Bücherpost #33, 34, 35

Heute erhielt ich das seit Tagen sehnsüchtig erwartete Päckchen von Bücherkinder, welches gleich 3 Bücher für mich beinhaltete, die ich lesen und rezensieren darf. Darin waren die Bücher:

“Sternensturm” von Kim Winter – der Fortsetzungsroman zu meinem Lieblingsbuch aus 2011 “Sternenschimmer”

Buchinhalt

Iason hat sich entschieden: für die Liebe, für ein Leben mit Mia. Eigentlich perfekt. Aber plötzlich verschwinden Menschen spurlos aus der Stadt. Und ein unheimliches Flüstern spricht in der Nacht zu Mia. Sie fühlt sich gezogen und weiß nicht wohin. Stimmt es, dass die Entführer in Wirklichkeit hinter ihr her sind? Zweifel keimen auf, ob es Mia wirklich bestimmt ist, den Frieden nach Loduun zu bringen. Und bald schon nährt sich der Verdacht, dass sie vielmehr von einer dunklen und gefährlichen Macht gelenkt wird. Als Wächter seines Planeten muss Iason eine folgenschwere Entscheidung treffen und Mia gerät in ein Netz aus Intrigen, in dem sie niemandem trauen kann, am wenigsten sich selbst. Eine Liebe überbrückt alle Welten. Die packende Liebesgeschichte von Iason und Mia geht weiter…..

Produktinformationen

  • Gebundene Ausgabe: 560 Seiten
  • Verlag: Planet Girl; Auflage: 1. (22. Mai 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3522503090
  • ISBN-13: 978-3522503099
  • Preis: 16,95 Euro (D)
  • E-Book: ja

 

“Unter dem Vampirmond – Verlangen Bd. 3″ von Amanda Hocking

Buchinhalt

Zwei Brüder, ein Blutsband – eine Liebe …

Alice’ Leben als frischgebackener Vampir ist alles andere als einfach. Die Bluts-Bande zwischen Alice und Peter sind zwar gelöst und eigentlich steht einem glücklichen Leben mit Jack nichts entgegen. Doch dann gibt es schlechte Nachrichten: Offensichtlich ist Peter in einer Art Selbstmord-Mission unterwegs und hat sich ein paar hochgefährliche Vampire zu Feinden gemacht. Kurzentschlossen packt Alice ihre Sachen und begleitet Ezra auf seiner Mission, Peter zurückzuholen, bevor es zu spät ist …

Produktinformationen

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: cbt (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161390
  • ISBN-13: 978-3570161395
  • Preis: 12,99 Euro
  • E-Book: ja

 

“Unter dem Vampirmond – Schicksal Bd. 4″ von Amanda Hocking

Buchinhalt

Zwei Brüder, ein Blutsband – eine Liebe …

Zu ihrem achtzehnten Geburtstag reist Alice nach Australien, um Mae zu besuchen. Doch als ein brutaler Mord geschieht, kehrt sie in die Staaten zurück. Vor Ort versucht Alice, die Hintergründe der grausamen Tat aufzudecken. Prompt kriselt es deswegen zwischen ihr und Jack. Zu allem Überfluss ist Maes Vampirkind kaum zu kontrollieren und droht, ungewollte Aufmerksamkeit auf alle zu ziehen, die Alice am Herzen liegen. In einer immer gefährlicheren Welt muss Alice lernen, sich selbst zu verteidigen – und sie muss lernen, mit Entscheidungen zu leben, die für die Ewigkeit gelten …

Produktinformationen

  • Broschiert: 352 Seiten
  • Verlag: cbt (2. April 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570161404
  • ISBN-13: 978-3570161401
  • Preis: 12,99 Euro
  • E-Book: ja

Über die Autorin

Amanda Hocking, geboren 1984, lebt in Austin, Minnesota. Sie wurde im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 mit ihren selbst verlegten Romanen überraschend zur Auflagen- und Dollar-Millionärin. Inzwischen hat die ehemalige Altenpflegerin Filmrechte für eine ihrer Trilogien verkauft. Hocking gilt als derzeit erfolgreichste selbst verlegte Schriftstellerin der Welt. Vor Kurzem schloss die Autorin mit dem US-Verlag St Martin’s Press einen Vertrag über eine mehrbändige Jugendbuchreihe ab.

.

Ich werde mich anstatt auf Cat Clarks “Vergissdeinnicht” sofort auf “Sternensturm” von Kim Winter stürzen, denn ich möchte UNBEDINGT wissen, wie es mit Loodaner Iason und dem Erdling Mia weitergeht. Viel zu lange musste ich auf diese Fortsetzung warten, deshalb kann ich es nun nicht mehr erwarten, diesen 2. Teil in mich Wort für Wort aufzusaugen.

Selbstverständlich gibt es von allen 3 Büchern wieder Rezensionen von mir, wobei ich inständig hoffe, dass die beiden Bücher Bd. 3 und 4 von Amanda Hocking wesentlich bessere Fortsetzungsromane sind als es der 2 Band war, bei dem ich mehrfach versucht war, dieses Buch einfach in die Ecke zu pfeffern und mich aufzuregen wegen all seiner unlogischen und fehlerhaften Denkfehler. Es war ein Graus es bis zum Ende zu lesen und eines der schlechtesten Bücher, die ich bisher gelesen habe, überhaupt. Wie die Autorin es überhaupt mit solch einen Mist geschafft hat Millionärin über Nacht in Amerika zu werden, grenzt echt an ein Wunder!

Ich bedanke mich bei Bücherkinder für die Bereitstellung dieser 3 Rezensionsexemplare!

Black out

Diese Geschichte schrieb ich vor einiger Zeit, welche ich nun auch auf wattpad.com hochgeladen habe und euch nicht mehr vorenthalten will. Viel Spaß beim Lesen! 🙂

Schweiß gebadet schreckte ich verängstigt hoch.

Ein Albtraum.

Wieder einmal, wie in den vergangenen Nächten.

Feuchte Haare klebten mir im Gesicht. Ich schob sie hastig bei Seite. Sie störten. Mein weißes Damenhemd klebte an meinem schlanken Körper, das Bettlacken unter mir war feucht. Ich fühlte es, als meine Hand darüber glitt.

Es war dunkel im Raum, zu dunkel. Ich wollte sehen, sah aber nichts als Schwärze um mich herum.

Ich tastete nach meinem Nachtschrank und dem kleinen Lichtschalter für die asiatische Nachttischlampe darauf, doch ich fand ihn nicht.

>Wo steckt er nur? Er muss doch hier irgendwo sein?<

Ich fand den Nachttisch und auch den Lichtschalter nicht. Ich tastete vorsichtig um mich.

Ein Bett. Weich, gefedert. Nicht meins, meins war härter.

Metallgestell.

Kalt.

Einfache Form.

Definitiv nicht mein Bett.

Ich schwang meine Beine links aus dem Bett und spürte nichts weiter außer kühle Luft und den nackten kalten Fußboden zu unter meinen Füßen, kein Teppich.

Nicht mein Schlafzimmer.

Rechts von mir im Bett lag eine Person.

Männlich, muskulös, teilweise nackt. Ich spürte seine Brustbehaarung und seine warme weiche Haut unter meinen zitternd kalten Fingern.

Mich interessierten jetzt 2 Fragen brennend:

>Wo bin ich? <und

>Wer ist der Typ im Bett neben mir?<

An Vergangenes erinnerte ich mich nicht mehr. Ich sah immer nur wieder diesen furchtbaren Albtraum vor meinem inneren Auge, der mich ständig verfolgte.

Es war noch immer stockduster im Raum. Ich konnte nichts sehen, nichts erkennen. Nicht einmal meine Hand vor Augen so düster war es.

Vorsichtig stand ich auf und ging einige Schritte vorwärts. Ich tastete mich mit Händen und Füßen gerade aus. Irgendwo musste schließlich eine Wand oder eine Tür sein.

Krach.

Autsch!

Ich knallte mit meinem rechten Fuß gegen etwas. Es fühlte sich hölzern an. Ein Schrank?

Ich griff sofort nach unten und stieß mir dabei meinen Kopf.

Aua! Verdammt!

>Könnte mal bitte jemand das Licht einschalten ehe ich mich noch mehr verletze?<

Es geschah nichts. Das Licht blieb aus und ich stand weiterhin im Dunkeln. Allein.

Immerhin hatte ich jetzt einen Holzschrank gefunden, also musste auch eine Wand dahinter sein. Theoretisch zumindest.

Ich hatte Glück. Neben dem Schrank fühlte ich etwas Kaltes, Starres. Eine Wand. Es fühlte sich an, als wurde sie irgendwann einmal tapeziert, denn ich konnte die Raufasertapete unter meinen Fingern spüren.

An der Wand entlang tastend bewegte ich mich vorsichtig und leise seitwärts bis ich einen Holzrahmen spürte. Gut, das hieß, hier war eine Tür. Ich erspürte den Rahmen deutlich und auch die Tür selbst. Ich suchte nach der Türklinke und fand sie auch recht schnell. Der Lichtschalter sollte auch in greifbarer Nähe sein.

>Ah, da ist er ja. Endlich!<

Ich drückte, es klickte und es wurde hell. Ich blinzelte.

Das helle Licht brannte für einen kurzen Augenblick in meinen Augen, denn sie hatten sich wohl schon zu sehr an die Dunkelheit gewöhnt.

Langsam sah ich mich um. Ein Zimmer, einfach eingerichtet. Ein attraktiver Mann im Bett schlafend. Er hatte meinen Aufschrei und meine Sucherei nicht bemerkt. Gut so, denn ich konnte mich noch immer nicht erinnern wo ich war und wer der schlafende Typ dort vorn war.

Ich sah mich rasch weiter um, auf der Suche nach meiner Kleidung. Ich fand sie ordentlich zusammengelegt auf einem Stuhl in der Nähe und streifte sie mir über. In Jeans und Shirt fühlte ich mich wohler.

Leise öffnete ich die Zimmertür und blickte hinaus in den Gang. Es war kein Hotel- oder Motelflur. Es schien eine Wohnung zu sein. Vorsichtig schlich ich aus dem Zimmer und schloss die Tür behutsam wieder hinter mir, nachdem ich im Flur das Licht eingeschaltet hatte. Noch einmal so eine Dunkelaktion überstünde ich vermutlich nicht.

Es war ein ganz normal eingerichteter Flur mit einer kleinen Garderobe, einem Schuhschrank, ein paar davorstehenden Schuhen (meine waren darunter), einem Regal und einigen Landschaftsbildern an der Wand. Nichts Persönliches, das mir etwas über den Mann im Bett verraten hätte.

Gar nichts.

Mein Kopf tat weh, ich fühlte bereits, wie sich eine Beule an der Stelle entwickelte, an der ich mich am Schrank im Dunkeln gestoßen hatte. Und mein Hals brannte als hätte ich einen Stacheldraht verschluckt. Ich war total ausgetrocknet und musste etwas trinken.

Meine Augen huschten umher, auf der Suche nach einer Küche oder dem Bad. Das Bad fand ich zuerst. Es war nur wenige Schritte rechts von mir entfernt und weiter vorn sah ich auch endlich die Wohnungstür. Die Tür in meine Freiheit.

Ich eilte ins Bad, nahm mir eines der sauberen Gläser vom Spiegelregal, füllte es mit kaltem Wasser und spülte es meine trockene Kehle hinunter. Eigentlich hätte man es zischen hören müssen, so ausgedörrt kam ich mir vor. Ich trank noch ein zweites Glas kalten Wassers ehe ich mich im Spiegel ansah und erschrak. Ich sah fürchterlich aus.

Zerzauste Haare, total bleich, mager und todmüde.

Ich suchte nach einem Kamm oder einer Bürste und kramte im Bad ein wenig herum, fand ein gut duftendes Parfüm, dessen ich mir annahm, und auch einen Kamm, mit dem ich mein schwarzes langes Haar zu bändigen versuchte. Einen Haargummi trug ich immer um mein linkes Handgelenk, so dass ich ihn jederzeit benutzen konnte. So ein Moment war jetzt.

Ich verließ das Badezimmer in einem besser aussehenden Zustand, griff meine Schuhe, suchte meine Jacke an der Garderobe und zog sie an. In meiner rechten Jackentasche fand ich noch etwas Kleingeld und ein paar Scheine.

>Das müsste bis nach Hause reichen.< dachte ich mir, obwohl ich nicht einmal wusste, wo ich genau war.

Ich zog die Wohnungstür hinter mir leise zu. Sie fiel kaum hörbar ins Schloss. Der schlafende Mann sollte noch nicht merken, dass ich fort war. Ein kurzer Blick noch auf das Namensschild und dann hastete ich die Treppen des Hausflures hinunter, jagte auf die leere dunkle Straße und sah mich um. Ich hatte keine Ahnung wo ich mich befand. Die Gegend kam mir total unbekannt vor. Ich konnte mich nicht erinnern, hier schon einmal gewesen zu sein.

Eine einsame Straßenlaterne stand mir gegenüber, ein riesiges Wohnhaus hinter und ein weiteres vor mir. Dazwischen eine Straße, die auch schon mal bessere Zeiten erlebt hatte so übersät von Schlaglöchern war sie. Einige verknöcherte Bäume säumten die marode Straße und warfen düstere Schatten, die mir ein wenig Angst machten und mich schneller laufen ließen. Wohin wusste ich nicht, Hauptsache hier weg.

Ich lief so schnell ich konnte weiter in Richtung Kreuzung. Es war eine kleine Kreuzung, dennoch führte mich von dort aus eine Straße direkt zu einem Taxistand. Ich war überrascht, dass es hier überhaupt einen Taxistand gab und noch dazu ein Taxi anwesend war. Das kannte ich eher selten. Ich kletterte in das Taxi hinein und sagte, wohin ich wollte: Nach Hause. Meine Adresse kannte ich zum Glück. Aber wo ich mich jetzt gerade befand, war mir unbekannt. Den Fahrer wollte ich nicht fragen und schaute mir ein wenig unauffällig die Gegend an, während wir zu meiner Wohnung fuhren.