[Buchtipp] „Halloween Night – Verwandlung“ von Alex Hill

cover-halloweennightBuchinhalt:

Halloween. Nacht der Geister und der Toten.
Als Amber am Morgen des 31.10. erwachte, beschlich sie ein merkwürdiges Gefühl, als ob an diesem Tag etwas Furchtbares geschehen würde.
Sie sollte Recht behalten.
Denn am Abend als sich der Schleier zwischen der Menschenwelt und der Geister- und Dämonenwelt lichtete, hatte es ein schrecklicher Dämon geschafft aus der Unterwelt zu entfliehen und in die Welt der Menschen zu treten. Er hatte die Menschen mit einem Zauber belegt, so dass die verkleideten Menschen augenblicklich die Figuren ihrer Kostüme annahmen. Chaos und Plünderungen regierten die Stadt, das die monströse Höllenkreatur ausnutzte und sich auf die Suche nach Seelen machte.

Wird es Amber gelingen, diesen Dämon aufzuhalten oder wird die Welt wie wir sie kennen für immer untergehen?

Dieses HalloweenNight-Buch erhaltet ihr >> HIER <<

HAPPY HALLOWEEN! 🙂

Euer Schneewittchen

 

[Rezension] Julia Adrian “Die Dreizehnte Fee – Erwachen”

die 13.Fee

Buchinhalt:

Ich bin nicht Schneewittchen. Ich bin die böse Königin. Für tausend Jahre schlief die Dreizehnte Fee den Dornröschenschlaf, jetzt ist sie wach und sinnt auf Rache. Eine tödliche Jagd beginnt, die nur einer überleben kann. Gemeinsam mit dem geheimnisvollen Hexenjäger erkundet sie eine Welt, die ihr fremd geworden ist. Und sie lernt, dass es mehr gibt als den Wunsch nach Vergeltung. »Kennst du das Märchen von Hänsel und Gretel?«, frage ich flüsternd. Er braucht mir nicht zu antworten, er weiß, dass nicht alle Märchen wahr sind. Nicht ganz zumindest. Es gibt keine Happy Ends, es gab sie nie. Für keine von uns.

 

Verwirrendes Hin und Her auf dem Weg der Selbstfindung

Diese Romanreihe ist befüllt mit biblischen Figuren und den alt bekannten Märchenfiguren, die jedoch Hexen sind, es aber lieber mögen als Feen bezeichnet zu werden.

Man sollte z. B. wissen, dass Lilith die erste Frau Adams aus dem Paradies war, die jedoch aus diesem verbannt wurde und Adam eine neue Frau, Eva, von Gott zur Seite gestellt bekam. Lilith und Eva sind nur zwei der unzähligen Figuren, die hier als Person bzw. durch Kleidungsstücke oder Gegenstände aufgegriffen werden. Der Leser wird in eine märchenhafte Welt aus verfluchten Türmen, Feen, Elfen, Meerjungfrauen, Nixen, Zwergen und in unterirdische Städte aus purem Gold entführt. Als ich das Buch erhielt, war ich enttäuscht, weil es so dünn ist, aber die innere Aufmachung mit den schwarz-weißen Illustrationen sowie den Brombeeren und den Blätter auf jeder Seite, etc. haben diese Enttäuschung wieder ein wenig kaschiert.

In diesem Roman ist die 13. Fee Lilith, die Hexenkönigin, die mit ihrem ebenholzfarbenem langen Haar, ihrer schneeweißen Haut und ihren blutroten Lippen wie Schneewittchen aussieht und dazu ein rotes Cape wie Rotkäppchen trägt. Sie lag in einem tiefen Schlaf wie Dornröschen und macht sich mit einem Hexenjäger auf eine lange Reise, um ihre Hexenschwestern zu töten. Anfangs aus Rache, später will sie Gnade für ihre Schwestern, doch der Hexenjäger tötet nun mal Hexen und Lilith ist seine Waffe.

Mich würde nicht wundern, wenn der Hexenjäger den wahren Namen Adam, wie aus dem Paradies, trägt, der im ersten Band bisher noch nicht verraten wurde. Es würde irgendwie passen.

Zwischen dem Hexenjäger und Lilith wurde seit ihrer Erweckung ein Band geschmiedet, welches ein ewiges Hin und Her zwischen den beiden mit Begehren, Liebe und Hass geschürt hat. Als Leser weiß man nie, wo die Beziehung zwischen der 13. Fee und dem Hexenjäger hinführt. Doch klar ist eines: Der Hexenjäger will irgendwann auch Lilith umbringen. Die Frage ist nur, wann.

Ich mochte die sprachliche und bildhafte Gestaltung der Autorin Julia Adrian sehr gern, die leicht und flockig war. Denn durch ihre bildhafte Sprache konnte ich mir genau ausmalen, wie die Gegenden und die Figuren aussehen, wie sie sich bewegen und glitzern, wie grün die Wälder und Felder und auch die tannengrünen Augen des Hexenjägers bzw. die eisblauen Augen der 13. Fee sind. Allerdings ließ mich das verwirrende Spiel von Lilith`s Gefühlen, die Hin- und Hergerissenheit zwischen Liebe, Hass, Rache und Gnade etwas irritiert zurück. Irgendwie weiß ich als Leser immer noch nicht, wo ich Lilith genau einordnen soll. Mal war ich versucht, sie auf die „gute Seite“ zu schieben, als sie anderen half, Liebe suchte und auch entwickelte, Gnade und Gefühle für ihre Schwestern zeigte. Dann aber war sie auch wieder eiskalt und berechnend… Noch schwieriger war für mich der Hexenjäger, der noch undurchsichtiger ist. Mit ihm bin ich überhaupt nicht warm geworden. Die beiden Hauptfiguren waren irgendwie flach, wenig emotional, ich spürte nicht die Magie aufsteigen, gar nichts. Ich hätte viel lieber mehr erfahren, wie es sich für Lilith anfühlte, die Magie ihrer Schwestern zu spüren, wie erfüllend es für sie ist, endlich wieder Magie zu besitzen, wie sie sich ggf. danach verzehrt oder dergleichen. Doch mehr als „ein Kribbeln in den Fingern“ erfuhr man leider nicht. Schade eigentlich, hier hatte ich mehr erwartet, denn Lilith ist immerhin die Hauptfigur!

Einzig das kleine Menschenmädchen Elle hatte mein Herz erweicht und meine Trauer mit sich gezogen, so dass mir Tränen in den Augen brannten.

Fazit:

Ich habe mir unter dem spannenden Klappentext irgendwie eine andere Story vorgestellt, weniger die verzweifelte Suche der 13. Fee nach ihrem neuen Selbst, es klang eher nach einem puren Rachefeldzug, weniger nach der Suche nach Liebe und sich selbst.

Mich hat dieser erste Band ziemlich verwirrt und mit unzähligen Fragen zurückgelassen. Ich hoffe, dass diese Fragen und die zurückbleibende Verwirrtheit im zweiten Band endlich aufgelöst werden und wir erfahren werden, wie es nun zwischen der 13. Fee und dem Hexenjäger weitergehen wird und ob es überhaupt eine Zukunft für die beiden gibt oder ob sich Lilith ihrem ursprünglichen magischen Leben als Königin der Feen, Elfen, Nixen und Meerjungfrauen wieder widmen und den Hexenjäger auslöschen wird? Oder löscht er sie und ihre Schwestern endgültig aus?

Ich werde mir auch den zweiten Band kaufen und diesen lesen, auch, wenn mich der erste Band nicht so wahnsinnig gefesselt hat. Ich hatte keinerlei Probleme damit, das Buch für mehrere Tage bei Seite zu legen ohne mich groß zu fragen, wie es mit den Protagonisten weitergeht. Vielleicht ist ja der zweite Band spannender und weniger verwirrend!

Von mir gibt es daher nur 3 von 5 Punkten.

Das Buch könnt ihr z. B. hier für 12,00 Euro erwerben.

Es folgen noch zwei weitere Bände:

  1. Band „Die Dreizehnte Fee: Entzaubert“ 22. Oktober 2015 für 12,00 Euro
  2. Band „Die Dreizehnte Fee: Entschlafen“ 15. Oktober 2016 für 12,00 Euro

Euer Schneewittchen

Hexen, Giftzwerge und andere Fabelwesen #4 ~ Schnitzel-Tag

Als ich gegen Mittag den Hausflur unseres Hauses betrat, war schon die Nachbarswohnung geöffnet und ein Herr eines Pizzalieferanten eilte die Stufen zu meiner Nachbarin Frau Troll hinauf und nannte die Summe der Essenbestellung. Kaum erblickte Frau Troll das Mittagsmenü für sich und ihren Sohn meinte sie erstaunt: „Heute ist doch Schnitzel-Tag.“ Scheinbar befand sich besagtes Schnitzel nicht im Karton. Wie es letztendlich ausging, weiß ich nicht, da ich gerade zur Postfrau hinuntereilte, um meine neue Büchersendung entgegen zu nehmen.

Meine Nachbarn Familie Troll – müsst ihr wissen – kochen seit ca. 1 Jahr nicht mehr und bestellen täglich (!) 2 mal (mittags und abends) bei einem Pizzalieferanten ihre warmen Mahlzeiten.

Bei uns gibt es heute übrigens Asiatisch – selbstgekocht im Wok mit leckeren Mu-Er-Pilzen. Ich liebe diese schwarzen Dinger total! 🙂

 

Hexen, Giftzwerge und andere Fabelwesen #3

Familie Troll wohnt nebenan. Mama Troll (Rentnerin) und Sohnemann (über 40 J., geistig nicht ganz auf der Höhe) wohnen seit vielen Jahren in der Nachbarwohnung und hatten früher einmal einen Hund. Den Hund habe ich selbst nie kennengelernt, weil dieser irgendwann an Altersschwäche gestorben war. Das hat Mama Troll allerdings nicht wirklich verkraftet und auch nie wirklich verstanden. Sie lebt auch irgendwie nicht direkt auf unserem Planeten oder in unserer Zeit. Jedenfalls ziert seit dem Dahinscheiden des Bellos der nachfolgende Zettel die Wohnungstür von Familie Troll:

Vor etwa einem halben Jahr war noch ein Totenschädel mit gekreuzten Knochen auf dem Zettel an der Tür zu besichtigen. Die Katze jetzt finde ich persönlich schon erfreulicher 😉

Hexen, Giftzwerge und andere Fabelwesen #2

Ich kam heute nach einem langen stressigen Tag nach Hause, steckte den Schlüssel ins Haustürschloss, drehte ihn um, öffnete die Haustür und betrat das Treppenhaus, dunkel, trüb, grau. Kaum hatte ich das Licht eingeschaltet und die ersten grauen Steinstufen erklommen, wurde vor mir eine Wohnungstür aufgerissen. Neugierig blickte mich Madam Giftzwerg mit ihren kleinen giftigen Augen an. In ihren Händen hielt sie ein kleiner gelber Karton, sah aus wie ein Päckchen der Deutschen Post. Oben auf war ein Aufkleber befestigt, ich erkannte meine Anschrift und meinen Namen und den Absender. Ich wollte mir eigentlich das Päckchen schnellsten greifen und nach oben in meine Wohnung verschwinden. Doch Madam Giftzwerg war viel zu neugierig, als das ich meine Gedanken in die Tat umsetzen konnte. Sie hielt mich auch weiter auf, in dem sie mir berichtete, was ihr der Postzusteller erzählt hatte: Das Paket war beim Transport beschädigt worden und wies dementsprechend einige weitere Aufkleber an den Seiten auf. Allerdings waren die auch teilweise defekt und gerissen. So gut hielten diese Aufkleber dann auch wieder nicht. Ich nahm das Paket dankend und mit raschen Zügen zu mir, bedankte mich ein weiteres Mal, dass sie es entgegen nahm, obwohl ich so was EXTREM HASSE und lief schnellen Schrittes zu meiner Wohnung rauf. Ich kann es absolut NICHT ausstehen, wenn diese neugierigen Omis ihre Nasen in Dinge stecken, die sie absolut NICHTS angehen. Als ich in meiner Wohnung ankam und mir meine Winterkleidung ausgezogen hatte, untersuchte ich das Paket. Es war schwerer als ich dachte. Und auch kaputter als ich zuvor sah. Die ganze linke Seite war offen. Da hatte Madam Giftzwerg sicher noch ein wenig nachgeholfen und reingeschaut. Na super! Ich mache sicherheitshalber ein paar Fotos von besagtem gelben beschädigten Paket und öffnete es vorsichtig, um den noch verbliebenen Inhalt nicht zusätzlich zu beschädigen. Als es offen war, staunte ich nicht schlecht. Da waren verschiedene Gummitiere drin (Herzen, Bärchen und saure Beeren). Lecker! Ein Buch und 2 CDs, cool! Was für meine Augen und Ohren, klasse! Da hatte jemand an mich gedacht. Ich freute mich riesig! Allerdings fand ich keinen Zettel zu dem ganzen und wusste nicht, was der Grund für dieses coole Paket war, denn Weihnachten war schon lange vorbei und mein Geburtstag ist erst in vielen Monaten…

Später erfuhr ich dann, dass das Paket eigentlich noch mit weiteren Dingen bestückt war: Einem Brief für mich zum lesen mit dem Grund für die Zusendung und Briefmarken für mich… Tja. Da frage ich mich natürlich, wo diese 2 Dinge verschwunden sind – noch bei der Deutschen Post, um noch mehr Umsatz zu machen (also Briefmarken doppelt zu verkaufen) oder bei Madame Giftzwerg, die vor Neugier beinah geplatzt war, weil ich nichts zu dem Absender oder dem halb offenen Paket gesagt hatte. Der Brief und die Briefmarken waren jedenfalls weg 😦 Schade. Da erhalte ich endlich mal mein ALLERERSTES „Westpaket“ nur für mich gaaaaaanz alleine, muss nicht teilen usw. und dann passiert so was – Paket aufgefetzt und der Inhalt fehlt teilweise. Ich habe dem Absender Bescheid gegeben, er will sich bei der Deutschen Post erkundigen was und warum das Paket so beschädigt und mit teilweise fehlendem Inhalt ankam und was die Deutsche Post dagegen unternehmen will… Man sieht ja schließlich immer wieder wie man mit unserer Post umgeht (TV, Internet oder direkt vor Ort wie ich vor kurzem!): Manches/Vieles wird geworfen, fallen gelassen, in den Dreck/Schnee/Regen gestellt, etc. – egal, ob man auf ein Paket, Päckchen oder Brief schreibt: „Vorsicht, zerbrechlich!“. Ich hatte bisher leider schon einige schlechte Erfahrungen gemacht, allerdings nicht nur mit der Deutschen Post. Bei der DPD verschwand gleich ein ganzes Großpaket im Nirgendwo, Hermes „zerlegte“ ein Paket vollkommen, so dass nur noch Scherben ankamen usw. Da fragt man sich wirklich, wie mit dem Gut von anderen umgegangen wird und ob man sich nicht lieber selbst auf den Weg macht und es persönlich abliefert, nur um zu sehen, dass es auch wirklich gut und unversehrt angekommen ist…