Daily Pictures #105 ~ Nashornkäfer

Heute entdeckte ich in unserem Garten einen Nashornkäfer, allerdings lebte er nicht mehr. Leider weiß ich nicht, woran dieser Nashornkäfer gestorben ist. Doch dafür saß er schön anschaulich auf einem Rhabarberblatt, so dass ich diese Fotos machen konnte.

Rezension „Wurzen im Wandel“ von der Stadt Wurzen

Die Stadt Wurzen veröffentlichte im April diesen Jahres anlässlich des 1050. Stadtjubiläums einen Bilderband von Wurzen von 1850 bis in die heutige Gegenwart, in der alle Sehenswürdigkeiten, historische Gebäude und Plätze von damals und heute abgebildet werden. Hier wird aufgezeigt, wie sehr sich die Stadt Wurzen in den vergangenen Jahrhunderten verwandelt hat.

Die Schwarz-Weiß-Fotografien in diesem Buch aus vergangenen Zeiten kombiniert mit den Farbfotos der heutigen Gegenwart zeigen beeindruckend den deutlichen Wandel von Wurzen. Anhand der Bildunterschriften erfährt man Wissenswertes über die damalige Zeit um 1850 sowie die Gründe für die Veränderungen des Wurzener Stadtbildes. Man taucht ein in die Vergangenheit und erfährt Historisches über ehemalige Gebäude, Plätze, Straßen und Gassen.

Dieses Buch ist eine sehr gelungene Ausgabe über Wurzens Vergangenheit, die ich in meinem Bücherregal gar nicht mehr missen möchte. Ich freue mich sehr, dass die Stadt Wurzen diese geniale Idee zu diesem wundervollen Werk hatte!

Umso mehr freut es mich auch, dass in diesem Jahr vom 16. – 18. September 2011 das Sächsische Landeserntedankfest in Wurzen ausgerichtet wird, zusammen mit dem Stadtfest. Ich bin mir sicher, dass Wurzen damit etwas Großes und Besonderes auf die Beine stellt! Ich hoffe, ihr kommt alle! 🙂

Diesen Bilderband über Wurzens Verwandlung kann man über amazon.de bestellen, im Buchhandel oder direkt in Wurzen vorbeischauen und sich das Buch vor Ort kaufen!

  • Gebundene Ausgabe: 168 Seiten
  • Verlag: Geiger-Verlag; Auflage: 1., Auflage (6. April 2011)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3865954081
  • ISBN-13: 978-3865954084
  • Preis: 19,80 Euro

Bücherpost 6

Vor einigen Tagen erhielt ich Post von Bücherkinder mit dem Buch Devils Breath von David Gilman als Leseexemplar zur Rezension, welches ich bereits lese und gut voran komme.

Buchinhalt

Auftragskiller haben es auf Max abgesehen und sein Vater gerät in die Hände eines Kriminellen. Der Junge will ihn retten und herausfinden, was los ist. Hinweise führen ihn nach Afrika – in die Festung eines teuflischen Multimillionärs.Klick! Eine Pistole wird entsichert. Der fünfzehnjährige Max Gordon kennt dieses Geräusch ganz genau und weiß, dass die Munition in dieser menschenleeren Gegend nur ein Ziel haben kann: ihn. Für Max beginnt eine atemberaubende Flucht, die ihn ins Herz Afrikas führt. Er findet Menschen, die ihm helfen, doch immer wieder werden vermeintliche Freunde zu Feinden und Max weiß bald nicht mehr, wem er trauen kann. Ganz auf sich allein gestellt versucht er, seinen Vater zu befreien, der in der finsteren Festung eines teuflischen Multimillionärs gefangen gehalten wird …

UND

Gestern zum Kindertag erreichte mich Oliver Dierssens „Fausto“ ebenfalls von Bücherkinder als kleines Geschenk, was mich sehr freute und mich schon sehr neugierig macht, so dass ich es auch schnellstmöglich lesen werde.

Buchinhalt

Probleme mit den Hausaufgaben? Probleme mit der Liebe? Probleme überhaupt? Dann kann nur einer helfen – Fausto! Fausto Flamingo Esteban de Rioja, der pelzige Bücherdämon, der sich von Rechtschreibfehlern ernährt, hilft nicht nur, wenn der Deutschaufsatz misslingt, sondern auch in anderen Lebenslagen. Mit dem vierzehnjährigen Joschel ist er allerdings an einen besonders schweren Fall geraten. Gemeinsam stolpern Fausto und Joschel in das Abenteuer ihres Lebens.

Private Arbeitsvermittler

Egal, ob man ein arbeitslose Jobsucher ist oder einen Job hat und einen Jobwechsel anstrebt, man begegnet ihnen spätestens bei der Anzeigensuche im Internet: Den privaten Arbeitsvermittlern (kurz PAV). Sie annoncieren auf vielen Seiten und schreiben meist Stellenangebote aus, die es letztendlich entweder noch gar nicht gibt oder die schlecht bezahlt über Zeitarbeitsfirmen laufen, nur, um einen anzulocken.

Welche Voraussetzungen müssen für einen VGS erfüllt sein?

Die Voraussetzung, um bei einem PAV aufgenommen zu werden, ist der Besitz eines Vermittlungsgutscheins in Höhe von 2.000 Euro, die von der Agentur für Arbeit bzw. der Arge/Jobcenter ausgegeben werden. Das bedeutet: Man muss arbeitslos sein bzw. sich auf Jobsuche befinden und bei der Agentur für Arbeit/Arge/Jobcenter gemeldet sein.

Aber VORSICHT: Nie das Original aus der Hand geben, sondern anfangs nur die Kopie weiterreichen! Sobald man dann einen Job nach Abschluss eines Vermittlungsvertrages mit der PAV und eines Arbeitsvertrages mit dem Arbeitgeber über eine PAV gefunden hat, erst das Original des Vermittlungsgutscheins (kurz VGS) aus den Händen geben.

Wie funktioniert so ein VGS?

Der Vermittlungsgutschein sollte als Kopie an die PAV gegeben werden, damit diese dem Jobsucher bei der Arbeitssuche unterstützt bis dieser einen passenden Arbeitsplatz gefunden hat. Ist dies eingetreten, bekommt die PAV 1.000 Euro, wenn der Arbeitnehmer 6 Wochen die Arbeitsstelle behält, weitere 1.000 Euro folgen nach 6 Monaten. Sollte der Arbeitnehmer vorher schon den Arbeitsplatz wieder verlassen, bekommt die PAV nur einen Teil bzw. gar kein Geld von der Agentur für Arbeit für die Jobvermittlung.

Meist arbeiten die PAV mit Zeitarbeiten (manchmal sind es auch ihre eigenen Tochtergesellschaften) zusammen und vermitteln den Arbeitnehmer (kurz AN) dahingehend. Oder sie recherchieren im Internet – wie übrigens jeder AN – nach freien Stellen bzw. hinterlegen ein Profil/Lebenslauf des AN in verschiedenen Firmen bis irgendwann eine Stelle frei wird.

Aber Achtung!

Es gibt auch sog. „Schwarze Schafe“ unter den PAV. Ich hörte z. B. von einem Vorfall, dass ein AN zu einem PAV ging und anstatt in einem Büro in einer kleinen Küche einer Privatwohnung saß, wo im Hintergrund die Kochtöpfe klapperten und jeder aus der Familie alle privaten Daten des Jobsuchers mit anhören konnte. So etwas sollte nicht passieren, denn es sind Daten, die dem Datenschutzgesetz unterliegen und von daher auch geschützt werden sollten! Falls ihr in eine solche Situation geratet: Steht auf und verlasst schnellstmöglich diesen PAV, denn von ihm könnt ihr NICHTS erwarten – außer, dass eure Situation womöglich auf der nächsten Familienfeier o. ä. ausposaunt wird und zur Unterhaltung dient.

Andere hingegen haben einen noch nicht einmal gesprochen, sondern senden sogleich den Vermittlungsvertrag zum Ausfüllen und zur Unterschrift zu. Wie sollen die PAV den Jobsuchenden da bitte persönlich kennenlernen, um diesen vermitteln zu können? Also: Finger davon lassen!!!

Meine persönliche Erfahrung

Ich hatte mich in der Vergangenheit bei vielen PAV in Leipzig und Umgebung mit einer Kopie meines Vermittlungsgutscheins gemeldet, wobei mir bei den Vorstellungsgesprächen immer wieder auffiel, dass die genau die gleichen Stellen anbieten, die ich bereits selbst im Internet entdeckt und mich beworben hatte. Die hatten alle die gleichen Jobs und wollten mir diese vermitteln! Da brauche ich mir doch keine PAV zu suchen!

Ehe ihr einen Vermittlungsvertrag zwischen der PAV und euch unterzeichnet: Lest ihn in aller Ruhe durch und sucht nach Fallen, denn es gibt wie o. g. auch „Schwarze Schafe“, die alles daran setzen, eure Geldbeutel noch mehr zu entleeren!

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig weiterhelfen und wünsche euch viel Erfolg bei der Jobsuche!