[Rezension] „Magic Girls 1 – Der verhängnisvolle Fluch“ von Marliese Arold

mg1Schöner Auftakt zu einer magischen Reihe

Der Vater wurde in einen grünen Leguan verwandelt, die Familie dank der verrückten Großmutter ins Hexil zu Recherchezwecken geschickt und dann wird der Vater entführt …

Elena und ihre Familie (Mutter und Geschwister) wurden in die Menschenwelt geschickt, um einerseits über die Menschen zu recherchieren, andererseits um den Ruf ihrer Familie wieder herzustellen. Einzig ihre beste Freundin Miranda kann Elena über diese dramatische Erfahrung hinwegtrösten, da sie die Familie begleitet und gemeinsam mit Elena die irrwitzigsten Abenteuer in der Menschenwelt besteht.

Die Geschichte ist flüssig geschrieben und bereitete mir Freude beim Lesen. Die Wortwahl ist leicht und verständlich gewählt, so dass sie für junge Leser gut zu verstehen ist. Es war spannend zu lesen, welches dramatische Ereignis die Familie ins Hexil gezwungen hat und wie sie damit versucht haben umzugehen. Es gibt einige schöne und witzige magische Elemente, bei denen ich schmunzeln musste. Spannung kam allerdings erst im letzten Teil auf, bei dem ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Die Lösung war mir jedoch zu einfach gewählt. Ich hätte mit mehr Action und Magie gerechnet, um die Spannung zu erhöhen. So war es eher lahm gelöst.

Allerdings geriet ich was die Freundschaft in der Menschenwelt zwischen Elena und Miranda und den Menschen Nele und Jana etwas Kopfzerbrechen. Denn anfangs sind Nele und Jana sehr skeptisch und neugierig und wollen unbedingt hinter das Geheimnis um Elenas Familie kommen und wollen sie ausspionieren. Und umgekehrt wollen Elena und Miranda über die Menschen mehr in Erfahrung bringen. Und ganz plötzlich sind die 4 die besten Freundinnen? Sorry, aber fehlt hier ein Teil der Geschichte, in der sich die 4 Mädchen besser und näher kennenlernen und aneinander herantasten. Es wirkt unrealistisch und erzwungen. Man kann mit niemandem urplötzlich befreundet sein, selbst wenn Magie wie hier im Spiel war. Ich hatte eher erwartet, dass die Menschenmädchen erst einmal entsetzt/schreiend davonrennen. Aber nein. Sie nehmen alles vollkommen cool hin, als wäre es das normalste der Welt, dass Miranda, Elena samt Familie Hexen sind.

Das Cover mit seiner knalligen rot-pinken Farbe zog meine Aufmerksamkeit direkt auf sich und dann dieser wunderbare samtige Aufdruck. Ich liebe es und konnte selbst während des Lesens kaum widerstehen, über den Samtaufdruck zu streichen. Das ist Magie die bezaubert J Auch die Gestaltung innerhalb des Buches mit seinen pinkfarbenen Ornamenten und den pinkfarbenen Seiten passt optisch sehr gut zum Buch. Allerdings lassen sich die pinken Seiten etwas schwer lesen, hier hätte eine hellere Farbe besser gewirkt. Toll finde ich die kleinen Schaukästen als Zusammenfassung bzw. Rezeptvorstellungen zum Nachmachen. Das gibt sicherlich Anreize, die Rezepte selbst einmal auszuprobieren. Ich mochte auch die einfallsreichen und teils humorvollen Kapitelüberschriften sehr.

Die Charaktere um Elena, Miranda, Jolanda und die verrückte Oma Mona fand ich gelungen. Ich konnte Elena und Miranda sogleich ins Herz schließen, die verrückte Oma hingegen weniger, die allerdings für einige Schmunzler im Buch sorgte. Nele und Jana waren mir zu oberflächlich dargestellt. Ich hoffe, dass sie in den Folgebänden besser ausgearbeitet sind.

Ich vergebe gute 3 Punkte von 5 an diese Geschichte und bin schon auf die Folgebände gespannt, in der Hoffnung, dass hier mehr Spannung und Action angesagt sind und die Charaktere mehr Tiefe haben (besonders Nele und Jana).

 

 

[Rezension] Anna Todd „After 1 – 3“

after-reihe

 

Buchinhalt:

Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war.

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Nervig und übertrieben

Ich rezensiere heute gleich die ersten 3 After-Bücher von Anna Todd in einer Rezension, da sich die Bände 2 und 3 nahtlos an die Geschehnisse im ersten Band schließen. Vermutlich wird dies auch mit dem 4. Band sein, der am 10. August 2015 erschien.

ACHTUNG SPOILER!

In dieser Buchreihe geht es um Hardin, der tätowiert ist, einen schlechten Ruf hat, trinkt und um sich schlägt und so manchen in seiner Umgebung mit Worten oder Fäusten verletzt, was letztendlich dazu führt, dass er ständig in Schwierigkeiten gerät … Und dann trifft er auf Tessa. Durch eine gemeine Wette in seinem Freundeskreis kommt er mit dem unschuldigen Mädchen Tessa zusammen, die er letztendlich auch verletzt, seelisch, und das nicht nur einmal. Er zwingt ihr des Öfteren seinen Willen auf, ist eifersüchtig hoch drei und schlägt sehr oft wild um sich. Es gibt ein ewiges Hin und Her zwischen Tessa und Hardin, Streit, verletzte Gefühle, Tränen, Versöhnungssex und dann alles wieder von vorn. Sex wird in dieser Buchreihe zudem sehr oft und ausführlich beschrieben, ganz gleich bei welcher Gelegenheit, Hauptsache Sex. Die ganze Geschichte zieht sich einfach ins Unendliche wie Kaugummi.

Übertrieben fand ich ebenso, das plötzlich ALLE auf Tessa abfahren, egal wohin Tessa geht, egal ob männlich oder weiblich, ALLE LIEBEN Tessa und hassen Hardin. So z. B. Zed, Hardin, Hardins Familie, ihr Vater, ein Barkeeper, … Es war einfach zu viel, nur um dann wieder in der Eifersuchtsschiene zu landen, NERV!

Ständig und viel zu oft geschehen irgendwelche Dramen, seien es die direkten Probleme von Tessa und Hardin oder Hardins Alkoholiker-Vater oder Tessas drogensüchtiger Vater, die pingelige Mutter von Tessa, Freunde die zu Feinden werden, Tessas Chef, der mit der Mutter von Hardin in der Nacht vor der Hochzeit schläft, … Es ist dermaßen übertrieben, dass es mich nur noch genervt hat. Diese Buchreihe hätte am Besten nur beim ersten Band bleiben sollen, denn der Rest ödet einfach nur noch an.

Hardin`s Entwicklung machte im Laufe der ersten 3 Bände einige Fortschritte, während Tessa irgendwie an einigen Stellen extrem unglaubwürdig rüberkam. Die Nebencharaktere bieten einiges an Überraschungen, aber die bleiben meist weit hinter den sich ständig wiederholenden Problemen zwischen Tessa und Hardin zurück.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und wurde im ersten Band aus Sicht von Tessa geschrieben. Teil 2 und 3 sind aus Sicht von Tessa und Hardin geschrieben, so dass man tiefer in Hardin`s verstörende Gedankenwelt eintaucht und ihn besser kennenlernt. Beim Hörbuch selbst hat mir der Sprecher von Hardin Martin Bross nicht so gut gefallen, er klang einfach nur alt und nicht nach einem jungen attraktiven Mann, so dass ich mich eher abgestoßen als angezogen fühlte und froh war, wenn Tessas Sprecherin Nicole Engeln mit der Geschichte fortfuhr.

Das einzig Gute an der Buchreihe war bisher, dass es am Ende immer einen sehr gelungenen Cliffhanger gibt, der den Leser sehnsüchtig auf das nächste Buch neugierig macht. Das war aber auch irgendwie alles, was richtig positiv gelungen ist.

Die Cover der Buchreihe (1 – 3) sind simpel gefertigt, anthrazitgrauer Hintergrund, ein Schriftzug, eine Verzierung in schwarz, fertig. Vielleicht soll es auf die Bereiche zwischen Schwarz und Weiß hinweisen, auf die Grauzonen des Lebens oder von dem ewigen Hin und Her der Geschichte ablenken und die Einfachheit des Lebens darstellen, was keinen wirklichen Bezug zur Geschichte von Anna Todd hat.
Fazit:

Mir persönlich hat diese Buchreihe bisher wenig gefallen. Das ewige Hin und Her zwischen Tessa und Hardin, dann die ständig neu hinzukommenden Probleme und neuen Feinde, die Lügen, die Eifersüchteleien etc. Das alles war eindeutig viel zu übertrieben. Ich weiß nicht, ob ich mir den 4. und hoffentlich letzten Band dieser Buchreihe von Anna Todd überhaupt noch antue, es war einfach zu viel.

Sorry, aber ich kann hier echt nicht mehr als 2,5 Punkte geben. Es waren zwar viele interessante Ideen und Gedankengänge dabei, aber es war einfach zu übertrieben, zu nervig, zu langatmig und zu viel Dramen, die an den Haaren herbeigezogen wurden!

 

Euer Schneewittchen

 

 

 

 

[Rezension] Cassandra Clare & Holly Black „Magisterium: Der Weg ins Labyrinth“

Magisterium-CoverZähflüssiger Auftakt einer 5-teiligen magischen Buchreihe!

Geplagt mit einem lahmenden schmerzenden Bein hinkt der 12-jährige Callum Hunt durch sein ödes magiefreies Leben und ist nicht wirklich beliebt in seiner Schule. Das ändert sich jedoch komplett, als er trotz megaschlechter Ergebnisse bei der magischen Prüfung und gegen den Willen seines Vaters von Master Rufus in die unterirdische Zauberschule des Magisteriums aufgenommen wird und dort Freunde kennenlernt und sich Wissen über die Magie und Zauberkunst auf verschiedenste Weise aneignet. Callum ist selbst nicht mit Harry Potter vergleichbar, da er das völlige Gegenteil von Harry ist. Callum ist körperlich behindert, ist nicht der Auserwählte und schon gar kein Held und will auch gar kein Held sein. Er will einfach durch die Prüfungen rasseln und nach Hause zu seinem Vater zurückkehren. Doch aus irgendeinem Grund ist er besser als gedacht. So bleibt er in der magischen Schule und gerät im Magisterium in einen epischen Kampf zwischen den guten Magiern und dessen Gegnern den Anhängern des „Feindes des Todes“. Er findet Freunde (Tamara und Aaron), lernt aber ebenso seine Feinde kennen und weiß schlussendlich selbst nicht genau, wohin er gehört – Gut oder Böse?

Auch ist die Zauberschule kein magisches Schloss, sondern vielmehr ein unterirdisches Labyrinth, über welches Callum mehr gruslige Geschichten von seinem Vater gehört hat als ihm eigentlich lieb ist. Und weil gerade alle glauben, dass Call es nicht schafft, den Abschluss der 1. Prüfung der Eisenschüler zu bestehen, kämpft Call um so mehr und versetzt alle ins Staunen.

Ich war sehr gespannt auf dieses Werk, da ich die Werke von Cassandra Clare bereits lieben lernte und das Buchcover sehr faszinierend finde. Auch der Klappentext sprach mich an, weshalb ich hohe Erwartungen an die Geschichte stellte. Ich wurde ein wenig enttäuscht, da es zu viele anfängliche Parallelen zu den Harry Potter-Romanen gibt. Dennoch gab es viel Potenzial in diesem Werk, was jedoch durch einige langweilige Szenen verschenkt wurde. Ich vermisste die sprichwörtliche Spannung an diesem Werk, die mich begeistert und voller Neugier weiterlesen lässt ohne das Buch aus der Hand zu legen.

Die einzige Figur, die mich in diesem Jugendroman wirklich begeisterte, war der kleine Chaos-Wolf Mordor, den Call heimlich ins Magisterium schmuggelte. Dieser kleine Wolf hatte es mir vom ersten Moment an angetan, im Gegensatz zu den Hauptcharakteren um Callum, Tamara und Aaron, etc. Ich bin mit den Figuren einfach nicht warm geworden. Vielleicht lag es daran, dass den Charakteren zu wenig Raum für ihre Entwicklung gegeben wurde?!

Was ich nicht so recht nachvollziehen konnte ist die Frage, wieso Callums Vater mit Call zu der magischen Aufnahmeprüfung gleich zu Beginn des Buches fährt, wenn er gar nicht will, dass Call in diese Schule aufgenommen wird und zuvor alles daran gesetzt hatte, Call einzutrichtern, dass er in der Prüfung versagen sollte. Wieso ist er dann überhaupt dorthin gefahren? Und wieso sind die beiden Briefe an Call so merkwürdig verfasst? Einmal unterzeichnet sein Vater mit seinem vollständigen Namen, dann schreibt er beim nächsten Mal „Dad“ darunter. Wieso das?

Das Buch wirft immer neue Fragen auf, so dass ich hoffe, dass sie in den nachfolgenden Werken dieser 5-teiligen Buchreihe beantwortet werden.

Fasziniert bin ich vom Buchcover mit seinen geschwungenen Ornamenten auf schwarzem Hintergrund und seinem kupferfarbenes Ambigramm (Schriftzug), der selbst dann noch genau gleich aussieht, wenn man das Buch auf den Kopf stellt. Einfach genial! Ebenso schön finde ich den kupferfarbenen Schnitt an den Seiten, der dieses Buch zu einem edlen Hinkucker im Buchregal macht!

Der Schreibstil der Autorinnen ist flüssig und einfach gehalten, die Orte werden anschaulich und bildhaft dargestellt, was jedoch bei den Charakteren fehlte.

Fazit:

Dieses Werk enthält viel Potenzial, wovon so einiges leider verschenkt wurde und die Story mehr oder weniger langweilig dahinplätschert und viele Fragen offen lässt. Auch sind einige Parallelen zu den Harry Potter-Romanen erkennbar. Doch Cassandra Clare und Holly Black haben hier noch rechtzeitig die Kurve bekommen und Callum Hunt seinen ganz eigenen Weg gehen lassen, so dass es nicht zu einem billigen Abklatsch von Harry Potter wird.

Wegen des coolen Buchcovers und der doch ausbaufähigen Geschichte vergebe ich 3 / 5 Punkten und hoffe, dass die nachfolgenden Bände viel mehr Spannung beinhalten und ihr Potenzial richtig ausschöpfen!

3

Euer Schneewittchen

 

Buchtitel für meinen Roman gefunden

Nach langem Hin und Herüberlegen und in alten Unterlagen stöbernd, habe ich nun seit heute meinen Buchtitel gefunden unter dem ich meine „Auf der Flucht“-Story gern veröffentlichen möchte. Ich finde, es ist ein toller Titel und hat eine schöne Übersetzung. Mehr kann ich leider bezüglich des Buchtitels nicht verraten.

Unter diesem noch geheimen Buchtitel werde ich 2 Fantasy-/Romantasy-Geschichten veröffentlichen, die nur ein wenig Gemeinsamkeiten haben. Vielleicht führe ich sie in einer weiteren Geschichte zusammen, aber das werden wir noch sehen.  Der eine Roman ist die Geschichte um Junie, die besondere Fähigkeiten entwickelt, zum anderen ist es eine Erzählung um die junge Lilith und ihren Bruder.

Wenn die Bücher veröffentlicht sind, werde ich euch hier auf diesem Blog darüber informieren und euch auch den „Ober“-Titel nennen, unter dem ihr meine kleine Buchreihe schließlich finden könnt! 🙂