Mitternachtsblume

Ich erstellte Mitte August ein Buchcover für mich (ich berichtete) und überlegte, welchen Inhalt ich diesem tollen Cover geben könnte, denn eine Idee dafür hatte ich noch nicht. Doch heute morgen schwelgte ich wieder in meinen Erinnerungen aus meiner Kindheit mit meinen Eltern, meiner Schwester, unseren Haustieren, Großeltern, Mitschülern etc…

DAS ist meine Geschichte und ich möchte SIE in dieses Buch schreiben. Der Titel ist auch passend für meine Erinnerungen und treffend für mich, da ich mich manchmal selbst wie einen Phoenics oder eine Blume der Nacht finde…

Seit 2004 schreibe ich Tagebuch. Es fing eher zufällig an, ich schrieb auch nicht täglich hinein. Doch mittlerweile gehört dies zu meinem täglichen Leben, ich brauche es und vermisse es jedes Mal, wenn ich mal nicht mein Tagebuch aufschlagen und meine Gedanken und Erlebnisse des Tages darin festhalten kann. Es ist mir wichtig, nichts in Vergessenheit geraten zu lassen, denn Erinnerungen sind unsere kleine Freuden des Lebens. Genau aus diesem Grund möchte ich meine Erlebnisse der Zeit vor 2004 aufschreiben und festhalten. Ich habe Angst, dass sie im Alter verblassen oder gar vollkommen verschwinden (durch Alzheimer, Demenz, einen Unfall, …). So kann ich sie immer wieder nachlesen und mich daran erfreuen. Ich werde auch Bilder (die ich zuvor noch einscannen werde aus der Zeit VOR der digitalen Fotografie) in meine Erinnerungsbuch-Einträge einbinden, damit es dadurch noch anschaulicher wird.

Ich freue mich sehr darauf, all meine Erinnerungen aus meiner Kindheit, Teenie- und Jugendzeit in dieses Buch zu schreiben und als Buch drucken zu lassen, so dass ich es irgendwann als echtes Buch in den Händen halten kann. Das wird mit Sicherheit wieder ein schönes Erlebnis für mich 🙂

Neuer Versuch mit Molke

Seit einiger Zeit geht es meinem Darm wieder richtig mies, so dass er mich täglich mit hammermäßig starken Krämpfen quält. Auch verliere ich permanent an Gewicht, obwohl ich esse. Manchmal habe ich nicht einmal Hunger oder Appetit und zwinge mir das Essen nur rein, weil es sein muss. Meine Mom kuckt mich manchmal wieder mit diesen „Blicken“ an. Ich kenne sie, denn genau so hat sie meinen Dad angekuckt kurz bevor er starb. Er war damals auch sehr krank – allerdings mit dem Magen. Er lag – wie ich derzeit – sehr oft auf der Couch, Heizkissen oder unsere Katze Susi auf dem Bauch und verzog öfter sein abgemagertes Gesicht vor Schmerzen. Genau wie ich derzeit. Mom hat Angst, dass ich ende wie mein Dad und fragt immer wieder nach, ob ich denn auch esse. Ja. Das mache ich. Ehrlich gesagt, bekomme ich auch langsam wieder tierisch muffensausen, wenn ich so an meinen Dad zurückdenke und feststelle, dass wir in dieser Hinsicht viel zu viel gemein haben. Und ja, ich habe SCHISS!

Deshalb teste ich jetzt etwas Neues, obwohl ich keine Ahnung habe, ob es mir hilft. Aber was macht man nicht alles aus Angst… Ich teste jetzt einige Zeit MOLKE. Molke ist ein Neben-/Abfallprodukt der Milch, welches schon die Bauern früher zum Verschönern ihrer Haut und zum Aufbau ihres Darmes verwendeten.Günstig ist es zudem auch, denn so kostet z. B. eine 750 g Dose mit Vanillegeschmack bei Rossmann unter 3 Euro, wovon man wirklich eine Weile zehren kann. Finde ich wirklich prima! Negativ jedoch ist, dass Molke Lactose enthält, so dass ich zusätzlich noch Laktrase (hilft beim Abbau der Lactose in meinem Körper) einnehmen muss. Aber das nehme ich in Kauf, immerhin will ich wieder gesund werden!

Um seine Haut weich und schön zu bekommen, einfach ein wenig Molke ins Badewasser geben und sich hineinlegen. Für die Darmflora – tägl. 3 – 5 Tassen Molke trinken. Dafür in eine Tasse 200 – 250 ml kaltes Wasser mit 2 – 3 TL Molkepulver vermischen und trinken. Es schmeckt gar nicht mal so übel. Vor allem in den mittlerweile käuflichen Geschmacksrichtungen Vanille, Erdbeer, Schoko… Ich trinke nun seit gestern täglich mehrmals meine Vanille-Molke. Drückt bitte mächtig die Daumen, dass sie meinem Darm hilft und mich von meinen Qualen befreit!