[Rezension] Marah Woolf „Götterfunke 3 – Verlasse mich nicht“

gc3b6fu3Guter Abschluss der Trilogie

Buchinhalt:

Caydens größter Wunsch hat sich erfüllt: Endlich ist er sterblich. Allerdings lässt es sich als Mensch gar nicht so einfach leben. Und dann mischt sich auch noch ein Verräter unter die Götter in Monterey und bald weiß niemand mehr, wer Freund oder Feind ist.

Agrios ist jedes Mittel recht, um in den Besitz des Ehrenstabs zu kommen und seine Macht im Olymp zu besiegeln. Nur gemeinsam können Jess und Cayden dem Kampf der Götter ein Ende machen. Doch Jess ist noch nicht bereit, Cayden zu verzeihen. Aber ist sie deshalb bereit, ihn zu opfern?

Jess erschien mir in diesem Band noch immer naiv, wenn auch mutiger als zuvor. Sie bewies wieder und wieder, dass mehr in ihr steckt. Aber sie ließ sich von den Göttern auch leider immer wieder benutzen und wofür? Dafür, dass sie nur noch mehr von ihnen angelogen wurde. Woher nimmt das Mädchen immer nur ihr Vertrauen in die Götter und mag sie am Ende trotzdem noch?

Cayden kam mir wie ein Lämmchen vor, nicht mehr der schimmernde Held und BadBoy wie im ersten Band. Er hat sich sehr verändert, wollte immer nur noch Jess. Irgendwie vermisste ich den alten Cayden sehr. Zwar hatte er noch immer seinen Humor, aber er war nicht mehr derselbe, den ich in Band 1 so mochte.

Ich bin froh, dass Apoll in diesem Band wieder mehr auftauchte, denn im 2. Band vermisste ich ihn wahnsinnig, weil ich diesen Charakter in Band 1 so toll fand. Ich wünschte mir auch manchmal, einen besten Freund wie Apoll zu haben.

Athene mochte ich in den ersten Bänden sehr gern, da sie Jess eine gute Freundin war. Aber, dass sie in diesem Band Jess ständig einer Gefahr aussetzte und sie auch noch anlog, das hätte meine Freundschaft zu ihr nicht verkraftet… Denn Wahrheit finde ich wichtiger. Athene ist zwar immer noch liebreizend und aufmerksam, aber die Lügerei hat mich geschafft.

Von den Göttern selbst hielt ich irgendwie nicht besonders viel in diesem Band. Sie nutzten Jess ständig aus, setzten sie Gefahren aus, belogen sie etc. nur, um wieder an DEN Stab der Macht zu gelangen. Ich verstehe noch immer nicht ganz, wieso sie das alles getan hat. Klar, um die Welt zu retten, aber wieso lässt sie sich in jedem Band so dermaßen ausnutzen und belügen und vor allem auch noch von Cayden, nur, um ihm am Ende doch noch zu verzeihen etc.

Der Schreibstil von Marah Woolf war wieder einmal leicht, flüssig und sehr spannend geschrieben. Hin und wieder nervte Jess mit ihrem ständigen Gejammere zwar, aber das kannte ich bereits aus den beiden Vorgängern. Trotz allem verstand es die Autorin, sämtliche Emotionen wie Trauer, Freude, Glück und Wut in mir beim Lesen zu entfachen.

Das Cover von Band 3 passt optisch sehr gut zu seinen Vorgängern und harmoniert farblich sehr gut mit ihnen. Ich mag allerdings die weibliche abgebildete Person nicht wirklich gern. Aber das ist wohl Geschmackssache.

Nach einem nervenaufreibenden Hin und Her zwischen Jess, Cayden und den Göttern inkl. der Kämpfe bin ich ganz froh und dankbar gewesen über den Epilog, der mich sehr berührt hat. Ohne ihn hätte ich mir womöglich noch ewig den Kopf zerbrochen, wie es wohl weitergegangen wäre … Ich bin froh über die Auflösung, wer der Verräter in den Reihen war und gleichzeitig auch schockiert, denn ich hätte NIE gedacht, dass es diese Person ist. Ich war sehr überrascht.

Fazit:

Der Abschluss dieser Trilogie war spannend, nervenaufreibend und

Deshalb vergebe ich gute 4 Punkte von 5. Danke, Marah Woolf. Danke, dass Sie uns in die Welt der Götter entführt und uns vor Augen geführt haben, dass die Menschheit auf ihren Planeten Erde achten soll. Denn Hermes allein schafft das nicht. 😉

PS: Seit ich diese Trilogie von Marah Woolf kenne, denke ich bei Gewittern immer daran, dass die Götter die Menschen bestrafen wollen… 😉

 

📚 Gefallen euch meine Buch-Rezensionen? 📚

Möchtet ihr mich mit einer kleinen Zuwendung unterstützen? Dann spendet bitte auf Paypal unter magic_words@web.de

Vielen herzlichen Dank 🙂