Phoenics`Liebeskuchen

Valentinstag ist zwar schon vorbei, aber man sollte seine(n) Liebste(n) immer wieder mit kleinen Aufmerksamkeiten zeigen, was man für sie empfindet und wie wichtig sie einem sind. Aus diesem Grund habe ich einen süßen Kuchen für meinen Liebsten gebacken.

Dieser leckere Liebeskuchen besteht aus einem selbstgefertigten Rührkuchenteig – in weiß (Zitrone) und braun (Kakao), überzogen mit einer Haube aus frisch gepressten Zitronensaft und Puderzucker (beides zusammen glatt gerührt und über den noch warmen Kuchen gestrichen) und mit kleinen roten Zuckerherzen verziert.

Eine weitere Liebeskuchenvariante habe ich mir bereits als weitere Überraschung für das nächste Mal überlegt. Es wird allerdings kein Rührkuchen sein, sondern etwas viel leckeres und cremigeres 😉

Mein Liebeskuchen kam sehr gut bei meinem Herzblatt an. Macht eurem/r Süßen doch auch einfach mal eine kleine Freude mit etwas selbst kreiertem 😉 Viel Glück! 🙂

~L0ve mE!~

Der Valentinstag (am 14. Februar) gilt in einigen Ländern als Tag der Liebenden. Der Name des Tages wird heute zumeist auf die Legende des Bischofs Valentin von Terni zurückgeführt. Der religiöse, in der kirchlichen Liturgie wurzelnde Ursprung des Feiertages besteht darin, dass am 14. Februar in manchen Kirchen die Ankunft Jesu als himmlischer Bräutigam zur Himmlischen Hochzeit gefeiert wurde. Bei der Reform des römisch-katholischen Generalkalenders im Jahre 1970 sind der Heilige und sein Gedenktag allerdings aus der vorgeschriebenen Liturgie der Kirche zugunsten des historisch gesicherten Todestages des Hl. Kyrill (mit Methodius) entfernt worden.

An Popularität gewann der Valentinstag durch den Handel mit Blumen, besonders jedoch durch die umfangreiche Werbung der Floristen. Der Tag wird mit traditionellem Brauch vermischt, ähnlich dem in den 1990er Jahren populär gewordenen und über die USA aus Irland importierten Halloween.

Brauchtum

Die Popularität des Datums im englischsprachigen Bereich beruht auf einem Gedicht des englischen Schriftstellers Geoffrey Chaucer, „Parlament der Vögel“ (Parlement of Foul(e/y)s), das 1383 vermutlich aus Anlass einer Valentinsfeier am Hof König Richards II. fertig gestellt und erstmals öffentlich vorgetragen wurde. In dem Gedicht von Chaucer wird dargestellt, wie sich die Vögel zu eben diesem Feiertag um die Göttin Natur versammeln, damit ein jeder einen Partner finden.

Seit dem 15. Jahrhundert werden in England Valentinspaare gebildet, die sich kleine Geschenke oder Gedichte schicken. Die Paare bildeten sich durch Losen am Vorabend, oder durch den ersten Kontakt (zufällig oder auch nicht…) am Valentinstag. Die Verbindung mit Blumengeschenken könnte auf die Gattin des Dichters Samuel Pepys zurückgehen, die 1667 mit einem Blumenstrauß auf Pepys‘ Liebesbrief reagierte. Von da an wurde die Verbindung von Brief und Blumen in der noblen britischen Gesellschaft nachgeahmt.

Englische Auswanderer nahmen den Valentinsbrauch mit in die „Neue Welt“, die USA – und so kam durch US-Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg dieser Brauch nach Deutschland; 1950 veranstaltete man in Nürnberg den ersten „Valentinsball“; der Valentinstag wurde offiziell eingeführt. Allgemein bekannt wurde er durch die dann verstärkt einsetzende Werbung der Floristen und der Süßwarenindustrie.

Es gibt inzwischen unter anderem Valentinskonfekt, Valentinskarten und Parfums, doch die wichtigsten Geschenkartikel am Valentinstag sind nach wie vor Blumen. Während über das Jahr hinweg hauptsächlich Frauen Blumen kaufen, sind es am Valentinstag überwiegend Männer. Die Preise vor allem für rote Rosen steigen zu diesem Anlass stark an.

In Japan beschenken am 14. Februar Frauen ihre Ehemänner, männliche Kollegen, Chefs usw. mit Schokolade. Dafür dürfen sie dann einen Monat später am White Day weiße Schokolade als Gegengeschenk erwarten. Auch junge Mädchen nehmen diesen Tag zum Anlass, ihren Angebeteten Schokolade zu schenken, die sie bestenfalls selbst gemacht haben. Dieser kann es am 14. März erwidern. In Südkorea gibt es zusätzlich zum Valentinstag und White Day noch den Black Day: wer am 14. Februar und am 14. März leer ausging, betrauert dies am 14. April und isst Jajangmyeon (자장면), Nudeln mit schwarzer Soße. Auch alle anderen 14. jedes Monats können in Südkorea mit solchen Bedeutungen gesehen werden.

Mittlerweile erfreut sich dieser Tag auch in der Volksrepublik China bei jungen, am westlichen Lebensstil ausgerichteten Chinesen zunehmender Beliebtheit. In Brasilien wird der Valentinstag am 12. Juni gefeiert.

Aber auch in Europa haben sich eigene Traditionen herausgebildet. In Italien treffen sich die Liebespaare meist an Brücken oder auch Gewässern. Dort sind häufig Vorrichtungen angebracht, an denen man z. B. ein Fahrrad anschließen kann. Diese werden zweckentfremdet, indem einfach ein Vorhängeschloss angebracht wird. Auf das Schloss schreiben die Liebenden ihre Initialen, manchmal mit Datum, bei großen Schlössern sieht man sogar aufgeklebte Fotos des Paares. Dieses Schloss wird angeschlossen, dann werfen die beiden jeder einen Schlüssel ins Wasser und wünschen sich dabei etwas. Obwohl die Wünsche danach nicht geäußert werden sollen, wünschen sich die Meisten, die ewige Liebe gefunden zu haben. So sammeln sich immer mehr Schlösser zu dicken Klumpen.

In Finnland wird der Valentinstag als „Freundschaftstag“ gefeiert, an dem man − meist anonym − denen, die man sympathisch findet, Karten schickt oder kleine Geschenke übermittelt. Dieser „Freundschaftstag“ ist gegenüber dem angelsächsischen oder kontinentaleuropäischen „Valentinstag“ deutlich enterotisiert.

In sorbischen Gebieten Ostdeutschlands fällt in die Zeit um den Valentinstag das Fest der so genannten Vogelhochzeit. Dazu gehört das Volkslied „Die Vogelhochzeit“ („Ein Vogel wollte Hochzeit halten …“)

Die Legende

Die Tradition des Valentinstags wird heute zumeist auf die Legende von Bischof Valentin von Terni zurückgeführt, der als christlicher Märtyrer starb. Mehrere Orte in Deutschland behaupten, die Gebeine als Reliquien zu verwahren, wie zum Beispiel die bayerische Stadt Krumbach, Landkreis Günzburg. Auch in der Kirche Santa Maria in Cosmedin in Rom werden die angeblichen Reliquien ausgestellt.

Valentin war im dritten Jahrhundert nach Christus der Bischof der italienischen Stadt Terni (damals Interamna). Er hatte laut dieser Legende einige Verliebte christlich getraut, darunter Soldaten, die nach damaligem kaiserlichen Befehl unverheiratet bleiben mussten. Zudem hat er der Legende nach den frisch verheirateten Paaren Blumen aus seinem Garten geschenkt. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, haben der Überlieferung nach unter einem guten Stern gestanden. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet.

Eine Legende bezieht den Todestag Valentins auf das römische Fest Lupercalia, das auf den 15. Februar fiel. Es war der Feiertag der röm. Göttin Juno (gr.: Hera), der Frau des Jupiter (gr.: Zeus) und Schutzpatronin der Ehe. Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Juno-Tempel, um sich ein Liebesorakel für die richtige Partnerwahl zu holen.

Junge Männer aus dem einfachen Volk zogen an diesem Tag Lose, auf denen die Namen der noch ledigen Frauen standen. Die so gelosten Pärchen gingen miteinander aus und manche sollen sich so ineinander verliebt haben. Dieser Volksbrauch galt vielen römischen Aristokraten als unmoralisch. Ehemänner schenkten ihren Frauen an diesem Tag Blumen. So kam es, dass sich dieses ältere römische Brauchtum mit der Geschichte des christlichen Märtyrers mischte und in die spätere Gesellschaft einsickerte.

Die Legende zum Bischof von Terni unterscheidet sich vom späteren Valentin von Rätien (Graubünden). Dieser hat keine Liebenden zusammengebracht, sondern er gilt als Schutzpatron gegen die „fallenden Krankheiten“ wie Epilepsie und Ohnmacht.

(Quelle: wikipedia.de)

Daily Pictures #1

Heute möchte ich eine neue Kategorie auf meinem Blog ins Leben rufen „Daily Pictures“, da ich leidenschaftlich gern fotografiere und euch gern die Welt aus der Sicht meiner Augen zeigen möchte. Seid also gespannt auf die unterschiedlichsten, einfachsten, verdrehtesten, verrücktesten, vergangenen, alten, neuen und normalsten Dinge der Welt, die ihr vielleicht täglich benutzt/benutzt habt, seht oder an ihnen vorbei lauft, sie aber nicht mehr wahr nehmt… Viel Spaß! 🙂

Beginnen möchte ich mit einem Foto im asiatischen Stil, da ich die asiatische Art und Lebensweise seit 2006 toll finde und sie mich immer wieder aufs Neue fasziniert.

Asian Love

Mein Engel

Schule. Gymnasium. Fremde neue Klasse der 8d in einer fremden neuen Schule. Einige unbekannte fremde Gesichter meiner neuen Mitschüler und noch fast leere Bänke und Sitzplätze.

Ich war eine der ersten, die ihr neues Klassenzimmer der 8 d des städtischen Gymnasiums betrat und ihren Platz nach reichlicher Überlegung auswählte, denn Zeit hatte ich, weil bisher noch kaum jemand anwesend war, weil ich überpünktlich angekommen war. Wie immer, wenn es etwas wichtiges zu regeln gab. So eben die Sitzplätze. Da saß ich nun, inmitten eines fast leeren Klassenzimmers mit ein paar mir völlig fremden unbekannten neuen Mitschülern. Ich fühlte mich unbehaglich und absolut nicht wohl. Immer, wenn die Klassenzimmertür sich öffnete, drehte ich mich um. Ich war neugierig, wer als nächstes unser Klassenzimmer betrat und mein neuer Mitschüler war.

Draußen schien die Sonne. Leider befand sich unser Klassenzimmer nicht auf der Sonnenseite, sondern auf der entgegengesetzten. Das bedeutete, dass der Schulflur vom Licht wunderbar durchflutet wurde. Ich wäre so gern draußen gewesen und hätte die warmen Strahlen der Sonne genossen, aber ich wollte mir meine neuen Mitschüler von Anfang an anschauen. Und dann ging die Tür auf. Sonnenlicht fiel in unser Klassenzimmer und ER trat in mein Leben. Mein Engel. Michael. Er stand im Türrahmen, ließ seinen Blick durch das neue Klassenzimmer und über die neuen Mitschüler gleiten und suchte sich einen Platz aus. Ich hingegen war wie gefesselt von seinem atemberaubenden Anblick. Er sah aus wie ein Engel. So wunderschön. So elegant. So strahlend. Letzteres lag vielleicht auch ein klein wenig an der Sonne, die durch den Hausflur auf ihn fiel. Aber dennoch, er strahlte selbst eine Gelassenheit und Selbstsicherheit aus, wie ich sie noch nie erlebt hatte. Ich vergaß Zeit und Raum um mich herum, ich wusste ja nicht einmal mehr wo ich war, so sehr hatte er mich in seinen magischen Bann gezogen. Ich hatte mich augenblicklich unsterblich verliebt…

So in etwa musste sich wohl auch Basti gefühlt haben, als ich vor Kurzem einen Raum betrat, in dem er sich bereits befand. Er sah mich auch als Engel, wie ich vor vielen Jahren meinen persönlichen Engel Michael. Basti war wie verzaubert. Er dachte nur noch: „Wow, ist die heiß!“ und setzte an diesem Tage alles daran meine ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich zu richten. Er wollte mir in die Augen sehen, sich mit mir unterhalten, mir nahe sein… Sein Wunsch sollte bald in Erfüllung gehen. Denn als wir uns am Tisch gegenüber saßen und uns mit den anderen Anwesenden unterhielten, klaute er mir plötzlich meinen Hausschuh mit seinen unbeschuhten Füßen. Ich blickte sofort unter den Tisch, um den Übeltäter zu identifizieren und entdeckte meinen Hausschuh zwischen seinen Füßen. Wie fies! Basti grinste breit und schelmisch. Und er hatte meine ungeteilte Aufmerksamkeit. Wir unterhielten uns den ganzen Abend angeregt miteinander. Es war ein schöner Abend. Ich hatte mich schon lange nicht mehr so angeregt und tiefsinnig mit jemandem unterhalten bzw. konnte ich mich überhaupt nicht mehr erinnern mich je mit jemandem so gut verstanden zu haben wie mit Basti. Erstaunlich. Umso trauriger wurde ich, als ich von ihm erfuhr, dass er gehen musste. Mein Blick sank und meine Laune merklich mit ihr. Ich wollte ihn noch nach seiner Nummer fragen, doch ich traute mich nicht. Mist verdammter! Warum nur musste ich auch so verdammt schüchtern sein?! Ich haste es, an diesem Abend besonders. Ich hoffte, dass Basti meine Freundschaftseinladung bei dem Sozialnetzwerk annehmen würde, in dem wir beide schon seit langem angemeldet waren. Ich hoffte es und bat ihn mit bebender Stimme darum ehe er ging und mich allein lies. Ich hätte losheulen können. Da hatte ich endlich mal jemanden getroffen, der mit mir auf einer Wellenlänge lag und dann verschwand er wieder aus meinem Leben – einfach so? Ich hasste die Welt und sah Basti mit tränenden Augen nach, wie er die Straße überquerte und zu seinem parkenden Auto ging, einstieg und davonfuhr. Ich dachte, ich sehe ihn nie wieder…

Am nächsten Tag.

„Sie haben Post“ posaunte mir mein E-Mail-Account in blauen großen Lettern freudig entgegen. Vermutlich wieder diese Werbemails, die kein Mensch braucht, dachte ich und klickte meinen Posteingang an. Ich fand eine E-Mail mit der Nachricht vor, dass Basti mir eine Freundschaftseinladung über unser gemeinsam genutztes soziales Netzwerk gesendet hatte. Ich traute meinen Augen kaum, so erfreut und überglücklich war ich in diesem Moment und las die Nachricht gleich noch einmal. Diesmal bemerkte ich auch die Uhrzeit der Nachricht. Es war kurz nach Mitternacht, als sie bei mir einging. Mein Gesicht erstrahlte immer mehr. Er hatte es also wahr gemacht und mir die Einladung gleich geschickt, nachdem er bei sich zu Hause angekommen sein musste. Toll! 🙂 Er hatte wohl die Traurigkeit in meiner Stimme bei unserer Verabschiedung am Vorabend herausgehört. Toller Typ! Ich loggte mich umgehend in unser gemeinsam genutztes soziales Netzwerk ein und sah seine Einladung. Ich nahm sie umgehend an und betrachtete mir eingehend sein Profil, sein Foto, seine Daten… Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich schrieb ihm sogleich eine E-Mail, mit Geschichten zum Vorabend, was sich nach seiner Abreise noch ereignet hatte – nur, um ihn auf dem Laufenden zu halten – und ja, ich gebe es zu, um mit ihm in Kontakt zu treten. 😉 Es funktionierte! 🙂