Zoofreunde sammeln Geld für Knut-Denkmal

Berlin (dpa) – An den gestorbenen Berliner Eisbären Knut soll künftig ein kleines Denkmal erinnern. Eine entsprechende Initiative ergriff der Verein der Freunde des Zoos.

Zusammen mit der Leitung des Zoos wolle man eine Skulptur entwerfen lassen und einen Standort finden, an dem ein „dem Eisbärstar Knut angemessenes Denkmal“ stehen könne, teilte der Vorsitzende Thomas Ziolko mit. Zoo-Direktor Bernhard Blaszkiewitz hatte gesagt, er denke an eine Skulptur am Eisbärengehege, die Knut als Tierbaby zeige.

Bezahlt werden soll das Denkmal mit Spenden, zu denen der Verein der Zoofreunde aufrief. „Knut wird in den Herzen vieler Besucher weiterleben, dennoch gilt es mit dem Denkmal etwas Bleibendes für kommende Generationen zu schaffen, damit die Einzigartigkeit dieser Tierpersönlichkeit erhalten bleibt“, sagte Ziolko.

Mit dem Eisbären-Denkmal werde im Zoo eine Tradition fortgeführt, die bei anderen Publikumslieblingen wie dem Gorilla Bobby und dem Flusspferd Knautschke begonnen habe. Auch diese Tiere sind als Skulpturen im Zoo Berlin zu sehen.

Ich finde die Skulptur eine tolle Idee, um Knut zu würdigen, und hoffe, dass ein angemessener Platz dafür gefunden wird.

Zoo: Eisbär Knut starb an Hirnerkrankung

Berlin (dpa) – Die Ursache für den Tod von Eisbär Knut war wohl eine Hirnerkrankung.

Das teilte der Zoologische Garten Berlin als Ergebnis der Untersuchung des toten Tieres mit. Der berühmte Eisbär war im Alter von vier Jahren am vergangenen Samstag plötzlich gestorben.

Eisbär Knut ist tot

Berlin (dpa/ncs) – Berlins weltberühmter Eisbär Knut ist tot. Nach Angaben von Bärenkurator Heiner Klös brach das gut vier Jahre alte Tier am Samstag im Zoologischen Garten Berlin zusammen und trieb tot im Wasser des Eisbärgeheges.

Woran Knut gestorben ist, ist bislang unklar. Laut Klös befand sich der Eisbär allein im Gehege. Seine drei Mitbewohnerinnen, seine Mutter Tosca sowie die Eisbärinnen Nancy und Katjuscha, waren bereits eingesperrt. Um die Todesursache zu klären, soll Knut jetzt obduziert werden.

Knut, der im Dezember vier Jahre alt geworden war, lebte seit dem vergangenen Herbst mit den drei Eisbärinnen in einem Gehege. Zuvor war Knuts gleichaltrige Partnerin Gianna in ihren Heimatzoo nach München zurückgekehrt.

Knuts „Ziehvater“ Thomas Dörflein hatte den Eisbären durch seine Handaufzucht weltberühmt gemacht. Dörflein starb überraschend im September 2008 im Alter von 44 Jahren. 

Ich hoffe, Knut hat einen schönen Platz im Himmel gefunden und kann die Welt nun von einer anderen Position aus betrachten! Vielleicht sehen wir uns ja irgendwann, Knut! 😉