Rezension “Das Portal der Dämonen” von John Connolly

Buchinhalt

Samuel, ein 11-jähriger Junge beobachtet mit seinem Dackel Boswell zufällig eine Dämonenbeschwörung seiner Vorstadtnachbarn, die sich langweilen. Die Beschwörung gelingt problemlos, so dass sich die ersten Dämonen in der Vorstadt ausbreiten und die Übernahme durch den großen Verderber – auch Teufel genannt – vorbereiten. Blöd nur, dass Samuel bei dieser heimlichen Beschwörungszeremonie entdeckt wurde und seither gejagt wird. Zudem ist Samuel der Einzige, der die Welt vor dem Untergang der Menschheit retten kann…

Der Titel sowie auch die Buchrückseite sprachen mich anfangs sehr an, so dass ich mich freute, dieses Buch lesen zu dürfen. Doch schon die ersten Seiten verrieten mir Unwohlsein. Denn anfangs beinahe jede bzw. jede Zweite/Dritte Buchseite wird von Fußnoten unterbrochen, so dass man vom Buchgeschehen abweichen und erst einmal die winzig gedruckten Fußnoten lesen muss, was wirklich reichlich nervt. Mit Verlauf der Geschichte besserte sich dies ein wenig, dennoch blieben während des ganzen Buches diese winzigkleinen Fußnoten erhalten. Furchtbar. Dies hätte der Autor direkt in die Geschichte einbauen oder gleich ganz weglassen sollen.

Ebenso hätte der Autor/Übersetzer für das ständig auftretende Wort „Verderber“ verschiedene Synonyme verwenden können, denn es gibt so viele verschiedene Bezeichnungen für den Teufel, so dass dies wirklich hätte kein Problem sein sollen.

Positiv empfand ich den Humor und die sarkastisch versteckten Botschaften des Autors innerhalb des Buches, so dass es trotz der oben beschriebenen Kritikpunkte doch ein wenig Spaß gemacht hatte, dieses Buch zu lesen.

Gekonnt wurden des Weiteren Wissenschaftler, Experimente wie z. B. der Teilchenbeschleuniger LHC und CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung etc. in die Handlung eingebaut und erklärt, die gut recherchiert waren, so dass der Leser in diesem Phantasyroman einiges Neue dazulernt.

Die Charaktere fand ich interessant erarbeitet. Samuel fand ich von Beginn des Buches an sympatisch und konnte mich sehr gut in ihn einfühlen. Besonders in bekannten Situationen, die aufzeigen, wie wenig Erwachsene den Kindern und Jugendlichen anfangs Glauben schenken und ihnen eine gute Fantasie bescheinigen bis sie merken, dass dies keiner Phantasy entströmt, sondern der Realität entspringt.

Nurd war witzig und unterhaltsam, so dass ich auf Szenen mit ihm regelrecht gewartet habe und der Humor nicht zu kurz kam.

Die Aufmachung des Buches ist ansprechend dämonisch und gruselig zugleich. Es zeigt ein furchteinflösendes Dämonentor mit höllisch grün leuchtenden Augen, welches auf die Gefahren des Tores aufmerksam machen sollen. Sehr gelungen!

Fazit

Alles in allem fand ich dieses Buch soweit okay. Ich konnte es problemlos aus der Hand legen ohne mir Gedanken zum weiteren Geschehen der Geschichte um Samuel, Boswell und Nurd zu machen. Mir fehlte einfach die Spannung und die Fußnoten waren mehr als nervig, da der Autor immer wieder von seiner Geschichte abschwiff.

Aus diesem Grund vergebe ich nur 3 von 5 möglichen Herzen an diese Geschichte von John Connolly und hoffe, dass er sein nächstes Werk spannender und fußnotenlos verfasst.

Produktinformationen

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: cbj (22. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570139913
  • Preis: 14,99 Euro (D)
  • Hörbuch: ja

Ich bedanke mich bei Bücherkinder.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Dankeschön!

Bücherpost #19

In der Woche vor Weihnachten erhielt ich ein weiteres Buch von Bücherkinder.de, welches den Titel „Das Portal“ von John Connolly trägt.

Buchinhalt

Der 11-jährige Samuel ist ein ganz normaler Junge, na ja, vielleicht ein bisschen schlauer als der Rest, aber ansonsten alles im grünen Bereich. Bis, ja bis seinen gelangweilten Vorstadtnachbarn nichts Besseres einfällt, als mal eben ein wenig Dämonenbeschwörung zu üben. Das klappt dummerweise überraschend gut und nun sind die dämlichen Nachbarn nicht nur von Dämonen besessen, sondern diese fiesen Gestalten auch noch hinter Samuel und seinem Dackel Boswell her. Die waren nämlich unfreiwillige Zeugen als die Hobby-Satanisten das Portal im Universum auftaten, durch das der finstere Lord nun seine Voraustrupps in die Welt der Menschen entsendet. Tja und jetzt ist es also an Samuel, den Schlamassel wieder zu richten und den Untergang der Menschheit zu verhindern.

Produktinformationen

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: cbj (22. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3570139913
  • ISBN-13: 978-3570139912
  • Preis: 14,99 Euro

Ich bin schon sehr gespannt auf dieses Buch und bedanke mich bei Bücherkinder.de für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares. Dankeschön 🙂

Rezension „Untot lebt es sich auch ganz gut“ von Mary Janice Davidson

Leichte Lektüre für Zwischendurch

Im vierten Roman um die Vampirkönigin Betsy und ihrem Verlobten Eric Sinclair dreht es sich diesmal um die Hochzeitsvorbereitungen, einen Frauenmörder, Streit und Versöhnungen und Weihnachten.

Nachdem der Hochzeitstermin erneut verschoben werden musste, steht nun die gesamte Planung der Hochzeit auf der Kippe, da Betsy in all der Hektik in ihrem Leben als Vampirkönigin einfach keine Zeit hat sich ihr Hochzeitskleid und die Blumen auszusuchen. Zudem wird Betsys Bruder Jon geboren, bei dem sie nun öfter Babysitten darf. Das ist jedoch nicht alles, denn ein ehemaliger Vampirkiller will eine Biographie schreiben, Betsy beantwortet Vampir-Leserbriefe, die plötzlich an die Öffentlichkeit geraten und ihre Schwester Laura, Tochter des Teufels, legt ein merkwürdiges brutales Verhalten ans Tageslicht. Zu allem Überfluss bekommt Betsy auch noch Besuch von einer Geister-Dame, die von einem Serienkiller ermordet wurde und nun darauf hofft, diesem Täter das Handwerk zu legen.

Die Autorin Mary Janice Davidson läd den Leser in eine unterhaltsame und spannende Geschichte um die Vampirkönigin Betsy mit viel Humor, Wortgefechten und Heiterkeiten ein. Es ist eine leichte Lektüre für Zwischendurch und unterwegs. Der Schreibstil der Autorin ist geprägt von Humor, Sarkasmus und etwas heftigen Ausdrücken, sobald es erotisch wird, so dass der Leser/Hörer anfangs schon etwas die Augenbrauen hochzieht. Die Streitereien zwischen Betsy und ihrem Verlobten Sinclair waren nicht immer nachzuvollziehen und teilweise auch übertrieben, ebenso die Versöhnung zwischen den beiden. Es waren eindeutig zu viele Streitereien und Versöhnungsszenen, so dass der Leser den Eindruck bekommt, dass die Seiten des Buches nur gefüllt werden sollten. Es nervte einfach nur.

Die Autorin hätte in diesem Fall evtl. mehr auf den Serienkiller eingehen können, der einen interessanten Charakter darstellte. Mich hätte zudem auch interessiert, wie dem Polizisten die Ermordung des Serienkillers mitgeteilt wurde und mit welchen Handlungen nun Betsy und ihre Schwester rechnen müssen.

Dieses Buch/Hörbuch ist eine leichte und schnell zu lesende Urlaubslektüre für Zwischendurch mit kleinen Schmunzelattacken. Eben genau das Richtige zum Entspannen. Leider kommen in diesem 4. Teil um die Vampirin Betsy einige Nebenfiguren zu kurz, so dass einige Fragen offen bleiben. Ich hoffe jedoch, dass diese ungeklärten Fragen im 5. Teil aufgeklärt werden. Dennoch ist es ein unterhaltsames Buch, selbst, wenn mich die Stimme der Sprecherin nervt. Bitte hier jemanden anderes suchen – wie wäre es mit Mirja Boes?!

Ich gebe diesem Buch/Hörbuch 3/5 Sterne.

Produktinformationen

  • Audio CD: 3 Seiten
  • Verlag: Argon Verlag GmbH; Auflage: 1. (autorisierte Lesefassung) (18. Januar 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3839810035
  • ISBN-13: 978-3839810033
  • Preis: 14,95 Euro

Bücherpost #18

Meine Postfrau überraschte mich heute gleich mit 2 Postsendungen. Zum einen war es der 2. und letzte Teil des Bücherwichtelns von Mella, welches ich noch nicht auspacken darf (die Bedingung war, dies erst zu Weihnachten zu tun) und zweitens war es ein sehr dickes Buch von Bücherkinder.de, die mir einen Einblick in die Welt des „Drachenvolk“-es geben wollte. Dieses Buch „Drachenvolk – Aufbruch ins Ungewisse“ stammt aus der Feder von Paul Stewart und Chris Riddell, so dass ich auf die Geschichte der beiden Herren schon sehr gespannt bin.

Buchinhalt

Kaum jemand kehrt lebend von dort zurück und doch wollen sie alle nach Drachenland: Glücksritter, Goldgräber und Kopfgeldjäger. Unermessliche Reichtümer soll es in dem wüsten Land
geben, aber auch gefährliche Drachen und kaltblütige Killer. Wie alle anderen ist auch Micah nach
Drachenland gekommen, um einen Schatz zu suchen. Stattdessen findet er die betörende Thrace. Doch die Liebe der wilden, unnahbaren Kriegerin zu gewinnen, ist keine leichte Aufgabe. Denn sie
ist eine Kin, und ihr Herz gehört ihrem Drachen. Für wen wird sie sich entscheiden?
Und können die beiden gegen Thraces mächtige Feinde bestehen?

Produktinformationen

  • Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
  • Verlag: Sauerländer; Auflage: 1 (1. August 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3794161963
  • ISBN-13: 978-3794161966
  • Preis: 19,95 Euro