14. Sächsischen Landeserntedankfest / Stadtfest in Wurzen

An diesem Wochenende vom 16.09. – 18.09.2011 ist es soweit: Das 14. sächsische Landeserntedankfest und 1050 Jubiläum findet in Wurzen, Sachsen, statt. Der Eintritt ist für alle frei.

Mit diesem Plakat und meinem Gewinner-Strohballen-Foto des „Erntefotowettbewerbs 2010“ wirbt die Stadt Wurzen überall in Wurzen und in den angrenzenden Ortschaften für das 14. sächsische Landeserntedankfest & 1050 Jahre Wurzen.

Beachtet sollte für alle Besucher werden, dass die gesamte Innenstadt für Kraftfahrzeuge gesperrt ist. Das bedeutet, die Innenstadt wird zur Fußgängerzone für diese 3 Tage umfunktioniert. Parkplätze für PKWs werden ausgeschildert sein.

Wurzen wurde bisher bereits an vielen Stellen und Bereichen geschmückt. Überall hängen Wimpelelemente, stehen Strohballenfiguren, Parkplätze sind vorgesehen, der „Rummel“ also Jahrmarkt steht bereits fast vollständig, etc. Wurzen bereitet sich auf den Endspurt vor, denn in 3 Tagen ist es soweit!

 

Diese Figur aus Strohballen befindet sich an der B6 / Beethovenstraße.

 

Die Darstellung eines Teppichmodels, welche in vergangenen Zeiten in der ehemaligen Teppichfabrik Wurzen produziert worden, ist in der Färbergasse zu finden.

 

Farbige Wimpel zieren die Wurzener Innenstadt. Hier: Museum /Touristinformation sowie Liegenbank.

 

Wimpel schmücken auch auf o. g. Fotos die Liegenbank und die Wenceslaigasse Richtung Bahnhof.

Achtung! Die Wurzener Innenstadt ist ab Freitag, den 16.09.2011 ab 13:00 Uhr gesperrt. Umleitungen sowie Parkplätze im Norden und Süden der Stadt (Parkplatzgebühr: 5 Euro) sind ausgeschildert. Um von den Parkplätzen in die Innenstadt zu kommen, wurden extra Shuttlebusse organisiert und für Bahnreisende wurden zusätzlich Wagons an die regionalen Bahnen (vom MRB von Leipzig nach Wurzen) angehängt.

Erwartet werden bis zu 70.000 Besucher zum diesjährigen Landeserntedankefest / 1050 Jubiläum Wurzens.

Fotoimpressionen des 14. Landeserntedankfestes in Wurzen finden Sie hier.

Deutsche Twilight Breaking Dawn Poster veröffentlicht

 

Happy Birthday Bella Swan/Cullen

Heute ist Bellas Geburtstag. Eigentlich würde sie heute 24 Jahre jung werden, wäre Edward nicht gewesen, der sie durch einen Vampirbiss rettete, so dass sie nun ewig in einem 18-jährigen Körper weiterlebt.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Heinrich Heine – Die Lorelei (sächsisch und ruhrpottisch)

 

Die Lorelei
Heinrich Heine, 1823

1. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Daß ich so traurig bin,
Ein Märchen aus uralten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist kühl und es dunkelt,
Und ruhig fließt der Rhein;
Der Gipfel des Berges funkelt,
Im Abendsonnenschein.

2. Die schönste Jungfrau sitzet
Dort oben wunderbar,
Ihr gold’nes Geschmeide blitzet,
Sie kämmt ihr goldenes Haar,
Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Und singt ein Lied dabei;
Das hat eine wundersame,
Gewalt’ge Melodei.
3. Den Schiffer im kleinen Schiffe,
Ergreift es mit wildem Weh;
Er schaut nicht die Felsenriffe,
Er schaut nur hinauf in die Höh‘.
Ich glaube, die Wellen verschlingen
Am Ende Schiffer und Kahn,
Und das hat mit ihrem Singen,
Die Loreley getan.

sächsische Übersetzung:

Ich weeß nich, mich isses so gomisch,
Und ärchendwas macht mich verstimmt.
Ich globe, des is anadomisch,
Wie das bei de Menschen so kimmt.

De Elbe, de blätschert so friedlich,
Und e Fischgahn gommt aus dr Tschechei,
Drin sitzt ne Familche gemütlich,
Nu sindse gleich bei dr Bastei.

Und obm uffm Berche, nu gugge,
Da gämmt sichn Freilein ihrn Zopp,
Se striecheltn feste mit Spugge
Und gläbtn als Gauz aufn Kopp.

Der Papa dort unten ihm Gahne
Schaut nuff bei das Freilein entzickt.
Die Mama, die spricht voller Ahne:
„Die macht unsern Papa verrickt!“

Nun fängt die dort obm uffm Berche
Zu singn noch an een Gublee.
Der Papa im Gahn tut sich wälze
Und jubelt vor Freude juchhee.

„Sitzt ruhig!“ ruft ängstlich Ottielche,
Schon gibbelt ganz schregglich der Gahn –
Und plätzlich versingt de Familche,
Ach Freilein, was hamse gedan!?

Ruhrpott-Übersetzung:

Ich weiß nich, wat soll dat bedeuten,
Dat ich so bräsig sein tu,
Ne Schote vertell ich euch Leutken,
Die läßt mich nich mehr in Ruh.

Der Abend waa schubbig und trocken,
Am Rhein waa unten nix los,
Ich süppelte grade en Schoppen,
Und den Lorenz pillerte bloß.

Dann, oben auf son Huckel,
Da sah ich ne Mudder, ne satte,
Ers dacht ich, se hätte en Buckel,
Doch se kämmte nur ihre Matte.

Se steht auf ihrn Putz und Gesänge,
Denn en töfftet Lied se tut schallern,
Kommt jez nich gleich wat inne Gänge,
Dann tu ich mich noch einen ballern.

Da kommt son Fürst aufen Schiffe,
In son urigen Mickerkahn,
Der Tüpp kuckt nich aufe Riffe,
Der kuckt nur de Olle an.

Der Tüpp und sein Kahn gehen unter,
De Riffkes haunse zu Brei.
Und eingestielt hat dat munter
Aufen Huckel de Lorelei.