Weihnachtszeit ist Märchenzeit

Jedes Jahr freue ich mich aufs Neueste, wenn die Weihnachtszeit beginnt und wieder viele Märchenfilme im TV gezeigt werden. Ich liebe diese Zeit so sehr. Das Schönste an Weihnachten ist für mich mein Lieblingsmärchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und seine musikalische Untermalung von Karel Svoboda. Ich liebe diesen Film einfach total, so dass er für mich richtig zu Weihnachten dazugehört.

Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht.
Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht.
Zum Dritten: Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht mein holder Herr.

Ausstellung von „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ in Moritzburg

Vom 5. November 2011 bis 26. Februar 2012 findet die Aschenbrödel-Ausstellung auf Schloss Moritzburg Dienstag bis Sonntag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr statt (Montag ist Ruhetag). Eintrittspreise findet ihr hier.

Die Treppe, auf der Aschenbrödel ihren Schuh verlor und der Ballsaal, in dem sie dem Prinzen begegnete, sind jährlich Ziele von Touristen. Der Film selbst wird als Teil der Schlossgeschichte dargestellt. Die gleichnamige Sonderausstellung im Winter 2009/2010 hatte mehr als 150.000 Besucher. Die originalen Spielstätten in Moritzburg gelten als Touristenziel auch im Sommer, die Treppe gilt als beliebter Ort für Heiratsanträge. Ab 5. November 2011 folgte eine Fortsetzung der einstigen Sonderausstellung.

Die neue Ausstellungsfläche umfasst über 2000 m² auf vier Etagen gegenüber den 460 m² im Jahr 2009/2010. Die Festsäle des Schlosses und die originalen Filmstätten wurden verstärkt in das neue Konzept einbezogen und bieten den Rahmen nicht nur für die »königlichen« Requisiten des Films, sondern auch für die Kostüme. In die Gesamtkonzeption flossen außerdem Wünsche und Vorschläge von Besuchern ein. Dazu wurde ein Ausstellungsrundgang im winterlich dekorierten Schloss konzipiert. Die Kulissen des Films, wie der Bauernhof der Stiefmutter oder die Gute Stube, sind überarbeitet worden oder neu entstanden. Interviews mit Regisseur und Darstellern über die Entstehungsgeschichte des Films und die Lebensläufe der Akteure wurden abgehalten. Zwei Räume des Schlosses werden zu Kinosälen umfunktioniert. Hier informiert u. a. eine gefertigte Dokumentation des Filmgymnasiums Potsdam über die Entstehung des Ballsaals.

Lebensgroße Wachsfiguren von Aschenbrödel und dem Prinzen sind zur Filmmusik von Karel Svoboda ausgestellt. Ein Modell des Ballsaals im Maßstab 1:8 wurde neu überarbeitet. Einige Filmfiguren können mittels einer Kurbel zum Tanzen animiert werden oder eine Trickkamera zeigt die Verwandlung der Haselnuss in das Hochzeitskleid von Aschenbrödel. (Quelle)

Ebenso sehe ich mir Weihnachten sehr gern die Märchen-Reihe von Prinzessin Fantaghiro an.