Daily Pictures #425 ~ Forever LOVE

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Basti – Liebe meines Lebens

Silvester 2010 traf ich ihn wieder: Basti. Wir kannten uns bis dahin schon etwas über 10 Jahre durch gemeinsame Bekannte, aber mehr oder weniger nur sehen, grüßen und das wars dann auch. Wir kamen nie wirklich miteinander ins Gespräch. Bis Silvester 2010 auf der Silvesterfeier bei meiner Schwester. Dort war er auch anwesend. Ich merkte sofort, dass wir uns prima verstanden, denn unsere Gespräche waren tiefgründiger und angenehmer als alle anderen zuvor geführten in meinem Leben. Ich hatte zudem auch irgendwie das unendlich starke Gefühl nicht von seiner Seite weichen zu wollen. Umso schmerzlicher war für mich der Abschied, als die Feier vorbei und jeder wieder zu sich nach Hause musste. Ich hatte das tiefe Bedürfnis in seiner Nähe sein zu wollen, schon den ganzen Abend lang und hegte heimlich den Wunsch, dass er mich nach Hause bringt. Doch es kam alles an diesem Abend ganz anders. Denn es gab eine Art Unfall, so dass wir in der Notaufnahme mit einem Kind landeten.

Mit Basti hielt ich anfangs sehnsüchtig Kontakt über ein soziales Netzwerk, da wir es nicht einmal fertig gebracht hatten, unsere Handynummern zu tauschen. Ich erinnere mich noch, als er damals die Party kurz vor 01:00 Uhr verlies und die Straße zum Parkplatz überquerte. Mein Herz stach schmerzlich und ich hatte kleine Tränen in den Augen, wobei ich noch dachte, dass ich nicht einmal seine Telefonnummer habe… Es tat irgendwie weh. Gut, ich hätte meine Schwester nach Bastis Nummer fragen können, aber schon der Gedanke daran, dass sie mir auf meine Frage dann gleich tausende von Fragen stellen wird, lies es mich dabei belassen. So schrieben Basti und ich uns anfänglich nur „oberflächlich“. Ich berichtete ihm von der Situation in der Notaufnahme mit Max, bis irgendwann die Gespräche weg von Standartdingen wie Hobbys, Lieblingsessen, -musik etc. hinausgingen und wir uns beide wiedersehen wollten.

Dann stand er plötzlich nach 4 Stunden Autobahnfahrt vor meiner Tür und ich war glücklich, wenn auch zugleich verschüchtert. Seine ersten Annäherungsversuche waren süß, nur blöd, dass ich ständig knallrot wie eine Tomate anlief und extrem schüchtern war. Wir redeten die halbe Nacht, hielten schon hin und wieder ein wenig Händchen, er gestand mir, dass er sich in mich verliebt habe… Irgendwann hätten wir uns trennen müssen, damit wir wenigstens etwas Schlaf bekämen. Doch ich konnte ihn einfach nicht gehen lassen. Ich wollte nicht, dass er schon wieder weggeht. So bat ich ihn, bei mir zu bleiben. Es war unsere erste gemeinsame Nacht in einer Wohnung, die ich nie wieder missen möchte. Wir haben noch viel mehr geredet und ich wusste, dass ich diesen Mann unbedingt festhalten muss! Bei ihm ist alles anders als mit seinen Vorgängern. Basti gibt mir genau das Gefühl, was ich immer gesucht habe. Er ist so unglaublich liebevoll, zärtlich, aufmerksam, sexy… Er ist mein Traummann, nach dem ich immer gesucht hatte und dachte, dass ich ihn wohl nie finden und somit allein auf der Welt bleiben würde.

Seither pendeln wir fast wöchentlich am WE über 400 km hin und her, damit wir uns sehen können. Fragen entstehen, wo und wie es weitergehen soll. Er möchte, dass ich zu ihm nach Frankfurt am Main ziehe. Ich möchte, dass er zu mir zieht. Wir beide möchten jeden Tag zusammen sein und hegen auch bereits den Wunsch einander zu heiraten. Gut, da gibt es noch die kleine „Streitigkeit“ wegen des Nachnamen letztlich, doch das ist bei uns eine kleine Neckerei… Dennoch habe ich Angst, ihn wegen dieser verdammten Entfernung und unserer beider „Sturheit“ zu verlieren. Ohne ihn kann ich mir mein Leben nicht mehr vorstellen. Es wäre für mich die reinste Hölle. Ich brauche Basti so sehr, dass ich gar nicht mehr weiß, wie ich mein Leben all die Jahre zuvor bisher ohne ihn gemeistert habe. Basti ist mein Herz, meine Seele, mein Leben!!! Und ich bin am Verzweifeln, da ich täglich hin und her überlege, wie es mit uns weitergehen soll und auf keine Lösung komme… Ich verliere daran noch bald den Verstand. Basti spricht mir zwar immer wieder Mut zu, und, dass wir es schaffen, aber wie soll das gehen? Jeder hat sich in seiner Stadt sein Leben aufgebaut und keiner will es hinter sich lassen… Wir sind uns ähnlicher als ich dachte…

Basti, ich liebe dich!

Ich hoffe, dass Basti recht behält und wir beide – egal wo wir gemeinsam letztendlich landen – gemeinsam glücklich sind und keiner am Rande der Verzweiflung stehen wird bzw. todunglücklich mit der Gesamtsituation ist… Denn davor habe ich Angst!!!