Ursula Poznanski-Bücher

Wie ich euch am 25. August mitteilte, habe ich dank meiner Frage bei der Lovelybooks-Livelesung von Ursula Poznanski 3 Bücher gewonnen und auswählen dürfen. Da der neueste Roman „Aquila“ leider nicht dabei war, wählte ich die folgenden 3 Bücher aus, die ich schon seit langem auf meiner Buch-Wunschliste hatte. Heute sind sie bei mir eingetroffen und ich freue mich riesig 🙂

erebos

layers

saeculum

Für welche 3 Bücher hättet ihr euch von Ursula Poznanski entschieden?

Ich kann es kaum erwarten, sie zu lesen. Zuvor stehen aber erst einmal 3 andere Bücher auf meiner Read-Liste, die ich euch demnächst in meinen Rezensionen vorstellen möchte.

Euer Schneewittchen

[Rezension] Greg Walters – Die Geheimnisse der Alaburg

alaburgMittelalterlicher Harry Potter

… gemischt mit Figuren aus Herr der Ringe.

Buchinhalt:

Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird, ein Zwerg, der nicht zaubern kann, ein übergewichtiger Zwergelbe, ein hinkender Ork. Sie können die Welt retten – oder vernichten. Leik, 16 Jahre, erlebt einen Winter, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Er trifft seine erste Liebe, besucht eine Universität, in der Magie gelehrt wird, und findet zum ersten Mal im Leben Freunde. Aber seine Welt ist dem Untergang geweiht. Nur wenn Leik es schafft, die Farben der Zauberei richtig einzusetzen, kann er sie retten. Denn außer ihm kann niemand auf der Welt alle drei magischen Farben sehen. Das macht ihn außergewöhnlich – und gefährlich … Die Geheimnisse der Âlaburg – das neue Fantasyepos für Fans von Harry Potter und Eragon.

ACHTUNG SPOILER!!!!!

Der Beginn des Buches war ein wenig schleppend und wenig spannend, doch als Leser sollte man erst einmal in das Leben von Leik eintauchen, ehe es allmählich spannend wurde.

Ich mochte die Idee diese magische Geschichte um eine Harry-Potter-ähnliche Figur im Mittelalter anzulegen, dessen Hauptprotagonist ebenso schüchtern wie auch begabt ist.
Fasziniert war ich von der Universität mit seinen 5 Häusern, die mich ebenfalls stark an “Harry Potter” von J. K. Rowling wie auch an Jenny Nimmo`s “Charlie Bone” erinnerten und die märchenhaften Figuren aus “Herr der Ringe” von Tolkien mit einflocht.
Das hat mir gut gefallen, denn so lernte man Orks, Elfen und Zwerge auf eine andere Art und Weise kennen. Auch gab es ein magisches Turnier, um die Spannung im Buch zu erhöhen, was recht gut gelang und neugierig auf den Ausgang des magischen Turniers machte. Dennoch war ich teilweise etwas enttäuscht, über die Handlungen während des Turniers, besonders als die Orks ausstiegen. Da hätte ich mir doch mehr erhofft, immerhin wurden sie als die Bösen und Brutalen dargestellt und plötzlich kuschten sie. Das war mir doch etwas unrealistisch, weil doch ihr Kampfgeist zum Großteil des Buches hervorstach.

Die Hauptcharaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch. Sie kommen auch sympatisch rüber, so dass ich gut eine Verbindung zu Leik, Gerald, Filixx und Morla aufbauen konnte und mich über ihre tiefe Freundschaft und das entstandene Vertrauen freute.
Ich konnte Leiks inneren Kampf und die Hin- und Hergerissenheit nur allzu gut verstehen. Schon allein, sich von seiner alten Heimat zu trennen, dann nicht zu wissen, wer er selbst wirklich ist, der Kampf mit der Magiebeherrschung sowie die Faszination für die magische Welt. Mit Leik konnte ich mich nur allzu gut identifizieren. Dieser Protagonist ist wirklich gut ausgearbeitet.
Während des Lesen konnte ich die Weiterentwicklung der Charaktere immer deutlicher erkennen, besonders bei Leik und Morla wurde dies deutlich, auch der Ork des Weißen Hauses wurde mir zunehmend sympathischer.

Im Bereich Sprache fielen mir gleich mehrere Dinge auf:

Remter musste ich erst einmal googeln, um mit Hilfe von Wikipedia zu erfahren, dass Remter ein Raum in einem Kloster, ähnlich einem Speiseraum ist. Hier sollte ein anderes Wort gefunden werden, denn nicht jeder Leser weiß was Remter ist und nicht jeder googelt im Internet danach. Außerdem sind Kloster und Universität 2 verschiedene Gebäude.
Zu Myriaden: “Myriaden steht für eine Anzahl von 10.000”. Doch in diesem Werk wurde es jeweils als Berg/Haufen/Hügel genutzt, welches ich eher unpassend finde. Und wer Myriaden als Wort nicht kennt und den Zusammenhang nicht ganz versteht, müsste erstmal recherchieren, um die Bedeutung des Wortes zu erfahren. Hier sollte auch ein “normaldeutsches” Wort wie Berg eingesetzt werden zwecks Verständnis für den Leser.

Der Autor möchte zwar mit solchen “hochtrabenden” Worten auf seine Wortgewandtheit verweisen, dennoch sollte er auch bedenken, dass seine Leserschaft auch im Jugendbereich liegt und nicht jeder Leser in seinen sprachlichen Höhen schwebt.
So waren z. B. die Umschreibungen für die jeweiligen Charaktere interessant und größtenteils gelungen, so dass nicht in jedem Satz zu lesen war: “Leik tut dies. Leik tut das …”. Das war recht angenehm zu lesen. Dennoch gab es einige Szenen, in denen ich als Leser nicht wusste, welcher Protagonist gerade was sagte bzw. tat aufgrund eben dieser Charakterumschreibung. Ich “blätterte” in der PDF-Datei hin und her, konnte es jedoch an manchen Stellen einfach nicht herauslesen. Hier sollte dann doch besser der Name des Protagonisten eingesetzt werden, besonders wenn mehrere Figuren in einer Szene vorhanden sind.

Auch gab es hin und wieder einige Textseiten, die zwar voll beschrieben waren, aber es inhaltlich irgendwie fehlte. Es gab keine Spannung, keine Geschichte, es plätscherte einfach nur dahin, so dass ich dem leichten Drang beinahe unterlegen war, diese Seiten zu überspringen. Manche Sätze und Absätze könnten auch ganz gestrichen werden, weil sie überflüssig erscheinen.
Auf Seite 199 stolperte ich im Lesefluss als es z. B. hieß: “Was dann passierte …” Dieser Absatz verwirrte und irritierte mich sehr. Es ist wie eine Rückblende geschrieben, die jedoch mitten im Geschehen einsetzt, was unpassend wirkt und mich eher verstört hatte.

Ich habe Gefallen an diesem Buch gefallen und bin gespannt auf die weiteren Bände. Es soll insgesamt 4 Bücher dieser Farbseher-Reihe geben. Allerdings würde ich sie weniger mit Eragon als mit Harry Potter, Herr der Ringe und Charlie Bone vergleichen, da sie von jedem etwas in sich trägt. Es ist für Jugendliche gut geeignet, da die Gefahren zwar teilweise schaurig sind, aber nachts keine Albträume bescheren 😉

Von mir bekommt dieses Werk 4/5 Punkte. Ich würde dieses Buch wie auch die Fortsetzungen kaufen, nur um zu erfahren, wie es mit Leik, Morla, Drehna etc. weitergeht und welche Abenteuer noch zu bestehen sind.

 

Mehr Infos zum Buch “Die Geheimnisse der Alaburg” von Greg Walters findet ihr >> HIER <<.

Hinweis: Der zweite Teil der Reihe “Die Legenden der Âlaburg” wird vermutlich im Sommer 2016 erscheinen.

 

Euer Schneewittchen

[Rezension] Lisa Rosenbecker “Arya & Finn – Im Sonnenlicht”

Arya und FinnEin wunderbarer Debüt-Roman über mit Spannung, Freundschaft und guten Tee!

Buchinhalt:

Dieser Roman handelt von einer jungen Frau, Arya, die unbedingt Leibwächterin der Prinzessin Elena werden möchte, und eine geheime Gabe besitzt. Prinzessin Elena möchte vor ihrer Krönung zur Königin gern wissen, wie es wirklich um ihr Königreich bestellt ist und wie es den Menschen, die darin leben, geht. Sie möchte in das Königreich reisen, mit Menschen in Kontakt treten und sie und das Land richtig kennenlernen und nimmt dafür sogar in Kauf, ihre Freundin und baldige Leibwächterin Arya zu überrumpeln und mit einem Streuner namens Finn und seinen Freunden durch das Land zu reisen.

 

Es ist eine Geschichte über das Reisen im Mittelalter, der Selbstfindung, der Freundschaft und auch mit ein wenig der Romantik. Aber es gibt auch zahlreiche spannende Momente, die mich regelrecht mitfiebern haben lassen, so dass ich gar nicht anders konnte, als noch schneller zu lesen und das Buch gar nicht mehr aus den Händen zu legen. Zu sehr war ich gebannt von den Fragen: Wie wird es weitergehen? Werden sie es schaffen?

Ich habe eine Weile gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden, was wohl daran lag, dass es historisch im Mittelalter angesiedelt ist. Aber spätestens als die Reise mit Finn, Bero, Illias, Elena und Arya begann, empfand ich sie als Freude und konnte das Buch nur unschwer weglegen. Zu sehr habe ich die Sprüche von Finn geliebt und die kleinen Neckereien zwischen Finn und Arya. Es war einfach nur schöööööööön 🙂

In abwechselnder Sichtweise lernen wir die Protagonisten Arya und Finn näher kennen und erfahren auch, wie sie sich die Reise und ihre Zukunft vorstellen und was sie denken und fühlen. Die Autorin hat diese beiden Protagonisten-Sichtweisen wunderbar miteinander kombiniert, so dass es keine Situationswiederholungen gab und sich beide Protagonisten gut voneinander differenzieren ließen. Arya ist loyal, trägt ihr Herz am rechten Fleck, ist zudem eine echte Kämpfernatur und hat doch ihre eigenen inneren Dämonen zu bewältigen. Dennoch ist sie mir sehr sympatisch geworden. Finn, Aryas Gegenpart, hat es auch in sich. Er ist eher als Rebell anzusehen, der auch mal seine Freiheit braucht und es nur schwer erträgt, wenn er nicht die Oberhand behält, sondern mal aufs Kreuz gelegt wird. Und das geschieht nicht nur einmal in dieser wunderbaren Geschichte 😉

Allerdings gibt es auch einige Kapitel in denen aus der Sichtweise einer dritten Person, die nur mit „Er“ überschrieben ist. Hier erfährt man hin und wieder, dass den 5 Freunden noch eine große Gefahr bevorsteht, was die Spannung um einiges vorantreibt.

Merkwürdigerweise wird in diesem Roman ziemlich viel Tee getrunken, Tee hilft bei allem. Das hat mich ein wenig irritiert, aber Finn ist nun mal leidenschaftlicher Teetrinker, wieso also nicht. Mich würde sehr die Teemischung der Liebenden interessieren, die Finn so leidenschaftlich gern getrunken hat und letztendlich auch Arya für diese Teemischung begeistern konnte.

Die Autorin Lisa Rosenbecker legte in ihrem Debütroman sehr viel Wert auf die detaillierte Darstellung von Freundschaft und der Charaktere, so dass ich mich ein ums andere Mal in die meisten Charaktere hineinversetzen und auch verlieben konnte. Freundschaft und Abenteuerlust sind in diesem High Fantasy-Roman die Hauptthematiken, die wirklich gut ausgearbeitet und durchdacht waren.

Meine Lieblingscharaktere waren Finn, Arya und der kleine Illias, der einfach nur zum Knuddeln und Liebhaben ist. So einen kleinen blonden schlauen Racker wünscht man sich gern an seiner Seite.

Das erste was ich sah, war dieses hammermäßig schöne Buchcover! Da konnte ich absolut nicht anders, als mir dieses E-Book zu bestellen. Die Taschenbuchausgabe ist zwar leider erst ab dem 23.11.2015 erhältlich, aber die muss ich auch noch haben, viel zu schön ist das Cover! Die Gestaltung des Covers passt wirklich ausgesprochen gut zu einer meiner Lieblingsszenen in diesem Fantasy-Roman. Ich mag die angenehme Mischung aus Eleganz und Natürlichkeit, die mich immer wieder aufs Neue verzaubert.

Fazit:

Dieser Debütroman „Arya & Finn – Im Sonnenlicht“ von Lisa Rosenbecker ist ein wundervolles Werk, welches durch charakterstarke Figuren mit viel Gefühl, Leidenschaft und tiefer Freundschaft sowie mit Selbstfindung, Zukunftsängsten und Spannung auffährt. Ich habe mich in der ein oder anderen Szene wiedergefunden und fand die Neckereien wie auch die Freundschaften sehr authentisch. Manche Figuren werde ich wohl noch eine ganze Weile an meiner Seite wissen wollen. Vielleicht, nein, hoffentlich in einer Fortsetzung zu Arya & Finn! Das Ende des Romans war angenehm zu lesen, wenn ich mir das Happy End auch etwas anders vorgestellt hatte, aber dennoch wurde an jede der Charaktere gedacht und all meine Leserfragen beantwortet, was ich der Autorin hoch anrechte, weil es nur sehr selten vorkommt. Mein Dank an dieser Stelle! Ich mochte zudem den Schreibstil der Autorin sehr gern und hoffe, noch weitere Werke von ihr dieser Art lesen zu dürfen!

Von mir gibt es daher 5 von 5 Punkte!

Das Buch findet ihr z. B. als E-Book und Taschenbuch >> HIER << und eine Leseprobe gibt es >> HIER <<. Mehr über die Autorin und ihre Bücher könnt ihr auf ihrem Blog erfahren.

Geplant sind weitere Teile dieser High Fantasy-Reihe, in der auch altbekannte Charaktere erneut auftauchen:

Arya & Finn – Geplant für Oktober 2015
Ilias & Mai – Geplant für Sommer 2016
Isabel & Noah – Geplant für Herbst 2016
Samuel & Rhea – Geplant für Ende 2017
Wir dürfen also gespannt sein 🙂
Euer Schneewittchen

 

Impressionen zum 23. Wave-Gotik-Treffen 2014

Ich zeige euch heute eine weitere kleine Auswahl meiner Fotografien zum diesjährigen Wave-Gotik-Treffen in Leipzig. Ich hoffe, sie gefallen euch.

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Weitere Fotos findet ihr in meinem Foto-Album. Die größeren Originaldateien könnt ihr per E-Mail bzw. Kommentar erfragen.

Ich danke allen WGT`lern, die so liebenswert waren und für meine Fotos posiert haben. Herzlichen Dank 🙂

Euer Schneewittchen ^^

 

Erste Foto-Impressionen zum WGT 2014

Ich war heute bereits auf dem Wave-Gotik-Treffen für euch unterwegs und habe die ersten Impressionen für euch bei dem “viktorianischen Picknick” im Clara-Zetkin-Park und unterwegs eingefangen. Ich bin selbst jetzt noch völlig aus dem Häuschen wegen der HAMMERGEILEN Kostüme, MakeUp, Haarstyling, Accessoires,… Einfach sehr genial und megakreativ, so dass man echt neidisch werden könnte…

IMG_4723-1IMG_4795-1IMG_4787-1IMG_4808-1IMG_4845-1Morgen bekommt ihr die nächsten Impressionen vom 23. WGT in diesem Jahr! Denn ich habe so einiges zu zeigen! =) Seid also schön gespannt!

Eure Alex ^^

PS1: Ich danke allen WGT`lern, die so liebenswert waren und für meine Fotos posiert haben. Herzlichen Dank 🙂

PS2: Weitere Fotografien zum 23. WGT von mir findet ihr >> HIER <<

 

Fotoimpressionen des 14. sächsischen Landeserntedankfestes in Wurzen

Das 14. sächsische Landeserntedankfest in Wurzen wurde heute am 16.09.2011 um 19:00 Uhr mit Schirmherr Staatsminister Frank Kupfer auf dem Wurzener Marktplatz feierlich eröffnet.

 

 

Überall herrscht buntes Treiben. Handwerker beim Vorstellen ihrer Handwerkskunst, Livemusik von jungen (Solo-)Künstlern und Bands, DJs  für Jung und Alt, ein toller Mittelaltermarkt(in der Domgasse) mit Schaustellern in Kostümen damaliger Zeit sowie Rittersleuten uvm. laden zum Verweilen ein. Auch ist für das leibliche Wohl gesorgt. So gibt es sächsisches, ungarisches, ritterliches, Süßes wie auch Herzhaftes zu schmecken und zu verkosten.