Unterirdische Geheimgänge

Paris, Rom, London, Venedig … Sie alle haben sie: Unterirdische Geheimgänge.

Und in Wurzen gibt es sie ebenfalls. Unterirdische Geheimgänge und Gewölbe.

Viele von diesen Geheimgängen beginnen in normalen Gebäuden z. B. auf dem Wurzener Marktplatz tief unter der Bibliothek (Rathaus) im Tiefkeller, im Nachbargebäude Mark 2 Hintergebäude (jetzt Rossmann), unter dem Eisladen Schönemanns etc. All diese Gebäude sind unterirdisch miteinander verbunden. Man gelangt durch die Tiefkeller der jeweiligen Gebäude zu ihnen. Sie führen u. a. zur Liegenbank hinauf, ins Wurzener Schloss (ehemaliges Amtsgericht, Amtsverwaltung, Polizei) und bis in die Domkirche. So konnten reiche Geschäftsleute sicher und ungesehen in die Kirche gehen oder ihre Geschäfte miteinander abschließen ohne Gefahr zu laufen, entdeckt zu werden. Vier dieser Geheimgänge, über die ich erfuhr, verlaufen vom Mark zu Liegenbank, Schloss und Kirche (Mariendom). Ein weiterer Geheimgang führte zur Krietsch Villa in Wurzen am Mühlgraben 3-5. (Die Krietsch Villa wurde leider im Jahr 2000/2001 abgerissen, da sich kein Käufer für die Sanierung des schönen Gebäudes fand.) Aber es gibt noch viele weitere dieser Art. Erinnert euch nur an den Fund bei Bauarbeiten an der Kreuzung Beethovenstraße/Bahnhofstraße/Salhausenweg/Carl-Magirius-Straße in Wurzen als unterirdische Gewölbe entdeckt wurden (vor dem Gebäude der Wurzener Bank AG). Die LVZ hatte darüber berichtet.

Leider sind im Laufe der Zeit die meisten Geheimgänge entweder eingestürzt oder mussten auf Befehl der vorherschenden Regierung zugeschüttet werden – was ich sehr bedauere. Zu gern würde ich mir diese Geheimgänge und unterirdischen Verzweigungen anschauen und eine Art unterirdischen Stadtplan entwerfen.

Wer von euch noch mehr über diese unterirdischen Geheimgänge in Wurzen weiß und mich bei meinen Recherchen unterstützen möchte, melde sich bitte unter diesem Beitrag in der Kommentarfunktion. Dankeschön.

Euer Schneewittchen

Keith Barry – Der Mann in deinem Kopf

Leute, ich will euch keine Angst machen, aber dieses Video ist echt heftig, wenn man bedenkt, was alles mit Hypnose angerichtet werden kann… Der Dokumentarfilm ist von 2011 und lief heute auf DMAX.

Inhalt:

Ein beängstigender Mythos: Während des kalten Krieges sollen ausgewählte Mitglieder von Spezialeinheiten mittels Hypnose zu regelrechten Kampf-Robotern ausgebildet worden sein. Ihr einziges Ziel: Dem Gegner so viel Schaden wie möglich zuzufügen. Ohne Rücksicht auf Verluste oder das eigene Leben sollen sie für den Kampf bereit gestanden haben. Aber ist es Militär-Wissenschaftlern tatsächlich gelungen, Soldaten derart zu beeinflussen? Keith Barry begibt sich auf Spurensuche und will anschließend beweisen, wie sehr sich hypnotisierte Menschen steuern lassen. Mit erschreckenden Ergebnissen…

Krass, oder? Zu welchem Typ gehört ihr? Beeinflussbar oder nicht?

Euer Schneewittchen

[Rezension] Jennifer Alice Jager „Sinabell – Zeit der Magie“

sinabellEnttäuschend, zu viel Potenzial vergeudet

Die Grundidee dieser Märchenadaption hat mir gefallen, wie auch der leichte jedoch auch sprunghafte und unlogische Schreibstil der Autorin. Auch fand ich die Idee mit dem geheimnisvollen Wald, dem magischen Einhorn und den magischen Büchern prima. Allerdings hätte ich das Buch nach nicht mal der Hälfte wegen Langatmigkeit und Spannungslosigkeit bei Seite gelegt und nicht weiter gelesen. Aber irgendwie zwang ich mich durch das Buch bis zum Schluss. Mich hatte die Frage interessiert, was mit Sinabell und dem Prinzen geschieht. Einige Szenen fand ich gelungen und schön, teils sogar märchenhaft, aber ab der Hälfte konnte mich das Buch dann überhaupt nicht mehr fesseln. Alles war langatmig geschrieben, ich konnte mich in die Figuren kaum mehr hineinversetzen und die Verwandlung des Einhorns plötzlich nicht mehr verstehen. Und dann noch das mysteriöse Gespräch von Einhorn und Drachenkönigin. Sehr fragwürdig. Ich wusste in dieser Geschichte überhaupt nicht, wer gut und wer böse ist, weil es plötzlich alle zu sein schienen, ganz gleich ob magisches Fabelwesen oder die Familie um Sinabell. Alle schienen nur das Schlechte für Sinabell zu wollen. Aber um diese einzelnen Charaktere zu verstehen, waren sie mir alle viel zu oberflächlich und grau. Ich konnte weder ihre Handlungsweisen noch ihre Gedanken begreifen und musste ein ums andere Mal kopfschüttelnd das Buch bei Seite legen. Das Ende … tja, irgendwie hatte ich es so erwartet, es war vorhersehbar und doch hinterließ es viele Fragen, die ich gern beantwortet wüsste, z. B. wieso die Wachen plötzlich Sinabell gehorchten und nicht dem König, nur weil sie das Horn des Einhorns in den Händen hält. Oder die Frage, warum der König das Einhorn überhaupt eingesperrt hatte und wieso es sich doch hatte befreien können, es dies aber nicht tat? Diese und andere Fragen bleiben leider unbeantwortet.

Der Handlungsstrang war sehr holprig und unausgereift. Hier hätten viele Szenen viel besser und schöner ausgearbeitet werden können, so dass auch die Charaktere mehr Tiefe bekommen und man als Leser sich mit ihnen anfreundet, mit ihnen mitfühlt, mitfiebert und mitleidet. Von Magie, Leidenschaft und Liebe fehlte mir hier leider jede Spur. Ich hatte eher das Gefühl, dass die gesamte Geschichte einfach willenlos heruntergeschrieben werden musste, weil der Abgabetermin nahte. Es wirkte einfach nur fade.

Das Cover ist märchenhaft schön. Es erinnert an einen magischen vielleicht teils verbotenen Wald, der gefährlich sein kann und eine Prinzessin, die die Gefahr sucht. Ich mag die geschwungenen Lettern sehr gern und den verheißungsvollen Titel. Leider blieb der Titel auch als einziges verheißungsvoll, denn die Geschichte selbst war es nicht. Schade.

Fazit:

Diese Story hatte gewaltiges Potenzial sich zu einem wunderschönen Märchen zu mosern. Doch aufgrund des sprunghaften unlogischen Schreibstils und der sehr flachen Charaktere ging dieses Potenzial leider verloren und ich war ab der Hälfte des Buches nur noch gelangweilt. Ich kann nur 2 von 5 Punkten vergeben – einen Punkt für das schöne Cover und einen Punkt für die schöne Grundidee.

PS: Ich wollte eigentlich noch weitere Bücher dieser Autorin lesen, aber nach 2 so schlechten Büchern von ihr, ist es mir erst einmal vergangen.

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Mein neues Häkelprojekt

Ich habe vor einiger Zeit mal diesen Beitrag zu einem Sitzsack gepostet, da mir dieses Modell gut gefiel. Ich hatte schon damals die Idee, mir solch einen Sitzsack zu häkeln. Allerdings fehlte mir die Zeit dafür. Aber jetzt im Winter, nachdem ich mir eine wunderschöne weiß-graue Sofadecke gestrickt hatte, dachte ich mir, dass ich mit dem Projekt Sitzsack beginnen könnte … und ich begann.

Ich schlug 230 Luftmaschen mit Doppelfäden (also 2 Wollfäden gesamt – je einer in grau und weiß – passend zu meiner gestrickten Sofadecke) und einer Häkelnadel Größe 6,0 an. Es wird erstmal eine mächtig breite Decke werden, die ich später, sobald ich die 135 cm bzw. 140 cm Länge erreicht habe, zu einem Schlauch zusammenhäkeln werde. Dann muss ich „nur noch“ die zwei schmalen Seiten zusammenfassen und zwar so, dass der fertige Sitzsack genauso aussieht, wie der Original-Sitzsack.

Mein Sitzsack ist dann aber von MIR selbst gefertigt, worauf ich stolz auf mich sein kann. Außerdem kann ich ihn ganz individuell gestalten und Farben und auch Häkelmuster einfügen, wenn ich wollte, was bei dem Kaufmodell nicht möglich ist.

Jetzt bräuchte ich eigentlich nur noch das passende Füllmaterial. Habt ihr Ideen und Vorschläge, welches Füllmaterial am Besten geeignet ist und wo man es günstig herbekommt?

Euer Schneewittchen