Verloren…

Ärzte sind scheiße!

Das Schlimmste, was einem Patienten im deutschen Gesundheitssystem passieren kann, ist nicht eine schlechte Diagnose. Nein! Es ist das Wegschicken des Patienten. Das Nicht-Helfen trotz Krankheit. Das Nichts-Tun und dabei zusehen, wie der Patient vielleicht „stirbt“.

Genau das ist mir heute wieder passiert.

Ich musste aufgrund des Urlaubes meines Hausarztes in der vergangenen Woche einen Vertretungsarzt aufsuchen (ich berichtete) und hegte nach dem ersten Gespräch samt Bluttests etc. große Hoffnungen, weil mir u. a. versprochen wurde, meinen Darm wieder neu aufzubauen. Nichts dergleichen geschah! Im Gegenteil. Ich musste heute hin, weil ich schon wieder (!) eine Nasennebenhöhlenentzündung habe und sowieso meine Laborbefunde der Blutuntersuchungen nachfragen wollte. Und was geschah? Dieser Vertretungsarzt ignorierte meine Beschwerden der Nasennebenhöhlen (also meiner Schmerzen im Gesicht, der knallroten angeschwollenen Wangen, des Fiebers etc.), ignorierte meine mittlerweile chronische Darmentzündung und schickte mich weg – ohne Hilfe, ohne Medikamente, ohne Ratschläge…

Ich fühle mich seither total verloren…

Und von den Ärzten verarscht.

Nur, weil ich kein Privatpatient bin, der Millionen womöglich für sämtliche Untersuchungen und Behandlungen locker machen könnte, wurde ich wieder Mal weggeschickt. Was ist das nur für ein beschissenes Gesundheitssystem, wo kranken Menschen NICHT geholfen wird, nur, weil es hier wieder einmal nur ums liebe GELD geht…

Also pepple ich mich wieder so halbwegs irgendwie selber hoch und lebe wie die vergangenen Jahre mit dem Gedanken daran, dass es wie bisher auch, in jedem Jahr gesundheitlich schlimmer wurde und noch mehr bergab ging…

Eine echt TOLLE Aussicht! (Sarkasmus, für die, die das nicht erkennen.)

Wenigstens kam heute endlich meine neue Krankenkassen-Karte an… Immerhin etwas.