Storytelling mit StoryCubes

Eine Superidee für Kreative und Autoren bzw. jene, die gern schreiben und Geschichten erfinden 😊

redaktion42's Weblog

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Bei meiner Vorstellung in Seminaren erzähle ich manchmal, dass ich Geschichtenerzähler sei. Neudeutsch heißt die Sache Storytelling und es wird heute ein großes Brimborium herum gemacht. Als Journalist habe ich gelernt, Geschichten zu erzählen und als Blogger liebe ich es noch immer, Geschichten zu sammeln.
Für mich ist es entscheidend, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Gute Reportagen haben immer etwas mit Menschen und ihren Geschichten zu tun. Dazu gehören auch Fotos: Für mich muss ein gutes Foto auch eine Geschichte erzählen. Ein Foto ist nicht nur Illustration, sondern sollte ein eigenständiges Werk sein. Deshalb sammle ich mit Begeisterung auch Bücher von guten Fotojournalisten.
Um die grauen Zellen zu trainieren und Kreativität zu fördern, sitze ich gerne im Straßencafe und denke mir Geschichten über vorbeiziehende Leute aus. Das fordert den Geist. Die Menschen flanieren an einem vorbei und ich betrachte sie und denke mir eine Geschichte aus, die vielleicht zu…

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[Rezept] Pao de Queijo (Brasilianische Käsebällchen)

Zutaten

400 g Tapioka-Mehl (gibts im Asia-Shop)

400 g Goudakäse, gerieben (oder auch Parmesan wer möchte)

1 EL Öl

1 TL Salz

1 Ei, roh

200 ml lauwarme Milch

 

Zubereitung

Milch, Öl und Salz in einem Topf zum Kochen bringen. Sobald die Mischung anfängt zu kochen, vom Herd nehmen und nach und nach das Tapiokamehl zugeben und fleißig rühren. Dann das Ei zufügen und mit beiden Händen alles zu eine glatten Teig kneten.

Sollte er zu klebrig sein, bitte noch etwas Tapiokamehl unterkneten. Der Teig hat eine recht weiche Konsistenz. Daher sollte er für 1 Stunde im Kühlschrank ruhen, damit sich die Bällchen besser formen lassen.

Zum Schluss noch den geriebenen Käse unterheben, fleißig verkneten und aus dem Teig  mit beiden Händen bzw. einem Eisportionierer kleine Bällchen formen.

Die Käsebällchen werden auf ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt ist, draufgelegt und ca. 17 Minuten bei 220°C goldgelb gebacken.

Nach Ende der Backzeit sind sie von außen leicht knusprig und von innen herrlich weich.

Tipp
Die Käsebällchen lassen sich prima als Rohlinge auf Vorrat einfrieren und bei Bedarf portionsweise entnehmen. Etwas antauen lassen und wie oben beschrieben goldgelb backen.

Hinweis
Tapiokamehl/Tapiokastärke wird aus der Wurzelknolle des Manioks hergestellt. Es ist ein glutenfreies, stärkehaltiges, leicht süßliches Mehl, das besonders gut zum Binden von Suppen, Saucen, Dips oder Pastetenfüllungen geeignet ist.

Guten Appetit!

Euer Schneewittchen

 

 

 

 

Das Telecafé im Berliner Fernsehturm

Moopenheimer's Museum

Der Fernsehturm in Berlin war 1969 – also vor fast 50 Jahren – die Sensation der Baukunst, noch dazu in Ost-Berlin. Während West-Berlin nur den 1925 eröffneten und popelige 147 Meter hohen Funkturm bieten konnte, kam die DDR mit einem mehr als doppelt so hohen Turm daher. 365 Meter hoch war er, inzwischen sind noch 3 Meter dazu gekommen.

Und das Highlight war und ist nicht die Aussichtsplattformin 203 Metern Höhe, sondern das 4 Meter darüber befindliche Drehrestaurant „Telecafé“. Einmal pro Stunde dreht es sich um die eigene Achse und gibt den Ausblick auf die ganze Stadt über den Tellerrand frei.

Und da habe ich bei meinem ersten und einzigen Besuch diesen schönen Bierdeckel mitgenommen:

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[Rezension] Night School. Du darfst keinem trauen: Band 1 – C. J. Daugherty

🍀🍃 REZENSION 🍃🍀
ns1Geheim, geheimer, Night School
ACHTUNG teilweise SPOILER!
Ich glaubte anfangs irrtümlich, dass es sich bei der Geschichte um die Night School um eine Geschichte mit mystischen Wesen handelt – sprich: Werwölfe, Vampire, Hexen, Magier, Feen, etc. Doch es ist anders und trotzdem sehr geheimnisvoll. Denn die Night School ist keine gewöhnliche Schule und hat nichts mit magischen Wesen zu tun, dafür aber mit einer geheimen Organisation, deren Anhänger die Welt beherrschen.
Ich war gleich zu Beginn von der Geschichte um Allie fasziniert und wollte genau wie sie hinter das Geheimnis der Night School kommen und endlich herausfinden, was es damit auf sich hat. Denn es geschehen ständig merkwürdige Dinge, Leute verschwinden, werden verletzt, im Wald treibt scheinbar ein Tier sein Unwesen, jemand spaziert über die Dächer der Night School, ein Mädchen stirbt und Allie gerät immer wieder in Verdacht. Sie fühlt sich als Ausgestoßene. Ich war begeistert und neugierig, konnte das Buch kaum aus der Hand legen, zu sehr war ich in dieser Welt um Allie gefangen. Zu viele Geheimnisse umgaben Allie, niemand sagte ihr etwas oder half ihr. Ich tappte mit Allie ewig im Dunkeln herum, da auch Allies Eltern sie angelogen hatten. Zudem war ihr Bruder verschwunden und taucht plötzlich mitten in der Nacht in der Night School auf. Allie findet außerdem heraus, dass sie eine Großmutter namens Lucinda hat, von der sie noch nie etwas gehört hat. Ich fragte mich die ganze Zeit über: Wer ist Lucinda und was hat sie mit der Night School zu tun und wieso wurde Allie bisher von ihren Eltern angelogen?
Alles ist sehr mysteriös und geheimnisvoll. Nur in kleinen Schritten kommt Allie einem großen Geheimnis auf die Spur, was in diesem ersten Band jedoch leider nicht vollkommen gelöst wird. Dafür taucht jedoch ein Bösewicht auf, der die Direktorin zu kennen und zu bedrohen scheint. Auch verhalten sich die Jungs in Allies Nähe verwirrend. Der Junge, der anfangs so lieb und fürsorglich ist, ist in Wirklichkeit anders als Allie denkt und derjenige, der ruppig und pampig zu ihr ist, verwandelt sich nach und nach zu einem echten Freund. Selbst Allies neue Freundin ist nicht die, die Allie zu glauben scheint. In dieser Geschichte weiß man als Leser wirklich nicht, wem man trauen kann und wem nicht. Kein Wunder also, dass Allie selbst verwirrt ist und heimlich ein ums andere Mal Gespräche belauscht, um der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Wer hätte das nicht auch so gemacht?
Manchmal ging Allie mir allerdings auf die Nerven. Denn sie tat immer das, was sie nicht machen sollte. Hieß es z. B. „Bleib hier und warte auf mich.“, tat sie das glatte Gegenteil und brachte sich unnötig in Gefahr. Deshalb waren einige Szenen vorhersehbar, so dass ich Allie manchmal einfach gern irgendwo festgekettet hätte um Schlimmeres zu verhindern. Trotzdem konnte ich ihre Gefühlslage zu gut verstehen und nachvollziehen. Auch ich hätte auf meine Eltern so reagiert wie Allie oder hätte mich einsamer den je gefühlt, wenn sie mich ohne Erklärungen in ein unbekanntes Internat im Nirgendwo abgeschoben hätten und man im Internat weder Handys noch Laptops oder irgendwelche andere Technik verwenden darf. Allie fühlt sich wie um 100 Jahre zurückversetzt. Außerdem sind irgendwie alle Schüler im Internat „besonders“ , so dass sich Allie wie eine Ausgestoßene vorkommt. Ja, Allie wirkt sehr authentisch und real auf mich, dass ich sie in mein Herz schloss und gern weitere Abenteuer mit ihr bestehen möchte – ganz ohne mysteriöse Wesen.
Das Cover hat mich durch sein mystisches Farbspiel schwarz-weiß angezogen. Hier spielen gut und böse, Licht und Dunkelheit eine große Rolle. Wie sehr, sollte ich jedoch erst im Buch selbst erfahren.
Für mich jedenfalls ist dieser erste Band ein wunderbarer Auftakt mit tollen Charakteren und Spannung ohne Ende. Ich bin sehr auf den Folgeband gespannt und welche Geheimnisse Allie lösen kann und wie es mit ihren Freunden weitergeht und wer Lucinda wirklich ist. Insgesamt gibt es bisher 5 Bände … Also Spannung pur.
Ich vergebe 4,5 Punkte von 5 möglichen Punkten für dieses Werk.
Euer Schneewittchen

Fujifilm X100F in Silber oder Schwarz?

Diese Galerie enthält 3 Fotos.

Ursprünglich veröffentlicht auf redaktion42's Weblog:
Silber oder Schwarz? Das ist die Frage, die ich mir im Moment stelle. Soll meine nächste Fujifilm Kamera die Farbe Silber oder schwarz haben? Der Entschluss ist gefallen, dass ich mir die Fujifilm Kompaktkamera X100F zulegen werde. Ich bin mir nur in der Farbe unsicher. Die Fujifilm…

VHS-Kurs Bob Ross – Nass in Nass Ölmaltechnik

Ich habe heute bei der Volkshochschule einen Kurs besucht, bei dem man von einem echten Bob-Ross-Mallehrer ohne jegliche Vorkenntnisse erklärt bekommt, wie man ein richtig cooles Ölgemälde „Winterlandschaft“ selbst auf Leinwand zaubert.

Anfangs habe ich noch versucht mitzuschreiben, aber ehrlich gesagt, man hätte ein Video drehen müssen, um sich alles merken zu können. Denn jeder Pinsel musste anders in Farbe getaucht/gestrichen werden und darf auch nur auf eine bestimmte Weise die Leinwand berühren bzw. sacht darüber hinweggleiten und nur hauchzart die Leinwand tuschieren.

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Das Malwerkzeug für die Winterlandschaft heute.

Ich habe versucht, meine bildlichen Zwischenstufen bis zur Fertigstellung fotografisch festzuhalten. So könnt ihr sehen, wie in etwa so ein Bob-Ross-Ölgemäldee aufgebaut ist.

Bevor das Malen überhaupt losgeht, muss man die Leinwand (wir hatten eine 40 cm x 40 cm, Canvas-Mix) mit GESSO und der weichen Seite eines Schwamms bestreichen. Das Gesso nimmt der Leinwand die Saugfähigkeit und wird nach etwa einem Tag hart wie Stein. So kann die Ölfarbe nicht von der Leinwand aufgesaugt werden. Ist das Gesso dann endlich eingetrocknet (wir hatten hier ne kurze Pause), geht es weiter mit der dünnen Technikfarbe, die auch hauchdünn auf die gesamte Leinwand aufgetragen wird.

Und dann ging es los. Begonnen wird mit dem Hintergrund – hier also Himmel und Wolken.

Man malt mit einem dicken Bob-Ross-Pinsel Landscape Brush 1 Zoll (25,4 mm) blaue Kreuze auf die Leinwand und streicht in Halbkreisen die blaue Farbe dann zu einem blauen Himmel.

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Mit einem Fächerpinsel „6 Fan Beder Brush“ von Bob Ross und weißer Ölfarbe malt man dann Wolken …

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Als nächstes kommt die Vorbereitungsarbeiten für einen See. Hier nimmt man die Farbe „Berggrau“ (Mischung aus 4 Farben) zur Hilfe und wieder den breiten Pinsel und zieht die Farbe von außen nach innen und immer schön gerade bleiben, schließlich ist es ein ruhiger See 😉

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Danach folgten mehrere Schritte: Horizont (das Ufer) malen und Gräser, Büsche, kleine Bäumchen, einen Vordergrund (Hügel/Berg) für Hütte und Tanne und links eine große Tanne malen. Meist habe ich den Fächerpinsel verwendet, der ist cool 🙂 Die Bäume und Büsche am Ufer bekamen auch noch Spiegelschatten im See, der mit dem breiten Pinsel wieder hauchzart glatt gestrichen wurde.

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Die Tanne links ist mir meiner Meinung nach am Besten gelungen, lach. Hinzu kamen noch ein paar Büsche vor die Tanne (links) und rechts auf den anderen Hügel (rechts vorn).

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Im nächsten Schritt war wieder der breite Pinsel zum „Verwischen“ an der Reihe, um dem Bild mehr Tiefe zu geben.

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Und dann kam ENDLICH der Schnee

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Ich ließ links vorn etwas Platz, da dort auch noch eine alte Holzhütte hin sollte … Diese wurde mit dem #5 Painting Knife (also der Spachtel) gemalt. Erst kratzt man die Ölfarbe in Hüttenform damit wieder runter und malt anschließend mit dicker fetter Farbe die Holzhütte mit der Spachtel auf. Ehrlich – angeblich eine Arbeit von 2 Minuten. Ich habe an dieser dämlichen Hütte fast sämtliche Nerven gelassen und zufrieden bin ich immer noch nicht damit. *grummel*

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Zum Schluss durfte ich noch mein Signum draufsetzen und alles mit Glitzer bestreuen, denn Schnee glitzert schließlich auch * grins *

Mir gefällt an diesem Bild am Besten die große Tanne links und der See sowie überall der gitzernde Schnee.

Abschließend ist noch zu sagen, dass dieses Ölbild etwa 5 – 8 Wochen trocknen muss. Meins hängt nun an der Wand und kann dort in Ruhe trocknen. Der Heimtransport gestaltete sich allerdings etwas schwierig, da man ständig darauf achten musste, nicht irgendwo mit dem Bild hängen zu bleiben und die Farbe abzustreichen (die geht leider zu schnell ab).

Bob Ross (leider 1995 verstorben) hätte für dieses kleine Leinwandgemälde vielleicht 20 Min benötigt. Wir Kursteilnehmer als Laien haben 6 Stunden mit Erklärungen benötigt. Aber wir hatten alle jede Menge Spaß und es ist interessant welche Pinsel was bewirken können und wie einfach malen wirklich ist! SO hätten wir damals in der Schule lernen sollen 😉

Mein Bild ist nicht perfekt, dessen bin ich mir bewusst. Schließlich bin ich zum ersten Mal bei so einem Kurs gewesen und blutiger Anfänger. Aber ich hatte jede Menge Spaß beim Malen und Lernen und werde bestimmt nicht zum letzten Mal an so einem VHS-Bob-Ross-Kurs teilnehmen.

>> HIER << geht es zu einem anderen Blogbeitrag über einen Bob-Ross-Malkurs zu einem Ostsee-Gemälde, wo ihr auch das mit den blauen Kreuzen am Himmel sehen könnt, die ich am Anfang erwähnt habe.

Na, Lust bekommen auch Ölbilder zu malen? Macky (also der heutige Bob-Ross-Lehrer) gibt bei der VHS immer wieder Kurse mit verschiedenen Bildern, so dass jeder für sich was rauspicken kann.

Euer Schneewittchen