Stromausfall in Wurzen

Im gesamten Stadtgebiet Wurzen sowie in Roitzsch und Bennewitz etc. ist heute kurz nach 18:00 Uhr der Strom komplett ausgefallen. Es muss wohl einen großen Verteiler durch das Gewitter getroffen haben.
Bleibt bitte ruhig und verbreitet keine Panik! Es wird sich darum gekümmert!

Wenn ihr neue Informationen habt, schreibt bitte über die Kommentarfunktion. Dankeschön!

UPDATE:

19:05 Uhr: Das Stromnetz ist wieder hergestellt! Der Strom fließt wieder!

Ich habe die Zeit genutzt und über eine Zeit ohne Strom nachgedacht.

Was würden wir ohne Strom machen? In der heutigen Zeit funktioniert so vieles mittlerweile nur noch mit Strom und selten mittlerweile mit Batterien. Ich habe u. a. versucht, ein mit Batterie betriebenes Radio in meiner Wohnung zu finden. Radios habe ich genug, aber die haben leider nur einen Stromanschluss und kein Batteriefach mehr. Echt fies sowas! Ich hatte Glück, dass ich meinen alten WALKMAN von Sony mit integriertem Radio noch hatte. Denn der funktioniert mit Batterien und die hatte ich vorrätig! 🙂 Ich hab noch einen externen Lautsprecher (hier im Bild links und schwarz) angesteckt.

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So konnte ich wenigstens die Nachrichten verfolgen und lauschen, was in der Welt los ist und welche Orte noch betroffen sind.

Überlegt mal, was alles mit Strom funktioniert. Es geht ja schon los bei:

  • Kühlschrank / Tiefkühlschrank
  • Handy, Smartphone / Telefon
  • Modem, Computer, Tablet (wenn Akku runter ist)
  • Fernseher, Radio
  • MP3-Player
  • E-Book-Reader
  • Licht
  • heißes Wasser (meist mit Strom erhitzt)
  • Nähmaschinen / Maschinen im Allgemeinen

Es ist schon gewaltig, wie abhängig die Menschheit mittlerweile von Strom geworden ist.

Folgendes werde ich bei nächster Gelegenheit allerdings wirklich tun:

  • mir 1 batteriebetriebenes Radio sowie eine Vielzahl passende Batterien besorgen
  • Kerzen kaufen
  • ein immer geladenes einfaches Handy parat haben (zwecks Notrufe(!) falls das Festnetz nicht geht)

Was macht ihr?

DIY – Upcycling: Lieblingsstücke

Ich habe mich heute mal hinter die Nähmaschine geklemmt und etwas experimentiert. Grund hierfür sind einige Kleidungsstücke, die ich irgendwie in letzter Zeit nie so gern mochte, aber dennoch nicht wegwerfen wollte. So nahm ich heute nun die Schere zur Hand und zerteilte ein pinkes Hemd, trennte von einem schwarzen Pullover die Bündchen an Ärmeln und Unterrand auf und setzte die pinken Teile in „purer Schweiß- und Angstarbeit“, die man so als echter Anfänger hat, dran.

Ja, es war schweißtreibend. Ich wusste zwar ungefähr WIE ich es haben will und wie man das macht, aber das irgendwie mit der Nähmaschine umsetzen und dann das Gefummel mit den Ärmeln (die sind doch ziemlich eng wenn man das mit der Nähmaschine machen will so als Anfänger)… Das hat mich schon einige Nerven gekostet.

ABER ich kann nun stolz meinen schicken neuen schwarz-pinken Pullover ausführen, den ich nun wirklich SEHR gerne tragen werde.

IMG_2456-1Da ich leider keine Schneiderpuppe besitze, musste eben meine Tür samt Kleiderbügel für ein Foto herhalten, obwohl meine „experimentelle Arbeit“ so nicht wirklich toll zur Geltung kommt.

Die Ärmel habe ich auch pink angesetzt, weil ich irgendwie ständig eiskalte Hände habe und es zudem auch so schöner aussieht, wenn nicht nur der untere Rand pink ist, sondern sich die pinke Farbe noch einmal irgendwo wiederholt. Und was passt da bitte besser als seine kalten Hände mit verlängerten Ärmeln zu wärmen 😉

Und wer wissen möchte, wie lange ich für dieses Longshirt an Zeit benötigt habe: ca. 2 Stunden! Ein Profi wäre sicher im Viertel dieser Zeit fertig gewesen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Denn Übung macht bekanntlich ja den Meister!

Demnächst werde ich wohl weitere Kleidungsstücke aufhübschen und auch eine Patchworkdecke für die kalten Wintertage beginnen, denn Reststoff fällt da auf Garantie immer irgendwie ab 😉

Was haltet ihr von meinem neuen Pullover?

Euer Schneewittchen