Adventskalender 2018 ~ Türchen 14

rot14

Ihr wollt backen, habt aber kaum was Zuhause und die Läden haben bereits geschlossen? Dann versucht mal die 3-Zutaten-Kekse aus.

.

Dafür braucht ihr nur:

225 Gramm Mehl
110 Gramm Zucker
150 Gramm Butter

.

Zubereitung:

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und miteinander verkneten. Anschließend den Teig ausrollen, ausstechen und 10 – 15 Minuten bei 180° C backen.

Die Kekse schmecken sehr lecker. Wer mag, kann noch weitere Zutaten wie Rosinen, Cranberries etc. zufügen. Ebenso kann man sich beim Verzieren so richtig austoben.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen 😉

Euer Schneewittchen

 

Adventskalender 2017 ~ Türchen 14

rot14

Vanillekipferl

Zutaten für 70 Stück:

200 g Mehl

175 g Butter

100 g Mandeln, klein gehackt

80 g Zucker

2 Eigelbe

10 Pck. Bourbon Vanillezucker

Vanilleschotenmark (von einer Vanilleschote)

1 Pr. Salz

 

Zubereitung:

Alle Zutaten bis auf den Vanillezucker mit dem Handrührerer vermengen und anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig kneten.

Aus dem Teig zwei lange Rollen formen und in Frischhaltefolie 2 Stunden lang in den Kühlschrank legen.

Nach den 2 Stunden Kühlzeit die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen, aus der Folie wickeln und gleichmäßige Scheiben schneiden. Aus jeder Scheibe ca. 5 cm eine kleine Rolle formen, deren Enden spitz sind, und leicht zu einem Hörnchen biegen.

Alle Vanillekipferl auf das Backblech legen und  und ca. 15 Minuten bei etwa 180 °C goldgelb backen.

Vanillezucker auf einen tiefen Teller schütten und darin dann die noch warmen Vanillekipfel, die frisch aus dem Ofen kommen, darin wälzen. Aber Vorsicht, sie zerbrechen sehr leicht.

 

Adventskalender 2016 ~ Türchen 14

rot14

Die Pro7-Märchenstunde geht auch mit Tür 14 und dem Märchen „Die Prinzessin auf der Erbse – Qual der Wahl Royal“ weiter.

Um das Märchen ansehen zu können, klickt bitte den nachfolgenden Link:

http://www.veoh.com/watch/v60893370yeQ7rycr

Es war einmal ein Mädchen namens Vroni, das mit seinem Vater, einem Erbsenbauer, in einer ärmlichen Hütte wohnte. Der konnte 394 Erbsengerichte aus dem Kopf aufsagen – Vroni jedoch hasste Erbsen! Dafür liebte sie Prinz Herold, und er liebte sie. Ein Ding der Unmöglichkeit für Königin Clarissa von Ehrenberg. Um die richtige Frau für ihren Sohn zu finden, ließ sie vom Hof-Alchimisten Cyrill einen Test-Parcours bauen, auf dem alle adeligen Anwärterinnen geprüft werden konnten.

Euer Schneewittchen

 

 

Adventskalender 2015 ~ Türchen 14

rot14

 

Jorinde und Joringel – Gebrüder Grimm
Es war einmal ein altes Schloß mitten in einem großen dicken Wald, darinnen wohnte eine alte Frau ganz allein, das war eine Erzzauberin. Am Tage machte sie sich zur Katze oder zur Nachteule, des Abends aber wurde sie wieder ordentlich wie ein Mensch gestaltet. Sie konnte das Wild und die Vögel herbeilocken, und dann schlachtete sie, kochte und briet es. Wenn jemand auf hundert Schritte dem Schloß nahe kam, so mußte er stillestehen und konnte sich nicht von der Stelle bewegen, bis sie ihn lossprach; wenn aber eine keusche Jungfrau in diesen Kreis kam, so verwandelte sie dieselbe in einen Vogel und sperrte sie dann in einen Korb ein und trug den Korb in eine Kammer des Schlosses. Sie hatte wohl siebentausend solcher Körbe mit so raren Vögeln im Schlosse.

Nun war einmal eine Jungfrau, die hieß Jorinde; sie war schöner als alle andere Mädchen. Die und dann ein gar schöner Jüngling namens Joringel hatten sich zusammen versprochen. Sie waren in den Brauttagen, und sie hatten ihr größtes Vergnügen eins am andern. Damit sie nun einsmalen vertraut zusammen reden könnten, gingen sie in den Wald spazieren. „Hüte dich,“ sagte Joringel, „daß du nicht so nahe ans Schloß kommst.“ Es war ein schöner Abend, die Sonne schien zwischen den Stämmen der Bäume hell ins dunkle Grün des Waldes, und die Turteltaube sang kläglich auf den alten Maibuchen.

Jorinde weinte zuweilen, setzte sich hin im Sonnenschein und klagte: Joringel klagte auch. Sie waren so bestürzt, als wenn sie hätten sterben sollen; sie sahen sich um, waren irre und wußten nicht, wohin sie nach Hause gehen sollten. Noch halb stand die Sonne über dem Berg, und halb war sie unter. Joringel sah durchs Gebüsch und sah die alte Mauer des Schlosses nah bei sich; er erschrak und wurde todbang. Jorinde sang:

„Mein Vöglein mit dem Ringlein rot
singt Leide, Leide, Leide:
es singt dem Täubelein seinen Tod,
singt Leide, Lei – zicküth, zicküth, zicküth.“

Joringel sah nach Jorinde. Jorinde war in eine Nachtigall verwandelt, die sang zicküth, zicküth. Eine Nachteule mit glühenden Augen flog dreimal um sie herum und schrie dreimal schu, hu, hu, hu. Joringel konnte sich nicht regen. Er stand da wie ein Stein, konnte nicht weinen, nicht reden, nicht Hand noch Fuß regen. Nun war die Sonne unter; die Eule flog in einen Strauch, und gleich darauf kam eine alte krumme Frau aus diesem hervor, gelb und mager: große rote Augen, krumme Nase, die mit der Spitze ans Kinn reichte. Sie murmelte, fing die Nachtigall und trug sie auf der Hand fort. Joringel konnte nichts sagen, nicht von der Stelle kommen; die Nachtigall war fort. Endlich kam das Weib wieder und sagte mit dumpfer Stimme: „Grüß dich, Zachiel, wenn’s Möndel ins Körbel scheint, bind lose Zachiel, zu guter Stund.“ Da wurde Joringel los. Er fiel vor dem Weib auf die Knie und bat, sie möchte ihm seine Jorinde wiedergeben, aber sie sagte, er sollte sie nie wiederhaben, und ging fort. Er rief, er weinte, er jammerte, aber alles umsonst. „Uu, was soll mir geschehen?“ Joringel ging fort und kam endlich in ein fremdes Dorf; da hütete er die Schafe lange Zeit. Oft ging er rund um das Schloß herum, aber nicht zu nahe dabei. Endlich träumte er einmal des Nachts, er fände eine blutrote Blume, in deren Mitte eine schöne große Perle war. Die Blume brach er ab, ging damit zum Schlosse: alles, was er mit der Blume berührte, ward von der Zauberei frei; auch träumte er, er hätte seine Jorinde dadurch wiederbekommen. Des Morgens, als er erwachte, fing er an, durch Berg und Tal zu suchen, ob er eine solche Blume fände; er suchte bis an den neunten Tag, da fand er die blutrote Blume am Morgen früh. In der Mitte war ein großer Tautropfe, so groß wie die schönste Perle. Diese Blume trug er Tag und Nacht bis zum Schloß. Wie er auf hundert Schritt nahe bis zum Schloß kam, da ward er nicht fest, sondern ging fort bis ans Tor. Joringel freute sich hoch, berührte die Pforte mit der Blume, und sie sprang auf. Er ging hinein, durch den Hof, horchte, wo er die vielen Vögel vernähme; endlich hörte er’s. Er ging und fand den Saal, darauf war die Zauberin und fütterte die Vögel in den siebentausend Körben. Wie sie den Joringel sah, ward sie bös, sehr bös, schalt, spie Gift und Galle gegen ihn aus, aber sie konnte auf zwei Schritte nicht an ihn kommen. Er kehrte sich nicht an sie und ging, besah die Körbe mit den Vögeln; da waren aber viele hundert Nachtigallen, wie sollte er nun seine Jorinde wiederfinden? Indem er so zusah, [merkte er,] daß die Alte heimlich ein Körbchen mit einem Vogel wegnahm und damit nach der Türe ging. Flugs sprang er hinzu, berührte das Körbchen mit der Blume und auch das alte Weib – nun konnte sie nichts mehr zaubern, und Jorinde stand da, hatte ihn um den Hals gefaßt, so schön, wie sie ehemals war. Da machte er auch alle die andern Vögel wieder zu Jungfrauen, und da ging er mit seiner Jorinde nach Hause, und sie lebten lange vergnügt zusammen.

Euer Schneewittchen

Adventskalender 2014 ~ Türchen 14

rot14

Für die Häkler und Unentschlossenen unter euch, die noch immer nicht genau wissen, was sie Tolles mit ihren Händen, einer Häkelnadel und etwas Wolle zaubern können, habe ich heute einen Tipp. Wenn ihr flink an der Nadel seid, schafft ihr es problemlos bis zu Weihnachten!

Die Rede ist von einem Tuch / Schal aus einem großen halben Granny Square!

IMG_4394-1

Für dieses Tuch habe ich dünne weiche Wolle (hier Nadelstärke 2,5 – 3) in 3 verschiedenen Tönen verwendet. Einmal schwarz-weiß, grau-schwarz und grau-weiß. Wenn ihr das nachfolgende Foto anklickt (also vergrößert), könnt ihr evtl. sogar die Farbunterschiede der Grautöne sehen.

IMG_4404-1

Dieses Tuch hat (ohne die Umrandung, die jetzt nur noch fehlt) eine Größe von 70 cm x 98 cm x 70 cm. Es schmiegt sich schon jetzt schön kuschelig an Hals und Schultern.

IMG_4395-1

Ihr wollt auch so ein dreieckiges Tuch häkeln, wisst aber nicht, wie so ein „Half Granny Square“ gehäkelt wird? Kein Problem. Mit Hilfe des nachfolgenden Videos von Wollpedia lernt ihr das ganz fix! 🙂

.

Viel Spaß und fleißiges Häkeln! 😉000099681

Kerzenschein

Der Zauber dieser stillen Zeit
fängt sich im Kerzenschein.
Auf Tannenzweig und grünem Kranz
umwirbt er uns im Flammentanz
und zieht mit weihnachtlichem Glanz
in uns´re Herzen ein.

Einen besinnlichen 3 . ADVENT.

 

Euer Schneewittchen