Endlich wieder ONLINE!

Nachdem sage und schreibe 5 (!) Tage „Interneturlaub“ vergangen sind, bin ich heute seit 12:14 Uhr ENDLICH wieder online.

Die Telekom-Technikerin (gerade ausgelernt und 1 Monat tätig bei Telekom) benötigte über 1,5 Stunden, um den Fehler zu finden. Denn sie suchte den Fehler in meiner Wohnung an der Telefonbuchse, dann im Hauskeller und hörte nicht als ich ihr erklärte, dass es IMMER wieder und wieder passiert, dass MEIN Internetkabel rausgezogen wird, wenn irgendjemand nebenan ein- oder auszieht. Nach einer gefühlten Ewigkeit spazierten wir dann schließlich gemeinsam ins Nachbarhaus, dort war alles in Ordnung. Letztendlich stellte sich nach Anderthalbstunden heraus, dass es am Verteilerkasten lag, der an der Straße weiter vorn steht! Denn dort hatte man einen „Kabeldreher“ drin, was bedeutet, mein Anschluss und der der Nachbarwohnung wurden kabeltechnisch vertauscht, WESHALB auch MEIN Anschluss JEDES MAL rausgezogen wurde! Tadaaaaaaaaaaa!

Ich bat sogleich darum, dass eine Kennzeichnung in diesem besagten Verteilerkasten gemacht wird, denn so geht es nicht weiter, sonst sterbe ich womöglich noch an Herzkasper wegen Ausrastens durch Telekommitarbeiter und evtl. wegen meiner Chefin, die mich anbrüllt, weil ich nicht von daheim arbeiten kann ohne Internet!

Die Telekom-Technikerin hat es dann auch gleich an zwei weitere Stellen gemeldet – einmal telefonisch und einmal schriftlich. Ich hoffe, die Telekom-Mitarbeiter bekommen es nun ENDLICH gebacken und ziehen nicht wieder MEIN Kabel raus sondern das Richtige der Nachbarwohnung!

Als dann endlich alle 4 roten Lämpchen meines Modems wieder blinkten und ich zumindest in dieser Hinsicht erleichtert aufatmen konnte, war allerdings noch die WLAN-Verbindung zwischen Modem und Rechner wiederherzustellen. Da aber nun schon so OFT (ich wohne hier seit 6 Jahren und es wurde mir schon 5 Mal das Netz durch Ein-/Auszug der Nachbarwohnung gekappt), stellte das für mich absolut KEIN Problem mehr dar, eher Routine… WLAN-Kabel ins Modem und Rechner, schnell alles eingeben, WLAN-Kabel ziehen und fertig. ES FUNZT! YEAH! 🙂

Jedenfalls war für mich die Zeit ohne Internet irgendwie auch wie Urlaub vom Internet. War irgendwie merkwürdig, denn ich habe in dieser internetfreien Zeit gemerkt, dass ich vieles im Internet recherchiere und in Erfahrung bringe, heraussuche und google, wozu ich früher meine Bücher als Nachschlagewerke genutzt hatte. Gut manches wie eine Bahnstrecke samt Reisezeiten etc. kann man eben nur online heraussuchen, aber dennoch war es interessant zu beobachten, wann man und wieso überhaupt ins Netz gehen möchte. Bei mir war es eben die Recherche und Suche nach Reisezeiten …

Wie ist das bei euch? Was macht ihr online?

 

Euer endlich wieder zufriedenes Schneewittchen 🙂

Offline dank fuck Telekom!

Meine Lieben,

dank der Idioten von Telekom, die meinen neuen Nachbarn via Telefon der Telekom angeklemmt haben, habe ich seit just diesem Augenblick KEINEN Internetzugang und auch kein Festnetz mehr. Denn die Idioten haben mich – mal wieder – ausversehen abgeklemmt! Ich habe erstmal meinen Internetanbieter angerufen und gefragt, wo das Problem – also die Störung – liegt und erklärte gleichzeitig, dass meine Easybox nur 2 rote Lämpchen zeigt (Power und WLAN) UND, dass ein Telekom-Fuzzi mal wieder in der Nähe war… Tja, Lachen am anderen Ende der Leitung mit gleichzeitigem Bedauern. Er kannte das also schon. Ich leider auch, zum X-ten Mal 😦

Endresultat: Ich muss jetzt auf die Techniker warten bis die den A… von der Telekom rankriegen, damit der meine Leitung wieder anschließt, was sage und schreibe 48 bzw. 72 Stunden dauern könnte! JEAH! Welch Freude mich doch überkommt! *kotz, brech, würg* Und das nur, weil die zu DÄMLICH sind ihre Arbeit richtig zu machen! Ständig, aber wirklich STÄNDIG passiert genau DAS! Und trifft irgendwie ausgerechnet mich jedes einzelne Mal! NERV!

Ich habe dank meinem Internet-Anbieter (den ich übrigens auch als Handyuser nutze) nun mein Smartphone so einstellen können, dass ich dies nun als Hotspot nutze (war ne ziemliche Fummelei, aber es geht immerhin, jippie). Festnetz funktioniert leider immer noch nicht, schnief.

Also wundert euch deshalb bitte nicht, wenn ich die nächsten Tage (oder Wochen, hust) nicht so oft online bin, da mein Datenvolumen vom Handy nicht sonderlich hoch ist und ich das Bisschen nicht unendlich ausreizen will und kann…

Eigentlich müsste man so was der Telekom ordentlich in Rechnung stellen! ARG!

Also bis die Tage oder so …

Euer von der Telekom extrem genervtes Schneewittchen

PS: Entschuldigt bitte meinen extrem frustierten Ausdruck und meine Wortwahl. Ich bin gerade total in Rage …

Nachtrag:

Ich werde wohl bis nächste Woche Montag offline bleiben, da die Telekom „keine Zeit“ hat. SUPER! Ich freue mich gewaltig auf meinen Urlaub vom Internet! *grummel* Vor allem, wenn man am WE auch von zu Hause arbeiten soll …

BSI warnt: 16 Millionen E-Mail-Konten geknackt

16 Millionen Zugangsdaten für Online-Dienste sind nach Angaben des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geknackt worden! Betroffen sind hauptsächlich verschiedene Mail-Accounts, aber auch für Online-Shops oder andere Internetdienste.
Die BSI richtete daraufhin eine Seite im Internet ein, auf der man seine E-Mail-Adresse(n) überprüfen lassen kann, ob diese von dieser kriminellen Aktion betroffen sind. Die Seite zur Überprüfung findet ihr >> HIER <<
Die „geklauten“ Datensätze enthielten demnach immer E-Mail-Adressen mit den dazugehörigen Passworten.
Bei dem Test eurer E-Mail-Adresse(n) gebt ihr eure E-Mail-Adresse an, die ihr prüfen lassen wollt und bestätigt kurz die Datenschutzerklärung, nachdem ihr diese durchgelesen habt. Dann erfolgt die Überprüfung. Ihr erhaltet einen Code von der BSI und solltet ihn euch dringend merken, für den Fall, dass ihr eine E-Mail von der BSI erhaltet. Denn der Code ist der E-Mail-Betreff! In dieser Mail steht dann, wie ihr weiter verfahren solltet!
Erhaltet ihr keine E-Mail könnt ihr aufatmen, denn das heißt, eure E-Mail-Adresse ist NICHT betroffen.
Einen Hinweis möchte ich euch selbst noch ans Herz legen:
Verwendet NICHT immer ein und dasselbe Passwort für mehrere Internetseiten, -Plattformen, soziale Netze etc. Jede Seite sollte ein eigenes Passwort haben, so dass andere Seiten mit eurem Zugang nicht so leicht geknackt werden können!
Zugangsdaten für Online-Dienste sind nach Angaben des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Internet funktioniert wieder

Sehnsüchtig wartete ich heute darauf, dass mein Modem wieder wie gewohnt in seinen roten Tönen blinkt. Doch diesen Gefallen tat es mir nicht. Es blinkte weiterhin blau, blau, blau… Ein Blick auf die Uhr und ich drückte mal wieder – wie bereits gestern – den Restart-Knopf. Wieder sah ich nur blau. Okay, Strom weggenommen und wieder gegeben. Immer noch blau. Reset am Modem mit der Büroklammer 15 Sekunden lang gedrückt gehalten. Es blinkte rot, blau, rot, blau… Arg und HILFE!!!

Etwa 2 Stunden später, ich hatte in dieser Zeit in aller Seelen Ruhe meine leckere Erdbeertorte gezaubert, rief ich mal vorsichtig bei der Vodafone-Hotline an und fragte nach, ob die Störung bei Vodafone schon behoben sei oder noch nicht. Die Störung sei gestern spät Abends behoben worden. Das Problem war, dass es in der Zentrale bei Leipzig einen Stromausfall gab, der ein Teil, dessen Namen ich längst wieder vergessen habe, dadurch kaputt ging und gegen ein neues Teil ausgetauscht werden musste. Dann musste alles wieder hochfahren etc. Also ein etwas langwieriger Prozess. Warum allerdings bei mir noch immer der Internetanschluss nicht funktioniert, ist kurz erklärt: Denn mein Modem nutzte die Gelegenheit mal nicht arbeiten zu müssen und hängte sich spontan auf. Super!

Ich also mit dem Herrn von der Hotline zwischen meinem O2-Arbeitshandy, meinem Laptop und meinem Modem hin- und hergetigert, mit der Maus geklickt, Reset gedrückt gehalten, dann den Modem-Install-Code übers Telefon eingegeben, wieder zurück zum Modem, den nächsten Code abschreiben, zurück zum PC mein Modem dort raussuchen, Code eingeben etc. Also ein mächtiges technisches Hin und Her. Nach einer Weile des Wartens (das Modem wie auch mein PC brauchten etwas um sich wieder zu finden), plauschte ich mit dem Herrn der Hotline und erfuhr den Grund für den Internetausfall (siehe oben).

Jetzt funktioniert endlich alles wieder und ich bin total erleichtert hier endlich wieder richtig online zu sein und posten zu können. So über das Handy ist schon ziemlich doof, weil alles so klein ist und auch nicht alles möglich ist. Aber jetzt bin ich wieder happy und kann euch ein oder zwei Fotos von meiner fertigen richtig lecker aussehenden Erdbeertorte posten 🙂

Neuer Pastellkreidekasten

Seit Wochen schwirrt mir immer wieder ein Bild im Kopf herum, welches ich unbedingt in Pastell malen wollte. Doch ich fand meinen Pastellkreidekasten von der Firma JAXELL nicht wieder. Ich durchsuchte meine gesamte Wohnung, den Boden, den Keller, nichts. Ich konnte ihn einfach nicht finden. Also informierte ich mich im Internet und wurde bei einem Anbieter bei Amazon.de fündig und kaufte gleich online, gab meine ganzen Daten ein und wartete. Laut Anbieter sollte der Versand innerhalb 2 – 3 Tage von statten gehen. Also wartete ich und wartete und wartete über 2 Wochen. Doch es kam keine Lieferung bei mir an. Ich war angenervt, weshalb ich mich nochmals bei Amazon.de einloggte und nach einigem Suchen herausfand, dass der Anbieter doch glatt meine Pastellkreidebestellung storniert und gelöscht hat und das OHNE mich zu informieren! Was für eine Sauerei! Ich schrieb den Herren auch sofort an und fragte nach, warum ich

1) keine Information zur Stornierung erhalten habe

2) wann und ob ich überhaupt noch eine Lieferung erhalte

und musste wieder warten. Wenigstens hatte ich Glück, weil mein Geld vom Konto nicht abgebucht und diesem … in den Rachen geworfen wurde. Immerhin etwas. Antwort erhielt ich heute. Kurz und knapp. Er habe die Bestellung storniert, weil die Ware nicht mehr vorrätig war. Ja, WARUM bietet er diese dann bei Amazon an? Überprüft der seinen kleinen Warenbestand nicht oder wie? Tsss… Eine Lieferung kann ich somit vergessen. Toll. Jetzt ist soviel Zeit vergangen und ich habe noch immer keine Pastellkreide! Arg!!!!!

Zufällig musste ich heute ein wenig mit meinem Auto herumfahren und kam an meinem Lieblingsbastelladen vorbei. Ihr wisst schon, was nun folgt: Ich eilte in den Laden, durchforstete die Regale nach meinen JAXELL Pastellkreiden und…

wurde enttäuscht, denn diese Marke gibt es leider nicht mehr. Die im Internet angebotenen Artikel sind wohl Restbestände… Mist! Also schnappte ich mir nach reichlicher Überlegung, Überprüfung, Testung, Nachfragen, etc. einen 48 Stück-Pastellkreidekasten von GIOCONDA Hard Pastel und werde nun diese Kreide testen und hoffentlich auch lieben… Bin schon sehr gespannt auf mein erstes Werk mit dieser neuen Kreide 🙂

Sanft in schwarzen Schaumgummi gewattet warten diese wundervollen farbenfrohen Pastellkreiden nur darauf, endlich von mir benutzt zu werden. Ich kann den morgigen Tag und meinen ersten Kreidestrich nach vielen Monden kaum erwarten!

Sieht das nicht toll aus – wie ein farbenfroher Regenbogen… hach, ich liebe diesen Anblick total!

Na, Martin! Wäre dieses Foto nicht auch was für deine Foto-Challenge „Farbenfroh“? Kann ich dieses noch als 2. Foto nachreichen?

Internetverbindung abgebrochen

Heute passierte es, womit ich so gar nicht gerechnet hatte: Meine Internetverbindung war einfach mir nichts dir nichts abgebrochen und nix ging mehr. Weder mein Internetradio noch mein E-Mail-Account oder mein Blog hier. Ich überlegte als allererstes: Hab ich meine Rechnung bezahlt? Antwort: Ja. Mh… Blick zum Modem. Es war nicht rot, sondern blau. Blau ist nicht gut. Blau bedeutet keine Verbindung. Okay, ruhig bleiben, überlegen und handeln.

Ich überprüfte die Stecker. Alle in Ordnung. Nichts rührte sich.

Resetstart-Kopf gedrückt. Gewartet. Wieder nichts.

Stromstecker gezogen. Gewartet. Immer noch nichts. So langsam nervös geworden. Überlegt. Herzblatt versucht zu erreichen, doch er nahm nicht ab. Ruhe bewahren.

Internetanbieter angerufen. Durch das unendliche Menü geklickt und gehofft, an der richtigen Stelle zu landen. Gewartet. Warteschleife, da alle Plätze besetzt waren. Mist.

Wieder gewartet. Dauerte zu lange, angefangen mit Häkeln und nebenbei der Warteschleifmelodie gelauscht. Man kann die nerven! Weiter gewartet und gehäkelt.

„Hallo“

„Ah. Es geht los. Hallo.“

Problem genau und ausführlich dargelegt und den Anleitungen der Dame am anderen Telefon gelauscht und ausgeführt.Meine Internetverbindung würde gelb angezeigt  – nicht gut.

Reset-Taste mit aufgebogener Büroklammer über 20 Sekunden lang gehalten. Wieder warten. Mit Dame des Callcenters gesprochen und erklären lassen, wie es weitergeht. Warten bis Modem wieder vollkommen rot blinkt (30 – 45 min lang) oder ggf. nochmals anrufen.

Fürs Tel-Gespräch bedankt und verabschiedet.

Wieder auf Modemreaktion warten. Modem-Install-Code eingeben. Warten. So langsam nervt warten irgendwie… Weiter gehäkelt. Das beruhigt.

Fehlermeldungen. Mh… was nun?

Firefox einfach neu starten und hoffen.

Ah es funktioniert wieder! Yeah! Bin wieder online und kann euch schreiben 🙂

Das Wichtigste bei solchen Problemen ist einfach ruhig bleiben, überlegt handeln und genau das tun, was einem gesagt wird. Nicht in Panik geraten und höflich bleiben, denn die Callcenter-Mitarbeiter können auch nichts für die technischen Probleme. Sie wollen einem schließlich nur helfen. Und falls ihr doch panisch, unruhig und ggf. aggressiv werden solltet, beruhigt euch mit irgendetwas – wie ich z. B. mit häkeln. Das hilft! 🙂

Hacker-Alarm: Nutzer sollen Computer überprüfen

Gestern meldete web.de, dass Hacker zwar bereits im November 2011 vom FBI ausgehoben wurden, allerdings sollen Anfang März die provisorisch eingerichteten Server abgeschaltet werden, die von infizierten Computern angesteuert werden. Das bedeutet, dass alle PCs, die mit dem Schadprogramm infiziert sind, nicht mehr ins Internet kommen.Laut FBI sind derzeit tgl. bis zu 33.000 PCs in Deutschland betroffen.

Um sicherzugehen, dass euer Rechner davon nicht bedroht ist, prüft euren PC am Besten im Selbsttest

Falls euer PC doch infiziert wurde, könnt ihr hier die Schadstoffsoftware entfernen.

Viel Glück!

Mein Kampf mit der Internetumstellung

Da mein Primacom-Vertrag nun kurzfristig heute ausläuft, dank der tollen Mitarbeiter von Primacom, musste ich mir einen neuen Internetanbieter suchen. Zum Glück fand ich bei Vodafone Hilfe dank eines Vodafone Surf-Sofort-Paketes mit dem ich über einen USB-Stick mit SIM-Karte ins Internet gehen und gleichzeitig telefonieren können soll.

Heute habe ich den USB-Stick und das neue Modem angeschlossen und fast die Nerven verloren. Denn entweder ging das Internet oder das Telefon. Eigentlich sollte beides funktionieren, doch irgendwie klappt immer nur eins. Heul! Ich habe auch nach stundenlanger Wahlsuche bei der Vodafone-Service-Hotline meine Festnetznummer herausgefunden, damit ich wenigstens weiß, wie man mich telefonisch erreichen kann. Ich hatte eigentlich auf Hilfe von dem Service-Mitarbeiter bei der Installation/beim Anschließen der Vodafone-Technik gehofft, aber der Mann sprach eine ganz andere Sprache als ich. Ich sollte z. B. neben der SIM-Pin für den Stick etc. auch noch eine APM oder so eingeben. Solche Nummern habe ich doch gar nicht… Ich verstand nur spanisch und war am Ende. Das Internet funktionierte dann auch wieder nicht. Ich packte alles zusammen (Laptop, Modem, Stick, alle Kabel) und fuhr zu dem Laden, wo ich dieses Surf-Sofort-Paket gekauft hatte. Dort angesteckt und an den Strom angeschlossen, funktionierte alles einwandfrei – gut mein Festnetztelefon hatte ich nicht dabei (wäre sinnlos gewesen, da ich dort keinen Empfang gehabt hätte). Aber es funktionierte im Shop. Ich verstand gar nichts mehr. Wieso funktioniert es bei mir nicht, aber im Shop schon???

Ich habe das Telefon noch nicht angesteckt, damit ich wenigstens ins Internet komme, da ich die vage Vermutung habe, dass hier wohl nur eins geht – surfen oder telefonieren. Zumindest bei meinem Pech mit Technik… Eigentlich sollte beides gehen, aber ich lege es lieber nicht darauf an. Sobald mein Vertrag dann freigeschaltet wurde, sollte und müsste dann beides gleichzeitig funktionieren. Drückt bitte die Daumen, sonst sterbe ich wohl noch an einem Schrei-Kollaps oder so…

Ernsthafte Probleme mit Primacom

Oder um es anders zu formulieren: Primacom ist das ALLERLETZTE!

Ich bin seit Jahren Primacom-Kunde beim Kabelanschluss und habe vor einigen Jahren einen Internet- und Fon-Flat-Vertrag bei der Primacom abgeschlossen. Doch seit dem ersten Tag geht alles nur schief. Es begann mit dem Anschluss in meiner neuen Wohnung, da die Leute einfach nicht fähig sind, die Leitung zum Termin frei zu schalten. Weiter ging es, als ich vor 1,5 Jahren umgezogen bin. Da wurde mir verschwiegen, dass ich mit dem Umzug einen 2-Jahres-Vertrag eingehen würde. Super! Zusätzlich gab es dann auch in dieser neuen Wohnung arge Schwierigkeiten die Internet-Telefon-Leitung freizugeben. Ich ahnte bereits, dass das Problem IN meiner Wohnung liegt, nicht außerhalb. Doch der werte Herr der Primacom suchte immer wieder nur den Fehler AUßERHALB meiner Wohnung, obwohl ich mehrfach sagte, dass es IN der Wohnung sei. Hinzu kam noch, dass dieser Herr jedes Mal anwesend war, wenn ich aus beruflichen Gründen nicht zu Hause war, obwohl wir einen Termin vereinbart hatten. Dieser Mann kam also immer dann, wenn KEIN Termin vereinbart war! Super! Irgendwann nach mehreren Tagen, sehr vielen teuren Handyanrufen bei der Primacom, Verlust vieler Nerven und unzähligen Versuchen endlich einen kompetenten Ansprechparter ans andere Ende der Leitung zu bekommen, hatte ich eine nette Dame am Telefon – wenigstens eine, in diesem „Sauhaufen von unfähigem Personal“. Diese hat es kurioser Weise geschafft, dass dieser Herr endlich zu mir kam als ich auch selbst anwesend war. Und was stellte er dann fest? Genau: Der Fehler lag IN der Wohnung! NERV!!! Das war nun vor etwas über 1 Jahr.

Nun habe ich wieder ein Problem mit Primacom. Denn ich wollte meinen Internet-Anbieter wechseln, nachdem ich mit Primacom mehr als unzufrieden gewesen bin – u. a. besonders wegen des mehr als schlechten Services! Ich kündigte also am 29.04.2011 zum 15.09.2011, da mein mir aufgedrückter 2 Jahresvertrag (wegen meines Umzugs) an diesem Tag enden sollte. Die Kündigung wurde telefonisch bestätigt zum 15.09.2011. Soweit sogut. Im Mai 2011 versuchte man mich noch einmal telefonisch zurückzugewinnen, doch ich blieb eisern mit meiner Kündigung, hackte aber noch einmal nach, ob auch erst wirklich zum 15.09.2011 die Kündigung steht. Mir wurde dies bestätigt und ich war zufrieden, da ich nun die Bestätigung hatte und einige Monate Zeit, um einen neuen Anbieter in Ruhe zu finden.

Bis gestern!

Denn als ich nach Hause kam – es war etwa 16:45 Uhr und einen Brief von Primacom im Briefkasten vorfand, nahm ich an, dass es ein erneuter Werbeversuch sei, mich als Kunden zu halten. Dem war allerdings nicht so, denn es war die Kündigungsbestätigung zum 30.06.2011!!! Und ich erhielt erst gestern (!) das Schreiben anstatt 2 Monate zuvor! Der Brief wurde auch erst am 28.06.2011 geschrieben. Das bedeutete für mich erst einmal, dass ich fassungslos auf die Daten starrte und die Welt nicht mehr verstand. Man wollte mich also nicht erst im September 2011 rauskicken, sondern morgen (also heute)! Das ist doch das allerletzte! Ich versuchte dieses Problem telefonisch mit der Primacom zu klären, doch es war nicht möglich. Der Primacom-Mitarbeiter schien mir absolut unfähig und inkompetent zu sein – auch die Dame, die die Kündigungsbestätigung gestern sendete.  Ich konnte also rein gar nix retten und stand nun vor einem NICHTS. Ich habe ab 01.07.2011 weder Internet noch Festnetz!

Verzweifelt musste ich mich erst einmal setzen und überlege. Mein nächster Schritt war, in meinen Handyladen zu fahren und dort um Hilfe zu bitten, denn ich war geistlich schon halb hinüber. Würde euch sicher auch so gehen. Ich erklärte dem Herrn Patrick V. mein Anliegen und meine Probleme mit Primacom, und, dass ich eine Art Soforthilfe dringend benötigte. Er wusste mir umgehend zu helfen und bot mir ein Vodafone-Sofort-Paket an, was ich gleich ab 30.06.2011 nutzen könne. Super! Es beinhaltet bis zur Vertragsfreischaltung von DSL 6000 und Telefonflat einen Stick und ein Modem. Damit kann ich erst einmal – zwar mit schwacher Internetleistung – im Internet die 2-4 Wochen (bis zur Freischaltung) im Internet surfen und kostenlos Deutschlandweit telefonieren und wenn die Leitung freigeschaltet wird, kann ich dann ganz normal DSL 6000 und Telefonflat nutzen für einen monatlichen Gesamtpreis von 29,95 Euro. Guter Preis, denn den hatte ich seit Jahren (u. a. auch von Primacom, nur mit weniger Leistung). Die einmaligen Anschlussgebühren belaufen sich bei Vodafone Classic Internet und Fon auf 24,95 Euro, was bei der Telekom und Primacom 60,00 Euro betragen.

Einziges „Problem“ nun ist, dass meine Festnetznummer eine andere wird. Aber das nehme ich gern in Kauf, da ich meine Nummer sowieso mal wechseln wollte… Hauptsache ist doch, dass ich überhaupt surfen und telefonieren kann mit meinem Schatz!

Die Entscheidung fiel mir also nicht schwer, da ich sowieso zu Vodafone wechseln wollte. Jetzt erst recht!

Ich bekam ein weißes Modem, einen Stick bis zur Freischaltung, jede Menge Kabel, Broschüren, Zettel, etc. ausgehändigt und werde mich nun heute an die Umstellung von Primacom zu Vodafone machen. Ich hoffe, dass ich das irgendwie hinbekomme! Wünscht mir bitte Glück! Sonst bin ich das letzte Mal für eine Weile hier online gewesen…

Falls ich es nicht alleine schaffe, mein Internet umzustellen, seid mir bitte nicht böse und lauft bitte nicht davon! Ich komme so schnell es geht wieder! Versprochen! 🙂 Sobald ich wieder online bin, gibt es auch wieder meine Daily Pictures!

Rezension: „Black out“ von Andreas Eschbach

Ja, ich habe es endlich geschafft „Black out“ fertig zu lesen UND meine Leserbewertung zu verfassen. Es ist etwas länger geworden als erwartet, aber das lag wohl auch an der Komplexität dieses Werkes.

Kurzbeschreibung von „Black out“

Christopher ist nervös, halb verhungert und auf der Flucht. Gemeinsam mit der gleichaltrigen Serenity und ihrem älteren Bruder Kyle ist er unterwegs in der Wüste Nevadas. Irgendwo dort draußen lebt Serenitys Vater, ein Visionär und Vordenker: Jeremiah Jones. Dieser schwor sämtlicher Technik ab, nachdem er erkannte, welche Gefahren die weltweite Vernetzung mit sich bringen würde. Ist es heutzutage überhaupt möglich vor dem Fortschritt der Technik zu fliehen?

Serenity, ihr Bruder Kyle und der Leser erfahren bald, auf was für einen Jungen sie sich da eingelassen haben, denn Christopher ist nicht irgendwer. Er ist der berühmteste Hacker der Welt und im Besitz eines Geheimnisses, das größer und dramatischer nicht sein könnte.

Bereits mit dem Einstieg in diesen Jugend-Thriller, der erste Teil einer Reihe, wird man sofort mitten in das Geschehen katapultiert. Man kennt zu Beginn weder die Charaktere, noch die Situation von „Black out“ selbst. Der Leser befindet sich mitten in einem alten Wagen, der plötzlich von bewaffneten Hubschraubern verfolgt und beschossen wird. Christopher, Serenity und Kyle können dem ziemlich knapp entkommen. Erst jetzt erfährt man als Leser durch „Zeitsprünge“ in Christophers Vergangenheit von seiner Geschichte: Wie er in das Auto von Kyle und Serenity gelang, weshalb er sich auf der Flucht befindet und was es mit der Suche nach Serenitys Vater auf sich hat.

Thematik des Jugend-Thrillers ist die technische zukünftige Weiterentwicklung, die eigentlich unser aller Leben erleichtern soll und regt auch zum Weiterdenken an, wenn man über die heutige Technikabhängigkeit (Handys, Internet, iPhone, Apps, etc). nachdenkt. Wie kamen wir früher nur ohne all dies zurecht? Es wirft allerdings auch Fragen auf wie: Was passiert, wenn diese Technik für gefährliche Zwecke missbraucht wird? Stellt euch einmal eine Zukunft vor, in der alle menschlichen Gehirne über eine elektronische Schnittstelle, ein Interface, miteinander vernetzt wären und auf das Internet zugreifen könnten – so wie die sozialen Netzwerke wie Facebook & Co. heute. Keiner wäre mehr allein, man würde Stimmen, Bilder und Gedanken aller anderen hören und sehen und gemeinsam handeln als Teil der Kohärenz. Aber zu einem sehr hohen Preis: Dem Verlust der Individualität. Würdet ihr das wollen?

Während des Lesens stellte ich mir selbst auch die Frage, wie weit die technische Entwicklung derzeit eigentlich ist und wie weit wir selbst von so einer Chipimplantation und dem entstehenden Interface entfernt sind. Was ist, wenn es doch näher ist als wir alle denken und es unsere Menschheit bald nicht mehr so gibt, wie wir sie bisher kennen?

Überzeugt haben mich auch die Charaktere. Vor allem Christophers Mut und Kampfgeist der Kohärenz entgegen zu treten und die Menschheit zu retten. Beeindruckend fand ich ebenfalls die Darstellung des Zeltlagers von J. Jones mitten im Nichts und wie sie versuchten, sich ohne viel Geld und ohne große Technik am Leben zu halten und den Kampf gegen die Kohärenz mit einfachsten Mitteln aufzunehmen. Beeindruckend! Der Thriller vermittelt einem sofort das Gefühl der Spannung und Aufregung, so dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

Eschbach versteht es sehr gut, einen Blick in die Zukunft zu werfen und den Leser zum Nach- und Weiterdenken anzuregen. Er hat das Talent den Leser zu fesseln, selbst noch Stunden/Wochen über das Lesen hinaus wie seine anderen bereits erschienenen Werke öfter bewiesen.

Fazit

Dieser erste Teil einer Buchreihe von Eschbach ist ein grandios konzipierter Thriller – egal für welche Altersklasse – , der einem von der ersten bis zur letzten Seite den Atem raubt und einem es beinahe unmöglich macht, dieses Buch bei Seite zu legen und nicht immer an die technische Weiterentwicklung denken zu müssen.

Ich bin schon sehr gespannt auf die Fortsetzung „Hide Out“ und wage die leise Vermutung, dass es einerseits eine kleine Romanze zwischen Christopher und Serenity geben wird wie auch einen unerbittlichen Krieg zwischen der Kohärenz und der Visionärsgruppe um Jeremiah Jones (Serenitys Vater).

Von mir gibt es jedenfalls 5 Sterne für „Black out“. Ihr solltet euch das Buch wirklich durchlesen!