Meine Sucht und Leidenschaft: Wolle

Ich bastle schon seit vielen Jahren leidenschaftlich gern mit Wolle und experimentiere dabei immer wieder gern. Mein Wollvorrat wächst auch permanent und stetig an, so dass ich bereits 1 ganzen Wäschekorb und mehrere große Boxen damit befüllen konnte. Und es ist immer noch nicht genug. Denn immer wenn ich eine besonders hübsche bezaubernde Wolle entdecke, die ich noch nicht habe, kann ich nicht an mich halten und MUSS sie unbedingt haben… Zum Häkeln, Basteln, für Traumfänger, etc. Deshalb passen auch die nachfolgenden 2 Funde für mich so toll, die ich bei Lotta entdeckt habe:

Gebet der “Wollsüchtigen”

Wolle unser,
die du bist im Laden,
geheiligt werde Deine Zusammensetzung,
die Ideen sollen kommen,
wie im Laden,
so auch daheim.

Unser tägliches Angebot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir Dir vergeben den Preis,
und führe uns in Versuchung,
und erlöse uns nicht von dieser Sucht.

Denn Dein ist die Farbe, die Weichheit und Herrlichkeit.
In Ewigkeit

W O L L E

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10 gute Gründe, die für die Unmengen Wolle sprechen, die sich bei mir stapeln :)

  1. Man kann schön die Leerstellen im Schrank damit auffüllen.
  2. Es ist Wirtschaftförderung. Ist meine staatsbürgerliche Pflicht, die Wollsparte zu fördern.
  3. Es ist billiger und macht mehr Spaß als eine Psychotherapie.
  4. Ich beteilige mich an einem Wettkampf: Wer beim Sterben die meiste Wolle hat, ist Siegerin.
  5. Man kann sie außerhalb des Kühlschranks aufbewahren, sie braucht nicht gekocht zu werden, um sie genießen zu können. Wolle braucht kein Essen, keinen Windelwechsel, kein Naseputzen oder Spaziergänge.
  6. Weil ich es wert bin.
  7. Wolle hält Staubflusen von bestimmten Stellen wie Wäschekorb, Bügelbrett, Esstisch, fern.
  8. Sie ist nicht amoralisch, illegal oder dickmachend; sie beruhigt die Nerven, und ich fühle mich fantastisch.
  9. Weil es ein Sonderangebot ist, weil die Farbe mir so gut gefällt, weil ich so was noch nie gesehen habe – ich musste sie einfach haben!
  10. Jetzt kaufen! – bevor der Göga in Rente geht und bei allen Kaufexpeditionen mitkommt.

Eure Meinung ist gefragt!

Ich möchte mir gerade einen neuen Kalender gestalten und benötige für das Innendesign eure Unterstützung. Mein Kalender sieht vor, dass jeder Kalendertag eine separate A5-Seite bekommt, mit Datum (Tag und Monat) sowie einigen Zeilen für Notizen. Nun meine Frage an euch:

Spricht euch das folgende Innendesign meines Kalenders an

oder sollte ich ggf. daran noch etwas ändern und wenn ja, was z. B.?

Dank hilfreicher Ratschläge habe ich die Innengestaltung des Kalenders überarbeitet, hier nun die neue Version:

Ich danke euch für eure ehrliche Meinung und Mithilfe! 🙂

Mit diesem Buch ist alles erlaubt!

Beim Stöbern im Netz gefunden

Nichts reinkritzeln. Keine Knicke machen. Nichts draufkleckern. Und bloß nicht im Regen liegen lassen…Wir haben es alle von klein auf gelernt: Bücher muss man gut behandeln. Dass es aber unheimlich Spaß macht, genau das nicht zu tun, zeigt dieses ideensprühende Buch: Bohre mit einem Bleistift Löcher in diese Seite. Dokumentiere dein Abendessen. Nimm das Buch mit unter die Dusche. Archiviere hier die Briefmarken all deiner Post. Schreibe mit dem Stift im Mund. Tobe dich auf dieser Seite aus, wenn du richtig sauer bist. Jede Seite dieses Buches wirkt wie ein Befreiungsschlag und setzt ungeahnte kreative Energien frei. Schaffen ist zerstören, sagt Keri Smith. Das Umgekehrte ist allerdings genauso richtig. Denn während man das Buch rundum fertig macht , entsteht ein witziges, spannendes und sehr individuelles Kunstwerk. Die Originalausgabe von Keri Smiths Buch ist seit Erscheinen ein Lieblingsthema in vielen Blogs kreativer Menschen. Hier ist endlich die deutsche Ausgabe: Lassen Sie sich davon inspirieren und dann: Machen Sie Ihr Buch fertig! (Quelle: amazon.de)

Produktinformationen

  • Broschiert: 192 Seiten
  • Verlag: Kunstmann; Auflage: 7 (1. März 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3888976413
  • ISBN-13: 978-3888976414
  • Preis: 9,90 Euro

Ich finde dieses Buch ist mal eine tolle und witzige Lösung, wenn man mal seine Kreativität, Wut und Textmarker/Haftnotizmarkierleidenschaft an einem Buch auslassen möchte, die man bei anderen Büchern lieber vermeiden sollte. Wer dennoch kein Buch „zerstören“ will, kann seine künstlerische Ader vielleicht aber auch an einem selbstgestalteten Fotoalbum auslassen. Es bleibt ganz euch überlassen. 😉