Projekt 1050 Wurzen #1

Auf meinem ersten fotografischen Rundgang mit dem „Wurzen“-Buch in der linken Hand und meiner geliebten Kamera in der rechten Hand „verkleidet“ als Tourist machte ich heute die ersten thematischen Fotos. Ich suchte in etwa die selbe Position auf wie die Autorin/Fotografin C. Schlegelmilch als sie ihre Fotos von Wurzen schoss, um den Wandel der Zeit von damals – also Anfang der 90er – zu heute zu zeigen. Bereits mit dem Buchcover – gezeigt wird die Wenceslaigasse in Richtung Bahnhof – legte ich los.

……….. Anfang der 90er                                      Januar 2011

Neues Projekt „1050 Wurzen“

Es gibt 2 Gründe für mich, die für mein neues Projekt „1050 Wurzen“ sprechen. Erstens wird Wurzen in diesem Jahr 1050 Jahre jung und zweitens möchte ich Wurzen aus heutiger Sicht im Vergleich zu dem Buch „Wurzen“ von Cordia Schlegelmilch aus dem Verlag Wendezeiten mit Fotos von 1990 – 1994 zeigen. Wurzen hat sich nämlich verändert, besonders optisch. Es entstanden neue Gebäude, alte wurden abgerissen, Kohleberge mitten auf den Straßen und Höfen gibt es kaum mehr zu sehen, neue Sehenswürdigkeiten entstanden oder alte wurden versetzt,… Ich möchte Wurzen gern im Jahr 2011 zum 1050. Geburtstag zeigen. Ich kam auf diese Idee, als ich meine Ausgabe des Buches „Wurzen“ noch einmal am Sonntag Nachmittag durchblätterte und immer wieder die Veränderungen von Wurzen bemerkte. Ich wollte mir, meinen Freunden, den Wurzenern und allen Wurzen-Interessierten zeigen, wie mein Wurzen heute ist und wie ich es täglich erlebe.

Wer das Buch „Wurzen“ von C. Schlegelmilch kennt und besitzt, kann sein Buch aufschlagen und die Fotos von damals mit den heutigen aktuellen von mir aufgenommenen Bildern gern vergleichen und feststellen, was sich doch alles in den letzten Jahren verändert hat. Seid also gespannt 🙂

Meine erste Fototour bringt mich heute in die Innenstadt „Vom Bahnhof über die Wenceslaigasse zum Markt“.

Leckerer Kartoffelauflauf

(für 4 Portionen)

Zutaten
500 g Hackepeter
1 Glas Unox Kartoffel mal anders (Speck und Zwiebel-Variante)
6 – 7 mittelgroße Kartoffeln
2 – 3 mittelgroße Zwiebeln bzw. 1 Stange Porree
Käse (gerieben oder in Scheiben) – Emmentaler schmeckt am Besten!
Gewürze (Salz, Pfeffer, Knoblauch, etc. nach Wunsch)
1 starken Mann/1 flachen Schraubendreher (zum Öffnen des Unox-Glases) 😉

Zubereitung
– Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden
– Kartoffelscheiben flach in die Auflaufform legen, so dass sie den Boden vollständig bedecken

– Porree / Zwiebeln in Scheiben schneiden und auf den Kartoffelscheiben gut verteilen
– Hackepeter mit Salz und Pfeffer (ggf. mit weiteren Gewürzen würzen) und auf die Zwiebeln/Porree gut verteilen


– weitere Schicht Porre/Zwiebeln über das Hackepeter geben

– weitere Schicht Kartoffelscheiben über die Zwiebeln/ Porree verteilen


– Unox Kartoffel mal anders öffnen und gleichmäßig über den Kartoffelscheiben verteilen

(TIPP: Wenn das Glas halb leer ist, mit etwas Milch auffüllen, so lässt es sich besser restlos entleeren und alles über die Kartoffelscheiben gießen)

–> für 30 Minuten ab in den Backofen bei ca. 170 Grad Celsius

Erst jetzt den Käse (gerieben oder in Scheiben) über dem Auflauf verteilen, sonst wird er zu braun/schwarz und nochmals 30 -50 Minuten (je nach Belieben) goldbraun backen lassen

Ein Foto vom fertigen Auflauf hätte ich gern an dieser Stelle eingefügt, aber wir hatten einen Bärenhunger und tierischen Appetit, so dass ich es nicht zu einem Foto geschafft habe. Sorry 😉

TIPP: Der Auflauf schmeckt am Besten am Folgetag, weil er da gut durchgezogen ist!

Daily Pictures #6 – Vom Aussterben bedroht

Vom Aussterben bedroht und nur noch wenige im Umlauf: Die Musikkassetten. Ich besitze selber noch eine ganze Schublade voll meines Nachtschränkchens. Leider gehen mir so langsam meine Musikkassettenabspielgeräte (Walkman, HiFi-Anlage, Doppelkassettendeckradio) aus, so dass ich meine alten MC`s kaum mehr anhören kann, schnief. Ich erinnere mich noch an die Zeiten, als ich sonntags immer meine Lieblingsradiosendung „Die aktuellen Charts“ verfolgte, hin und wieder die neuesten Songs auf MC aufnahm und mich später in mein Zimmer zurückzog, um meine neuesten Musikerrungenschaften anzuhören. Das leise Knistern und Rauschen im Hintergrund konnte ich immer gut ausblenden. Ich vermisse diese Zeit der Musikkassetten schon sehr… und den Bandsalat auch. Wie oft saß ich da, habe meine Kassette aus ihrem Kassettendeck gerettet, das darin verhetterte Band vorsichtig herausgezogen, wieder aufgespult und gestrafft oder es gar vorsichtig kleben müssen, nur damit ich wieder weiterhören konnte… Ja, das waren Zeiten…