Twilight Breaking Dawn – Fanartikel

Handgefertigte Twilight-Traumfänger

Traumfänger EDWARD                              Traumfänger BELLA

Traumfänger RENESMEE                             Traumfänger JACOB

 

Die hier gezeigten Traumfänger könnt ihr bei mir erfragen. Sendet mir einfach eine E-Mail 🙂

Old Diaries 2007 – 2010

Ich habe heute all meine alten Online-Blogs (von 2007-2010) in einen neuen Blog namens Old Diaries zusammengefasst und chronologisch geordnet, damit ihr nicht durcheinander kommt. Da gibt es Tagebucheinträge, Rezepte, Tanz der Vampir-Berichte und -Zitate, Lustiges, Ernsthaftes, Gästebucheinträge uvm. Wenn ihr euch durch meine vergangenen Jahre klicken und lesen wollt, folgt einfach dem folgenden Link:

https://olddiaries.wordpress.com/

Dieser Blog wird allerdings nicht mehr aktualisiert, weil er wie gesagt eine Zusammenfassung meiner alten bisherigen Blogs ist. Seid mir deshalb auch nicht böse. Für neue Blogeinträge fungiert ja dieser Blog hier und wird immer regelmäßig aktualisiert! 😉

Sparfuchsen

Wer schon immer ein wenig sparen wollte, aber noch nicht wusste wie, der findet hier einige Tipps von mir.

1. Tipp – eigenes Shampoo kreieren

Shampoo- und Duschgelflaschen nicht gleich wegwerfen, wenn nichts mehr herauskommt. Einfach sammeln und wenn mehr als 3-5 Flaschen zusammengekommen sind, öffnen, in eine leere Schüssel laufen lassen und dies anschließend in eine leere Flasche umfüllen – So hat man sein eigenes neues 2 in 1 Shampoo (für Körper und Haar). Es riecht meist auch besser, wenn mehrere unterschiedliche Firmen zusammengemischt werden.

2. Tipp – eigene Seife erstellen

Seifenreste aufbewahren, wenn sich genug angesammelt hat, löst man die farblichen Seifenreste (je nach Farbe getrennt) auf, lässt sie in einer festen Form (kann auch eine Pralinenkastenform sein) einlaufen und hart werden. So entstehen lustige Motive (gibt ja schließlich Pralinen in sämtlichen Formen – Herzen, Kugeln, Tierfiguren usw.)

Oder man schneidet die farblichen Seifenreste in kleine Würfel, weicht farblose/weiße Seife auf und lässt die farbigen Würfel in die weiße/farblose gelige Seifenlauge eingleiten – hart werden lassen und sich sein kreatives Werk begutachten.

Diese beiden Seifen-Varianten kann man auch als kleines Extra verschenken. Es ist persönlich, riecht gut und sieht toll aus :)

3. Tipp – Strom sparen

Sparbirnen in jede Lampe drehen, das zahlt sich auf Dauer aus! Auch, wenn es anfangs etwas teuer erscheint, ich kann das wirklich empfehlen, denn so spart man zumindest Energiekosten…

Alle Geräte (wie TV, Radio, Video-/DVD-Recorder usw.) nicht auf Standby laufen lassen, sondern richtig ausschalten – spart jährlich ebenfalls einige Euros.

Kerzenlicht im Winter (es gibt ja so viele wunderschöne Kerzenvariationen) – ist viel romantischer als das Licht einer Glühbirne ;)

4. Tipp – kostenlose SMS

Einige Email-Anbieter haben ein kleines Bonus in ihrem Programm. Wenn man sich kostenlos anmeldet (wie z. B. bei freenet.de u. a. Anbietern) kann man sogar einige wenige kostenlose SMS versenden. Ich empfehle dies zu nutzen, wenn man bereits eine solche Email-Adresse hat. (Bei freenet.de sind es 3 kostenlose SMS, die man monatlich zur Verfügung hat – allerdings mit Werbung am Ende der SMS und weniger als 160 Zeichen/SMS. Schließlich muss auch freenet.de sich irgendwie finanzieren…)

Habt ihr vielleicht noch mehr Ideen? Dann her damit! Ich freue mich über eure Spar-Vorschläge! 🙂

Fun

Ein Manager wurde im Flugzeug neben ein kleines Mädchen gesetzt.Der Manager wandte sich ihr zu und sagte: >Wollen wir uns ein wenig unterhalten? Ich habe gehört, dass Flüge schneller vorüber gehen, wenn man mit einem Mitpassagier redet.< 

Das kleine Mädchen, das gerade sein Buch geöffnet hatte, schloss es langsam und sagte zum Manager:
>Über was möchten Sie reden?<

>Och, ich weiß nicht<, antwortete der Manager. >Wie wärs über Atomstrom?<

>OK<, sagte sie, >dies wäre ein interessantes Thema! Aber erlauben Sie mir zuerst eine Frage: Ein Pferd, eine Kuh und ein Reh essen alle dasselbe Zeug: Gras. Aber das Reh scheidet kleine Kügelchen aus, die Kuh einen flachen Fladen und das Pferd produziert Klumpen getrockneten Grases. Warum, denken Sie, dass dies so ist?<

Der Manager denkt darüber nach und sagt:
>Nun, äh .. das weiß ich nicht.<

Darauf antwortet das kleine Mädchen: >Fühlen Sie sich wirklich kompetent genug, über Atomstrom zu reden,
wenn Sie beim Thema Scheiße schon überfordert sind ???<

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Gerhard kommt zum ersten mal in eine Bar und bemerkt auf einem Regal einen riesigen Glaskrug, gefüllt mit unzähligen 50 Euro Scheinen. Er fragt den Barkeeper: Entschuldigung, was hat es denn mit dem Glas voller Geldscheine auf sich, das muss ja ein Vermögen sein? Sagt der Barkeeper: Also ich habe in meinem Lokal eine Wette laufen: Wer einen Fünfziger einzahlt und drei Aufgaben bewältigt, der bekommt den Krug samt Inhalt. Es sind aber sehr schwierige Aufgaben, wie Du Dir anhand der Menge der Scheine schon denken kannst! Und was sind das für Aufgaben? Nein, nein, erst zahlen, dann stelle ich die Aufgaben! Also gut, er rückt einen Fünfziger raus. Der Barkeeper stellt die Aufgaben: Erstens: Du musst diesen 2-Liter-Krug mit Tequilla auf ex austrinken ohne abzusetzen und Du darfst keine Miene verziehen. Zweitens: Hinten im Hof ist mein Pitbull angekettet, der hat einen lockeren Zahn. Den musst Du mit bloßen Händen ohne Hilfsmittel ziehen. Drittens: Im ersten Stock wohnt meine 80-jährige Oma, die hatte in ihrem Leben noch nie einen Orgasmus. Der musst Du es besorgen bis sie zum Höhepunkt kommt! Gerhard meint: Du spinnst wohl, das schafft doch kein Mensch! Na gut, dann kommt der Fünfziger ins Glas. Etwas verärgert trinkt Gerhard ein paar Erdinger und mit dem Alkoholspiegel steigt auch sein Mut. Er denkt sich: Ein Fünfziger ist ein Fünfziger, ich pack das jetzt!
und er ruft dem Barkeeper zu: He Alder, wwoooo ischn nu Deine Tequilla Flllasche? Der Wirt gibt ihm den 2-Liter-Krug, der Gast setzt an und beginnt zu schlucken. Tränen rinnen ihm schon aus den Augen, sein Kopf
wird rot, aber er verzieht keine Miene und er trinkt den Krug wirklich auf einmal aus! Applaus bricht in der Bar aus und Gerhard schwankt hinaus in den Hof zur zweiten Aufgabe. Plötzlich hört man in der Bar Kampfgeräusche, Bellen, Jaulen, Kratzen, Schreien, dann ist es still. Die anderen Gäste sind sich fast sicher,dass der Wettkönig draufgegangen ist, da torkelt er zur Tür herein, die Kleider zerfetzt, übersät mit
Biss- und Kratzwunden, die Menge tobt! Als der Applaus abgeklungen ist ruft er: So das wäre geschafft! Und wo isn jetzt die 80-jährige Oma mit dem lockeren Zahn?
*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Ein junger Mann hat schon seit ewigen Zeiten tierische Kopfschmerzen und geht deshalb zum Arzt. Der untersucht ihn von oben bis unten und sagt schließlich: Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie!
Die gute ist: Ich kann Ihre Kopfschmerzen kurieren. Die schlechte: Ich muss Sie dafür kastrieren. Sie leiden unter einer sehr seltenen Krankheit, bei der Ihre Hoden gegen Ihr Steißbein drücken und dadurch diese Kopfschmerzen verursachen. Die einzige Möglichkeit, diesen Druck zu verringern ist die Entfernung Ihrer Hoden. Der junge Mann ist schockiert – aber da er mit diesen Kopfschmerzen nicht mehr leben möchte, entscheidet er sich schweren Herzens für die Kastration.
Als er aus dem Krankenhaus kommt, zum ersten Mal seit 10 Jahren ohne Kopfschmerzen, hat er das Gefühl, dass ihm ein sehr wichtiger Teil fehlt. Und wie er so die Straße entlanggeht, erkennt er, dass er sich wie ein
anderer Mensch fühlt. Er beschließt, sein Leben neu zu beginnen. Kurz daraufsieht er einen Herrenausstatterladen und denkt sich: Ein neues Jackett wäre jetzt genau das richtige. Also betritt er den Laden und sagt zu dem Verkäufer: Ich hätte gerne ein neues Jackett. Der ältere Verkäufer betrachtet ihn kurz und sagt dann: Okay, Größe 44! Der junge Mann ist total erstaunt: Woher wissen Sie das? 60 Jahre
Berufserfahrung, sagt der Verkäufer. Der junge Mann zieht das Jackett an und es passt perfekt. Während er sich dabei im Spiegel betrachtet, fragt der Verkäufer: Und wie wäre es mit einem neuen Hemd?
Der junge Mann denkt kurz nach und sagt dann: Okay. Und wieder betrachtet der Verkäufer ihn kurz und sagt dann: Kragenweite 41, Taillenweite 128!
Der junge Mann ist erneut total erstaunt: Das stimmt! Woher wissen Sie das? 60 Jahre Berufserfahrung, sagt der Verkäufer. Der junge Mann probiert das Hemd an und es passt perfekt. Während der junge Mann nun mit neuem Hemd und Jackett durch den Laden geht und sich sichtlich wohl fühlt, fragt der Verkäufer: Und wie wäre
es mit neuer Unterwäsche? Der junge Mann denkt kurz nach und sagt dann: Okay. Und nach einer weiteren optischen Begutachtung sagt der Verkäufer: Größe 7!
Ha!, sagt da der junge Mann, Jetzt hab ich Sie erwischt. Ich trage Größe 5 seit ich 18 bin.
Da schüttelt der Verkäufer den Kopf und sagt: Sie können keine Unterhosen in Größe 5 tragen. Eine Unterhose in Größe 5 würde Ihre Hoden gegen das Rückgrat drücken und Ihnen tierische Kopfschmerzen verursachen!Neues Jackett: 200 Euro.
Neues Hemd: 80 Euro.
Neue Unterhose: 15 Euro. 

Eine zweite Meinung: Manchmal Unbezahlbar!

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Die Mutter hat bei ihrem Einkauf vergessen, Tampons zu besorgen und schickt daher ihren kleinen Sohn Max in die Apotheke, sagt ihm aber zuvor, er solle in der Apotheke das, was er für sie holen müsse, anständig anfordern und nicht irgendwelche blöden Sprüche machen.**Keine zehn Minuten später ruft sie der Apotheker an und erzählt der Mutter dass ihr Sohn Max bei ihm in der Apotheke sei, er aber beim besten Willen nicht wisse, was der Kleine genau wolle. * 

*Wieso, was hat er denn gesagt? fragt die Mutter. *

*Er hat gesagt, er brauche Dämmwolle für Vaters Hobbyraum!*

*~*~*~*~*~*~*~*~*~*
Ich bin gestern angehalten worden, da ich zu schnell gefahren bin. Ich dachte, ich konnte mich rausreden, aber ich habe meinen Hund auf der Rückbank gesehen…
Bitte nach unten scrollen…
Die Schleifspuren auf dem Sitz beachten ;)

Falling Angel (Angel without wings)

written 2006

Part I

Kategorie: Sonstige Storys

Es gibt Wesen auf Erden, die wir nicht sehen, hören oder fühlen können. Wesen, die auf dich Acht geben, dich beschützen und dir helfen ohne das man von ihnen weiß. Schutzengel. Und dann gibt es  Wesen, die dich mit sich nehmen müssen, wenn dein Leben abgelaufen ist. Todesengel. Einer von ihnen ist Michael, ein Todesengel.

 

Michael erhielt von seinem Schöpfer und dem Schöpfer aller Lebewesen auf Erden vor einigen Tagen den Auftrag genau heute – Mittwoch punkt 12 – eine junge Frau mit sich zu nehmen… mit sich hinauf in den Himmel. Es ist einer von bereits hundert – nein tausend für ihn üblichen Aufträgen, die er seit seinem Tod und somit seit seiner Verwandlung in einen Engel (die mit der Verleihung seiner weißen Flügel bekräftigt wurde) zu erfüllen hatte. Bisher konnte er seine Aufträge immer problemlos erfüllen. Aber nicht diesmal, denn diesmal hatte sich etwas verändert. Er hatte sich verändert.

 

Kiara, ein junges Mädchen im zarten Alter von 20 Jahren (kurzen blonden Haaren, die sie wie einen menschlichen Engel erscheinen ließen) war mit ihrem PKW morgens auf einer Landstraße unterwegs, auf der kaum etwas los war. Nur hin und wieder kreuzten einige LKW und PWK ihren Weg und verschwanden wenige Sekunden danach auch wieder im Nirgendwo aus dem sie kamen. Das störte die junge Frau nicht weiter, denn sie hatte gute Laune dank des wunderschönen Sonnenscheins, der herrlich blühenden Natur und der guten Musik, die aus ihrem Radio erklang. Außerdem freute sie sich sehr auf ihre Eltern, die sie bald erreicht haben wollte, weil ihr Vater seinen 40. Geburtstag in einigen Tagen feierte. Genau aus diesem Grund hatte Kiara sich extra ein paar Tage Urlaub genommen, um mit ihren Eltern dieses Ereignis feiern zu können. Mit einem schönen vergnüglichen Lächeln auf dem Gesicht setzte sie ihre Fahrt unbescholten fort, als plötzlich wie aus dem Nichts ein riesiger LWK direkt auf sie zuschoss – und das mitten auf der schon so schmalen Landstraße, wo sich links und rechts ein tiefer Graben befindet.

Kiara starrte wie gebannt auf den LKW, der immer schneller auf sie zuraste. Panik stiegt in ihr auf, sie überlegte so schnell sie konnte nach irgendwelchen Möglichkeiten, um nicht mit dem LKW zusammen zu stoßen und einen Unfall zu entgehen. Sie drückte auf ihr Lenkrad, so dass ein lautes Hupsignal ertönte, weil sie vermutete, dass der LKW-Fahrer entweder am Steuer eingeschlafen ist oder sie nicht bemerkt hatte. Doch nichts passierte. Der LKW raste weiter direkt auf sie zu, so dass er nur noch knappe 25 Meter von ihr entfernt war. Kiara traf eine Entscheidung. Sie riss das Lenkrad herum, so dass sie auf die Gegenfahrbahn geriet, in der Hoffnung, dass der LKW an ihr vorbei führe, doch der LKW rammte sie trotzdem, so dass sie ins Schleudern geriet, den Asphalt verlies, sich mehrmals überschlug und letztendlich im angrenzenden Graben liegen blieb. Für einen Moment konnte sie noch ihre Augen öffnen als sie da auch schon einen jungen Mann erblickte, der sehr hell erstrahlte. Danach fiel sie in eine Bewusstlosigkeit aufgrund ihrer unzähligen Verletzungen und starken Schmerzen.

Der junge Mann war Michael, ihr Todesengel, der den Unfall mitbeobachtet hatte, aber nicht eingreifen konnte – schließlich war es ihr Schicksal. Als er allerdings die Autotür öffnet eund das hübsche Gesicht umringt von den blonden kurzen Haaren erblickte, war er hin und weg von Kiara, die teilweise Blut überströmt und bewusstlos in ihrem PWK saß. Michael kann sich absolut nicht mehr auf seine eigentliche Aufgabe konzentrieren, denn er will nicht akzeptieren, dass diese junge Frau mit ihm gehen soll…schon gar nicht weil er plötzlich ein wollig warmes Gefühl in seinem Herzen und ein irres Kribbeln in seiner Bauchgegend wahrgenommen hat und sich fragt, was das wohl ist. Doch beantworten kann er sich dies nicht, schließlich hat er vollkommen vergessen was es heißt ein Mensch zu sein, denn all seine Erinnerungen sind mit der Verleihung der Flügel gelöscht worden. Somit kennt er dieses Gefühl, das ihn nun durchflutet auch nicht. Es ist aber so warm und angenehm schön, so dass er es nicht mehr missen möchte, weshalb er eine für ihn folgen schwere Entscheidung trifft. Denn anstatt sie mit sich in den Himmel zu nehmen, heilt er all ihre Wunden und holt sie somit zurück ins Leben. Als Kiara endlich ihre Augen wieder öffnet und Michael erblickt, schlägt sein Herz noch schneller, ihres erwacht zum Leben, sie lächelt ihn schüchtern an und er wusste, dass er die richtige Entscheidung getroffen hatte.

 

Jedoch hat jede Entscheidung seine Konsequenzen.

Denn kaum hat Michael die Entscheidung getroffen Kiara das Leben zu schenken, wird er von Gott zurückgerufen, wo dort eine Aussprache mit ihm sogleich stattfindet. In dieser soll Michael erklären wieso er seinen Auftrag nicht so erledigt hat wie geplant, sondern dem Menschen das Leben gerettet hat. Michael weiß anfangs nicht wie er dieses wundervolle Gefühl erklären soll geschweige denn ob er es überhaupt erzählen soll.

Da Michael einfach nur schweigt und kein Wort sagt, gibt es leider nur eine Sache, die es noch für ihn zu tun gibt: Er muss seine weißen Schwingen ablegen und als Mensch zurück auf die Erde kehren, um so zu leben wie ein Mensch, wovon er einem von ihnen das Leben geschenkt hat.

 

Part II

 

In der Zwischenzeit hat Kiara einen Abschleppdienst beauftragt ihren PKW und sie bis zur nächsten Werkstatt mitzunehmen von wo aus sie ihre Eltern verständigen will. Auf dem Weg dahin schweigt sie die meiste Zeit still – einerseits noch geschockt und steif vor Angst wegen des Unfalls, andererseits weil sie sich noch immer fragt, ob sie die Zeit nach dem Unfall mit dem Engel nur geträumt hat. Denn so recht an Engel hat sie noch nie geglaubt.

Als sie nach etwa ½ Stunde bei der nächsten Werkstatt angekommen sind und sie alles wegen ihres PKW’ s geregelt hat, sucht sie ein Telefon auf und ruft ihre Eltern an.

Kiara: „Hi Mom! Ich komme etwas später. Ich hatte einen Unfall, aber mir geht es gut.“

Mom: „Oh mein Gott, Kind. Wie konnte das passieren? Wie geht es dir?“

Kiara: „Soweit ganz gut. Ich bin gerade in Caltown und wird gelaufen kommen.“

Mom: „Nein, warte. Dad wird dich abholen, mein Schatz. Er ist gleich da.“

Kiara: „Okay, Mom. Ich bleib hier. Bis gleich.“

Mom: „Ja, bis gleich.“

Noch sehr aufgeregt und aufgelöst legt ihre Mom auf, ruft ihren geliebten Mann Dieter zu sich, berichtet ihm kurz alles was sie soeben erfahren hat, woraufhin auch er etwas aufgelöst ist, sich ins Auto setzt und seine tochter abholen will.

 

Kiara hingegen lässt sich auf einer Stufe nahe der Telefonzelle nieder, um sich etwas zu erholen. Noch immer sieht sie Michael’ s  Bild vor Augen und fragt sich, ob sie tatsächlich träumte…

 

Etwa 10 Minuten später stoppt ein silbergrauer Wagen direkt vor Kiara  und ein etwa 40-jähriger Mann lächelt sie an. Seine Augen strahlen, sein Lächeln ist glücklich, zufrieden und herzallerliebst. Kiara erhebt sich, greift sich ihre Reisetasche, geht mit einem breiten dankbaren Lächeln auf den älteren Herrn zu, der mittlerweile ausgestiegen ist, und fällt ihm dankbar und glücklich am Leben zu sein und ihren Vater im Arm haltend, um den Hals. Er hält sie fest in seinen Armen, froh, sie wieder zu haben und dankbar darüber, dass es ihr gut geht trotz des Unfalls.

Anschließend begutachtet er seine Tochter sorgfältig und fragt:

„Und dir geht es wirklich gut?“

Kiara bestätigt es mit: „Ja, lass uns zu Mom fahren. Sie wartet bestimmt schon auf uns.“

„Ja, du hast recht.“ erwidert ihr der ältere Mann, so dass die beiden nur wenige Sekunden später im Auto sitzen und sich auf dem Weg zum Haus der Eltern befinden.

 

Als Michael als Mensch auf die Erde trifft, hat er weder Geld, Schuhe,… er kannte als Engel keine Gefühle, außer dieses wohlig warme Gefühl, was sich Liebe nennt. Doch als er auf die Erde aufschlägt – er musste das Himmelreich mit einem Sprung ins Ungewisse verlassen – spürt er einen starken Schmerz in seiner Brust, was ihm anfangs fast die Lunge zerreißt, denn diese hatte er als Engel nicht benötigt. Nun aber braucht er sie genauso wie seinen Geschmacks- und Geruchssinn, die er mit dem Aufprall auf den harten Asphalt erhalten hat.

Langsam, ganz langsam rappelt er sich auf bis er steht, und schaut sich um. Er ist auf der Landstraße mitten im Nirgendwo gelandet, wo er der jungen Frau vor wenigen Minuten das Leben schenkte.

Er nimmt den Duft der Natur war, die um ihn herum grünt und blüht.

Wunderschön.

Aber er spürt auch die Kälte des Asphaltes, die seine nackten Füße berührt und an ihm emporklettern will. Michael nimmt all dies genießerisch wahr – auch, wenn es nicht SO angenehm ist. Er schließt seine Augen, reckt sein Gesicht der Sonne entgegen und genießt die warmen Sonnenstrahlen, die sein Gesicht erwärmen.

>Wie schön es ist, all dies zu fühlen.<

Allerdings ändert sich seine Meinung nach etwa 10 km Fußmarsch ein wenig, denn seine Füße brennen vor Schmerz, seine Kehle ist trocken und schreit förmlich nach Wasser und der Rest seines menschlichen Körpers benötigt dringend eine Pause. Langsamen Schrittes gelangt er an eine kleine Hütte, die scheinbar unbewohnt ist. Mit suchenden Augen schaut er um sich, ob nicht doch jemand hier aufzufinden ist. Doch dem ist nicht so, weshalb er sich langsam der Hütte nähert – immer darauf bedacht, dass die Hütte doch bewohnt sein könnte. Vorsichtig betritt er die Hütte. Unbewohnt.

>Gut.< denkt er sich und begibt sich auf die Suche nach etwas Trinkbarem.

Nach einigem Hin und Her findet er eine alte Pumpe gleich neben der Hütte, die noch funktioniert. Mit einem Arm pumpend, mit dem anderen Wasser mit einer alten Tasse auffangend, steht er da und hofft auf Erfolg. Nach mehrmaligem Pumpen tropft es anfangs…und dann läuft das Wasser nur so aus ihr heraus. Michael lächelt zufrieden und pumpt weiter bis die Tasse voll ist. Anschließend führt er sie hastig zu seinem Mund und ertränkt seinen Durst zügig.

>Welch Wohltat.<

Als nächstes hängt er seinen Kopf unter den Wasserstrahl der Pumpe zwecks Abkühlung, was ihm zwar etwas kühl vorkommt allerdings auch die gewünschte Wirkung zeigt.

Nachdem Michael seinen Durst ein weiteres Mal gestillt hat, sucht er sich etwas zum Anziehen, wo er in der Hütte fündig wird. Zwar sind Schuhe und Jacke, die er gefunden hat, etwas zu groß, aber immerhin etwas.

 

to be continue