Land unter!

Überflutetes Wurzener Wehr

Eigentlich wollte ich heute morgen mir noch einmal den Schauplatz des gestrigen Tannenbaum-Verbrennens ansehen und ob noch etwas übrig geblieben ist. Stattdessen war ich mehr damit beschäftigt mir die Wassermassen der Mulde mit Erstaunen anzusehen, die bereits die ganzen Wurzener Muldenwiesen vollkommen überschwemmt hatten, die gleich daneben waren. Es war wieder das Spektakel wie bei jeder Hochwassermeldung. Das Wasser strömte nur so durch die Mulde und breitete sich überall auf den Muldewiesen aus. Bäume standen im Wasser, Büsche und Wiesen verschwanden darunter, Vögel hatten ein größeres Gebiet nach fischiger Nahrungssuche und ich meine Kamera in der Hand und den Auslöser drückend. Ich lief oberhalb unseres Dammes entlang und kam aus dem Staunen über die braune dreckige schnell fließende Wassermasse nicht heraus. Immer wieder musste ich stehen bleiben und mir das ganze in Ruhe anschauen und ggf. Fotos machen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. So etwas sieht man – zum Glück – ja nicht alle Tage! Ich wollte eigentlich bis zum Wehr hinter, doch der Weg war mir durch Wassermassen verbaut worden. Leider. Über einen kleinen Schleichweg fand ich dann doch schließlich zum Wehr, blieb aber sicherheitshalber auf dem Damm stehen. Es war wahnsinn. Wer das nicht mit eigenen Augen gesehen hat, der glaubt es nicht. Ich habe gesehen, wie schnell so ein Damm brechen kann – 2002 auf der Bennewitzer Seite der Mulde. Ich hoffe und bete inständig, dass auch in diesem Jahr unser Damm bestehen bleibt und nicht irgendwo einbricht, denn dann ist das Chaos vorprogrammiert.

Überflutete Wurzener Muldenwiesen

Zu dem Lagerfeuer von gestern kam ich nach meinem „Wasser“-Rundgang nach einer Stunde und beobachtete noch, wie das noch leicht züngelnde Feuerchen mit Hilfe eines Bagger und Schnee gelöscht wurde. Die Feuerwehr war nicht vor Ort gewesen, sondern nur die Veranstalter der Chili-Bar und einigen Angestellten. Und falls es doch noch mal Feuer fangen sollte, wird es sicherlich von dem Hochwasser gelöscht 😉

Like spring

Draußen sind 10°C plus, der Schnee ist getaut, die Vögel zwitschern in ihren Bäumen, die Sonne scheint, man kann wieder stundenlang seine Räume durchlüften ohne zu erfrieren… Es ist beinahe wie im Frühling, wundervoll. Nur schade, dass dieser wunderschöne Augenblick nur kurz anhält, denn ab morgen sollen die Temperaturen wieder sinken, es soll wieder schneien und es soll vermutlich auch wieder Glatteis geben. Das ist weniger toll… Ich finde, es war jetzt lange genug Winter und kalt, der Frühling darf gern kommen. Er ist sowieso viel schöner, weil alles aus dem tiefen Winterschlaf erwacht und erblüht.

Lt. Wettervorhersage heute morgen soll es in den kommenden Tagen – angefangen heute abend – wieder frostig werden. Also wieder klirrend kalt! Zieht euch schön warm an und macht es euch daheim schön kuschlig gemütlich 😉

Everwood comes back

Gregory Smith

Schön wäre es, wenn eine meiner Lieblingsserien „Everwood“ der vergangenen Jahre ihren Weg zurück in den TV finden würde. Da ich, wie mir scheint, unter Entzugserscheinungen leide, träumte ich in der vergangenen Nacht von der Serie Everwood und von Ephram, Dilia, den beiden Doktoren Brown und Abbott etc. Es war ein wundervoller Traum, fast so wie die Fortsetzung der Serie. Ephram war wieder da (gespielt von Gregory Smith, eine beeindruckende schwere Charakterrolle) und richtig erwachsen geworden. Er sah stattlich und edel aus als er nach Hause kam. Dilia ist groß und zu einer kleinen Lady geworden und freute sich über die Rückkehr ihres Bruders Ephram sehr, der später wieder in seinen üblichen Look bestehend aus Jeans und T-Shirt verfiel. Aber das steht ihm und seinem muskulöserem Body gut. Ich konnte mich jedenfalls nicht beschweren 😉

Ich werde mir wohl doch die DVD-Boxen kaufen, um all die Folgen noch einmal ohne Werbeunterbrechung und in guter Qualität sowie in englisch mit den Originalstimmen und den Klavierstunden von Ephram sehen und hören zu können. Geht es euch genauso?

G. Smith spielte als großer Bruder in dem Film Wintersonnenwende – Die Jagd nach den sechs Zeichen des Lichts, der zu Weihnachten im TV bei uns lief.

Nachtrag zu „Das Neujahr begann und wir landeten in der Notaufnahme“

Ich möchte euch alle beruhigen, die den o. g. Beitrag vom 01.01.2011 gelesen haben und euch mitteilen, dass es Max`Auge gut geht und er keine Folgeverletzungen oder ähnliches durch den Silvesterböller hat. Ich bin echt froh darüber, denn es hätte wer weiß was passieren können. Außerdem ist er noch jung. Da wünscht man keinem, dass er sein Augenlicht verliert.

Max geht es wieder gut! 🙂

Was die Strafanzeige betrifft, hat Max sich leider noch nicht dazu geäußert. Drängeln hilft da leider auch nichts. Es ist seine Entscheidung. Allerdings habe ich schon mal recherchiert, für den Fall, dass er sich dennoch FÜR die Strafanzeige entscheidet. Denn das geht jetzt auch online in Sachsen unter http://www.polizei-sachsen.de unter der Rubrik „Strafanzeigen“. Finde ich klasse, dass es jetzt auch die Online-Variante gibt und man sich den weiten Weg zur Polizei sparen kann. Außerdem geht es so viel schneller. Ich weiß wovon ich rede. Schließlich habe ich mal selbst vor Jahren eine Anzeige stellen müssen, da jemand in mein Auto reingebrettert ist und Fahrerflucht begeben hat. Der Täter wurde zwar leider nie gefasst, aber dafür weiß ich wie umständlich, langatmig und zeitaufwendig so eine einfache Strafanzeige dauert. Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die Polizei die ältesten und lahmsten PC`s der Welt hat oder daran, dass die alle das 10-Finger-Schreib-System nicht beherrschen und lieber ihre Finger Ewigkeiten über der Tastatur kreisen lassen bis sie den gesuchten Buchstaben eines Wortes endlich gefunden haben. Wenn ich ehrlich sein soll, hätte ich den Polizeibeamten damals am liebsten vom PC weggeschubst, mir die Tastatur angeeignet und losgehackt – eben wie ich es mit meinen 360 Anschlägen/Minute gewöhnt bin. Dann wäre ich sicherlich in max. 5 Minuten wieder draußen gewesen. Und ständig dieses Nachfragen von ein und derselben Frage. Das hat genervt. Ich war ja nicht bei dem Unfall und der Fahrerflucht dabei. Ich hab nur mein Auto gesehen als ich vom Einkaufen zurückkam und hätte fast meine Einkaufstüten fallen lassen so geschockt war ich…

Jedenfalls: Die Mühlen des Gesetzes mahlen langsam…

Apropo Polizei: Es gibt seit einer Weile ein Online-Forum für Polizisten, in dem etwa 200 Polizeibeamte ihre beruflichen Erlebnisse zwischen Langeweile und Lebensgefahr beschreiben. Wer gern mal mehr über den Beruf eines Polizisten wissen möchte, sollte mal unter www.polizei-poeten.de nachschauen und lesen.