Frühlingsanfang: Vorerst letztmals am 21. März

Berlin (dpa) – Frühlingsgefühle? Wer sich dafür streng nach dem Kalender richtet, muss ab dem nächsten Jahr umdenken. Zum letzten Mal fällt der astronomische Frühlingsanfang an diesem Montag auf den 21. März.

Danach springt das Datum bis zum Jahr 2102 zurück – erst auf den 20. März, ab Mitte des Jahrhunderts dann auch häufiger auf den 19. März, wie die Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie mitteilte. Grund dafür sei der Gregorianische Kalender. Erst durch einen Schalttag im Jahre 2100 werde der kalendarische Frühlingsanfang zu Beginn des 22. Jahrhunderts wieder zwischen dem 20. und 21. März pendeln.

Der Frühlingsanfang wird in der Astronomie nach der Lage der Erde zur Sonne bestimmt. Der Tag ist dann exakt so lang wie die Nacht. Von nun an werden die Tage auf der Nordhalbkugel der Erde länger und heller. Auf der Südhalbkugel ist es genau umgekehrt. Die Tage werden kürzer und es wird langsam Herbst.

Der Frühlingsanfang wird aber nicht nur astronomisch bestimmt. Für die Meteorologen beginnt er weiterhin am 1. März. Es ist auch möglich, den Frühlingsbeginn an einem Blick in die Natur festzumachen. Die Apfelblüte gilt Pflanzenkundlern dabei als Signal für den „Vollfrühling“. Regionale Unterschiede sind dabei normal.

Der Frühling kommt früh und gewaltig

München (jfi/ae) – Hoffnung für alle Sonnenanbeter: Am Wochenende soll es bis 20 Grad warm werden. „Die kalten Märztage sind gezählt und das Bibbern hat bald ein Ende“ verspricht Wetterexperte Dominik Jung vom Wetterdienst „wetter.net“. Bislang war der März im landesweiten Durchschnitt fast drei Grad kälter als sonst.

Nachdem am heutigen Aschermittwoch noch längere Zeit die Sonne scheint, ziehen im Tagesverlauf aber erste Wolken von Tief „Volker“ heran. Ihm folgt im Laufe der Woche dann Tief „Wilfried“. Doch die beiden Zeitgenossen bringen nur wenig Regen und können Sonnenhungrige kaum verunsichern. Am Samstag setzt dann der Frühling zu einem ersten ernsthaften Probelauf an. Bei einem freundlichen Mix aus Sonne und Wolken klettert das Quecksilber auf zehn bis 17 Grad. Auch der Sonntag ist mit 13 bis 17 Grad frühlingshaft mild. Allerdings tummeln sich dann deutlich mehr Wolken als Sonne am Himmel und ganz vereinzelt fällt mal ein Regentropfen.

Der März hat allerdings auch ein Problem im Gepäck: Bisher ist im gesamten Monat noch kein Niederschlag gefallen. Das sorgt vielerorts für extreme Trockenheit. „Vor allem in Ostdeutschland herrscht bereits großflächig Waldbrandgefahrenstufe 4 von 5. Selbst in den übrigen Regionen Deutschlands herrscht mindestens schon Gefahrenstufe 2“ erklärt Jung.

Zwischen Montag und Mittwoch der kommenden Woche startet der Frühling dann aber richtig durch: Vielfach lacht die Sonne vom Himmel und die Temperaturen erreichen im Norden zwölf bis 16 Grad, im Süden erwärmt sich die Luft auf 14 bis 20 Grad. „Vor allem im Südwesten wird die 20-Grad-Marke fallen“ verspricht Diplom-Meteorologe Jung.

Das bedeutet also, der Frühling kommt und es wird ENDLICH WÄRMER, juhu! 🙂

Daily Pictures #32 ~ Krokusse

Bei meinem heutigen Spaziergang in der lieben Natur entdeckte ich sie: Diese wundervollen kleinen violetten Blüten, die ihre Köpfchen durch die noch teilweise gefrorene Erddecke stecken und so wunderschön den Frühling rufen…

Die Pflanzengattung Krokus (Crocus; in der Schweiz „das Krokus“; Mehrzahl Krokusse) gehört zur Familie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Ihre Arten stammen aus dem Orient, Europa und Nordafrika. Es gibt sehr viele Züchtungen, die unter dem Begriff Krokus-Hybriden zusammengefasst werden können. Sie sind in den Parks und Gärten der gemäßigten Breiten auf der ganzen Welt anzutreffen. In Mitteleuropa werden sie vor allem als Frühblüher in Ziergärten und Rasen gepflanzt. Crocus vernus, Crocus aureus, Crocus candidus sind Wildarten, die in Gärten nur sehr selten vorkommen. Eine wirtschaftlich bedeutsame Krokus-Art ist der Safran (C. sativus).

Krokusse sind ausdauernde krautige, halbwinterharte bis winterharte Geophyten, die Knollen als Überdauerungsorgane ausbilden. Die wenigen (meist etwa fünf) grundständigen Laubblätter sind einfach und parallelnervig; sie weisen fast immer einen weißlichen Mittelnerv auf. Der Blattrand ist glatt.

Die im Frühjahr oder im Herbst erscheinenden Blüten variieren stark in der Farbe, aber lila, hellviolett, gelb und weiß sind vorherrschend. Sie stehen einzeln oder zu vielen in einem stängellosen Blütenstand mit Hochblättern. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind dreizählig. Die röhrig verwachsenen Blütenhüllblätter stehen in zwei Kreisen; entweder sind alle gleichgestaltig oder die des inneren Kreises sind kleiner. Es ist nur ein Kreis mit drei Staubblättern vorhanden. Die kurzen Staubfäden sind mit der Blütenröhre verwachsen. Die Staubbeutel sind gelb, weiß oder fast schwarz. Drei Fruchtblätter bilden einen im Boden befindlichen Fruchtknoten. Der Griffel besteht aus drei oder mehr Griffelästen. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten. Erst nach der Befruchtung schiebt sich die Frucht aus dem Boden. Es werden dreifächerige Kapselfrüchte gebildet, die viele Samen enthalten.

Herbstblühende Krokusarten, deren Samenkapseln erst im folgenden Frühjahr erscheinen, können mit Herbstzeitlosen verwechselt werden, die allerdings sechs Staubblätter aufweisen.

(Quelle: wikipedia.de)