Adventskalender Türchen 16 ~ Buchhülle nähen

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Ich LIEBE Buchhüllen und Buchcover selbst gestalten – egal auf welche Art und Weise, hauptsache ist: Es ist individuell und einzigartig! Deshalb habe ich für euch heute ein DIY, wie ihr euch eine eigene Buchhülle nähen könnt für dicke und dünne Bücher gleichzeitig! So einen Buchumschlag hatte ich früher auch schon mal von meiner Mom bekommen 🙂

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(Foto-Quelle)

Besonders praktisch sind hier zum einen, das Lesezeichen, was gleich an der Buchhülle befestigt wurde und mit jeder eurer gelesenen Seiten mitwandert UND die Bändchen zum hübschen Zubinden mit einer Schleife, so dass es fast aussieht wie ein kleines Geschenk!

Und hübsche Geschenke will man doch auspacken, nicht wahr?! 😉

Zum Herstellen eines dieser hübschen individuellen Buchhüllen benötigt ihr:
– zwei verschiedene Stoffe aus Jersey

– Bügeleinlage

– Webband (für die Schleife und das Lesezeichen)

– ggf. ein bis zwei Perlen für das Lesezeichen

– die PDF-Anleitung mit den Maßen für die Stoffe

– und ganz wichtig: Die schriftliche Anleitung und  Video-Anleitung! Sonst wisst ihr ja gar nicht, was ihr zu tun habt 😉

So eine Buchhülle ist auch ein ideales Zusatz-Geschenk für Bücher, die man zu Weihnachten verschenken möchte!

Ich wünsche euch gutes Gelingen und viel Spaß beim Lesen eurer Bücher 🙂

Euer Schneewittchen

Neue Bastelidee mit Fadengrafik

In den vergangenen Tagen suchte ich wieder einmal unsere städtische Bibliothek auf, weil ich nach Anleitungen für Häkeltiere suchte. Diesbezüglich wurde ich leider nicht wirklich fündig, es gab nur 2 sehr alte Ausgaben (wohl noch aus DDR-Beständen), bei denen es hauptsächlich um das Stricken ging. Ich nahm sie trotzdem mal mit, denn im hinteren Bereich der 2 Hefte entdeckte ich einen kleinen knallroten Elefanten und in dem anderen Heft einen Teddybären. Letzterer wurde zwar gehäkelt und gestrickt, aber ich kann diese Anleitung evtl. auch komplett auf das Häkeln für mich umwandeln. Mal schaun.

Während ich so durch die Bibliothek lief und stöberte, fielen mir weitere Bücher in die Hände. Zum Beispiel ein tolles Buch über die Fotografie von Tom Ang. Ich habe schon einige seiner Bücher in meinem Besitz bzw. auch aus der Bücherei ausgeliehen und war neugierig auch auf dieses neue Exemplar, weshalb es auch mit auf meinem Ausleihstapel wanderte.

Und wie meine Blicke weiter durch die Buchregale streiften, entdeckte ich etwas aus meinen Kindheitstagen mit Nadel, Faden und Karton. Fadengrafiken. Geil! Das hatte ich ja schon ewig nicht mehr gemacht. Ich glaube zuletzt im Hort nach der Schule in der 3. oder 4. Klasse. Da bastelte ich immer sehr gern Karten für sämtliche Anlässe, egal ob Weihnachten, Ostern, Geburtstage. Alle wurden mit solchen tollen Fadengrafik-Karten und anderen Bastelgeschenken von mir beglückt.

Ich legte also meinen bisher angesammelten Stapel Ausleihbücher bei Seite und blätterte die Seiten dieses Buches „Fadengrafik“ durch. Es stammt zwar aus dem Jahr 2000, aber meine Kreativität war geweckt. Sofort blitzten neue Ideen vor meinem inneren Auge auf. Nicht, dass ich die Fäden auf Karton oder anderen Papieren spannen würde wie in dem kleinen Heft beschrieben. Nein. Ich wollte sie auf der Leinwand sehen. Genügend Leinwände habe ich noch daheim. Da werde ich mir eine Passende für mein neues Projekt „Fadengrafik“ heraussuchen, mit Acrylfarbe bemalen, trocknen lassen und dann meine Fadengrafik-Wunschmotive einnähen. Ich bin jetzt schon total aufgeregt, welche interessanten Leinwandbilder dabei entstehen werden! Ein besonderes Motiv habe ich bereits im Hinterkopf gespeichert. Zuvor möchte ich jedoch erst einmal mein rundes Häkelkissen fertigstellen. Das schiebe ich nun wirklich schon eine Weile vor mir her…

Habt ihr auch schon einmal solche Karten und Lesezeichen, wie auf diesem Buch abgebildet sind, erstellt?