamentösen, seltener mit einer chirugischen Therapie können die meisten Patienten ein normales Leben führen.

Das Risiko für Darmkrebs ist bei Patienten mit Colitis ulcerosa im Vergleich zur Normalbevölkerung erhöht. Um eine Krebserkrankung frühzeitig zu entdecken, sollten ab dem zehnten Krankheitsjahr jährliche Darmspiegelungen mit Gewebeentnahmen (Biopsien) durchgeführt werden. Eine Langzeittherapie mit 5-ASA-Präparaten kann das Krebsrisiko um bis zu 75 Prozent senken.

(Quelle: netdoktor.de)

Morbus Crohn (chronische Darmentzündung)

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Beschreibung

Morbus Crohn (Abkürzung: M. Crohn) ist eine chronische, schubweise verlaufende Entzündung aller Schichten der Darmwand. Typische Krankheitszeichen sind Bauchschmerzen, wie bei einer Blinddarmentzündung im rechten Unterbauch mit Durchfällen ohne Blut.

Die Krankheit betrifft bei etwa 30 Prozent der Patienten ausschließlich den letzten Teil des Dünndarms (Ileum) und circa 25 Prozent isoliert den Dickdarm (Kolon). In etwa 45 Prozent der Fälle sind sowohl Dünndarm als auch Dickdarmabschnitte betroffen. M. Crohn kann jedoch auch andere Bereiche des gesamten Magen-Darm-Trakts befallen.

In gewisser Hinsicht ähnelt Morbus Crohn der manchmal nur schwer zu unterscheidenden Colitis ulcerosa (chronische Dickdarmentzündung), die jedoch auf den Dickdarm beschränkt ist. Beide Krankheiten zählen zu den sogenannten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED).

Meistens tritt Morbus Crohn im Alter zwischen 15 und 34 Jahren erstmals in Erscheinung, seltener bei kleinen Kindern. Männer und Frauen sind ungefähr gleich häufig betroffen. In Deutschland gibt es jährlich rund fünf Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner. Morbus Crohn ist bis heute nicht heilbar, es lassen sich nur die Beschwerden lindern.

Ursachen

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Die Ursachen für Morbus Crohn sind trotz intensiver Forschung noch nicht geklärt. Vermutlich gibt es ein Zusammenspiel zwischen erblichen, infektiösen, psychischen, vor allem aber immunologischen Faktoren:

  • Mittlerweile wurden mehrere Erbfaktoren entdeckt, die das Risiko für die Krankheit erhöhen.
  • Welche Umweltfaktoren eine Rolle spielen, ist unklar. Es wird vermutet, dass Rauchen das Erkrankungsrisiko erhöht.
  • Psychosozialer Stress steht im Verdacht, bei entsprechender Veranlagung zur Krankheitsaktivierung zu führen. Zudem kann Stress bei Morbus-Crohn-Patienten zum Auftreten erneuter Entzündungen führen.

Symptome

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

In den befallenen Darmabschnitten entzünden sich bei Morbus Crohn alle Schichten der Darmwand, wobei zwischen den Entzündungsherden immer wieder gesunde Stellen liegen. Heilen die erkrankten Regionen ab, hinterlässt die Entzündung Narben, die den Darm verengen. Die vernarbten Abschnitte können Darmverschlüsse verursachen.

Zusätzlich bilden sich bei Morbus Crohn abgekapselte Eiteransammlungen (Abszesse) und fehlerhafte Verbindungsgänge (Fisteln) zu benachbarten Geweben oder Organen (andere Darmabschnitte, Blase, Bauchhaut). In entzündeten Darmabschnitten werden Nahrungsbestandteile nicht mehr ausreichend aufgenommen.

Je nachdem, wie weit sich Morbus Crohn im Darm ausgebreitet hat, sind die Beschwerden sehr unterschiedlich. Viele Patienten haben über eine längere Zeit hinweg nur geringe Symptome, und es vergehen oft Jahre, bis die Erkrankung erkannt wird.

Typische Anzeichen für Morbus Crohn

Häufig sind Fisteln im Afterbereich das erste Anzeichen für einen Morbus Crohn. Durchfall, Bauchschmerzen und Gewichtsabnahme über mehr als sechs Wochen gelten als weitere Hinweise auf die Erkrankung, genauso wiederkehrende Vereiterungen (Abszesse) im Unterleib und am Darm.

  • Mehr als sechs Wochen andauernder Durchfall (drei- bis sechs Mal am Tag), meist ohne Blut
  • Schmerzen in der unteren rechten Seite des Bauches – ähnlich einer Blinddarmentzündung
  • Leichtes Fieber
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Allgemeines Krankheitsgefühl

Daneben treten bei Morbus Crohn in manchen Fällen auch noch Beschwerden außerhalb des Verdauungstrakts (extraintestinale Manifestationen) auf. Beispiele sind Gelenkentzündungen, Hautveränderungen wie Erythema nodosa (knotige und entzündliche Verdickungen der Haut) oder Wundstellen der Mundschleimhaut (Aphthen), Augenentzündungen (zum Beispiel Uveitis, Keratitis), Osteoporose, Leberentzündung.

Morbus Crohn verläuft entweder chronisch – das heißt, die Beschwerden dauern länger als sechs Monate – oder schubweise. Im zweiten Fall verschwinden die Symptome zeitweise vollständig, kommen aber nach einer bestimmten Zeit wieder. Die Wahrscheinlichkeit für einen Rückfall beträgt nach einem Jahr etwa 30 Prozent, nach zwei Jahren steigt sie auf bis zu 70 Prozent.

Diagnose

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Am Anfang der Diagnose von Morbus Crohn stehen eine sorgfältige Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese), die auch eine Familienanamnese umfasst, und eine körperliche Untersuchung. Im Rahmen der körperlichen Untersuchung prüft der Arzt unter anderem, ob ein Druckschmerz im Bereich des Bauches vorliegt. Zudem untersucht er Mundhöhle und den After des Patienten auf typische Krankheitszeichen.

Darmspiegelung und Gewebeprobe

Die geeignetste Methode für die Diagnose des Morbus Crohn ist die Darmspiegelung (Ileokoloskopie). Dabei werden Gewebeproben aus den untersuchten Darmsegmenten entnommen. Die Proben werden im Labor unter dem Mikroskop untersucht. So lässt sich abklären, ob eine Entzündung vorliegt, wie diese beschaffen und wie sie verteilt ist. Zudem sind mögliche Fisteln oder Darmverengungen (Stenosen) erkennbar. Zusätzlich sollten auch der Magen und der Zwölffingerdarm untersucht werden (Magenspiegelung).

Die Ultraschall-Untersuchung (Sonografie) der Darmwand spielt bei Morbus Crohn eine große Rolle als Screeningmethode und in der Verlaufskontrolle. Zudem können auch Röntgen-Untersuchungen unter Verwendung eines Kontrastmittels durchgeführt werden, um die Diagnose zu stellen.

Kernspintomografie (MRT) und Computertomografie (CT) zeigen Veränderungen in den Dünndarmteilen, die nicht bei der Darmspiegelung eingesehen werden können. Bei einer Blutanalyse werden zum Beispiel der CRP – ein Wert der auf Entzündungen hinweist– bestimmt, und ein Blutbild angefertigt.

Therapie

Dr. med. Nina Buschek

Schub-Therapie

Die Mehrzahl aller Patienten mit leichtem oder mittelschwerem Morbus Crohn sind ambulant behandelbar. Manchmal lässt sich ein Krankenhausaufenthalt jedoch nicht vermeiden.

Verschiedene Laborwerte können für die Entscheidung, welche Therapie bei Morbus Crohn anzuwenden ist, wichtig sein. So hilft etwa die CRP-Bestimmung, den Krankheitsverlauf zu beurteilen oder das Risiko für einen Rückfall abzuschätzen. Bei Entzündungsprozessen ist die Menge des C-reaktiven Proteins (CRP) im Blut erhöht. Zudem werden Anzahl und Beschaffenheit der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) untersucht, um eine Blutarmut (Anämie) aufzudecken.

Die Therapie eines akuten Krankheitsschubs bei Morbus Crohn wird in Stufen gesteigert – je nachdem, wie schwer der Schub verläuft:

Geringe Aktivität: Die lokale Therapie von Morbus Crohn mit dem Kortikosteroid (Kortison) Budesonid (pro Tag als Einmalgabe oder verteilt über drei Einzeldosen) ist hier das Mittel der Wahl.

Hat der von Morbus Crohn betroffene Patient keine Beschwerden außerhalb des Verdauungstraktes (extraintestinale Manifestationen), kann eine Ernährungstherapie oder eine symptomatische Therapie (zum Beispiel mit Mitteln gegen die Schmerzen, Krämpfe und den Durchfall) ausreichen.

Mäßige Aktivität: Budesonid oder systemische (im gesamten Körper wirksame) Kortisonpräparate. In einigen Fällen ist auch eine Ernährungstherapie sinnvoll. Zusätzlich werden Antibiotika verabreicht, wenn der Verdacht auf bakterielle Infektionen besteht.

Hohe Aktivität: Kortisonpräparate und gegebenenfalls weitere Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken (zum Beispiel Azathioprin). Hilft diese Behandlung nicht und ist eine Operation nicht sinnvoll, werden Antikörper gegen Entzündungsfaktoren (TNF-Antikörper) gegeben.

Therapie in der Ruhephase (Remissionserhalt)

Bei vielen Patienten mit Morbus Crohn wechseln sich Krankheitsschübe mit beschwerdefreien Zeiten (Remissionsphasen) ab. Eine spezielle Behandlung während dieser Ruhephasen ist nicht in jedem Fall notwendig. Individuelle Faktoren (zum Beispiel der jeweilige Krankheitsverlauf) bestimmen, ob und wie lang eine remissionserhaltende Therapie durchgeführt wird und welche Medikamente dabei eingesetzt werden.

Medikamente

Die Ursachen des Morbus Crohn sind nicht ausreichend bekannt. Deshalb lassen sich oft nur die Entzündung dämpfen und die Beschwerden lindern. Mit Medikamenten kann über einen gewissen Zeitraum auch ein Rückfall verhindert werden.

Folgende Medikamente werden zur Behandlung von Morbus Crohn eingesetzt:

5-ASA: Mesalazin oder Sulfasalazin wirken gezielt entweder im Dünndarm oder erst im Dickdarm. Sie sind bei Morbus Crohn weniger wirksam als bei der Colitis ulcerosa und werden nur bei leichtem Verlauf gegeben.

Kortisonpräparate: Das körpereigene Hormon Kortison wirkt entzündungshemmend, zudem drosselt es die Aktivität des Immunsystems. Chemisch hergestellte Kortisonverbindungen sind wichtige Medikamente während eines akuten Morbus Crohn-Schubs. Bei milden und mäßigen Beschwerden und wenn sich der Entzündungsort im unteren Teil des Dickdarms befindet, wirken sie direkt vor Ort (als Zäpfchen oder Einlaufpräparate). So verursachen sie weniger Nebenwirkungen. Stärkere Beschwerden werden mit Tabletten behandelt, deren Wirkstoff sich im ganzen Körper verteilt (systemisch).

Antibiotika wie Metronidazol und Ciprofloxacin werden vor allem dann eingesetzt, wenn zusätzlich zu der Darmentzündung eine bakterielle Infektion vorliegt oder zu entstehen droht. Die Behandlung ist vor allem bei Fisteln wichtig. Fisteln sind neu entstandenen Verbindungen zwischen Darm und umliegendem Gewebe oder Organen. Durch sie besteht die Gefahr, dass Darmbakterien außerhalb des Darms Infektionen auslösen.

Mittel, die das Immunsystem bremsen (Immunsuppressiva) werden bei schweren Verläufen von Morbus Crohn eingesetzt. Wenn Kortisonpräparate nicht ausreichend wirken, zu starke Nebenwirkungen verursachen oder aus einem anderen Grund nicht eingenommen werden dürfen, weicht man ebenfalls auf diese Medikamente aus. Häufig wird der Wirkstoff Azathioprin eingesetzt.

TNF-Antikörper: Für manche Patienten mit Morbus Crohn und sehr schwerem Krankheitsverlauf gibt es neue entzündungshemmende Medikamente mit den Wirkstoffen Infliximab oder Adalimumab (TNF-Antikörper). Diese Substanzen binden Botenstoffe (Zytokine) zwischen den Entzündungszellen und verhindern ein Ausbreiten der Entzündungsreaktion.

Operativer Eingriff

Bei 70 Prozent der Morbus Crohn-Patienten ist innerhalb der ersten fünfzehn Krankheitsjahre ein chirurgischer Eingriff nötig – trotz medikamentöser Therapie. Nicht selten sind auch wiederholte Operationen notwendig. Bei einer Operation passiert Folgendes:

  • Verengte Stellen im Darm werden mit einem Ballon aufgedehnt.
  • Fisteln werden verschlossen, Abszesse aufgeschnitten
  • Stark befallene Darmabschnitte werden chirurgisch entfernt; dieser Eingriff wird erst bei schwerwiegenden Komplikationen durchgeführt, z.B. Darmdurchbruch, Bauchfellentzündung oder Darmverschluss.

Richtige Ernährung

Die richtige Ernährung ist bei Morbus Crohn-Patienten wichtig, wenn es auch keine allgemein gültigen Richtlinien dafür gibt. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, wie Sie einem Mangel an Vitaminen, Eiweißen, Eisen oder Nährstoffen vorbeugen können. Während eines akuten Schubs lindert eine ballaststofffreie Kost (Astronautennahrung) häufig die Beschwerden. Patienten mit besonders schweren Schüben werden über den Tropf ernährt, was den gereizten Darm entlastet.

Was Sie selbst tun können

Achten Sie auf Anzeichen einer Krankheitsverschlechterung, wenn Sie an Morbus Crohn erkrankt sind. Blut im Stuhl, neue oder andersartige Schmerzen sowie unerklärliches Fieber können auf eine Verschlechterung hinweisen.

Während eines akuten Morbus Crohn-Schubs ist körperliche Ruhe wichtig. Zwischen den Schüben können Sie Ihrer gewohnten Arbeit nachgehen.

Bezüglich der Ernährung gibt es bei Morbus Crohn zwar keine allgemeinen Einschränkungen, Sie müssen aber besonders auf eine gesunde Kost achten. Aufgrund des angegriffenen Darms kommt es sonst schneller zu einer Mangelernährung.

Sollten Sie ein bestimmtes Nahrungsmittel nicht vertragen, streichen Sie es von Ihrem Speiseplan. Etwa 30 Prozent der Patienten mit Morbus Crohn vertragen beispielsweise keinen Milchzucker (Laktose-Unverträglichkeit). In diesen Fällen empfiehlt sich eine Ernährung ohne Milch und Milchprodukte, beziehungsweise laktosefreie Kost. Andere Menschen leiden an einer Fruktoseintoleranz und müssen Fruchtzucker meiden.

Oft bestimmt Morbus Crohn das gesamte Leben eines Patienten. Hier hilft möglicherweise eine Psychotherapie, in der Sie einen besseren Umgang mit der Krankheit lernen. In vielen Fällen steigert dies das Wohlbefinden und verringert manchmal auch die Beschwerden.

Prognose

Prof. Dr. med. Stefan Endres, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie

Die Prognose bei Morbus Crohn hängt vor allem davon ab, wie ausgeprägt die Erkrankung ist. Morbus Crohn ist nicht heilbar, aber die Beschwerden lassen sich lindern. Außerdem gibt es oft jahrelange Phasen, in denen ein Patient beschwerdefrei ist – bis sich die Krankheit erneut bemerkbar macht. Eine konsequente Selbstbeobachtung der Patienten und regelmäßige Arztbesuche sind erforderlich, um Anzeichen eines neuen Krankheitsschubs und eventuelle Komplikationen des Morbus Crohn so früh wie möglich zu erkennen und zu behandeln. Zu diesem Aspekt gehören regelmäßige Kontrolluntersuchungen auf bösartige Wucherungen.

Wird Morbus Crohn richtig therapiert, haben die meisten Patienten eine normale Lebenserwartung. Wichtig ist deshalb, dass Sie einen erfahrenen Arzt Ihres Vertrauens aufsuchen.

Vorbeugen

Dr. med. Nina Buschek

Da die Ursachen von Morbus Crohn nach wie vor nicht bekannt sind, lässt sich auch nicht sagen, ob und wie man der Erkrankung vorbeugen kann. Mediziner kennen mittlerweile allerdings einige vermeidbare Risikofaktoren wie Rauchen und psychosozialen Stress.

Eine gesunde Lebensweise mit ausreichend viel Schlaf, regelmäßiger Bewegung und einer reizarmen Ernährung unterstützen die beschwerdefreien Intervalle.

(Quelle: netdoktor.de)